Schlagwort: A60

  • Massive Überladungen bei Schwerlastkontrollen auf A60 und B50 festgestellt

    Massive Überladungen bei Schwerlastkontrollen auf A60 und B50 festgestellt

    Massive Überladung bei Schwerlastkontrollen

    Beamte der Schwerlastkontrollgruppe des Polizeipräsidiums Trier haben in den vergangenen Tagen gleich mehrere massiv überladene Schwertransporte gestoppt. Sowohl auf der BAB 60 bei Winterspelt als auch auf der B50 bei Longkamp stellten die Einsatzkräfte erhebliche Verstöße gegen geltende Vorschriften fest. In beiden Fällen untersagten die Beamten die Weiterfahrt.

    Fast 70 Prozent Überladung bei Weintransport auf der A60

    Am Mittwochmorgen kontrollierten die Beamten einen aus Antwerpen kommenden 8-achsigen Sattelzug auf der BAB 60 bei Winterspelt. Der mit Wein beladene Transporter war auf dem Weg nach Bernkastel-Kues.

    Bereits während der Kontrolle bemerkten die Einsatzkräfte mehrere Hinweise, die auf eine deutliche Überladung der Fahrzeugkombination hindeuteten. Deshalb begleiteten die Beamten den Sattelzug zu einer nahegelegenen Brückenwaage.

    Dort zeigte sich schnell das Ausmaß des Verstoßes. Die Waage konnte zunächst kein Ergebnis liefern, da ihre maximale Belastungsgrenze von 60 Tonnen überschritten wurde. Anschließend trennten die Beamten das Gespann und führten mehrere Einzelverwiegungen durch.

    Das Ergebnis fiel deutlich aus: Der Sattelzug brachte ein Gesamtgewicht von knapp 68 Tonnen auf die Waage. Damit lag eine Überladung von fast 70 Prozent vor.

    Veralteter Fahrtenschreiber festgestellt

    Neben der massiven Überladung entdeckten die Beamten noch einen weiteren schwerwiegenden Verstoß. In der Sattelzugmaschine war ein nicht mehr zulässiger Fahrtenschreiber verbaut.

    Seit dem 19. August 2025 müssen alle Lkw im grenzüberschreitenden Güterverkehr mit einem intelligenten Fahrtenschreiber der Generation G2V2 ausgestattet sein. Diese Vorschrift erfüllte das Fahrzeug nicht.

    Die Polizei untersagte deshalb die Weiterfahrt der kompletten Sattelzugkombination. Gegen den Fahrer und das Unternehmen wurden entsprechende Verfahren eingeleitet.

    Besonders brisant: Bereits vor rund zwei Jahren kontrollierten Beamte einen Transport derselben Firma mit einem Gesamtgewicht von 71 Tonnen.

    Auch belgischer Langholztransport deutlich überladen

    Am Freitagmorgen stoppten die Einsatzkräfte zudem auf der B50 bei Longkamp einen belgischen Langholztransport. Der Lkw war auf dem Weg von Belgien zu einem Sägewerk nach Morbach.

    Bei der Kontrolle nutzten die Beamten eine polizeieigene Radlastwaage. Dabei stellten sie ein Gesamtgewicht von knapp 52 Tonnen fest. Dies entsprach einer Überladung von fast 30 Prozent.

    Auch hier untersagte die Polizei zunächst die Weiterfahrt. Erst nachdem ein zweiter Langholztransport einen Teil der Fichtenstämme übernommen hatte, durfte der Fahrer seine Fahrt nach Morbach fortsetzen.

    Weitere Verstöße festgestellt

    Zusätzlich zur Überladung deckten die Beamten beim Fahrer des Holztransporters Verstöße gegen die vorgeschriebenen Lenk- und Ruhezeiten auf.

    Die Polizei leitete deshalb weitere Verfahren ein. Zudem prüfen die Behörden die Einziehung des Frachterlöses gegen das verantwortliche Unternehmen.

    Polizei kündigt weitere Kontrollen an

    Die aktuellen Fälle zeigen erneut die Bedeutung regelmäßiger Schwerlastkontrollen auf den Straßen in Rheinland-Pfalz. Massive Überladungen bei Schwerlastkontrollen gefährden nicht nur die Verkehrssicherheit, sondern verursachen auch erhebliche Schäden an Straßen und Brücken.

    Weitere aktuelle Meldungen findest Du auch in unserem Bereich News, unter Verkehr sowie in der Rubrik Deutschland.

    Weitere Informationen veröffentlicht auch das Polizeipräsidium Rheinland-Pfalz sowie das Bundesamt für Logistik und Mobilität.

    Wichtige Polizeimeldungen aus der ganzen Welt findest Du hier.

