Schlagwort: Drogenkriminalität

  • Zoll schlägt zu: Luxusautos aus Kokainhandel sichergestellt

    Zoll schlägt zu: Luxusautos aus Kokainhandel sichergestellt

    Ermittler stoppen Verkaufsplan aus dem Gefängnis

    Hamburg/Niedersachsen: Einsatzkräfte des Zollfahndungsamtes Hamburg haben am Dienstag mehrere Objekte in Hamburg und Niedersachsen durchsucht und dabei umfangreiche Vermögenswerte sowie Beweismittel sichergestellt. Insgesamt beläuft sich der Wert auf rund 182.000 Euro.

    Fahrzeuge aus Drogengeschäften im Fokus

    Im Zentrum der Ermittlungen standen zwei hochwertige Fahrzeuge, die mutmaßlich aus illegalen Drogengeschäften stammen. Dabei handelt es sich um einen Ford Shelby Cobra GT 500 im Wert von etwa 140.000 Euro sowie einen BMW im Wert von rund 42.000 Euro. Beide Fahrzeuge sollten über eine Online-Plattform verkauft werden.

    Während der BMW im Zuge der Maßnahmen sichergestellt werden konnte, stellte sich heraus, dass der Ford Shelby bereits an ein Pfandleihhaus verpfändet wurde. Die Ermittler sicherten jedoch entsprechende Vertragsunterlagen.

    Verkaufsplan aus dem Gefängnis gesteuert

    Der mutmaßliche Drahtzieher des geplanten Verkaufs befindet sich derzeit in Haft und ist kein Unbekannter für die Ermittlungsbehörden. Er war Teil einer Tätergruppe, die im Jahr 2023 im Raum Hamburg rund eine Tonne Kokain gehandelt hat. Die sechs Mitglieder der Bande wurden zu Freiheitsstrafen zwischen neun und zwölf Jahren verurteilt. Das Urteil ist seit wenigen Monaten rechtskräftig.

    Trotz seiner Inhaftierung soll der Tatverdächtige versucht haben, den Verkauf der Fahrzeuge zu organisieren. Dafür nutzte er Kontakte in seinem privaten Umfeld und nahm Verbindung zu einem 34-jährigen Mithäftling auf. Dieser sollte nach seiner Entlassung aus der Untersuchungshaft den Verkauf übernehmen.

    Neue Erkenntnisse führen zum Zugriff

    Im Rahmen früherer Ermittlungen konnten die Fahrzeuge zunächst nicht aufgefunden werden. Neue Hinweise führten schließlich zu den aktuellen Durchsuchungsmaßnahmen. Dabei stellten die Einsatzkräfte neben dem BMW auch zahlreiche Beweismittel sicher.

    Weitere Informationen zu aktuellen Einsätzen finden Sie auch unter Blaulicht News sowie im Bereich Deutschland.

    Zoll betont Bedeutung der Geldwäschebekämpfung

    Nils Gärtner, Leiter des Zollfahndungsamtes Hamburg, erklärte: „Inkriminiertes Vermögen aus dem Handel mit 1 Tonne Kokain sollte durch weitere illegale Aktivitäten gewaschen werden. Der hartnäckige Einsatz der Ermittlerinnen und Ermittler hat dies verhindert. Der Kampf gegen Geldwäsche spielt eine zentrale Rolle, denn kriminelles Verhalten darf sich nicht lohnen.“

    Die weiteren Ermittlungen führt das Zollfahndungsamt Hamburg im Auftrag der Staatsanwaltschaft Hamburg.

    Weitere Hintergründe zum Thema Verkehr und Einsätze finden Sie auch unter Verkehrsmeldungen.

  • Rauschgifthandel im Raum Worms zerschlagen

    Rauschgifthandel im Raum Worms zerschlagen

    Schlag gegen Betäubungsmittelkriminalität in Worms

    Worms/Mainz

    Am Mittwoch, dem 23. Juli 2025, ist der Kriminalinspektion Worms gemeinsam mit der
    Staatsanwaltschaft Mainz ein bedeutender Schlag gegen den Drogenhandel gelungen. Die Maßnahme erfolgte im Rahmen eines umfangreichen Ermittlungsverfahrens, das seit Ende 2024 läuft.

    Im Fokus stand ein 31-jähriger Mann aus Worms, der im Verdacht steht, mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge gehandelt zu haben. Die Polizei nahm den Tatverdächtigen nach einem abgeschlossenen Drogengeschäft am Mittwochvormittag in der Innenstadt von Mannheim fest. Der Zugriff erfolgte durch Spezialkräfte.

    Im Anschluss durchsuchten die Ermittlerinnen und Ermittler mit richterlichen Beschlüssen sowohl die Wohnung des Beschuldigten als auch eine von ihm genutzte Lagerhalle in Worms.

