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Durchsuchungsmaßnahmen bei „Hells Angels“-Mitgliedern – Spezialkräfte im Einsatz

Köln

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Seit dem frühen Dienstagmorgen (23. November) durchsucht die Polizei bei Angehörigen einer Rockergruppe 16 Objekte in Köln und im Rhein-Erft-Kreis. Hintergrund ist ein Ermittlungsverfahren wegen versuchten Mordes, das nach Schüssen auf ein ehemaliges „Hells Angels“-Mitglied (31) in der Kölner Altstadt am 23. Oktober 2021 eingeleitet worden war. Die Ermittlungen richten sich derzeit gegen 15 Männer im Alter von 23 bis 51 Jahren, allesamt Angehörige der Ortsgruppe „Hells Angels MC Honorfield“.

Neben zahlreichen Spezialeinheiten sind zudem Kräfte der Bereitschaftspolizei und Sprengstoffspürhunde im Einsatz. Die Durchsuchungsmaßnahmen dienen der Sicherstellung von Beweismitteln und der gezielten Suche nach der möglichen Tatwaffe.

Bei dem Angriff auf den 31-Jährigen hatte einer der Beschuldigten mindestens drei Schüsse abgegeben. Eines der Geschosse schlug durch die Rollläden in die Wohnung eines Unbeteiligten ein. Es ist dem Zufall zu verdanken, dass niemand verletzt worden ist. 

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