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Messerangriff in Berliner Kanzlei: Anwältin schwebt in Lebensgefahr

1. September 2026 2 Minuten gelesen
Messerangriff in Berliner Kanzlei

Streit eskaliert!

Ein Messerangriff in einer Berliner Kanzlei hat am Dienstagmorgen einen Großeinsatz der Polizei ausgelöst. Eine 46 Jahre alte Rechtsanwältin erlitt bei der Attacke in ihren Büroräumen im Ortsteil Kaulsdorf lebensgefährliche Verletzungen. Rettungskräfte brachten die Juristin umgehend in ein Krankenhaus.

Nach den bislang vorliegenden Informationen soll eine 51-jährige Frau die Anwältin angegriffen haben. Polizeikräfte trafen die mutmaßliche Täterin kurz nach der Tat auf dem Gehweg vor dem Gebäude an und nahmen sie fest. Die Hintergründe und der genaue Ablauf der Attacke beschäftigen nun die Ermittler.

Polizei erreicht die Kanzlei am Dienstagvormittag

Die Rechtsanwaltskanzlei liegt im unteren Bereich eines Plattenbaus im Berliner Bezirk Marzahn-Hellersdorf. Gegen 10.30 Uhr erhielt die Polizei die Meldung über den Vorfall. Die Einsatzkräfte fanden die 46-Jährige mit schweren Verletzungen vor.

Nach Angaben eines Polizeisprechers konnten die Ärzte eine Lebensgefahr zunächst nicht ausschließen. Die Polizei leitete Ermittlungen wegen Körperverletzung ein. Auch die Kriminalpolizei beschäftigt sich mit dem Messerangriff in der Berliner Kanzlei.

Streit um einen Fall aus dem Betreuungsrecht

Nach den bisher bekannt gewordenen Informationen könnte ein Streit im Zusammenhang mit dem Betreuungsrecht zur Eskalation geführt haben. Die 51-Jährige soll mit Vorschlägen der Rechtsanwältin nicht einverstanden gewesen sein. Im Verlauf der Auseinandersetzung soll sie ein Messer eingesetzt und auf die Juristin eingestochen haben.

Das Betreuungsrecht regelt die rechtliche Unterstützung für erwachsene Menschen, die wichtige Angelegenheiten aufgrund einer Krankheit oder Behinderung nicht mehr vollständig selbst erledigen können. Welche konkrete Verbindung zwischen den beiden Frauen bestand und worüber sie stritten, müssen die weiteren Ermittlungen klären.

Kriminalpolizei ermittelt nach der Attacke

Die Beamten sicherten am Tatort Spuren und nahmen erste Ermittlungen auf. Die zuständige Staatsanwaltschaft soll den Fall übernehmen. Ob die Behörden den rechtlichen Vorwurf im Verlauf des Verfahrens noch ändern, steht derzeit nicht fest.

Die Ermittler prüfen jetzt insbesondere den genauen Tatablauf, das mögliche Motiv und die Vorgeschichte der Auseinandersetzung. Zum aktuellen Gesundheitszustand der schwer verletzten Anwältin liegen keine weiteren Angaben vor.

Der Messerangriff in der Berliner Kanzlei ereignete sich am Dienstagvormittag im Ortsteil Kaulsdorf. Die Ermittlungen dauern an.

Wichtige Polizeimeldungen aus der ganzen Welt findest Du hier.

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