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Massengräber in New York

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Laut Johns Hopkins University hat New York bis heute 5150 Tote, die am Coronavirus gestorben sind.
Wie in Europa ist es in den USA wegen der Corona-Krise nicht möglich, traditionelle Beerdigungen vorzunehmen.
Deswegen hat die Stadt jetzt offenbar angefangen, sie vorübergehend in Massengräbern auf der New Yorker Insel Hart Island zu beerdigen.

Fotos zeigen, dass das große Grab mit einem Bagger ausgehoben wurde.
Arbeiter in Schutzmontur stapeln die Leichen in einfachen Särgen neben- und übereinander.


Die Insel liegt vor dem Stadtteil Bronx, sie soll nur als Zwischenlösung dienen.
Am Montag erklärte Bürgermeister Bill de Blasio: „Wenn wir zwischenzeitlich die Menschen beerdigen müssen, bis die Krise vorbei ist, und danach mit jeder Familie die eigentliche Beerdigung besprechen, so haben wir hiermit die Kapazität, das zu tun.“

Jetzt ist es offensichtlich so weit.
Die Leichenkühlhäuser der Stadt und der Krankenhäuser sind voll, die Leichen müssen ausgelagert werden.

Denn die Lage ist kritisch: In den vergangenen Tagen hat das Coronavirus die Sterberate der US-amerikanischen Großstadt verdreifacht. Nicht nur in den Krankenhäusern sterben Hunderte Menschen. Auch zu Hause. An einem normalen Tag gibt es 20 bis 25 Todesfälle, bis jetzt sind es durchschnittlich 200.

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