  • Polizei Trier stoppt zwei Sondertransporte auf der A60

    Polizei Trier stoppt zwei Sondertransporte auf der A60

    Polizei Trier stoppt zwei Sondertransporte auf der A60 – massive Verstöße bei Gewicht, Höhe und Länge

    Die Polizei Trier stoppt zwei Sondertransporte auf der A60 und setzt damit ein deutliches Zeichen gegen Verstöße im Schwerlastverkehr. Beamte der Schwerlastkontrollgruppe des Polizeipräsidiums Trier untersagten am gestrigen Dienstag in zwei Fällen die Weiterfahrt, weil die kontrollierten Transporte die zulässigen Maße und Gewichte deutlich überschritten.

    Der erste Fall ereignete sich auf der BAB A60 bei Bickendorf. Dort kontrollierten die Beamten einen niederländischen Sondertransport, der mit einem überbreiten Kettenbagger beladen war. Der Transport war von Bayern auf dem Weg zum Seehafen Zeebrugge in Belgien. Von dort sollte die Ladung nach Katar verschifft werden. Bereits bei der Kontrolle der Frachtunterlagen und der Achslastanzeige des Sattelzugs fiel den Beamten auf, dass der Transport vermutlich überladen war.

    44.260 Kilogramm statt erlaubter 41,8 Tonnen

    Eine Verwiegung auf einer nahegelegenen Brückenwaage bestätigte den Verdacht. Das Gesamtgewicht lag bei 44.260 Kilogramm. Zwar konnte der Fahrer eine Ausnahmegenehmigung und eine Erlaubnis vorlegen, doch diese galten nur für ein maximales Gesamtgewicht von 41,8 Tonnen. Damit lag der Transport um 4.260 Kilogramm beziehungsweise 10,65 Prozent über dem genehmigten Wert.

    Weil die tatsächliche Beladung die genehmigten Grenzen überschritt, verloren die vorgelegten Dokumente ihre Gültigkeit. Die Beamten untersagten die Weiterfahrt sofort. Erst wenn eine neue Ausnahmegenehmigung und eine passende Erlaubnis für das tatsächliche Gewicht vorliegen, darf der Transport seine Fahrt fortsetzen.

    Zweiter Sondertransport war zu hoch und zu lang

    Am Nachmittag kontrollierten die Beamten auf der BAB A60 bei Gindorf einen weiteren Sattelzug. Dieser war mit zwei Sattelzugmaschinen beladen und auf dem Weg von Rumänien nach Belgien. Auch hier stellten die Kontrolleure erhebliche Verstöße fest. Der Transport erreichte eine Gesamthöhe von knapp 4,40 Metern und eine Gesamtlänge von 19,15 Metern.

    Erlaubt sind in solchen Fällen jedoch nur 4,00 Meter Höhe und 15,50 Meter Länge. Der Fahrer konnte keine erforderlichen Ausnahmegenehmigungen oder Erlaubnisse vorzeigen. Deshalb untersagten die Beamten auch in diesem Fall die Weiterfahrt.

    Fahrer musste vor Ort umladen

    Der Fahrer musste beide geladenen Sattelzugmaschinen abladen und den Sattelzug auf das zulässige Maß verkürzen. Die beiden Sattelzugmaschinen wurden anschließend selbstständig weitergeführt. Besonders auffällig: Bereits am vergangenen Donnerstag hatten die Beamten bei Hochscheid einen vergleichbaren Sattelzug gestoppt, der die Maße in ähnlicher Weise überschritten hatte.

    Die Polizei Trier stoppt zwei Sondertransporte auf der A60 damit nicht nur wegen einzelner Verstöße, sondern reagiert auch auf eine auffällige Häufung solcher Fälle. Gegen beide Fahrer leiteten die Beamten jeweils ein Bußgeldverfahren ein. Zusätzlich wurden gegen die verantwortlichen Unternehmen Verfahren eingeleitet, bei denen auch der Frachterlös eingezogen werden kann.

    Polizei kündigt mehr Kontrollen an

    Nach den erneuten Verstößen will die Polizei ihre Kontrollen bei Sondertransporten in naher Zukunft weiter intensivieren. Die Maßnahmen zeigen, dass Überladungen sowie Überschreitungen bei Höhe und Länge nicht nur ein formales Problem darstellen. Solche Verstöße können die Verkehrssicherheit erheblich beeinträchtigen und andere Verkehrsteilnehmer gefährden.

    Wer sich für weitere Meldungen aus dem Bereich Deutschland, aktuelle Themen rund um Fahndungen oder weitere Nachrichten auf Blaulicht-Report interessiert, findet dort laufend neue Polizeimeldungen. Informationen zur Behörde gibt es außerdem beim Polizeipräsidium Trier sowie auf dem Portal der Polizei Rheinland-Pfalz.

