Schlagwort: Bombe

  • Bombenfund in Koblenz – Lagebesprechung am Samstag

    Bombenfund in Koblenz – Lagebesprechung am Samstag

     
     
    Im Laufe des Gründonnerstags, 2. April, wurde bei Bauarbeiten in Koblenz ein Kampfmittel entdeckt und gesichert. Von dem Fund geht keine Gefahr für die Bevölkerung aus. Eine Entschärfung der Bombe ist im Laufe der kommenden Woche nach den Osterfeiertagen geplant. Über das weitere Vorgehen und den genauen Termin werden sich die beteiligten Stellen und Behörden am Karsamstag, 4. April, am Nachmittag in einer Lagebesprechung beraten. Hiernach erfolgt dann eine weitere Pressemitteilung mit detaillierten Informationen. Außerdem werden die Informationen unter koblenz.de/bombe abrufbar sein. Bis dahin bittet die Stadtverwaltung Koblenz von entsprechenden Nachfragen abzusehen.
     
     
     
    In der Woche nach Ostern sind die Einsatzkräfte von Kampfmittelräumdienst, Polizei, Ordnungsamt und Co. in Koblenz bei einer Bombenentschärfung gefordert.
     
    Foto: Stadt Koblenz/Andreas Egenolf
  • Sonntag Entschärfung zweier Weltkriegsbomben in Meimersdorf und Ellerbek-Wellingdorf

    Sonntag Entschärfung zweier Weltkriegsbomben in Meimersdorf und Ellerbek-Wellingdorf

    Sonntag Entschärfung zweier Weltkriegsbomben in Meimersdorf und Ellerbek-Wellingdorf

    Kiel

    Sonntag entschärft der Kampfmittelräumdienst zwei Fliegerbomben im Kieler Stadtgebiet.

    Betroffen sind insgesamt rund 1350 Personen aus den Stadtteilen Meimersdorf und Ellerbek-Wellingdorf. In einem gemeinsamen Gespräch legten Vertreterinnen und Vertreter von Kampfmittelräumdienst, Polizei, Feuerwehr, Stadt Kiel, Rettungsdienst, KVG und weiteren beteiligten Stellen den Ablauf der
    nacheinander stattfindenden Entschärfungen fest.

    1. Entschärfung Meimersdorf

    Die erste Entschärfung findet Sonntagmorgen in Meimersdorf statt.

    Hier wurde auf einer landwirtschaftlichen Fläche eine amerikanische 250-Kilo-Bombe, die mit zwei Zündern ausgestattet ist, entdeckt.

    Vorausgegangen waren Sondierungen, nachdem Mitarbeiter des Kampfmittelräumdienstes einem Bombenblindgängerhinweispunkt nachgingen. Nach derzeitigem Stand dürfte aufgrund des Zustands
    der Bombe von einer komplikationslosen Entschärfung auszugehen sein.

    Rund 35 Anwohnerinnen und Anwohner müssen am 11. Mai bis 08:00 Uhr ihre Häuser
    und Wohnungen verlassen.

    Zum gleichen Zeitpunkt richtet die Polizei Straßensperren ein, so dass niemand mehr in den auf der
    Karte gekennzeichneten Bereich hineinkommen kann. Sobald sichergestellt ist, dass sich niemand mehr im Bereich aufhält, wird der Kampfmittelräumdienst mit der Entschärfung beginnen.

    Für diejenigen, die während der Entschärfung nicht anderweitig unterkommen können, stehen Sonntag ab 7:00 Uhr Räume bei der Freiwilligen Feuerwehr Meimersdorf am Dorfplatz zur Verfügung.

    Während der Maßnahmen wird die Bahnstrecke, die Kiel mit Hamburg verbindet, im gekennzeichneten Bereich ab etwa 08 Uhr bis Entschärfungsende gesperrt sein.

    Ein Schienenersatzverkehrs soll eingerichtet werden. Bahnreisende werden gebeten, sich rechtzeitig
    zu informieren, in welcher Form geplante Verbindungen stattfinden.

    Passagiere, die Sonntag mit dem Zug zu oder von einem der Kreuzfahrtschiffe im Kieler Hafen (ab)reisen, sollen über die Reiseanbieter kontaktiert werden.

    Ebenfalls von 8:00 Uhr bis Ende der Entschärfung wird die Landesstraße 318 (Neue Hamburger Straße / Hamburger Chaussee) zwischen dem Kreisverkehr in Molfsee und der Anschlussstelle zur
    Bundesstraße 404 gesperrt sein.

    Weitere Informationen zur Entschärfung stellt die Stadt Kiel auf ihrer Homepage www.kiel.de/entschaerfung-meimersdorf zur Verfügung.

