Panzergeschoss am Rheinufer in Wiesbaden-Biebrich entdeckt
Am Rheinufer in Wiesbaden-Biebrich entdeckte ein Spaziergänger am Montagmittag ein Panzergeschoss. Der Fund sorgte kurzfristig für umfangreiche Absperrmaßnahmen rund um die Rheingaustraße und den Bereich des Biebricher Schlosses.
Granatenfund am Rheinufer gemeldet
Gegen 12:15 Uhr meldeten Fußgänger den Fund einer Granate am Rheinufer in Höhe des Biebricher Schlosses. Einsatzkräfte sperrten daraufhin den Fundort sowie den möglichen Gefahrenbereich ab.
Von den Maßnahmen war auch der Fahrzeugverkehr auf der Rheingaustraße betroffen. Die Straße musste zeitweise in beide Fahrtrichtungen gesperrt werden.
Kampfmittelräumdienst untersucht Panzergeschoss
Nach ersten Rücksprachen mit dem Kampfmittelräumdienst stellte sich heraus, dass zunächst lediglich eine Sicherung des Fundortes notwendig war. Deshalb konnten die Verkehrsmaßnahmen bereits gegen 13:20 Uhr wieder aufgehoben werden.
Das Fachpersonal des Kampfmittelräumdienstes begutachtete das gefundene Objekt anschließend direkt vor Ort. Dabei stellten die Spezialisten fest, dass es sich um ein etwa 30 Zentimeter langes Panzergeschoss ohne Zündvorrichtung oder explosive Stoffe handelte.
Keine Gefahr für Bevölkerung
Die Einsatzkräfte konnten schließlich gegen 15:00 Uhr sämtliche Maßnahmen beenden. Nach Angaben der Behörden bestand zu keinem Zeitpunkt eine Gefahr für Unbeteiligte oder die eingesetzten Kräfte.
Auch das Sommerkonzert im Bereich des Biebricher Schlosses konnte wie geplant stattfinden. Der Fund des Panzergeschosses hatte keinerlei Auswirkungen auf die Veranstaltung.
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