Schlagwort: Delbrück

  • Zwei Iraker wegen IS-Mitgliedschaft festgenommen – Razzien in vier Bundesländern

    Zwei Iraker wegen IS-Mitgliedschaft festgenommen – Razzien in vier Bundesländern

    Festnahme von IS-Mitgliedern

    Bundesanwaltschaft lässt zwei Iraker festnehmen

    Die Bundesanwaltschaft hat am Dienstag zwei mutmaßliche Mitglieder der Terror-Organisation Islamischer Staat (IS) festnehmen lassen. Die Polizei griff in Trier (Rheinland-Pfalz) sowie in Delbrück (Nordrhein-Westfalen) zu. Am Mittwoch bestätigte der Generalbundesanwalt die Maßnahmen und erläuterte die Hintergründe der Ermittlungen. Beide Beschuldigten stammen aus dem Irak und sollen sich aktiv am IS beteiligt haben.

    Ermittler werfen den Männern vor, sich in den Jahren 2016 und 2017 jeweils über mehrere Monate dem IS angeschlossen zu haben. Die Bundesanwaltschaft betont, dass die Gruppierung in dieser Zeit zahlreiche Kriegsverbrechen beging und systematisch Gewalt gegen Zivilisten einsetzte. Die nun festgenommenen Beschuldigten sollen in diese Strukturen eingebunden gewesen sein.

    Ermittlungen gegen Muthana S. und Kais S. J.

    Den Angaben der Bundesanwaltschaft zufolge agierte Kais S. J. innerhalb eines sogenannten Scharia-Komitees des IS. Dort soll er organisatorische Aufgaben übernommen und die Durchsetzung der extremistischen Ideologie unterstützt haben. Sein Landsmann Muthana S. soll hingegen als Kämpfer eingesetzt worden sein und somit aktiv an bewaffneten Operationen teilgenommen haben.

    Beide Iraker befinden sich inzwischen in Untersuchungshaft. Beamte führten sie noch am Dienstag einem Ermittlungsrichter beim Bundesgerichtshof vor. Die Haftbefehle stützen sich auf den dringenden Tatverdacht der Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung im Ausland.

    Razzien in mehreren Bundesländern

    Parallel zu den Festnahmen durchsuchten Einsatzkräfte der Polizei mehrere Wohnungen. Die Maßnahmen fanden in Köln (Nordrhein-Westfalen), Chemnitz (Sachsen) und Wittmund (Niedersachsen) statt. Dort leben drei weitere Beschuldigte, die laut Bundesanwaltschaft in Verbindung zu den beiden festgenommenen Männern stehen sollen.

    Die Ermittler stellten zahlreiche Beweismittel sicher, darunter elektronische Datenträger, Unterlagen und Kommunikationsgeräte. Diese Funde sollen nun ausgewertet werden, um mögliche Strukturen, Unterstützer und Aufenthaltsorte weiterer Beteiligter zu identifizieren. Die Bundesanwaltschaft führt die Ermittlungen fort und prüft, ob weitere Maßnahmen erforderlich sind.

    Hintergrund: Hoher Ermittlungsdruck gegen IS-Strukturen

    Die Festnahmen zeigen den anhaltenden Druck deutscher Sicherheitsbehörden auf mutmaßliche Unterstützer und Mitglieder islamistischer Terrororganisationen. Seit Jahren verfolgt die Bundesanwaltschaft Hinweise auf Personen, die aus Krisengebieten nach Deutschland eingereist sind und zuvor für den IS tätig gewesen sein sollen. Der Fokus liegt dabei sowohl auf Kämpfern als auch auf Funktionären und Personen, die organisatorische Aufgaben übernahmen.

    Weitere Informationen zu aktuellen Sicherheitslagen und Ermittlungsmaßnahmen finden sich auf blaulichtmyk.de/news/. Offizielle Hinweise zu bundesweiten Terrorismusverfahren stellt zudem die Bundesanwaltschaft bereit.