    2. Entschärfung Ellerbek-Wellingdorf

    Im Anschluss entschärft das Team des Kampfmittelräumdienstes die zweite Weltkriegsbombe in
    Ellerbek-Wellingdorf.

    Auf gleiche Weise wie bei der ersten Bombe wurde hier auf einem Grundstück in der Nähe des
    südlichen Endes des Stadtrat-Hahn-Parks eine britische 250-Kilo-Bombe entdeckt. Der Blindgänger ist mit einem Zünder bestückt. Auch hier gehen die Entschärfer von einem reibungslosen Verlauf aus.

    Aufgrund der örtlichen Bebauung gelang es in diesem Fall, den Radius kleiner einzurichten, als es von vergleichbaren Entschärfungen gewohnt ist. Dennoch müssen rund 1300 Anwohnerinnen und Anwohner am Sonntag bis 12 Uhr ihre Häuser und Wohnungen verlassen. Zum gleichen Zeitpunkt richtet die Polizei Straßensperren ein, so dass niemand mehr in den auf der Karte gekennzeichneten Bereich hineinkommen kann. Sobald sichergestellt ist, dass sich niemand mehr im Bereich aufhält, wird der Kampfmittelräumdienst mit der Entschärfung beginnen.

    Für diejenigen, die während der Entschärfung nicht anderweitig unterkommen können, stehen Sonntag ab 11 Uhr Räume in der Ellerbeker Schule (Klausdorfer Weg 62-64) zur Verfügung.

    Die Bundesstraße 502 (Ostring) ist nicht von der Sperrung betroffen und bleibt durchgehend befahrbar. Wir weisen insbesondere Pächterinnen und Pächter von Parzellen in den im Adressverzeichnis genannten Kleingartenanlagen darauf hin, dass diese bis 12 Uhr verlassen werden müssen. Auch der Stadtrat-Hahn-Park darf im Zeitraum der Entschärfung nicht betreten werden.

    Weitere Informationen zur Entschärfung stellt die Stadt Kiel auf ihrer Homepage www.kiel.de/entschaerfung zur Verfügung.

    3. Allgemeine Informationen zu beiden Entschärfungen

    Angaben zur Dauer der beiden Entschärfungen können nicht gemacht werden.

    Die betroffenen Anwohnerinnen und Anwohner sollten sich jedoch auf eine längere Abwesenheit einstellen und an Nahrung, Getränke und benötigte Medikamente denken.

    Diejenigen, die Hilfe beim Verlassen ihrer Wohnungen benötigen, werden gebeten, sich frühzeitig unter Tel.: 0431 / 5905 555 beim Servicetelefon der Kieler Berufsfeuerwehr zu melden.

    Die Nummer ist Freitag (09.05.) und Samstag (10.05.) im Zeitraum von 08 Uhr bis 14 Uhr sowie
    Sonntag (11.05.) ab 07 Uhr erreichbar.

    Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadt Kiel verteilen ab Donnerstag mehrsprachige Handzettel an alle betroffenen Haushalte in Ellerbek-Wellingdorf und Meimersdorf.

    Da erfahrungsgemäß nicht alle Menschen durch Medien und Handzettel erreicht werden, bitten wir darum, sich gegenseitig in der Nachbarschaft zu informieren.

    Etwaige Fahrplanänderungen des Nah- und Fernverkehrs teilen die betroffenen Unternehmen auf ihren jeweiligen Online-Auftritten mit.

    Ein Pressesprecher der Polizeidirektion Kiel ist Sonntag unter den bekannten Telefonnummern erreichbar und befindet sich ab 07:30 Uhr am Meimersdorfer Dorfplatz und im Anschluss ab etwa 11:30 Uhr an
    der Ellerbeker Schule. 

  • Bombenfund in Güls – Betroffene müssen am 28. Februar bis 9.00 Uhr Evakuierungsgebiet verlassen

    Bombenfund in Güls – Betroffene müssen am 28. Februar bis 9.00 Uhr Evakuierungsgebiet verlassen

    Güls – Gestern wurde bei Sondierungsarbeiten am Burgberg in Güls zunächst eine 500 kg-Bombe mit intaktem Heckzünder gefunden. Bei weiteren Sondierungen fand der Kampfmittelräumdienst (KMRD) noch eine weitere Bombe, die allerdings nur noch zur Hälfte vorhanden ist. Der Zünder des Kampfmittels ist noch vorhanden und daher ist eine weitere Entschärfung nötig geworden.

