Zum Inhalt springen
Blaulicht-Report

Blaulicht-Report

Polizeimeldungen, Nachrichten und tagesaktuelle Meldungen aus Deiner Region

Primäres Menü
  • NEWS
    • AK
    • AW
    • Berlin
    • Bochum
    • Bremen
    • COC / WIL
    • Deutschland
    • Dokus
    • Fahndung
    • Hagen
    • Hessen
    • Köln-Bonn
    • Lifehacks
    • Märkischer Kreis
    • München
    • MYK / KO
    • NR / AK
    • NRW
    • RLP
    • Sauerland
    • Schleswig-Holstein
    • Thüringen & Umland
    • Verkehr
    • Vermisst
    • Warenrückruf
    • Weltweit
    • WW / EMS
  • Newsletter
  • Shorts & Reels
  • Nettiquette
  • Werben Sie bei uns
  • Impressum
  • Über uns: Blaulicht Report – Nachrichten seit 2012
YouTube
  • München
  • News

München: Angriff im Regionalzug

23. Oktober 2026 4 Minuten gelesen
Bundespolizei am erleuchteten Bahnsteig
Von Redaktion Blaulicht Report

München: Angriff im Regionalzug – 32-Jähriger erleidet mehrere Gesichtsbrüche

München – Bei einem Angriff im Regionalzug RE 5 zwischen dem Münchner Hauptbahnhof und dem Ostbahnhof sind zwei Männer verletzt worden. Besonders schwer traf es einen 32-Jährigen, der einen Streit schlichten wollte. Er erlitt mehrere Knochenbrüche im Gesicht. Die Bundespolizei ermittelt deshalb wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung und sucht dringend Zeugen.

Angriff im Regionalzug München: Streit eskaliert kurz nach Mitternacht

Der Angriff im Regionalzug ereignete sich in der Nacht zum Mittwoch, 21. Oktober 2026, gegen 00:10 Uhr. Zu diesem Zeitpunkt war der Regionalexpress RE 5 vom Münchner Hauptbahnhof in Richtung Salzburg unterwegs. Zwischen Hauptbahnhof und Ostbahnhof kam es schließlich zu einer gewalttätigen Auseinandersetzung.

Nach bisherigen Erkenntnissen saß ein 20-jähriger afghanischer Staatsangehöriger zunächst mehrere Sitzreihen von zwei deutschen Männern im Alter von 18 und 32 Jahren entfernt. Plötzlich näherte sich der 20-Jährige dem jüngeren Mann und soll ihm unvermittelt ins Gesicht geschlagen haben.

Warum der mutmaßliche Angreifer auf den 18-Jährigen losging, ist bislang unklar. Allerdings untersuchen die Ermittler inzwischen die genauen Hintergründe des Vorfalls.

32-Jähriger will schlichten und wird schwer verletzt

Als der 32-Jährige den Angriff bemerkte, wollte er die Situation beruhigen und zwischen den Beteiligten vermitteln. Stattdessen soll der 20-Jährige auch ihm einen Schlag ins Gesicht versetzt haben.

Außerdem soll ein 36-jähriger afghanischer Staatsangehöriger, der gemeinsam mit dem 20-Jährigen unterwegs war, ebenfalls auf den 18-Jährigen eingewirkt haben.

Während der 18-Jährige eine Platzwunde unterhalb der linken Augenbraue sowie eine Verletzung an der Innenseite der Oberlippe erlitt, traf es den älteren Mann deutlich schwerer.

Mehrere Knochenbrüche im Gesicht festgestellt

Der 32-Jährige hatte nach der Auseinandersetzung ein stark geschwollenes linkes Auge. Zudem klagte er über eine deutliche Verschlechterung seines Sehvermögens.

Deshalb brachte der alarmierte Rettungsdienst beide Verletzten zur weiteren medizinischen Versorgung in ein Münchner Krankenhaus. Dort stellten Ärzte bei dem 32-Jährigen schließlich mehrere Frakturen im Gesicht fest.

Bundespolizei trifft Beteiligte am Ostbahnhof an

Mehrere Reisende beobachteten den Angriff im Regionalzug und verständigten daraufhin über den Notruf die Polizei. Als der Zug am Münchner Ostbahnhof hielt, trafen Einsatzkräfte der Bundespolizei alle vier Beteiligten an.

