Koblenz. Die Kinderrechte bekommen in Koblenz einen weiteren festen Platz. An der Grundschule Moselweiß haben die Verantwortlichen jetzt den 15. „Ort der Kinderrechte“ offiziell an die Schule und die Öffentlichkeit übergeben. Im Mittelpunkt stehen 21 Keramikreliefs, die Schülerinnen und Schüler gemeinsam mit Kunstschaffenden gestaltet haben.
Die sogenannte Affenklasse der Grundschule Moselweiß beschäftigte sich dafür im Juni drei Tage lang intensiv mit dem General Comment No. 26 der UN-Kinderrechtskonvention. Gemeinsam mit dem Künstler Imran Dogan und der Künstlerin Luka Bakalow entstanden anschließend die 21 Keramikreliefs.
Ort der Kinderrechte in Koblenz verbindet Umwelt und Kinderrechte
Die Kunstwerke greifen unterschiedliche Aspekte des Klima- und Umweltschutzes auf. Der General Comment No. 26 stellt dabei die Verbindung zwischen einer gesunden Umwelt und den Rechten von Kindern heraus.
Die Schülerinnen und Schüler setzten unter anderem Wassermangel, Waldbrände und Umweltverschmutzung dreidimensional um. Auch Weltraumschrottsammelraketen finden sich als Motiv auf den Reliefs. Die Kunstwerke sollen dauerhaft auf dem Schulhof bleiben und auch kommende Generationen für den Schutz von Umwelt und Klima sensibilisieren.
Ein Hochbeet ergänzt den neuen Ort der Kinderrechte in Koblenz. Künftig übernimmt die Schulgarten-AG der Grundschule Moselweiß die Pflege des Beetes.
Grundschüler gestalten die feierliche Übergabe mit
Bei der offiziellen Übergabe kamen Vertreterinnen aus Stadtverwaltung, Schule sowie Kinder- und Jugendarbeit zusammen. Bürgermeisterin Dr. Dagmar Kranz, Antje Knieper von der Kinder- und Jugendförderung, Schulleiterin Simone Lang und Mira Nießen vom Kinder- und Jugendbüro richteten Grußworte an die Gäste.
Auch die Kinder selbst gestalteten die Veranstaltung. Die beiden vierten Klassen der Grundschule führten ein Kinderrechtelied auf. Damit unterstrichen sie noch einmal, wie wichtig es ist, Kinderrechte bekannt zu machen und dauerhaft im öffentlichen Bewusstsein zu verankern.
Projekt läuft in Koblenz bereits seit 2009
Das Projekt „Orte der Kinderrechte“ gibt es bereits seit 2009. Das Jugendamt der Stadt Koblenz trägt das Projekt und arbeitet dabei mit der Jugendkunstwerkstatt Koblenz e.V. sowie dem Kinder- und Jugendbüro zusammen.
Die Orte sollen Kinderrechte mithilfe von Kunst sichtbar und verständlich machen. Inzwischen gehört auch die Grundschule Moselweiß mit ihrem neuen Kunstprojekt dazu. Damit verfügt Koblenz nun über insgesamt 15 solcher Standorte.
Das Land Rheinland-Pfalz zeichnete das Projekt 2023 mit dem Kinderrechtepreis aus. Mit dem neuen Ort der Kinderrechte in Koblenz setzen die Beteiligten diese Arbeit fort und verbinden die Rechte junger Menschen zugleich mit aktuellen Fragen rund um Klima und Umwelt.
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Bei der Erstellung dieses Beitrags wurden KI-Werkzeuge unterstützend eingesetzt. Inhaltliche Prüfung und redaktionelle Verantwortung liegen bei „Blaulicht Report“.
