Regionalbahn kollidiert mit Lkw an unbeschranktem Bahnübergang
28. Juli 2026 2 Minuten gelesen
In Niederschmalkalden ist es am Montagnachmittag gegen 16 Uhr zu einem Bahnunfall gekommen. Eine Regionalbahn der Süd-Thüringen-Bahn kollidierte an einem unbeschrankten Bahnübergang mit einem Lkw. Glücklicherweise wurde bei dem Zusammenstoß niemand verletzt. Dennoch führte der Unfall zu einer mehrstündigen Sperrung der Bahnstrecke.
Gefahrenbremsung konnte Kollision nicht mehr verhindern
Nach bisherigen Erkenntnissen rangierte ein 76-jähriger Lkw-Fahrer mit seinem zweiachsigen Fahrzeug im Bereich des Bahnübergangs. Dabei übersah er offenbar den herannahenden Regionalzug. Der Triebfahrzeugführer leitete zwar umgehend eine Gefahrenbremsung ein, konnte den Zusammenstoß jedoch nicht mehr verhindern.
Der Lkw wurde von der Regionalbahn erfasst. Trotz der Wucht des Aufpralls blieben sowohl der Fahrer des Lastwagens als auch die rund 30 Fahrgäste im Zug unverletzt. Rettungskräfte kontrollierten die Beteiligten vorsorglich vor Ort.
Bahnstrecke über zwei Stunden gesperrt
Aufgrund des umfangreichen Einsatzes von Polizei, Feuerwehr und weiteren Rettungskräften musste die eingleisige Bahnstrecke zwischen Zella-Mehlis und Wernshausen für etwas mehr als zwei Stunden vollständig gesperrt werden. Erst nach Abschluss der Bergungsarbeiten und der Unfallaufnahme konnte der Zugverkehr wieder freigegeben werden.
Die Höhe des entstandenen Sachschadens an der Regionalbahn sowie am Lkw ist derzeit noch nicht bekannt.
Bundespolizei nimmt Ermittlungen auf
Die Bundespolizei hat Ermittlungen wegen des Verdachts eines gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr aufgenommen. Die Ermittler werden nun den genauen Unfallhergang klären und prüfen, wie es zu der Kollision am unbeschrankten Bahnübergang kommen konnte.
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