Zum Inhalt springen
Blaulicht-Report

Blaulicht-Report

Polizeimeldungen, Nachrichten und tagesaktuelle Meldungen aus Deiner Region

Primäres Menü
  • NEWS
    • AK
    • AW
    • Berlin
    • Bochum
    • Bremen
    • COC / WIL
    • Deutschland
    • Dokus
    • Fahndung
    • Hagen
    • Hessen
    • Köln-Bonn
    • Lifehacks
    • Märkischer Kreis
    • München
    • MYK / KO
    • NR / AK
    • NRW
    • RLP
    • Sauerland
    • Schleswig-Holstein
    • Thüringen & Umland
    • Verkehr
    • Vermisst
    • Warenrückruf
    • Weltweit
    • WW / EMS
  • Newsletter
  • Shorts & Reels
  • Nettiquette
  • Werben Sie bei uns
  • Impressum
YouTube
  • FEATURE NEWS
  • Schleswig-Holstein

Raub mit Todesfolge in Sankt Peter-Ording !

17. Juni 2026 3 Minuten gelesen
Raub mit Todesfolge in Sankt Peter-Ording

BGH bestätigt Urteil nach tödlichem Raubüberfall in Sankt Peter-Ording

Der Bundesgerichtshof (BGH) hat die Revisionen von drei Angeklagten gegen ein Urteil des Landgerichts Flensburg verworfen. Damit sind die Verurteilungen wegen schweren Raubes mit Todesfolge in Tateinheit mit Körperverletzung rechtskräftig.

Überfall auf älteres Ehepaar endete tödlich

Nach den Feststellungen des Landgerichts überfielen die drei Beschwerdeführer gemeinsam mit einem weiteren Angeklagten im Januar 2024 ein älteres Ehepaar in dessen Wohnung in Sankt Peter-Ording. Die Täter vermuteten dort einen größeren Bargeldbetrag.

Während zwei Beteiligte im Fahrzeug blieben und ihre Mittäter per Funkgerät warnen sollten, drangen die beiden anderen Täter gewaltsam in das Wohnhaus ein. Einer von ihnen gab sich als Paketbote aus und klingelte an der Haustür.

Als der 99-jährige Bewohner öffnete, verschafften sich die Täter unmittelbar Zutritt zur Wohnung. Sie drängten den hochbetagten Mann im Hausflur zurück. Dabei stürzte er und schlug mit dem Kopf gegen eine Türzarge. In der Folge verstarb er an Herzversagen.

Ehefrau gefesselt und verletzt

Die 79-jährige Ehefrau wurde während des Überfalls gefesselt, bedroht und ins Gesicht geschlagen. Die Täter entrissen ihr zudem zwei Goldketten und erbeuteten weitere 200 Euro Bargeld.

Nach der Tat flüchteten die Täter aus dem Haus. Die verletzte Frau konnte erst nach einiger Zeit einen Notruf absetzen.

Landgericht sah leichtfertige Verursachung des Todes

Das Landgericht Flensburg stellte fest, dass die Angeklagten den Tod des Geschädigten nicht beabsichtigten. Nach Auffassung der Strafkammer habe sich jedoch die Gefahr eines tödlichen Ausgangs angesichts des Alters des Opfers aufgedrängt. Über dieses erhebliche Risiko hätten sich die Angeklagten leichtfertig hinweggesetzt.

Das Gericht wertete die Tat daher als schweren Raub mit Todesfolge gemäß § 251 StGB. Die Angriffe auf die Ehefrau wurden zusätzlich als Körperverletzung nach § 223 StGB bewertet.

Freiheitsstrafen zwischen zwölf Jahren und 14 Jahren

Das Landgericht Flensburg verurteilte die Angeklagten am 31. Juli 2025 zu Freiheitsstrafen zwischen zwölf Jahren und sechs Monaten sowie 14 Jahren.

Der 5. Strafsenat des Bundesgerichtshofs in Leipzig überprüfte das Urteil auf die Revisionen der Angeklagten und stellte keinen Rechtsfehler zu deren Nachteil fest. Mit dem Beschluss vom 2. Juni 2026 sind die Verurteilungen nun endgültig rechtskräftig.

Weitere aktuelle Meldungen finden Sie auch in unseren Bereichen News, Deutschland und Fahndungen.

Weitere Informationen zum Bundesgerichtshof finden Sie auf der offiziellen Website des Bundesgerichtshofs.

Wichtige Polizeimeldungen aus der ganzen Welt findest Du hier.

  • FEATURE NEWS
  • Schleswig-Holstein

Beitragsnavigation

Zurück: Streit um Strafmündigkeit: Uneinig bei Jugendkriminalität
Weiter: Raub vor Münchner Diskothek: Täter schlägt zwei Männer nieder

WERBUNG

Social Media Accounts

LINKTREE

Anzeige

  • Kontakt
  • Datenschutz
  • Impressum