Hamburg – Nach den Schüssen auf einen 55-jährigen Mann im Stadtteil Heimfeld haben Polizei und Staatsanwaltschaft drei Tatverdächtige ermittelt. Zwei Männer sitzen inzwischen in Untersuchungshaft. Bei einer Wohnungsdurchsuchung stellten die Ermittler mehrere Waffen, Munition und weitere Beweismittel sicher.
24-Jähriger soll auf Mann geschossen haben
Am 15. September 2026 erlitt ein 55-Jähriger gegen 00:38 Uhr in der Schwarzenbergstraße in Hamburg-Heimfeld durch einen Schuss ins Bein lebensgefährliche Verletzungen.
Im Zuge der Ermittlungen geriet ein 24-jähriger türkischer Staatsangehöriger in den Fokus des Landeskriminalamts und der Staatsanwaltschaft Hamburg. Er steht im Verdacht, auf den Mann geschossen zu haben.
Außerdem identifizierten die Ermittler zwei weitere türkische Tatverdächtige im Alter von 25 und 29 Jahren. Beide sollen während der Tat anwesend gewesen und anschließend gemeinsam mit dem mutmaßlichen Schützen geflüchtet sein.
Polizei nimmt zwei Tatverdächtige in Wilhelmsburg fest
Die Staatsanwaltschaft Hamburg erwirkte einen Haftbefehl gegen den 24-Jährigen. Nachdem die Ermittler seinen Aufenthaltsort im Stadtteil Wilhelmsburg festgestellt hatten, nahmen sie ihn am Mittwoch fest.
Dabei trafen die Beamten auch den 29-jährigen Tatverdächtigen an und nahmen ihn vorläufig fest.
Anschließend durchsuchten die Einsatzkräfte eine Wohnung in Wilhelmsburg, aus der beide Männer zuvor gekommen waren.
Schusswaffen, Munition und weitere Gegenstände sichergestellt
Bei der Durchsuchung fanden die Ermittler zahlreiche Gegenstände. Dazu gehörten eine scharfe Schusswaffe, zwei demontierte Schusswaffen, verschiedene Munition sowie mehrere Schlag- und Stichwaffen.
Darüber hinaus stellten sie rund 15 Gramm mutmaßliche Betäubungsmittel und weitere Beweismittel sicher.
Eine Haftrichterin verkündete gegen den 24-Jährigen den Haftbefehl wegen des Verdachts des versuchten Totschlags. Gegen den 29-Jährigen erließ sie auf Antrag der Staatsanwaltschaft einen Haftbefehl wegen des Verdachts eines Verstoßes gegen das Waffengesetz.
Weitere Durchsuchung in Hannover
Auch in Hannover-Mitte durchsuchten Einsatzkräfte eine Wohnung. Dort trafen sie den 25-jährigen Tatverdächtigen an und stellten weitere Beweismittel sicher.
Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen durfte der Mann die Dienststelle wieder verlassen. Die Voraussetzungen für einen Haftbefehl lagen nicht vor.
Die Ermittlungen zu den Schüssen in Hamburg-Heimfeld dauern an.
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Bei der Erstellung dieses Beitrags wurden KI-Werkzeuge unterstützend eingesetzt. Inhaltliche Prüfung und redaktionelle Verantwortung liegen bei „Blaulicht Report“.
