Bundespolizei sorgt für Rückführung
Die Bundespolizei hat am Dienstag, 19. Mai, am Bahnhof Rosenheim einen Mann festgenommen, der sich nach bisherigen Erkenntnissen rund elf Jahre illegal in Deutschland aufgehalten haben soll. Der 46-jährige Albaner nutzte offenbar seit 2015 eine gefälschte griechische Identitätskarte, um unerkannt in Oberbayern zu leben und zu arbeiten.
Kontrolle im Fernreisezug aus Verona
Die Beamten kontrollierten den Mann in einem Fernreisezug aus Verona. Dabei legte er eine griechische Identitätskarte vor. Die Bundespolizisten stellten jedoch schnell fest, dass es sich bei dem Dokument um eine Fälschung handelte.
Daraufhin musste der Reisende den Zug am Bahnhof Rosenheim verlassen und die Einsatzkräfte zur Dienststelle begleiten.
Fingerabdrücke enthüllten wahre Identität
Durch die Überprüfung seiner Fingerabdrücke konnten die Beamten die wahre Identität des Mannes feststellen. Statt eines griechischen Staatsangehörigen handelte es sich um einen albanischen Staatsbürger.
Nach bisherigen Erkenntnissen hatte sich der Mann die gefälschte Identitätskarte bereits im Jahr 2015 beschafft. Zuvor war sein Asylantrag in Deutschland abgelehnt worden.
Mit den falschen Personalien täuschte der 46-Jährige laut Bundespolizei über Jahre hinweg Behörden, Banken und sogar eine Krankenkasse über seine tatsächliche Identität.
Mehrere Strafanzeigen und Einreiseverbot
Die Bundespolizei leitete gegen den Mann Ermittlungen wegen illegalen Einreiseversuchs, illegalen Aufenthalts und Urkundenfälschung ein.
Zusätzlich erhielt der Albaner ein vierjähriges Einreise- und Aufenthaltsverbot für Deutschland.
1.000 Euro Sicherheitsleistung für Abschiebung
Die Kosten für die geplante Zurückweisung nach Albanien muss der Mann selbst tragen. Bereits vorab musste er deshalb eine Sicherheitsleistung in Höhe von 1.000 Euro hinterlegen, um die Flugkosten abzudecken.
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