10-Jähriger gesteht Tat auf fahrendes Fahrzeug
Am 08.05.2026 gingen bei der Polizeiinspektion Cochem zwei Meldungen über Steinewürfe auf fahrende Fahrzeuge ein. Die Polizei leitete in beiden Fällen Strafverfahren wegen des gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr ein.
Tatorte in Pommern und Kaisersesch
Die erste Tat ereignete sich in Pommern auf der B49 in Höhe des dortigen Campingplatzes. Ein weiteres Fahrzeug wurde in Kaisersesch auf der L98 im Bereich der Überführung Richtung Rudolf-Diesel-Straße beschädigt.
Nach Angaben der Polizei kam im Fall Kaisersesch ein 10-jähriger Junge als Tatverdächtiger in Betracht. Nachdem die Vorfälle öffentlich bekannt gemacht worden waren, erschien der Junge gemeinsam mit seinem Vater bei der Polizeiinspektion Cochem und gestand die Tat.
Vater organisiert Schadensregulierung
Der Vater des Jungen kümmerte sich anschließend um die Schadensregulierung mit dem betroffenen Pkw-Fahrer. Die Polizei bezeichnete den Jungen als reumütig.
Die Ermittlungen zum Vorfall in Pommern dauern hingegen weiterhin an. Bislang liegen den Beamten keine weiteren Hinweise zu möglichen Tätern vor.
Polizei bittet weiterhin um Hinweise
Die Polizeiinspektion Cochem bittet Zeugen oder Personen mit sachdienlichen Hinweisen, sich bei der Dienststelle zu melden.
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