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Kind (1) fällt aus fahrendem Auto und wird von Rettungswagen erfasst

6. September 2026 3 Minuten gelesen
Kind fällt aus fahrendem Auto

Castrop-Rauxel: Kleinkind fällt aus fahrendem Auto und wird schwer verletzt

Castrop-Rauxel – Ein schwerer Unfall hat sich am Sonntag in Castrop-Rauxel ereignet. Ein erst 18 Monate alter Junge fiel während der Fahrt aus einem Auto auf die Straße. Kurz darauf erfasste ihn ein entgegenkommender Rettungswagen. Der Junge erlitt schwere Verletzungen. Nach Angaben der Polizei besteht jedoch keine Lebensgefahr.

Der Unfall ereignete sich auf der Pöppinghauser Straße. Polizei und Rettungskräfte rückten sofort zum Unfallort aus. Die Einsatzkräfte versorgten das Kind und brachten es anschließend in eine Klinik.

Tür des Autos öffnet sich während der Fahrt

Nach ersten Angaben fuhr eine 24-jährige Frau mit ihrem Auto auf der Pöppinghauser Straße. Auf der Rückbank saßen zwei Kinder. Unter ihnen befand sich auch der 18 Monate alte Junge.

Zur gleichen Zeit kam ein Rettungswagen entgegen. Die 25-jährige Fahrerin des Rettungswagens bemerkte bereits früh, dass sich eine hintere Tür des entgegenkommenden Autos langsam öffnete. Deshalb reduzierte sie sofort ihre Geschwindigkeit.

Kurz darauf fiel der kleine Junge aus dem Wagen auf die Straße. Warum sich die Tür öffnete und wie das Kind aus dem Auto fallen konnte, ist derzeit noch unklar.

Rettungswagenfahrerin reagiert sofort

Die Rettungswagenfahrerin erkannte die Gefahr und versuchte auszuweichen. Trotzdem konnte sie einen Zusammenstoß mit dem Kind nicht mehr vollständig verhindern.

Die Rettungskräfte kümmerten sich sofort um den Jungen. Anschließend brachten sie ihn zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus. Nach Angaben der Polizei erlitt das Kind schwere Verletzungen. Lebensgefahr besteht nach aktuellem Stand jedoch nicht.

Auch bei anderen Unfällen geraten Kinder immer wieder in gefährliche Situationen. So erlitt beispielsweise ein zehnjähriges Kind bei einem Unfall mit einem Rettungswagen schwere Verletzungen.

Polizei untersucht die Ursache

Die Polizei hat die Ermittlungen übernommen. Nun wollen die Beamten unter anderem klären, warum sich die hintere Fahrzeugtür während der Fahrt öffnete. Außerdem prüfen sie, wie der Junge im Auto gesichert war.

Bislang liegen dazu keine abschließenden Angaben vor. Deshalb lässt sich derzeit noch nicht sagen, wie genau der Unfall passieren konnte.

Auch ein fünfjähriger Junge erlitt bei einem Unfall in Lüdenscheid Verletzungen. Zudem kam es in Bochum zu einem ähnlichen Einsatz, bei dem ein siebenjähriges Kind verletzt wurde.

Beteiligte stehen unter Schock

Der Unfall belastete auch die übrigen Beteiligten stark. Einsatzkräfte betreuten sie deshalb noch vor Ort.

Für die Aufnahme des Unfalls sperrte die Polizei die Pöppinghauser Straße zeitweise. Nach Abschluss der ersten Maßnahmen konnte der Verkehr wieder rollen.

Immer wieder geraten auch Rettungswagen selbst in schwere Unfälle. So kam es bereits zu einem Unfall mit einem Rettungswagen in Düren. In einem weiteren Fall prallte ein Kind in Mannheim gegen einen Rettungswagen.

Ermittlungen dauern weiter an

Die Polizei versucht nun, den Ablauf des Unfalls genau zu klären. Dabei spielen sowohl die offene Tür als auch die Sicherung des Kindes eine wichtige Rolle.

Für die Familie dürfte zumindest eine Nachricht etwas Erleichterung bringen: Trotz der schweren Verletzungen schwebt der 18 Monate alte Junge nach aktuellem Stand nicht in Lebensgefahr.

Informationen zur Sicherheit von Kindern im Auto bietet unter anderem die Polizei Nordrhein-Westfalen. Weitere Hinweise zur Sicherheit im Straßenverkehr gibt außerdem der Deutsche Verkehrssicherheitsrat.

Die Polizei untersucht den genauen Unfallhergang weiter. Sobald neue gesicherte Informationen vorliegen, kann der Beitrag ergänzt werden.

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