Einbrüche in Asbach und Buchholz: Verdächtige verbergen Gesichter vor Kamera
Asbach/Buchholz (Kreis Neuwied). Gleich mehrere verdächtige Vorfälle haben am Mittwochabend, 21. Oktober 2026, die Polizei in der Verbandsgemeinde Asbach beschäftigt. Während unbekannte Täter in zwei Einfamilienhäuser in Asbach und Buchholz einbrachen, bemerkten Anwohner in der Teichstraße verdächtige Personen auf einem Grundstück. Besonders auffällig: Die Unbekannten verdeckten ihre Gesichter vor einer Überwachungskamera. Die Polizei ermittelt deshalb auch, ob zwischen den Vorfällen ein Zusammenhang besteht.
Einbruch in Asbach: Täter hebeln Fenster auf
Der erste Einbruch ereignete sich am Mittwochabend in Asbach. Zwischen 18:00 Uhr und 20:50 Uhr verschafften sich bislang unbekannte Täter gewaltsam Zugang zu einem Einfamilienhaus.
Dafür hebelten sie ein Fenster auf der Rückseite des Gebäudes auf. Anschließend betraten die Einbrecher das Haus und durchsuchten mehrere Räumlichkeiten. Dabei suchten sie offenbar nach Wertgegenständen und entwendeten Diebesgut.
Welche Gegenstände genau verschwanden und wie hoch der entstandene Schaden ausfällt, geht aus der bisherigen Polizeimeldung nicht hervor.
Buchholz: Einbrecher dringen durch Terrassentür ein
Auch in Buchholz kam es am selben Abend zu einem Einbruch in ein Einfamilienhaus. Zwischen 18:00 Uhr und 22:50 Uhr hebelten unbekannte Täter eine rückwärtige Terrassentür auf.
Nachdem die Einbrecher in das Gebäude gelangt waren, durchsuchten sie die Räume nach Wertgegenständen. Auch bei diesem Einbruch erbeuteten die Täter Diebesgut.
Da beide Taten innerhalb weniger Stunden stattfanden und die Täter jeweils einen Zugang auf der Gebäuderückseite nutzten, untersucht die Polizei nun die Hintergründe. Ob tatsächlich dieselben Personen verantwortlich sind, steht allerdings noch nicht fest.
Teichstraße in Asbach: Unbekannte verdecken Gesichter
Besonders auffällig ist ein weiterer Vorfall in der Teichstraße in Asbach. Dort meldeten Zeugen gegen 20:08 Uhr einen Hausfriedensbruch auf dem Grundstück eines Einfamilienhauses.
Die bislang unbekannten Personen bemerkten offenbar eine Überwachungskamera und verdeckten im Bereich der Kamera ihre Gesichter. Anschließend verließen sie das Grundstück nach wenigen Minuten wieder.
Ob die Personen einen Einbruch vorbereiteten oder aus einem anderen Grund das Grundstück betraten, ist bislang nicht geklärt. Ebenso bleibt offen, ob sie mit den beiden Einbruchsdiebstählen in Verbindung stehen.
Polizei prüft möglichen Zusammenhang
Die Polizeiinspektion Straßenhaus hat die Ermittlungen zu den Vorfällen aufgenommen. Dabei prüfen die Beamten insbesondere, ob zwischen den Einbrüchen in Asbach und Buchholz sowie den verdächtigen Beobachtungen in der Teichstraße ein Zusammenhang besteht.
Da sich sämtliche Vorfälle am Mittwochabend ereigneten, könnten Beobachtungen von Anwohnern für die Ermittlungen wichtig sein. Insbesondere Hinweise auf unbekannte Personen oder auffällige Fahrzeuge können helfen, die Geschehnisse zu rekonstruieren.
Polizei Straßenhaus bittet um Zeugenhinweise
Wer am Mittwochabend, 21. Oktober 2026, in Asbach, Buchholz oder im Bereich der Teichstraße verdächtige Beobachtungen gemacht hat, sollte sich bei der Polizei melden.
Die Polizeiinspektion Straßenhaus nimmt Hinweise unter der Telefonnummer 02634/9520 entgegen. Außerdem können Zeugen ihre Beobachtungen per E-Mail an pistrassenhaus@polizei.rlp.de übermitteln.
Weitere Informationen gibt es auf der Internetseite der Polizeidirektion Neuwied.
So können sich Hausbesitzer vor Einbrechern schützen
Gerade in den dunkleren Abendstunden sollten Hausbesitzer auf eine zuverlässige Sicherung ihrer Gebäude achten. Denn schlecht gesicherte Fenster und Terrassentüren können Einbrechern den Zugang erleichtern.
Deshalb empfiehlt es sich, Fenster und Türen auch bei kurzer Abwesenheit vollständig zu verschließen. Zusätzlich können mechanische Sicherungen und eine gut sichtbare Außenbeleuchtung den Einbruchschutz verbessern.
Weitere Hinweise bietet die Polizeiliche Einbruchschutzkampagne K-EINBRUCH. Außerdem informiert die Polizeiliche Kriminalprävention über geeignete Schutzmaßnahmen.
Bei der Erstellung dieses Beitrags wurden KI-Werkzeuge unterstützend eingesetzt. Die redaktionelle Bearbeitung erfolgte auf Grundlage der Polizeimeldung.
