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Exhibitionistische Handlungen in Regionalbahn nach Tegernsee

24. April 2026 3 Minuten gelesen
Exhibitionistische Handlungen in Regionalbahn

Bundespolizei sucht weitere Geschädigte

Nach mehreren exhibitionistischen Handlungen in einer Regionalbahn in Richtung Tegernsee sucht die Bundespolizei weitere Geschädigte sowie Zeuginnen und Zeugen. Der Vorfall ereignete sich bereits am Samstag, 7. Februar 2026, gegen 15:40 Uhr am Münchner Hauptbahnhof.

Ein Mann stieg dort nach bisherigen Erkenntnissen in eine Regionalbahn in Richtung Tegernsee. Noch vor der Abfahrt des Zuges nahm er sexuelle Handlungen an seinem entblößten Glied vor. Dabei richtete er sein Verhalten gezielt an eine 53-jährige Reisende aus Niederbayern.

Anzeige führte zu gesicherten Videoaufnahmen

Die Geschädigte erstattete zwei Tage später Anzeige bei der Bundespolizei. Unmittelbar danach sicherten die Ermittler Videoaufzeichnungen vom Bahnsteig sowie aus dem Zug. Diese Aufnahmen halfen dabei, den zunächst unbekannten Tatverdächtigen zu identifizieren.

Am 21. März 2026 erkannte eine Bundespolizistin den Mann während einer Streife am Münchner Hauptbahnhof wieder. Nach Angaben der Bundespolizei handelt es sich um einen 28-jährigen spanischen Staatsangehörigen mit Wohnsitz in München.

Exhibitionistische Handlungen in Regionalbahn sollen sich fortgesetzt haben

Die weiteren Ermittlungen ergaben, dass der Beschuldigte seine Handlungen auch während der Zugfahrt fortgesetzt haben soll. Nach bisherigen Erkenntnissen richtete er sich auf Höhe Holzkirchen an mindestens zwei weitere, bislang unbekannte Frauen. Der Mann verließ den Zug schließlich gegen 16:40 Uhr am Bahnhof Warngau.

Damit stehen die exhibitionistischen Handlungen in der Regionalbahn weiterhin im Fokus der Ermittlungen. Die Bundespolizei möchte nun die bislang unbekannten Frauen ausfindig machen und bittet auch weitere mögliche Zeuginnen und Zeugen um Hinweise.

Bundespolizei beschreibt zwei bislang unbekannte Geschädigte

Zweite Geschädigte

Die zweite Geschädigte soll weiblich und etwa 20 bis 30 Jahre alt sein. Sie hatte schwarze Haare, die zum Dutt gebunden waren. Außerdem trug sie einen dunklen Parka mit Fellkragen, ein hellgraues Stirnband, eine schwarze Tasche sowie eine hellgraue Jeans.

Dritte Geschädigte

Die dritte Geschädigte soll weiblich und etwa 16 bis 25 Jahre alt sein. Sie hatte dunkelblonde bis hellbraune Haare. Zudem trug sie eine schwarze Hose, eine dunkle Jacke mit weißem Kragen sowie eine beige Handtasche.

Hinweise an die Bundespolizei

Die Bundespolizei bittet die beiden Frauen sowie mögliche weitere Zeuginnen und Zeugen, sich unter der Telefonnummer 089 5155500 zu melden. Hinweise können für die weiteren Ermittlungen entscheidend sein.

Die Bundespolizei weist zugleich darauf hin, dass bei derartigen Delikten gute Aufklärungschancen bestehen. Das gilt besonders dann, wenn Betroffene eine Tat zeitnah anzeigen. Vorhandene Videoaufzeichnungen können wichtige Ermittlungsansätze liefern, allerdings speichern Betreiber diese Aufnahmen nur für begrenzte Zeit.

Weitere Meldungen aus Deutschland findest Du in unserer Rubrik Deutschland. Wichtige Polizeimeldungen aus der ganzen Welt findest Du hier.

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