Feuerwehr Bochum beendet Großeinsatz auf der Hattinger Straße nach mehr als 21 Stunden
Der langwierige Feuerwehreinsatz auf der Hattinger Straße in Bochum konnte am 19. Juni gegen 15:30 Uhr beendet werden. Damit endete ein Einsatz, der sich über mehr als 21 Stunden erstreckte und die Einsatzkräfte vor große Herausforderungen stellte.
Aufwendige Nachlöscharbeiten erschweren Einsatzende
Besonders die Nachlöscharbeiten gestalteten sich schwierig. Im Dachbereich des betroffenen Gebäudes flammten immer wieder Glutnester auf. Dadurch mussten die Einsatzkräfte über viele Stunden hinweg weitere Löschmaßnahmen durchführen.
Im Verlauf des Tages stellten Baustatiker des Bauordnungsamtes der Stadt Bochum bei einem Großteil des Gebäudes eine akute Einsturzgefahr fest. Aufgrund dieser Gefährdung durfte die Feuerwehr das Gebäude nicht mehr betreten.
Spezialtechnik aus Gelsenkirchen angefordert
Um die verbliebenen Glutnester trotz der gefährlichen Lage bekämpfen zu können, wurde zusätzliche Spezialtechnik eingesetzt. Die Werkfeuerwehr BP aus Gelsenkirchen unterstützte die Maßnahmen mit einem Teleskopmast. Mit den vorhandenen Drehleitern konnte der betroffene Dachbereich nicht ausreichend erreicht werden.
Rund 30 Einsatzkräfte der Feuerwehr waren seit den Morgenstunden bis zum endgültigen Einsatzende um 15:30 Uhr vor Ort tätig. Sie führten die letzten Lösch- und Sicherungsmaßnahmen durch.
Hattinger Straße bleibt vorerst gesperrt
Das Bauordnungsamt veranlasste die Sperrung eines Straßenabschnitts der Hattinger Straße sowie die Sicherung angrenzender Bereiche. Grund dafür ist die akute Gefahr durch herabstürzende Gebäudeteile.
Derzeit laufen Vorbereitungen für den Rückbau der einsturzgefährdeten Gebäudeteile. Diese Arbeiten sollen vom Technischen Hilfswerk übernommen werden. Wann die Maßnahmen abgeschlossen sein werden und wie lange die Sperrung der Hattinger Straße bestehen bleibt, lässt sich aktuell noch nicht abschätzen.
Dank an alle beteiligten Organisationen
Die Feuerwehr Bochum bedankte sich ausdrücklich bei allen beteiligten Organisationen für die Zusammenarbeit während des umfangreichen Einsatzes. Dazu zählen die Bogestra, die Polizei, das Technische Hilfswerk, das Bauordnungsamt der Stadt Bochum sowie die Werkfeuerwehr BP.
Nach dem Ende des Einsatzes stehen für die Kräfte der Berufsfeuerwehr und der Freiwilligen Feuerwehr umfangreiche Nacharbeiten an. Unter anderem müssen Schläuche, Atemschutzgeräte sowie die eingesetzte Schutzkleidung gereinigt, überprüft und wieder für kommende Einsätze vorbereitet werden.
Feuerwehr Bochum Hattinger Straße: Folgen des Einsatzes dauern an
Auch wenn der eigentliche Einsatz der Feuerwehr Bochum auf der Hattinger Straße beendet wurde, dauern die Auswirkungen weiterhin an. Die Sperrungen bleiben bestehen und die Sicherung beziehungsweise der Rückbau gefährdeter Gebäudeteile steht noch bevor. Erst nach Abschluss dieser Arbeiten wird sich zeigen, wann der betroffene Bereich wieder vollständig freigegeben werden kann.
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Weitere Informationen zu den beteiligten Organisationen: Feuerwehr Bochum, Technisches Hilfswerk und
Polizei Nordrhein-Westfalen.
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