    Die Polizei Trier stoppt zwei Sondertransporte auf der A60 und macht damit klar, dass sie bei wiederholten und gravierenden Verstößen konsequent eingreift. Wichtige Polizeimeldungen aus der ganzen Welt findest Du hier.

  • 5 Tonnen Ladung zu viel – LKW auf der A60 gestoppt

    5 Tonnen Ladung zu viel – LKW auf der A60 gestoppt

    LKW auf der A60 gestoppt: Gerüstbauer mit über 5 Tonnen Ladung zu viel unterwegs

    Wörrstadt

    Am Dienstagmorgen gegen 09:50 Uhr entdeckten Verkehrspolizisten der Direktion Mainz einen überladenen LKW auf der A60.

    Der Lastwagen war in Richtung Mainz-Weisenau unterwegs und fiel durch seine schiefe Fahrweise sowie überhöhte Ladung auf.

    Die Gerüstteile auf der offenen Ladefläche ragten weit über die Oberkante hinaus.

    Dies erregte sofort die Aufmerksamkeit des Kontrolltrupps „Gewerblicher Güter- und Personenverkehr“.

    Die Beamten lotsten das Fahrzeug von der Autobahn.

    An einer nahegelegenen Kontrollstelle erfolgte eine genaue Überprüfung.

    Schon beim ersten Anblick war klar

    Der LKW war massiv überladen. Er war für ein zulässiges Gesamtgewicht von 7,49 Tonnen zugelassen.

    Tatsächlich brachte das Fahrzeug 12,58 Tonnen auf die Waage. Das bedeutet eine Überladung von rund 67,95 Prozent – mehr als 5 Tonnen zu viel.

    Die Fahrt durfte erst fortgesetzt werden, nachdem die überschüssige Ladung umverteilt wurde.

    Zwei zusätzliche Fahrzeuge wurden hinzugezogen.

    Der Fahrer sowie der Halter müssen mit hohen Bußgeldern rechnen. Die Polizei prüft weitere ordnungsrechtliche Maßnahmen.

    Überladene Fahrzeuge sind ein erhebliches Sicherheitsrisiko. Sie beeinflussen das Fahrverhalten negativ, insbesondere das Bremsverhalten.

    Die Polizei Mainz warnt erneut vor den Folgen von Überladungen.

    Sie fordert alle Transportunternehmen zur Einhaltung der Gewichtsvorgaben auf.

  • Tödlicher Geisterfahrer-Unfall auf der A60: US-Soldat mit 1,4 Promille unter Verdacht

    Tödlicher Geisterfahrer-Unfall auf der A60: US-Soldat mit 1,4 Promille unter Verdacht

    Tödlicher Geisterfahrer-Unfall auf der A60: US-Soldat mit 1,4 Promille unter Verdacht

    Eifel / A60 –

    Eine junge Frau stirbt, zwei weitere Frauen werden schwer verletzt. Ein US-Soldat steht unter Verdacht.

    Bei einem schweren Verkehrsunfall auf der Autobahn A60 bei Landscheid Anfang Mai 2025 kam es zu einer Tragödie mit Todesfolge.

    Ein 23-jähriger US-Soldat der Air Base Spangdahlem soll in falscher Richtung auf die Autobahn gefahren sein. Dort kollidierte er frontal mit einem Fahrzeug, in dem sich drei junge Frauen
    befanden.

    Eine Tote, zwei Schwerverletzte – US-Soldat hatte 1,4 Promille

    Die 23 Jahre alte Fahrerin des betroffenen Pkw kam bei dem Zusammenstoß ums Leben.
    Ihre beiden Mitfahrerinnen wurden schwer verletzt. Der mutmaßliche Geisterfahrer selbst erlitt nur leichte Verletzungen.

    Ein Alkoholtest ergab beim US-Soldaten einen Blutalkoholwert von 1,4 Promille.
    Die Polizei geht daher von alkoholbedingter Fahruntüchtigkeit
    aus.

    Ermittlungen wegen fahrlässiger Tötung

    Die Staatsanwaltschaft Trier leitete ein Ermittlungsverfahren wegen fahrlässiger Tötung und
    Gefährdung des Straßenverkehrs ein. Der Unfallhergang ist laut Angaben des leitenden Oberstaatsanwalts Peter Fritzen jedoch noch nicht abschließend geklärt.

    Der Beschuldigte hat sich bisher nicht zu den Vorwürfen geäußert.
    Eine Aussage zur Sache verweigert er bislang.

    Verfahren bleibt in deutscher Hand

    Trotz der Zugehörigkeit des Soldaten zur US-Luftwaffe wird das Verfahren nicht an die US-Behörden abgegeben.  

    Grund ist die Verletzung dreier deutscher Staatsbürger durch den Vorfall. Diese waren unbeteiligt und wurden ohne eigenes Verschulden zu Tatopfern.

