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Hassposting in Koblenz: Polizei durchsucht Wohnhaus

26. Februar 2026 3 minutes read
Polizei Van im nächtlichen Einsatz

Hassposting in Koblenz: Polizei durchsucht Wohnhaus nach Hetze gegen Muslime

Die Polizei hat in Koblenz ein Wohnhaus durchsucht. Die Ermittler richten sich gegen einen 40-jährigen Mann. Die Behörden werfen ihm ein Hassposting vor. Er soll in sozialen Netzwerken gegen Muslime gehetzt haben. Damit rückt Koblenz in den Fokus eines bundesweiten Aktionstags gegen Hasskriminalität im Netz.

Bundesweite Großaktion: 140 Verfahren als Grundlage

Am Mittwoch, 26. Februar 2026, gingen Polizei und Staatsanwaltschaften in ganz Deutschland koordiniert vor. Das Bundeskriminalamt führte nach Behördenangaben 140 Ermittlungsverfahren als Grundlage an. Die Einsatzkräfte setzten in allen Bundesländern Maßnahmen um. Dazu zählten auch Durchsuchungen. Eine davon fand in Koblenz statt.

Die Beamten suchten nach Beweisen auf elektronischen Geräten. Sie stellten Kommunikationsmittel sicher. So wollen die Ermittler klären, wer die Inhalte verfasst hat. Außerdem prüfen sie, ob der Beitrag strafrechtliche Grenzen überschritten hat. Der Fall zeigt damit erneut: Ermittler nehmen Hetze im Internet ernst und handeln konsequent.

Worum es bei Hasspostings geht

Hasspostings treffen oft ganze Gruppen. Sie entmenschlichen Menschen und schüren Feindbilder. Gleichzeitig vergiften sie Diskussionen. Deshalb verfolgen Polizei und Justiz solche Inhalte zunehmend. Sie wollen Täter identifizieren, Beweise sichern und Verfahren zügig voranbringen.

Im Netz kursieren viele Kommentare, die Grenzen testen. Manche Beiträge enthalten Beleidigungen. Andere Beiträge rufen zu Gewalt auf. Wieder andere verbreiten volksverhetzende Botschaften. Wer so handelt, riskiert ein Strafverfahren. Außerdem riskiert er Hausdurchsuchungen und die Sicherstellung digitaler Geräte.

Ermittlungen in Koblenz: Schwerpunkt auf digitalen Spuren

Im Koblenzer Fall konzentrieren sich die Ermittler auf digitale Spuren. Sie werten Chats, Posts und mögliche Konto-Zuordnungen aus. Außerdem prüfen sie, ob weitere Beiträge existieren. So entsteht ein Gesamtbild. Die Behörden wollen dabei auch die Reichweite und die konkrete Wortwahl bewerten.

Gleichzeitig gilt: Ein Verdacht ersetzt kein Urteil. Die Justiz klärt die Vorwürfe in einem geordneten Verfahren. Dennoch senden die Einsätze ein klares Signal. Das Internet bleibt kein rechtsfreier Raum. Wer Hass verbreitet, muss mit Konsequenzen rechnen.

So kannst Du Hetze im Netz melden

Wenn Du Hetze siehst, sichere Beweise. Mache Screenshots und notiere Datum sowie Profilnamen. Melde Inhalte außerdem bei der jeweiligen Plattform. Danach kannst Du eine Anzeige stellen. In Rheinland-Pfalz informiert die Initiative contraHass RLP über Hilfe und Vorgehen.

Mehr Infos findest Du beim Bundeskriminalamt sowie bei contraHass RLP.

Weitere Meldungen aus Deutschland findest Du auch hier: Deutschland und Fahndungen.

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