Rees (NRW). Schwerer Unfall auf der A3 bei Rees: Ein mit vier Menschen besetzter Volvo ist am Sonntagvormittag (25. Oktober 2026) auf einen Streifenwagen der Autobahnpolizei geprallt. Dabei erlitt eine 46-jährige Frau schwere Verletzungen. Ein Rettungshubschrauber brachte sie anschließend in ein Krankenhaus. Nach Angaben der Polizei konnte Lebensgefahr zunächst nicht ausgeschlossen werden. Außerdem kamen zwei Kinder sowie der Autofahrer zur medizinischen Versorgung in Krankenhäuser.
Schwerer Unfall auf A3 bei Rees: Volvo prallt gegen Polizeiauto
Der schwere Unfall auf der A3 bei Rees ereignete sich gegen 10:17 Uhr in Fahrtrichtung Arnheim. Schauplatz war der Bereich des Parkplatzes Helderloh. Dort sicherten Polizeibeamte bereits eine andere Unfallstelle ab, als der Volvo plötzlich gegen ihren Streifenwagen prallte. Nach bisherigen Erkenntnissen saß ein 42-jähriger Mann aus Dortmund am Steuer. Neben ihm befand sich seine 46-jährige Ehefrau. Außerdem fuhren die neunjährige Tochter des Paares und deren zehnjährige Freundin mit. Warum der Fahrer den Streifenwagen erfasste, ist bislang ungeklärt. Deshalb untersucht die Polizei weiterhin den genauen Unfallhergang.Polizeiwagen sicherte bereits einen anderen Unfall ab
Bereits um 08:46 Uhr hatte sich auf der A3 ein Alleinunfall ereignet. Dabei wurde eine Person leicht verletzt. Anschließend sicherten Beamte der Autobahnpolizeiwache Hünxe die Unfallstelle ab. Der Streifenwagen stand deshalb auf dem rechten Fahrstreifen. Sowohl die Warntafel als auch das Blaulicht und die Warnblinkanlage waren eingeschaltet. Dennoch prallte der Volvo nach den ersten Ermittlungen direkt gegen das Polizeifahrzeug. Die Besatzung des Streifenwagens blieb glücklicherweise unverletzt. Allerdings erlitt die Beifahrerin des Volvos bei dem Zusammenstoß schwere Verletzungen.Rettungshubschrauber bringt schwer verletzte Frau in Klinik
Nach dem schweren Unfall auf der A3 bei Rees rückten Rettungskräfte an. Besonders kritisch war zunächst der Zustand der 46-jährigen Beifahrerin. Deshalb brachte ein Rettungshubschrauber die Frau direkt von der Unfallstelle in ein Krankenhaus. Zum Zeitpunkt der Polizeimeldung konnte eine Lebensgefahr nicht ausgeschlossen werden. Weitere gesicherte Informationen über ihren aktuellen Gesundheitszustand lagen zunächst nicht vor. Außerdem transportierten Rettungswagen die beiden Mädchen im Alter von neun und zehn Jahren in Krankenhäuser. Auch der 42-jährige Fahrer kam zur ambulanten Behandlung in eine Klinik. Welche Verletzungen die Kinder erlitten haben, teilte die Polizei zunächst nicht mit.A3 Richtung Arnheim gesperrt: Erhebliche Verkehrsbehinderungen
Der schwere Verkehrsunfall hatte zudem erhebliche Auswirkungen auf den Verkehr. Die Polizei sperrte die betroffene Richtungsfahrbahn, während Rettungskräfte die Verletzten versorgten und Ermittler die Unfallstelle untersuchten. Da sich hinter der Unfallstelle bereits Fahrzeuge stauten, führte die Polizei den Verkehr kontrolliert über eine Anschlussstelle zurück. Diese Maßnahme dauerte bis 14:37 Uhr. Anschließend liefen die Bergungs- und Reinigungsarbeiten weiter. Laut der Polizeimeldung vom Sonntagnachmittag bestanden deshalb weiterhin Verkehrsbehinderungen. Ein genauer Zeitpunkt für die vollständige Freigabe wurde zunächst nicht genannt. Autofahrer können sich über die aktuelle Verkehrslage auf der A3 beim ADAC informieren.Unfallaufnahmeteam aus Münster untersucht die Spuren
Während die Bergungsarbeiten liefen, sicherte ein spezialisiertes Unfallaufnahmeteam der Polizei Münster die Spuren. Die Ermittler wollen insbesondere klären, warum der 42-jährige Autofahrer gegen den deutlich abgesicherten Streifenwagen prallte. Allerdings machte die Polizei bislang keine Angaben zu einer möglichen Unfallursache. Deshalb bleibt offen, welche Umstände letztlich zu der schweren Kollision führten.Weitere schwere Verkehrsunfälle auf der A3
Auch in den vergangenen Wochen berichtete Blaulicht Report über mehrere schwere Verkehrsunfälle auf der Autobahn 3.- A3 bei Emmerich: Vater stirbt bei schwerem Unfall, Polizei fahndet nach Sattelzug
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