    Deutsches Strafprozessrecht greift

    Laut dem NATO-Truppenstatut können Verfahren gegen US-Soldaten in Deutschland an
    US-Militärgerichte übergeben werden. In diesem Fall jedoch bleibt die Zuständigkeit bei der
    deutschen Justiz.

    Ein wesentlicher Grund: Das US-Militärrecht sieht keine Nebenklage durch Opfer oder Angehörige vor.
    In Deutschland können sich die Geschädigten aktiv am Verfahren beteiligen.

  • Falschfahrer bei Ingelheim

    Falschfahrer bei Ingelheim

    Falschfahrer bei Ingelheim

    A60 – Ingelheim

    Heute morgen meldete ein Anrufer um 06:38 Uhr einen Falschfahrer auf der A60. Dabei ist ein
    schwarzer Audi A3 an der Anschlussstelle Ingelheim-Ost falschherum auf die Richtungsfahrbahn Mainz aufgefahren.

    Durch Streifen der umliegenden Dienststellen Bingen und Ingelheim wurde die Fahrbahn kurzzeitig gesperrt und überprüft. In der Folge entstand auf der A60 in Richtung Mainz ein kurzzeitiger Rückstau
    im Berufsverkehr. Der Falschfahrer konnte durch die Polizei nicht mehr angetroffen werden. Zu einer gefährlichen Verkehrssituation kam es nicht.

    Wer sachdienliche Hinweise zu dem genannten Fall geben kann, wird gebeten, sich mit der Polizeiautobahnstation Heidesheim unter der Rufnummer 06132/950100 in Verbindung zu setzen. Hinweise können auch per E-Mail unter pastheidesheim@polizei.rlp.de an die Polizei übermittelt
    werden.

  • Verkehrsunfall mit schwer verletzten Person führt zur Sperrung des Mainzer Autobahntunnels

    Verkehrsunfall mit schwer verletzten Person führt zur Sperrung des Mainzer Autobahntunnels

    Mainz

    Am 08.02.2023 gegen 18:15 kommt es auf der A60 in Fahrtrichtung Bingen ca. 200 Meter vor dem Autobahnkreuz Mainz-Süd zu einem Verkehrsunfall mit zwei verletzten Personen. Der 30jährige Fahrzeugführer eines LKW fährt auf den verkehrsbedingt bremsenden PKW einer 58-jährigen Fahrzeugführerin auf und schiebt deren Fahrzeug auf das vor ihr bremsende Fahrzeug. Durch die Wucht wird die 58-jährige Frau in ihrem Fahrzeug eingeklemmt und wird durch die Feuerwehr schwer verletzt gerettet. Trümmerteile des Verkehrsunfalles verteilen sich auf 3 der 4 Fahrstreifen, sodass diese nicht mehr befahrbar sind.

    Aufgrund dessen kommt es zu einem starken Rückstau. Die Brandmeldeanlage des Hechtsheimer-Tunnels löst aufgrund der Abgasbelastung aus und alle Schranken schließen. Die Fahrbahn in Fahrtrichtung Hessen ist zwischen 18:38-19:50 Uhr und in Fahrtrichtung Bingen zwischen 18:38 Uhr – 20:25 Uhr voll gesperrt, was zu erheblichem Rückstau im Berufsverkehr führt.

    Bei der Schließung der Schranken, wird ein stehender PKW beschädigt. Zudem sind mehrere PKW auf der Autobahn aufgrund technischer Defekte liegengeblieben.

  • Verkehrsunfall mit 7 Verletzten

    Verkehrsunfall mit 7 Verletzten

    Ingelheim

    Heute gegen 07:35 Uhr wurde die Polizeiautobahnstation Heidesheim über einen Verkehrsunfall mit mehreren beteiligten Fahrzeugen auf der A60, Höhe Anschlussstelle Ingelheim-Ost, informiert.

    Foto der Unfallstelle

    Wie die Polizei vor Ort feststellen konnte, war es zum Zusammenstoß von 5 PKW gekommen.
    Insgesamt 7 Insassen der Fahrzeuge waren leicht verletzt. Die Richtungsfahrbahn Darmstadt wurde gesperrt.
    Der Verkehr konnte über die Abfahrt Ingelheim-Ost abgeleitet werden. Trotzdem kam es zu erheblichem Rückstau. Nach ersten Ermittlungen kam es zu einem Auffahrunfall mit drei beteiligten Fahrzeugen.
    Zwei weitere Fahrzeuge fuhren anschließend auf die verunfallten Fahrzeuge auf. Feuerwehr und Rettungsdienst waren mit mehreren Fahrzeugen im Einsatz. 5 Personen wurden zur weiteren Behandlung in umliegende Krankenhäuser verbracht. 3 Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden. Gegen 09:20 Uhr wurde die Fahrbahn wieder freigegeben.