Mordverdacht nach Tötungsdelikt in Halle: Polizei fahndet nach Mohammad Suliman Niyazi
Halle (Saale). Nach einem tödlichen Gewaltverbrechen in Halle (Saale) fahndet die Polizei weiterhin nach Mohammad Suliman Niyazi. Gegen den gesuchten Mann liegt ein Haftbefehl wegen des Verdachts des Mordes vor. Die Ermittler bitten die Bevölkerung um Hinweise zu seinem derzeitigen Aufenthaltsort.
Der Fall reicht bis zum 10. März 2019 zurück. Gegen 12.15 Uhr rückte die Polizei damals zu einem Mehrfamilienhaus am Florentiner Bogen in Halle (Saale) aus. In einer Wohnung fanden die Einsatzkräfte eine 26 Jahre alte Frau aus Afghanistan tot auf. Nach Angaben der Ermittlungsbehörden starb die Frau infolge mehrerer Messerstiche.
Dringender Tatverdacht gegen Mohammad Suliman Niyazi
Polizei und Staatsanwaltschaft führten nach dem Fund der getöteten Frau umfangreiche Ermittlungen durch. Dadurch geriet Mohammad Suliman Niyazi unter dringenden Tatverdacht. Das zuständige Amtsgericht Halle (Saale) erließ deshalb einen Haftbefehl gegen den Gesuchten.
Bislang konnten die Behörden den Tatverdächtigen jedoch offenbar nicht festnehmen. Deshalb ist weiterhin unklar, wo sich der Mann aufhält. Nach Einschätzung der Polizei könnte er sich sowohl innerhalb Deutschlands als auch im Ausland befinden.
Auch überregionale Hinweise können für die Ermittler von Bedeutung sein. Weitere aktuelle Polizei- und Fahndungsmeldungen aus Deutschland finden Leser auf unserer Partnerseite. Meldungen aus der Region und weitere Polizeiberichte stehen außerdem in unserem Nachrichtenbereich zur Verfügung.
Beschreibung des gesuchten Tatverdächtigen
Mohammad Suliman Niyazi wurde nach Angaben der Polizei am 1. Januar 1995 in Kabul in Afghanistan geboren. Zum Zeitpunkt der Tat war er etwa 24 Jahre alt. Mittlerweile ist der Gesuchte 31 Jahre alt.
- Name: Mohammad Suliman Niyazi
- Geburtsdatum: 1. Januar 1995
- Geburtsort: Kabul, Afghanistan
- Größe: etwa 1,85 Meter
- Statur: schlank
- Haare: kurz und dunkel
- Sprachen: gebrochenes Deutsch und gutes Englisch
Polizei warnt vor eigenständigem Eingreifen
Die Ermittlungsbehörden sprechen eine deutliche Warnung aus: Niemand soll versuchen, den gesuchten Mann selbst anzusprechen oder festzuhalten. Die Polizei kann nicht ausschließen, dass er bewaffnet ist oder aggressiv reagiert. Personen, die ihn erkennen oder seinen Aufenthaltsort kennen, sollten deshalb Abstand halten und unverzüglich die Polizei verständigen.
Sachdienliche Hinweise nimmt das Lage- und Informationszentrum des Landeskriminalamtes Sachsen-Anhalt unter der Telefonnummer 0391 / 250-1122 entgegen. Darüber hinaus können sich Hinweisgeber an jede andere Polizeidienststelle wenden. In akuten Situationen sollte sofort der Notruf 110 gewählt werden.
Für den Gesuchten gilt die Unschuldsvermutung
Bei Mohammad Suliman Niyazi handelt es sich um einen Tatverdächtigen. Obwohl ein dringender Tatverdacht und ein Haftbefehl vorliegen, gilt bis zu einer rechtskräftigen Verurteilung die gesetzliche Unschuldsvermutung.
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erstellt mit Hilfe von KI