Anschließend führten die Beamten Atemalkoholtests durch. Während der 20-jährige Tatverdächtige einen Wert von 0,0 Promille aufwies, ergab der Test bei seinem 36-jährigen Begleiter 1,6 Promille.

Die Bundespolizei ermittelt nun wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung. Insbesondere wollen die Ermittler klären, weshalb der Angriff im Regionalzug überhaupt begann und welche Rolle die einzelnen Beteiligten spielten.

Angriff im Regionalzug: Bundespolizei sucht wichtige Zeugen

Obwohl mehrere Fahrgäste den Vorfall beobachteten und teilweise versuchten, die Auseinandersetzung zu schlichten, kennt die Bundespolizei bislang nicht alle beteiligten Zeugen namentlich.

Deshalb bittet die Behörde Reisende, die sich in der Nacht zum 21. Oktober im RE 5 befanden, um Mithilfe. Besonders wichtig sind dabei Beobachtungen zum Beginn der Auseinandersetzung.

Polizei sucht junge Frau mit dunklen Haaren

Im Mittelpunkt des Zeugenaufrufs steht eine junge Frau, die sich während des Vorfalls in unmittelbarer Nähe der Beteiligten aufgehalten haben soll.

Die Bundespolizei beschreibt die mögliche Zeugin folgendermaßen:

  • Ungefähr 20 Jahre alt
  • Etwa 160 bis 170 Zentimeter groß
  • Längere dunkle Haare
  • Graue Kleidung

Die Ermittler gehen davon aus, dass die Frau das Geschehen unmittelbar wahrgenommen haben könnte. Deshalb erhoffen sie sich von ihrer Aussage wichtige Erkenntnisse zum bislang ungeklärten Auslöser der Gewalt.

Hinweise an die Bundespolizei München

Wer den Angriff im Regionalzug beobachtet hat oder selbst schlichtend eingreifen wollte, wird gebeten, sich bei der Bundespolizeiinspektion München zu melden.

Hinweise nimmt die Bundespolizei unter der Telefonnummer 089 / 515 550-0 entgegen.

Weitere Informationen veröffentlicht die Bundespolizei auf ihrer offiziellen Internetseite. Die vollständige Polizeimeldung zum Angriff im Regionalzug erschien am 23. Oktober 2026.

Weitere Polizeieinsätze an Münchner Bahnhöfen

Auch in der Vergangenheit musste die Bundespolizei bei Auseinandersetzungen im Münchner Bahnverkehr einschreiten. So kam es bereits bei einem Vorfall in einem Regionalzug am Münchner Ostbahnhof zu einer körperlichen Attacke.

Außerdem berichteten wir über mehrere Polizeieinsätze am Hauptbahnhof, in Pasing und am Ostbahnhof. Ein weiterer Fall betraf einen gewalttätigen Angriff auf Bundespolizisten am Ostbahnhof.

Auch eine Auseinandersetzung wegen unerwünschter Blicke am Münchner Hauptbahnhof beschäftigte bereits die Ermittler. Hinzu kamen frühere Fälle von gefährlicher Körperverletzung am Ostbahnhof sowie eine Zeugensuche nach sexueller Belästigung in einer Münchner S-Bahn.

Weitere Nachrichten und aktuelle Polizeimeldungen aus der bayerischen Landeshauptstadt finden Leser in unserer Rubrik München.

Quelle: Bundespolizeidirektion München, Pressemitteilung vom 23. Oktober 2026. Für alle Beschuldigten gilt die Unschuldsvermutung.

Bei der Erstellung dieses Beitrags wurden KI-Werkzeuge unterstützend eingesetzt. Die redaktionelle Verantwortung für die Veröffentlichung liegt beim Herausgeber.

  • München
  • News

Beitragsnavigation

Zurück: Bad Neuenahr-Ahrweiler: Jugendliche stürzen mit E-Scooter
Weiter: Tote Person in Mainz: Kriminalpolizei ermittelt nach Fund

WERBUNG

Social Media Accounts

LINKTREE

Anzeige

  • Kontakt
  • Datenschutz
  • Impressum
  • Über uns: Blaulicht Report – Nachrichten seit 2012
  • Cookie-Richtlinie (EU)