Schleswig-Holstein

Großbrand in Kiel Moorsee

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Es brennt ein schwer zugänglicher Bereich im Keller. Aufgrund einer vorangegangenen Verpuffung war es den Einsatzkräften zunächst nicht möglich, den Brandbereich auf normalen Zugangswegen zu erreichen.
Hitze, Rauch und die schlechte Sicht machen das Vorrücken der Kräfte Richtung Brandstelle sehr schwierig.
Neben Speziallöschgeräten kamen auch Sonderlöscheinheiten zur Sicherstellung der Wasserversorgung zum Einsatz.
Die Feuerwehr Kiel hat wegen des hohen Kräftebedarfs alle Tageslehrgänge absagen müssen, um weiter Atemschutzgeräteträger für die Brandbekämpfung zu generieren. Messungen im Bereich der Einsatzstelle ergaben keine akuten Gesundheitsgefährdungen für die Anwohner.

Es wird dennoch darum gebeten auf Warnmeldungen der lokalen Medien bzw. der NINA-Warnapp zu achten. Die Einsatzdauer wird noch mindestens acht Stunden betragen.

Kiel Moorsee – Gegen 10:45 Uhr meldeten gleich mehrere Anrufer der Integrierten Regionalleitstelle Kiel eine starke Rauchentwicklung im Bereich der Edisonstraße. Die Anrufer gaben übereinstimmend an, dass aus einer Halle „sehr schwarzer Rauch“ käme und Flammen sichtbar wären.

Aufgrund des Meldebildes wurden von der IRLS Mitte ein umfassender Großalarm ausgelöst und die Kräfte der Hauptwache, der Ostwache und der freiwilligen Feuerwehr-Moorsee und Rönne alarmiert. Beim Eintreffen der Löschzüge bestätigte sich eine sehr starke Rauentwicklung aus einem Hallentor des dortigen Industriebetriebes. Zur Brandbekämpfung werden mehrere Trupps unter schweren Atemschutz zur Brandbekämpfung eingesetzt. Neben den Hochleistungslöschrohren kommen auch Schaum- und Wenderohre zum Einsatz.

Mehrere Feuerwehren wurden nachalarmiert. Derzeit sind ca. 130 Einsatzkräfte und 38 Fahrzeuge im Einsatz.

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