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Täter stirbt bei Verkehrsunfall

Versuchtes Tötungsdelikt - Er wollte seine Freundin umbringen

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München – Versuchtes Tötungsdelikt; Tatverdächtiger stirbt anschließend bei „Unfall“
Am Montag, 05.04.2021, gegen 06:55 Uhr, kam es zwischen einem 49-Jährigen und einer 45-Jährigen in dem gemeinsamen bewohnten Haus in Oberhaching zu einem Streit mit einer körperlichen Auseinandersetzung, in deren Verlauf der 49-Jährige mit einem 6 kg schweren Fitnessgerät auf den Körper der 45-Jährigen einwirkte.

Im Anschluss begab sich der Tatverdächtige zu zwei Nachbarn, informierte sie über seine

Tat und flüchtete danach mit einem BMW Pkw vom Tatort.
Die Nachbarn begaben sich sofort zum Tatortanwesen und fanden dort die schwer
verletzte Frau sowie die beiden unversehrten gemeinsamen Kinder des Paares im Haus
auf. Sie alarmierten sofort den Notruf 110. Mehrere Streifen der Münchner Polizei und
Einsatzkräfte des Rettungsdienstes wurden umgehend an die Örtlichkeit geschickt. Die
Geschädigte wurde zur intensivmedizinischen Behandlung in ein Münchner Krankenhaus
verbracht. Der Gesundheitszustand ist lebensbedrohlich.
Der 49-Jährige lenkte um 07:50 Uhr auf der B 318 im Bereich der Gemeinde Waakirchen
im Landkreis Miesbach seinen Pkw in wahrscheinlich suizidaler Absicht gegen einen
Baum und verstarb in Folge der erlittenen Verletzungen trotz Reanimationsversuchen an
der Unfallstelle.
Ein Motiv für die Tat könnte nach den ersten Ermittlungen in länger bestehenden
Beziehungsproblemen liegen.
Die Kinder werden momentan von Angehörigen betreut.
 
 

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