  • Tiger greift Tierpflegerin an

    Tiger greift Tierpflegerin an

    Tigerangriff im Tierpark Nadermann – Tierpflegerin bei Arbeitsunfall verletzt

    Im Tierpark Nadermann bei Delbrück-Schöning kam es am Montag, den 12. Mai 2025, zu einem tragischen Zwischenfall.

    Eine Tierpflegerin wurde beim Betreten eines Außengeheges von einem Tiger angegriffen und verletzt.

    Verletzung durch Tigerbiss – Rettungshubschrauber im Einsatz

    Der Angriff ereignete sich gegen 10:30 Uhr.

    Die Frau hatte das Außengehege betreten, ohne sicherzustellen, dass der Tiger im Innenbereich eingeschlossen war.

    In diesem Moment griff das Tier an und biss der Mitarbeiterin in den Arm. Trotz ihrer Verletzung konnte die Frau das Gehege eigenständig verlassen. Sie wurde anschließend mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus nach Bielefeld geflogen.

    Nach aktuellen Informationen besteht keine Lebensgefahr.

    Parkleiter reagiert schnell – Tiger durch Rufe vertrieben

    Zum Zeitpunkt des Vorfalls befand sich der Parkleiter außerhalb des Geheges.

    Er beobachtete den Angriff und reagierte sofort.

    Durch laute Rufe gelang es ihm, den Tiger zurückzudrängen.

    Der Tiger ist im Tierpark aufgewachsen



    Der Tiger wurde 2020 im Tierpark Nadermann geboren. Unter den Mitarbeitenden wird er
    liebevoll „Dicker“ genannt.
    Trotz seiner Größe und Kraft galt er bislang als ruhig und unauffällig.

    Arbeitsschutzbehörde ermittelt – Sicherheitsvorgänge werden geprüft



    Nach dem Vorfall wurde das Amt für Arbeitsschutz eingeschaltet.

    Die Behörde prüft nun die genauen Umstände des Vorfalls.

    Besonders im Fokus steht die Sicherheitsroutine beim Betreten von Gehegen.

    Ob technische oder menschliche Fehler vorlagen, ist derzeit noch unklar.

    Tierpark bleibt geöffnet – Sicherheitsmaßnahmen werden überprüft



    Der Tierpark Nadermann hat weiterhin geöffnet. Laut Betreiber stehen Sicherheit und das Wohl der Tiere an erster Stelle.

    Die Leitung kündigte eine umfassende Prüfung aller Abläufe im Umgang mit Raubtieren an.

  • Gefährlicher Eingriff in den Straßenverkehr – Wieder Schrauben auf der Fahrbahn

    Gefährlicher Eingriff in den Straßenverkehr – Wieder Schrauben auf der Fahrbahn

    Gefährlicher Eingriff in den Straßenverkehr – Wieder Schrauben auf der Fahrbahn

    Delbrück-Lippling

    Am frühen Dienstagmorgen (13.02., vermutlich zwischen 05.00 Uhr und 08.00 Uhr) verstreute ein bislang unbekannter Täter wieder Schrauben auf der Fahrbahn der Straße Brakendiek Ecke Kirkenkamp. Eine aufmerksame Zeugin hatte sich bei der Polizei gemeldet und bereits eine Vielzahl der Schrauben aufgesammelt.

    Ein gleich gelagerter Vorfall ereignete sich bereits am letzten Donnerstag 

    Seit Anfang 2023 kam es an dieser Örtlichkeit insgesamt zu sechs vergleichbaren Straftaten (27.01.2023, 06.02.2023, 09.03.2023, 17.11.2023, 23.11.2023, 08.02.2024).

    Ein Strafverfahren wegen Gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr wurde gefertigt.

    Die Polizei weist nochmals eindringlich auf die Gefährlichkeit dieses Handelns hin! Gerade für Zweiradfahrer besteht das Risiko schwerer Unfälle! Für alle Fahrzeuge besteht zudem die Gefahr, dass durch die Schrauben die Reifen beschädigt werden.

