Busunfall Schweiz: Mehrere Tote und Verletzte bei schwerem Reisebus-Unglück
Zernez/Susch. Bei einem schweren Busunfall in der Schweiz sind am Donnerstag mehrere Menschen ums Leben gekommen. Darüber hinaus wurden weitere Insassen verletzt. Das Unglück ereignete sich im Kanton Graubünden zwischen Susch und Zernez. Zahlreiche Rettungskräfte sowie mehrere Hubschrauber waren anschließend im Einsatz.
Busunfall Schweiz: Reisegruppe mit 48 Personen unterwegs
Nach bisherigen Informationen bestand die Reisegruppe aus insgesamt 48 Personen. Medienberichten zufolge gehörte der verunglückte Reisebus dem niederländischen Reiseveranstalter Oad, der Reisen zu zahlreichen europäischen Zielen anbietet.
Die Gruppe hatte ihre Reise bereits am Montag begonnen. Am Donnerstag kam es schließlich auf der Strecke zwischen Susch und Zernez zu dem folgenschweren Unfall. Auf Bildern vom Einsatzort war ein umgestürzter Reisebus zu erkennen. Gleichzeitig waren zahlreiche Rettungskräfte vor Ort, außerdem wurden Hubschrauber für den umfangreichen Rettungseinsatz eingesetzt.
Susch gehört zur Gemeinde Zernez und liegt im Engadin. Die Region ist unter anderem über die Hauptstraße 27 erreichbar. Weitere Informationen über Susch und die Region stellt Graubünden Ferien bereit.
Mehrere Menschen sterben bei schwerem Busunglück
Die Polizei bestätigte, dass bei dem Busunfall in der Schweiz mehrere Menschen ums Leben gekommen sind. Zudem wurden weitere Personen verletzt. Wie schwer die Verletzungen der Betroffenen sind, war zunächst nicht vollständig bekannt.
Wegen des Ausmaßes des Unglücks waren verschiedene Rettungsorganisationen an der Unfallstelle tätig. Dabei mussten die Einsatzkräfte einerseits Verletzte medizinisch versorgen und andererseits die Unfallstelle sichern. Gleichzeitig liefen umfangreiche organisatorische Maßnahmen.
Die Kantonspolizei Graubünden ist regelmäßig für Verkehrsunfälle und größere Einsätze in der Region zuständig. Informationen der Behörde werden auf der offiziellen Internetseite der Kantonspolizei Graubünden veröffentlicht.
Große Betroffenheit nach dem Busunfall in der Schweiz
Auch in den Niederlanden löste das Unglück große Bestürzung aus. Eine Sprecherin des niederländischen Reisebranchen-Dachverbandes ANVR bezeichnete das Geschehen gegenüber Schweizer Medien als schrecklichen Unfall und äußerte ihre Trauer über das Geschehene.
Warum der Reisebus verunglückte und anschließend umstürzte, war zunächst noch nicht abschließend bekannt. Deshalb müssen die zuständigen Ermittler nun den genauen Unfallhergang rekonstruieren. Dabei dürfte unter anderem untersucht werden, welche Umstände zu dem schweren Unfall geführt haben.
Ermittlungen zur Ursache des Busunfalls laufen
Weitere Einzelheiten zur Identität und Nationalität der Todesopfer sowie der Verletzten lagen zunächst nicht vollständig vor. Außerdem war zunächst unklar, wie viele Menschen schwere Verletzungen erlitten haben.
Weitere Verkehrsunfälle und aktuelle Einsatzmeldungen findest du bei uns im Bereich Unfall. Berichte über besonders schwere Unglücke findest du außerdem unter Schwerer Unfall sowie in unserem Themenbereich Tödlicher Unfall.
Auch andere schwere Verkehrsunfälle zeigen, wie umfangreich Rettungs- und Ermittlungsmaßnahmen nach solchen Ereignissen sein können. So berichteten wir beispielsweise über einen schweren Unfall in Bochum-Grumme sowie über einen Unfall mit einem Streifenwagen in Krefeld-Uerdingen.
Der schwere Busunfall Schweiz sorgt derweil weit über Graubünden hinaus für Bestürzung. Insbesondere die große Zahl der Reisenden sowie der umfangreiche Rettungseinsatz verdeutlichen das Ausmaß des Unglücks.
Dieser Artikel wird aktualisiert, sobald weitere bestätigte Informationen der zuständigen Behörden vorliegen.
