Mutmaßlicher Strom-Terrorist Daniel Viehmann am Kraftwerk Weisweiler gefasst
Weisweiler. Einsatzkräfte der Polizei Köln haben den gesuchten Daniel Viehmann am Dienstagvormittag, 8. September 2026, im Umfeld des Kraftwerks Weisweiler gestellt. Der 48 Jahre alte mutmaßliche Tatverdächtige trug nach Angaben der Polizei bei seiner Festnahme weitere Sprengmittel bei sich. Widerstand leistete der Mann nicht.
Die Festnahme erfolgte nach umfangreichen Suchmaßnahmen rund um das Kraftwerk und die dort verlaufenden Hochspannungsleitungen. Bereits zuvor hatten Einsatzkräfte in diesem Gebiet mehrere verdächtige Abschussvorrichtungen entdeckt. Die Polizei hatte das Gelände daraufhin großräumig abgesperrt und nach dem 48-Jährigen gesucht.
Daniel Viehmann gefasst: Zelt mit weiteren Sprengladungen entdeckt
In unmittelbarer Nähe zum Ort der Festnahme machten die Polizisten einen weiteren brisanten Fund. Im Unterholz stand ein Zelt, das nach Angaben der Polizei mit weiteren Sprengladungen versehen war. Ein Entschärfer des Landeskriminalamtes Nordrhein-Westfalen begutachtet die Gegenstände.
Welche Art von Sprengmitteln die Einsatzkräfte bei dem Mann und in dem Zelt fanden, teilte die Polizei zunächst nicht mit. Ebenso liegen bislang keine weiteren Angaben dazu vor, welchen Zweck die Sprengladungen erfüllen sollten.
Mehr zum vorausgegangenen Einsatz erfährst Du in unserem Bericht über die Abschussvorrichtungen am Kraftwerk Weisweiler. Weitere aktuelle Fälle findest Du in unseren Bereichen Nachrichten aus Nordrhein-Westfalen und Köln-Bonn.
Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Cottbus liegt vor
Gegen den 48-Jährigen liegt ein Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Cottbus vor. Zu den Hintergründen dieses Haftbefehls machte die Polizei Köln in ihrer aktuellen Mitteilung keine näheren Angaben. Für entsprechende Auskünfte verweist sie an die Staatsanwaltschaft Cottbus.
Während Daniel Viehmann gefasst ist, setzen Beamtinnen und Beamte die Ermittlungen am Kraftwerk fort. Sie sichern Spuren und Beweismittel und durchsuchen das Umfeld nach möglichen weiteren Abschussvorrichtungen. Die Ermittler schließen damit nicht aus, dass sich noch unentdeckte Gegenstände in dem Gebiet befinden.
Polizei bittet weiterhin um Hinweise
Die Polizei bittet Zeugen weiterhin um Mithilfe. Wer verdächtige Gegenstände entdeckt oder Beobachtungen zum Geschehen gemacht hat, soll sich telefonisch unter der Notrufnummer 110 melden. Das Hinweisportal der Polizei Nordrhein-Westfalen bleibt ebenfalls erreichbar.
Verdächtige Gegenstände sollten Zeugen nicht berühren. Stattdessen sollten sie Abstand halten und umgehend die Polizei verständigen. Obwohl die Polizei Daniel Viehmann gefasst hat, dauern die Spurensicherung und die Suche rund um das Kraftwerk Weisweiler an.
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Erstellt mit Hilfe von KI