    Dabei stellten sie umfangreiche Mengen an Drogen sicher.

    Die Funde umfassen unter anderem:

    • über zehn Kilogramm Kokain,

    • mehrere Hundert Gramm Ecstasy,

    • eine Schreckschusswaffe,

    • sowie zusätzlich mehrere Hundert Gramm Amphetamin bei einer weiteren beteiligten Person.

    Der Straßenverkaufswert der sichergestellten Drogen beträgt rund eine Million Euro.

    Am Donnerstag wurde der Hauptbeschuldigte dem Ermittlungsrichter vorgeführt. Dieser ordnete Untersuchungshaft an. Der Mann wurde anschließend in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert.

    Die Ermittlungen in dem Fall dauern weiterhin an. Polizei und Staatsanwaltschaft prüfen mögliche Verbindungen zu weiteren Tatverdächtigen und Hintermännern im Rauschgifthandel.

  • Erfolgreicher Schlag gegen Drogenkriminalität

    Erfolgreicher Schlag gegen Drogenkriminalität

    Erfolgreicher Schlag gegen Drogenkriminalität: Polizei Mönchengladbach nimmt sechs Tatverdächtige fest

    Mönchengladbach

    Unter der Federführung der Polizei Mönchengladbach haben Polizisten bereits am Montag, 17. Februar nach intensiver Ermittlungsarbeit im Rahmen einer Ermittlungskommission mehrere Durchsuchungsbeschlüsse in Mönchengladbach, Krefeld und Düsseldorf vollstreckt und sechs Tatverdächtige festgenommen.

    In den jeweiligen Wohnungen stellten die Einsatzkräfte zudem eine nicht geringe Menge Kokain, Bargeld im fünfstelligen Bereich sowie Waffen sicher. Die Polizei Mönchengladbach wurde bei dem Sondereinsatz von Polizeikräften aus den Nachbarbehörden Krefeld, Kleve und Neuss unterstützt.

    Aufgrund intensiver Ermittlungsarbeit ergab sich der Verdacht gegen eine sechs-köpfige Gruppe, die im Mönchengladbacher Stadtgebiet den Straßenverkauf von Kokain organisiert. Unter anderem sollen sie an Konsumenten im Bereich des Tippweg in Rheydt und am Mönchengladbacher Hauptbahnhof verkauft haben.

    Die Ermittler führten einen Tag später alle Männer, die zwischen 24 und 30 Jahre alt sind, wegen des bandenmäßigen Handeltreibens mit Kokain in nicht geringer Menge einer Haftrichterin vor. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Mönchengladbach ordnete die Haftrichterin am Dienstag, 18. Februar, Untersuchungshaft für die Männer an.

  • Mutmaßlicher Drogendealer (29) in Haft

    Mutmaßlicher Drogendealer (29) in Haft

    Mutmaßlicher Drogendealer (29) in Haft

    Köln – 

    Am Samstag (5. Oktober) haben Einsatzkräfte der Schwerpunktgruppe Wiener Platz erneut einen mutmaßlichen Drogendealer (29) erwischt und aus dem Verkehr gezogen. Ein Richter schickte den einschlägig vorbestraften Mann in Untersuchungshaft, nachdem ihn die Beamten mit mehreren hundert Euro Bargeld sowie rund 40 Tütchen mit Amphetaminen, Kokain und LSD auf der Platzfläche angetroffen hatten.

    Bei der anschließend durch einen Richter angeordneten Wohnungsdurchsuchung stellten die Polizisten etwa 2 Kilogramm Ecstasy-Pillen, über 500 Gramm Amphetamin und etwa 100 Gramm Kokain sicher. Zudem beschlagnahmten sie über 30 000 Euro Bargeld und fanden ein Springmesser sowie einen Schlagstock bei dem 29-Jährigen.

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    Seit dem 16. September sind Einsatzkräfte der Schwerpunktgruppe nahezu täglich zur Bekämpfung der Straßen- und Drogenkriminalität im Einsatz. Mit Stichtag 7. Oktober haben die Beamten rund um die Waffenverbotszone und den Brennpunkt Wiener Platz mehr als 1200 Personen kontrolliert und im Zuge dessen über 230 Platzverweise erteilt. Darüber hinaus stellten sie 30 Waffen sicher und leiteten 60 Strafverfahren unter anderem wegen Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz sowie das Waffengesetz ein. 12 Personen wurden vorläufig festgenommen.

    Der Einsatz der Schwerpunktgruppe in der Polizeiinspektion 5 wird in den nächsten Wochen weiter fortgesetzt. 

  • Schlag gegen Drogenkriminalität im Großraum Koblenz – Anklagen erhoben

    Schlag gegen Drogenkriminalität im Großraum Koblenz – