Entführter Geschäftsmann tot bei Potsdam gefunden
Berlin/Potsdam – Der Fall um den vermissten Ismet K. nimmt eine tragische Wendung. Nach Informationen von BILD entdeckten Ermittler den 51-jährigen Geschäftsmann tot in einem Waldstück bei Potsdam. Zuvor hatten Polizei und Staatsanwaltschaft Berlin öffentlich nach Zeugen gesucht.
Ismet K. verschwand in Berlin-Waidmannslust
Der entführte Geschäftsmann soll am 23. April 2026 gegen 11:15 Uhr in Berlin-Waidmannslust verschleppt worden sein. Laut Polizei Berlin brachten unbekannte Männer ihn nahe des Wolfacher Pfades gewaltsam in den Laderaum eines weißen Transporters. Seitdem fehlte von ihm jede Spur.
Die 3. Mordkommission des Landeskriminalamts Berlin und die Staatsanwaltschaft Berlin ermittelten wegen eines mutmaßlichen Gewaltverbrechens. Außerdem baten die Behörden die Bevölkerung um Hinweise zum Verbleib des 51-Jährigen.
Entführter Geschäftsmann tot gefunden
Wie BILD berichtet, führte die Auswertung von Handydaten offenbar zu dem Fundort. Die Leiche soll in einem Waldstück nahe Potsdam gelegen haben. Nach BILD-Informationen lag sie mehr als einen Meter tief vergraben.
Der entführte Geschäftsmann soll durch massive Gewalt gegen Hals und Kopf gestorben sein. Eine offizielle Bestätigung der Berliner Polizei lag zunächst nicht vor. Daher bleiben zentrale Fragen weiter offen.
Keine Spur von den Tätern
Nach dem Verschwinden von Ismet K. soll keine Lösegeldforderung bei den Angehörigen eingegangen sein. Außerdem gibt es laut BILD bislang keine Spur von den Tätern. Die Berliner Staatsanwaltschaft will demnach nach Pfingsten weitere Informationen veröffentlichen.
Der Fall beschäftigt nun auch viele Menschen außerhalb Berlins. Auf Blaulicht-Report Berlin findest Du weitere Meldungen aus der Hauptstadt. Zudem bündelt Blaulicht-Report Deutschland aktuelle Polizeinachrichten aus mehreren Regionen. Hinweise zu Fahndungen findest Du außerdem im Bereich Fahndungen.
Die Ermittler müssen nun klären, wer Ismet K. verschleppte, warum die Täter zuschlugen und ob weitere Personen beteiligt waren. Deshalb können Hinweise aus der Bevölkerung weiterhin entscheidend sein. Wer Beobachtungen rund um den Wolfacher Pfad oder den weißen Transporter gemacht hat, sollte sich an die Polizei wenden.
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Foto Polizei
