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Schüsse am Lunapark: Polizei nimmt Mann nach Fahndung in Gewahrsam

2. September 2026 2 Minuten gelesen
Schüsse am Lunapark

Mann schießt mehrfach mit Waffe

Ein 17-jähriger Jugendlicher hörte am Dienstagnachmittag im Bereich des Lunaparks mehrere Schüsse. Kurz darauf beobachtete er einen Mann mit einer Tarnjacke, der aus einem Gebüsch kam und eine Pistole in einer Bauchtasche verstaute. Die Polizei leitete umgehend eine Suche ein.

Jugendlicher meldet mehrere Schüsse am Lunapark

Der 17-Jährige wandte sich nach seiner Beobachtung an die Polizei. Nach seinen Angaben hatte er zunächst mehrere Schüsse am Lunapark gehört. Anschließend sah er einen Mann, der aus einem Gebüsch trat. Der Mann trug laut der Schilderung eine Tarnjacke und steckte eine Pistole in eine Bauchtasche.

Die Einsatzkräfte nahmen die Angaben des Jugendlichen zum Anlass für eine Fahndung. Kräfte der Polizeiinspektion Eichsfeld und des Einsatzunterstützungszuges aus Nordhausen beteiligten sich an der Suche nach dem beschriebenen Mann.

Polizei nimmt gesuchten Mann kurz nach 18 Uhr fest

Kurz nach 18 Uhr trafen die Einsatzkräfte auf eine Person und nahmen sie in Gewahrsam. Die Polizei identifizierte den Mann zweifelsfrei als den gesuchten Täter. Beim Antreffen führte er jedoch keine Waffe mit sich.

Damit blieb zunächst offen, welche Waffe der Mann im Bereich des Lunaparks bei sich getragen hatte und womit die gemeldeten Schüsse abgegeben wurden. Die weiteren Ermittlungen konzentrierten sich deshalb auch auf mögliche Waffen und deren Aufbewahrungsorte.

Luftgewehr und Schreckschusspistole gefunden

Ein Richter ordnete daraufhin die Durchsuchung von zwei Objekten des Mannes an. Bei diesen Maßnahmen fanden die Ermittler erlaubnisfreie Waffen. Dabei handelte es sich um ein Luftgewehr und eine Schreckschusspistole.

Die Polizei prüft nun, ob der Mann die gefundene Schreckschusspistole bei dem Vorfall am Lunapark eingesetzt hatte. Die bisherigen Erkenntnisse erlauben noch keine abschließende Aussage dazu, ob diese Waffe tatsächlich als Tatmittel diente.

Ermittlungen zur aufgefundenen Waffe dauern an

Die Ermittler müssen nun klären, welche Waffe die Schüsse verursachte und ob ein Zusammenhang zwischen dem Vorfall und der sichergestellten Schreckschusspistole besteht. Die Polizei machte bislang keine Angaben dazu, wie viele Schüsse der Jugendliche genau hörte oder in welche Richtung der Mann möglicherweise schoss.

Auch Informationen zu möglichen Schäden oder verletzten Personen enthält die vorliegende Polizeimeldung nicht. Für den beschuldigten Mann gilt bis zu einer rechtskräftigen Verurteilung die Unschuldsvermutung.

Erstellt mit Hilfe von KI

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