Schüsse auf ein Autohaus in Köln-Ostheim beschäftigen erneut die Kriminalpolizei. In der Nacht zum Samstag, 7. November 2026, haben Unbekannte mehrere Schüsse auf ein Geschäft an der Rösrather Straße abgegeben. Dabei wurden die Gebäudefront sowie ein abgestellter Kleinwagen getroffen. Außerdem entdeckten Ermittler ein Projektil im Inneren des Autohauses.
Besonders auffällig ist eine Zeugenaussage: Kurz nach den Schussgeräuschen wurde eine dunkel gekleidete Person auf einem Fahrrad beobachtet. Die Polizei sucht deshalb dringend nach Hinweisen. Gleichzeitig prüfen die Ermittler mögliche Verbindungen zu anderen Schussabgaben im Kölner Stadtgebiet.
Schüsse auf Autohaus: Zeuge entdeckt Schäden
Am Samstagmorgen bemerkte ein Zeuge mehrere Beschädigungen an der Front des Autohauses. Daraufhin verständigte er die Polizei. Die eintreffenden Einsatzkräfte untersuchten das Gebäude und stellten dabei ein Projektil im Inneren sicher.
Allerdings blieb es nicht bei den Schäden am Gebäude. Auch ein vor dem Geschäft geparkter Smart wies ein Einschussloch auf. Wie viele Schüsse insgesamt abgegeben wurden, ist bislang nicht bekannt.
Die Ermittler müssen nun unter anderem klären, aus welcher Position die Schüsse abgegeben wurden und welches Motiv hinter der Tat steckt.
Verdächtige Person flüchtet offenbar mit Fahrrad
Ein Anwohner hatte nach eigenen Angaben gegen 3.30 Uhr mehrere Schussgeräusche gehört. Kurz darauf beobachtete er eine dunkel gekleidete Person, die auf einem Fahrrad in Richtung Bennstraße davonfuhr.
Ob diese Person tatsächlich für die Schüsse verantwortlich ist, steht allerdings noch nicht fest. Dennoch könnte die Beobachtung für die Ermittlungen von Bedeutung sein.
Spezialisten der Kriminalpolizei untersuchten anschließend den Tatort. Zusätzlich setzten die Beamten einen Diensthund ein, um weitere Spuren zu sichern.
Erneut Schüsse auf Geschäfte in Köln
Der aktuelle Vorfall reiht sich in mehrere Schussabgaben ein, die Köln in den vergangenen Monaten beschäftigt haben. Allerdings ist bislang nicht erwiesen, dass die einzelnen Taten miteinander zusammenhängen.
Erst am 30. Oktober berichteten wir über erneute Schüsse auf ein Uhrengeschäft in der Kölner Innenstadt.
Zuvor waren außerdem zwei Modegeschäfte in Köln von Schüssen getroffen worden. Auch damals untersuchten Ermittler mehrere Einschusslöcher.
Darüber hinaus sorgten Schussabgaben an zwei unterschiedlichen Tatorten innerhalb einer Stunde für umfangreiche Ermittlungen.
Auch Köln-Ostheim war bereits betroffen
Bereits Anfang September wurden Schüsse auf eine Bar in Köln-Ostheim gemeldet. Damals übernahm sogar eine Mordkommission die Ermittlungen.
Außerdem hatte die Polizei im August nach Schüssen auf ein Juweliergeschäft in Köln-Mülheim nach Tatverdächtigen gesucht.
Die Häufung solcher Vorfälle wirft Fragen nach den Hintergründen auf. Dennoch wäre es verfrüht, von einer zusammenhängenden Serie mit denselben Tätern auszugehen.
Nach Angaben von Staatsanwaltschaft und Polizei werden mögliche Verbindungen zu ähnlich gelagerten Straftaten ausdrücklich geprüft. Bislang liegt jedoch keine Bestätigung für einen Zusammenhang mit dem beschossenen Autohaus vor.
Polizei Köln bittet um Zeugenhinweise
Die Kriminalpolizei sucht weiterhin nach einem oder mehreren Tätern. Besonders wichtig sind Beobachtungen aus der Nacht zum 7. November im Bereich der Rösrather Straße und der Bennstraße.
Hinweise nimmt die Polizei Köln unter der Telefonnummer 0221 229-0 sowie per E-Mail an poststelle.koeln@polizei.nrw.de entgegen.
Weitere Informationen zur Polizeiarbeit stehen auf der offiziellen Internetseite der Polizei Köln zur Verfügung. Allgemeine Informationen zur Kriminalprävention bietet außerdem die Polizeiliche Kriminalprävention.
Ermittlungen dauern weiterhin an
Wer hinter den Schüssen steckt und warum das Autohaus getroffen wurde, ist derzeit noch unklar. Deshalb konzentrieren sich die Ermittler auf die gesicherten Spuren sowie mögliche Zeugenaussagen.
Ob weitere Erkenntnisse zu den Tätern oder einem möglichen Zusammenhang mit früheren Vorfällen vorliegen, müssen die laufenden Ermittlungen zeigen.
Bei der Erstellung dieses Beitrags wurden KI-Werkzeuge unterstützend eingesetzt. Inhaltliche Prüfung und redaktionelle Verantwortung liegen bei Blaulicht Report.