    Die Polizei sucht daher Zeugen:

    Wer kann Angaben über diese Sachverhalte machen? Wer kann Hinweise auf denjenigen geben, der die Schrauben verteilt hat? Wer hat am frühen Dienstagmorgen am Tatort verdächtige Beobachtungen gemacht?

    Hinweise nimmt die Polizei in Paderborn unter der Telefonnummer 05251 306-0 entgegen.

  • 49-jähriger Mann vermisst

    49-jähriger Mann vermisst

    49-jähriger Mann vermisst

    Delbrück

    Seit Sonntagmorgen 03.00 Uhr wird in Delbrück-Lippling der 49-jährige Carsten G. vermisst. Der Mann besuchte am Samstagabend zusammen mit seiner Lebengefährtin eine Feier in Salzkotten-Thüle. Gegen 03:00 Uhr fuhren die Beiden zu ihrer Wohnanschrift im Feriendorf Lippling. Während sie sich direkt ins Haus begab, wollte der 49-Jährige zunächst noch draußen verbleiben. Heute Morgen stellte die Lebensgefährtin fest, dass er offenbar nicht nach Hause gekommen ist, woraufhin sie die Polizei verständigte.

    Nachdem die erste Suche im Nahbereich keinen Erfolg gebracht hatte, wurden zur Unterstützung ein Polizeihubschrauber sowie speziell ausgebildete Flächensuchhunde angefordert. Auch zahlreiche Kräfte der Feuerwehr unterstützen bei der Suche nach dem Vermissten. Die Suchmaßnahmen dauern derzeit an und konzentrieren sich auf den Bereich südlich des Feriendorfes. In dem Bereich wurde im Rahmen der Suchmaßnahmen die Jacke des Vermissten aufgefunden.

    Carsten G. ist 175 cm groß, hat kurze graue Haare und eine Stirnglatze. Er hat zudem einen Kinnbart und ist Brillenträger. Bekleidet ist der Mann mit einer blauen Jeans und braunen Schuhen.

    Die Polizei fragt: Wo ist Carsten G. oder ein Mann, der dieser Beschreibung entspricht, seit Sonntagmorgen gesehen worden? Sachdienliche Hinweise unter Telefon 05251/3060.

  • Verstöße gegen das Waffengesetz – Delbrücker in Psychiatrie

    Verstöße gegen das Waffengesetz – Delbrücker in Psychiatrie

    Verstöße gegen das Waffengesetz – Delbrücker in Psychiatrie

    Delbrück

    Die Polizei hat am Montagabend einen bewaffneten Mann (31) in der Delbrücker Innenstadt gestoppt. Im Zuge der Ermittlungen stellten die Beamten mehrere Schusswaffen, Munition und Macheten sicher. Der Tatverdächtige kam in eine psychiatrische Klinik.

    Gegen 21.00 Uhr fiel einer Zivilstreife ein Mann auf, der eine Gasmaske trug und ein Gewehr über die Schulter gehängt hatte. Zudem hatte er zwei Macheten in seinen Gürtel gesteckt und sein Gesicht war bemalt. Gemeinsam mit uniformierten Polizisten und mit gezogener Dienstwaffe wurde der verdächtige Mann auf der Boker Straße gestoppt.

    Die Polizisten nahmen dem 31-jährigen Delbrücker die Waffen ab und stellten sie sicher. Da der Mann angab, weitere Waffen in seiner Wohnung zu haben, wurde die Staatsanwaltschaft eingeschaltet, die eine sofortige Wohnungsdurchsuchung anordnete. Dort fanden die Polizisten drei weitere Langwaffen sowie Munition und stellten die Gegenstände sicher.

    Das Ordnungsamt der Stadt Delbrück erwirkte eine Einweisung des Tatverdächtigen in eine psychiatrische Einrichtung.

    Wegen des Verdachts von Verstößen gegen das Waffengesetz wurde gegen den 31-Jährigen ein Ermittlungsverfahren eingeleitet.

  • Lebensgefährlicher Diebstahlsversuch – 10.000 Volt !

    Lebensgefährlicher Diebstahlsversuch – 10.000 Volt !

