Polizei zieht umfangreiche Bilanz
Am vergangenen Wochenende zog das Event Green Hell Driving Days am Nürburgring zahlreiche Besucher in die Region rund um die bekannte Rennstrecke. Bei bestem Wetter nutzten viele Touristen die Gelegenheit, die Nordschleife und das Umfeld zu besuchen. Die Polizei bereitete sich im Vorfeld auf ein erhöhtes Verkehrsaufkommen vor und führte verstärkt Kontrollen durch.
Radar-Kontrollen und Geschwindigkeitsverstöße
Bereits am Freitag führte die Verkehrsdirektion Koblenz eine Geschwindigkeitsmessung durch. Bei erlaubten 50 km/h registrierten die Beamten insgesamt 15 Verstöße. Der schnellste Fahrer wurde mit 71 km/h gemessen. Die Polizei kündigte an, auch künftig verstärkt gegen Temposünder vorzugehen.
Unfälle rund um die Nordschleife
Während der Green Hell Driving Days am Nürburgring nahm die Polizei Adenau insgesamt 26 Verkehrsunfälle auf. 14 dieser Unfälle ereigneten sich direkt auf der Nordschleife. In einem Fall handelte es sich um eine Verkehrsunfallflucht. Trotz der hohen Zahl an Unfällen blieb es vergleichsweise glimpflich: Zwei Personen wurden leicht verletzt.
Bei sechs Unfallverursachern erhoben die Beamten Sicherheitsleistungen. Weitere Informationen zu Verkehrsunfällen finden Sie auch unter Verkehr.
Verstöße der Raser- und Poser-Szene
Die Polizei stellte zudem mehrere Verstöße im Zusammenhang mit der Raser- und Poser-Szene fest. Insgesamt neun Ordnungswidrigkeitenanzeigen wegen Lärmbelästigung wurden erfasst. In allen Fällen erhoben die Beamten Sicherheitsleistungen. Zusätzlich sprachen sie Platzverweise aus und untersagten in einem Fall sogar die Weiterfahrt.
Drift-Aktion sorgt für Einschreiten
Am Samstagabend fiel ein britischer Fahrer auf, der auf dem Brünnchen-Parkplatz mit seinem Fahrzeug driftete und dabei Steine aufwirbelte. Die Polizei leitete ein Ordnungswidrigkeitenverfahren ein, erhob eine Sicherheitsleistung und sprach einen Platzverweis aus.
Nötigung und Kennzeichenmissbrauch
Am Sonntagmorgen kam es zu einer Nötigung im Straßenverkehr durch einen französischen Fahrer. Dieser entfernte sich zunächst vom Tatort, konnte jedoch schnell ermittelt werden. Aufgrund der Schwere der Tat erhoben die Beamten eine Sicherheitsleistung.
Ein weiterer Fall betraf ein britisches Fahrzeug mit unzulässigen Kennzeichen. Die originalen Kennzeichen befanden sich im Kofferraum. Die Polizei stellte die falschen Kennzeichen sicher und leitete ein Strafverfahren ein.
Rotlichtverstoß mit Folgen
Am Sonntagabend missachtete ein 27-jähriger Fahrer auf der B 412 im Baustellenbereich eine rote Ampel. Er gefährdete dabei den Gegenverkehr, darunter auch eine Polizeistreife. Ihn erwartet ein Bußgeld von 200 Euro, zwei Punkte in Flensburg sowie ein einmonatiges Fahrverbot.
Die Polizei betont die Wichtigkeit der Einhaltung von Verkehrsregeln, insbesondere in Baustellenbereichen. Weitere Meldungen aus Deutschland finden Sie unter Deutschland.
Polizei kündigt weitere Kontrollen an
Nach den Green Hell Driving Days kündigte die Polizei an, die Szene weiterhin im Blick zu behalten. Die Beamten wollen auch künftig konsequent Verkehrskontrollen durchführen und Verstöße ahnden. Ziel bleibt es, die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer rund um den Nürburgring zu gewährleisten.
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