Körperverletzung in Münchner S-Bahn
Am Donnerstagvormittag, 11. Juni, ist ein 48-jähriger Mann in einer S-Bahn der Linie S3 in München Opfer einer Körperverletzung geworden. Der Vorfall ereignete sich gegen 10:30 Uhr zwischen den Haltepunkten Marienplatz und Isartor. Die Bundespolizei hat Ermittlungen wegen Körperverletzung und Bedrohung aufgenommen.
Angriff während der Fahrt
Nach bisherigen Erkenntnissen war der 48-jährige Münchner gemeinsam mit seiner dreijährigen Tochter unterwegs, als ein 37-jähriger deutscher Staatsangehöriger ihn plötzlich von hinten gegen den Kopf geschlagen haben soll.
Als der Geschädigte versuchte, seine Tochter zu schützen, soll der Tatverdächtige ihm mehrfach ins Gesicht geschlagen haben. Der Mann erkannte den Angreifer nach eigenen Angaben aus früheren Begegnungen wieder und versuchte, sich zur Wehr zu setzen. Dabei traf er den Tatverdächtigen jedoch nicht.
Zeuge greift ein
Ein 38-jähriger Zeuge bemerkte die Auseinandersetzung und konnte die beiden Männer voneinander trennen. Anschließend verließ der Tatverdächtige die S-Bahn am Haltepunkt Isartor und flüchtete in unbekannte Richtung.
Der Geschädigte begab sich danach zum Bundespolizeirevier München-Ost, um Anzeige zu erstatten.
Bedrohung während der Anzeigenaufnahme
Während der Aufnahme der Anzeige erhielt der 48-Jährige einen Anruf des Tatverdächtigen. Nach Angaben der Bundespolizei bedrohte dieser den Mann dabei verbal.
Der Geschädigte erlitt bei dem Angriff leichte Verletzungen. Ein alarmierter Rettungsdienst untersuchte ihn vor Ort und empfahl eine weitere ärztliche Abklärung.
Bundespolizei ermittelt
Die Bundespolizei führt derzeit Ermittlungen wegen Körperverletzung und Bedrohung. Die genauen Hintergründe der Tat sind Gegenstand der laufenden Untersuchungen.
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