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Explosion am Umspannwerk Jänschwalde – LKA ermittelt!

1. September 2026 3 Minuten gelesen
Detonation am Umspannwerk Jänschwalde

LKA übernimmt Ermittlungen

Am Dienstagmorgen haben unbekannte Täter offenbar mehrere Leitungen eines Umspannwerks in Turnow-Preilack im Süden Brandenburgs beschädigt. Die Polizei bestätigte mindestens eine Detonation am Umspannwerk Jänschwalde. Entschärfer untersuchen derzeit verdächtige Gegenstände auf dem Gelände. Das Landeskriminalamt Brandenburg hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

Das betroffene Umspannwerk liegt im Landkreis Spree-Neiße unweit des Braunkohlekraftwerks Jänschwalde. Nach bisherigen Angaben verletzte der Vorfall niemanden. Auch einen Stromausfall konnten die Verantwortlichen verhindern.

Mitarbeiter entdecken Schäden an mehreren Oberleitungen

Kurz vor 8 Uhr informierten Mitarbeiter die Polizei über Beschädigungen an mehreren Oberleitungen des Umspannwerks. Rund 40 Minuten später trafen Einsatzkräfte am Tatort ein und bestätigten die Schäden. Bei der anschließenden Kontrolle entdeckten sie außerdem verdächtige Gegenstände. Daraufhin forderten die Beamten Spezialisten zur Entschärfung an.

Nach Medieninformationen könnten die Täter selbstgebaute Raketen beziehungsweise pyrotechnische Gegenstände eingesetzt haben. Die Polizei bestätigte diese Einzelheiten zunächst nicht offiziell. Eine Sprecherin erklärte jedoch, dass Einsatzkräfte eine unkonventionelle Spreng- und Brandvorrichtung an einer Leitung gefunden hätten. Diese Vorrichtung habe nicht gezündet.

Polizei nimmt den Vorfall sehr ernst

Die Ermittler prüfen nun die Hintergründe und den genauen Ablauf. Wegen der möglichen Spreng- und Brandvorrichtungen behandelt die Polizei den Vorfall mit hoher Priorität. Das Landeskriminalamt untersucht Spuren und mögliche Tatmittel.

Welche Motive hinter der Detonation am Umspannwerk Jänschwalde stehen könnten, blieb zunächst offen. Auch zu möglichen Tatverdächtigen lagen keine Angaben vor. Die Ermittlungen richten sich daher zunächst gegen unbekannt.

50Hertz bestätigt kurzzeitige Leitungsunterbrechung

Der zuständige Übertragungsnetzbetreiber 50Hertz bestätigte am Dienstagmittag Beschädigungen an mehreren Leitungen seines Übertragungsnetzes. Nach Angaben des Unternehmens verursachten bislang unbekannte Täter die mutmaßlichen Sachbeschädigungen am Morgen des 1. September 2026. Eine Leitung fiel kurzzeitig aus.

Auswirkungen auf die Bevölkerung stellte der Netzbetreiber nicht fest. Auch das nahe gelegene Kraftwerk meldete keine Verletzten. Mitarbeiter führen weiterhin Prüfungen an der technischen Infrastruktur durch.

Das Braunkohlekraftwerk Jänschwalde gilt als größtes Kraftwerk Brandenburgs. Der Betreiber beziffert die aktuell installierte Leistung auf 1.500 Megawatt. Polizei und Netzbetreiber bitten Zeugen, verdächtige Personen oder ungewöhnliche Beobachtungen im Umfeld der Anlage den Ermittlungsbehörden zu melden.

Die Detonation am Umspannwerk Jänschwalde führte damit nach aktuellem Stand weder zu Verletzten noch zu einem größeren Stromausfall. Die Untersuchungen am Tatort dauern an.

Wichtige Polizeimeldungen aus der ganzen Welt findest Du hier.

Erstellt mit Hilfe von KI

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