Vater tot, schwangere Frau und Kind schwer verletzt!
Emmerich. Nach einem folgenschweren Verkehrsunfall auf der Autobahn 3 bei Emmerich fahndet die Polizei nach einem möglicherweise beteiligten Sattelzug. Ein 37 Jahre alter Vater aus Wuppertal kam bei dem Unfall ums Leben. Seine schwangere, 26-jährige Beifahrerin und ein dreijähriges Kind erlitten lebensgefährliche Verletzungen.
Der unbekannte Fahrer des gesuchten Sattelzuges setzte seine Fahrt fort. Das Verkehrskommissariat 1 des Polizeipräsidiums Düsseldorf führt die Ermittlungen und bittet Zeuginnen und Zeugen dringend um Hinweise.
Der tödliche Unfall auf A3 bei Emmerich ereignete sich in Fahrtrichtung Köln.
Polizei sucht dunkle Zugmaschine mit rotem Überseecontainer
Erste Zeugenaussagen beschreiben eine dunkle Zugmaschine mit bulgarischem Kennzeichen. Der Auflieger transportierte einen roten Überseecontainer und trug möglicherweise ein niederländisches Kennzeichen. Nach bisherigen Erkenntnissen kam der Sattelzug aus den Niederlanden und passierte den Grenzübergang Elten.
Zeugen hörten Reifenquietschen und lautes Scheppern. Nach ihren Angaben muss der Fahrer diese Unfallgeräusche wahrgenommen haben. Er soll seinen Sattelzug zunächst abgebremst und seine Fahrt anschließend fortgesetzt haben.
Golf überschlägt sich auf der A3
Nach den ersten Ermittlungen fuhr der 37-Jährige mit einem VW Golf auf dem linken Fahrstreifen der A3 in Richtung Köln. Seine schwangere Frau und das dreijährige Kind saßen ebenfalls im Fahrzeug.
In Höhe der Anschlussstelle Emmerich wechselte der Fahrer eines Lkw vom rechten auf den linken Fahrstreifen. Dabei übersah er möglicherweise den nachfolgenden VW Golf. Der 37-Jährige versuchte auszuweichen, verlor offenbar die Kontrolle über sein Auto und überschlug sich.
Die bisherige Spurenlage deutet darauf hin, dass sich der Lkw und der VW Golf nicht berührten. Die Feuerwehr barg den 37-Jährigen tot aus dem Fahrzeugwrack. Ein Rettungswagen brachte die lebensgefährlich verletzte 26-Jährige in ein Krankenhaus. Ein Rettungshubschrauber flog das ebenfalls lebensgefährlich verletzte Kind in eine Klinik.
Ermittlungen zur Unfallursache dauern an
Ein Verkehrsunfallaufnahmeteam sicherte die Spuren am Unfallort. Bei dem verstorbenen Fahrer stellten die Ermittler Verdachtsmomente auf einen möglichen Alkoholeinfluss fest. Die Polizei prüft weiterhin sämtliche Umstände, die zu dem tödlichen Unfall auf A3 bei Emmerich geführt haben könnten.
Die Ermittler möchten wissen, wer den gesuchten Sattelzug gesehen hat, seinen aktuellen Standort kennt oder Angaben zur Identität des Fahrers machen kann. Auch Hinweise zum eigentlichen Unfallgeschehen können die Ermittlungen unterstützen.
Zeugen sollen sich bei der Polizei melden
Hinweise nimmt das Verkehrskommissariat 1 der Polizei Düsseldorf unter der Telefonnummer 0211 870 0 entgegen. Weitere offizielle Informationen veröffentlicht die Polizei Düsseldorf.
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Erstellt mit Hilfe von KI