    Lebensgefährlicher Diebstahlsversuch

    Delbrück-Bentfeld  –

    Das hätte tödlich enden können – Unbekannte Täter haben in der Nacht zu Mittwoch versucht, im Kieswerk am Heddinghauser See ein Elektrokabel zu stehlen, auf dem 10.000 Volt anliegen.

    Das von der Heddinghauser Straße erreichbare Kieswerk ist Alarmüberwacht. In der Nacht löste gegen 00.45 Uhr der Alarm aus. Bei einer Überprüfung des Geländes wurde zunächst nichts Auffälliges gefunden. Am Morgen um 05.30 Uhr stellten Mitarbeiter des Kieswerks fest, dass der Strom ausgefallen war. Sie gingen die Starkstromkabel ab und entdeckten zwischen hohem Bewuchs eine Eisensäge, die noch im Kabel steckte.

    Offensichtlich hatte ein Täter an dieser Stelle versucht, dass Kabel zu durchtrennen, vermutlich in Diebstahlsabsicht. Eine höchst gefährliche Aktion bei der extrem hohen elektrischen Spannung. Ob der Täter bei dem Versuch Verletzungen erlitten hat, ist nicht bekannt.

    Die Polizei sucht Zeugen, die in der Nacht verdächtige Personen oder Fahrzeuge im Umfeld des Kieswerks gesehen haben. Sachdienliche Hinweise können unter der Rufnummer 05251/3060 gemeldet werden.

  • Mutter und Kind verunglücken auf B64

    Mutter und Kind verunglücken auf B64

    Delbrück – 

    Bei einem Alleinunfall auf der B64 ist am Montag eine Frau schwer und ein Kind leicht verletzt worden.

    Die 28-jährige Renault-Fahrerin fuhr um 14.50 Uhr auf der B64 von Delbrück in Richtung Rietberg. Etwa 150 Meter nach der Kreuzung Auf dem Busche/Walde kam sie nach links von der Straße ab. Der Renault Megane fuhr einige Meter durch den Graben und prallte gegen frontal die Verrohrung an der Bushaltestelle Neukirch. Das Auto flog aus dem Graben, beschädigte das Wartehäuschen, drehte sich und blieb mit Totalschaden quer zur Straße stehen. Die Fahrerin zog sich schwere Verletzungen zu. Ihr auf dem Beifahrersitz mit Kindersitz gesicherter Sohn (5) erlitt leichte Verletzungen. Mit einem Rettungswagen wurden beide Verletzte in ein Krankenhaus nach Paderborn gebracht.

  • 39-jährige Frau erleidet nach Verkehrsunfall lebensgefährliche Verletzungen – Polizei sucht Zeugen

    39-jährige Frau erleidet nach Verkehrsunfall lebensgefährliche Verletzungen – Polizei sucht Zeugen

    Delbrück-Lippling

    Am Samstag, den 18.02.2023, gegen 11:30 Uhr, fand eine Ersthelferin auf einem Wirtschaftsweg in Delbrück-Lippling, eine 39-jährige Frau bewusstlos unter ihrem Roller liegend.

    Bei der Unfallstelle handelt es sich um einen Wirtschaftsweg, der als “Rixelbruch” bekannt ist. Er verbindet den Prozessionsweg und den Osterloher Weg. Eine Zeugin, die an der Unfallstelle mit ihrem Auto vorbeifuhr, sah die verunfallte, nicht ansprechbare Frau und wählte daraufhin den Notruf. Den Verkehrsunfall hatte sie laut eigenen Angaben nicht beobachtet.

    Rettungskräfte und ein Notarzt versorgten die lebensgefährlich verletzte Frau. Anschließend wurde sie mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus nach Hamm gebracht.

    Wer hat zur fraglichen Zeit verdächtige Beobachtungen gemacht? Wer war auf der Strecke unterwegs und hat Auffälliges bemerkt? Die Polizei bittet Zeugen, die sachdienliche Hinweise zu dem Unfallhergang machen können, sich über die Rufnummer 05251 306-0 zu melden.