    Der Evakuierungsradius beträgt 500 Meter, so dass am Dienstag, 28. Februar rund 900 Personen das Gebiet bis 9.00 Uhr verlassen müssen. Die koveb wird um diese Zeit eine letzte Fahrt der Linie 3 durch das Gebiet durchführen, mit dem die Bewohnerschaft herausfahren kann. Die koveb-Linie 13 ist von den Maßnahmen nicht betroffen. Die Menschen, die für die Zeit der Evakuierung eine Unterkunft benötigen, können sich ab 8.00 Uhr in der Sporthalle der Grundschule Güls einfinden.

    In den Morgenstunden des Dienstages wird die Freiwillige Feuerwehr Güls mit einem Lautsprecherwagen durch das Evakuierungsgebiet fahren. Um 9.00 Uhr werden die Polizei und die Freiwillige Feuerwehr Güls das Evakuierungsgebiet absperren und das Ordnungsamt beginnt mit den Kontrollen aller Häuser.

    Wenn die Kontrollen abschlossen sind, kann der KMRD mit seiner Arbeit beginnen. Nachdem die Bomben entschärft worden sind, wird die Sperrung des Gebietes fast vollständig aufgehoben und die Bewohnerschaft kann ihre Wohnungen zurückkehren.

    Eine Besonderheit ist in diesem Fall die Lage der Bomben, die nach der Entschärfung von der Höhenrettung der Berufsfeuerwehr zunächst den Hang herabtransportiert werden müssen. Diese Arbeit wird einige Stunden dauern und der Bereich wird durch den Vollzugsdienst des Ordnungsamtes weiterhin abgesperrt.

    Im Lauf des heutigen Tages wird das Ordnungsamt mit der Verteilung von Handzetteln für die Bevölkerung beginnen. Bei der Feuerwehr ist ab sofort das Info-Telefon unter der Nummer 0261 – 40 40 4-8000 geschaltet.

  • Bombenfund in Waldstück bei Güls

    Bombenfund in Waldstück bei Güls

    Bombenfund in Waldstück bei Güls
     

    Am Mittwochvormittag, 22. Februar, wurde bei routinemäßigen Sondierungsarbeiten des Kampfmittelräumdienstes in einem Waldstück am Burgberg im Koblenzer Stadtteil Güls ein Blindgänger aus dem zweiten Weltkrieg entdeckt. Es handelt sich dabei um eine englische 500-Kilogramm-Bombe, deren Heckzünder noch intakt ist.
     
    Die Entschärfung, von der nach aktuellem Stand rund 900 Anwohner betroffen sein werden, findet am kommenden Dienstag, 28. Februar, vormittags statt.
    Am Donnerstag, 23. Februar, erfolgt eine Lagebesprechung, an der die an der Entschärfung beteiligten Behörden und Institutionen teilnehmen. Hiernach wird die Stadtverwaltung Koblenz weitere Details, wie beispielsweise zur Evakuierung und der genauen Uhrzeit, nennen können.
     
     
    Im Laufe des Donnerstagnachmittags werden diese Informationen unter anderem im Internet unter www.koblenz.de/bombe abrufbar sein.
  • Großer Evakuierungs-Einsatz nach Bombenfund in Farge

    Großer Evakuierungs-Einsatz nach Bombenfund in Farge

    Bremen-Farge 

    Die Feuerwehr Bremen, zahlreiche ehrenamtliche Kräfte des Sanitäts- und Betreuungsdienstes von DRK, ASB und der Malteser sowie der stadtbremische Rettungsdienst waren in der Nacht zum Dienstag, 24.01.2023, aufgrund des Bombenfundes in Farge stundenlang im Einsatz. Dabei lag der Schwerpunkt auf Evakuierungsmaßnahmen und Betreuung der Bevölkerung.

    Am späten Montagabend war klar, dass eine 500 kg-Weltkriegsbombe im Ortsteil Farge nicht entschärft werden kann, sondern gesprengt werden muss. Das führte zu Evakuierungsmaßnahmen im Umkreis von 1.000 Meter rund um die Fundstelle, wovon rund 2.700 Bürger:innen betroffen waren. Die Einsatzkräfte richteten drei Anlaufstellen ein, koordinierten die Evakuierung und führten Transporte für körperlich eingeschränkte Personen durch.

    Zum Einsatz kamen die Freiwilligen Feuerwehren (FF) Bremen-Farge und -Blumenthal, der Fernmeldedienst der FF, die Verpflegungsgruppe der FF Bremen-Neustadt, die Schnelleinsatzgruppen (SEG) Rettungsdienst-Unterstützung, die SEG Betreuung, Kräfte der SEG Transport sowie Führungsdienste von Feuerwehr und Rettungsdienst.

    Erst um kurz vor 5 Uhr am Dienstagmorgen konnten die letzten Einsatzkräfte einrücken.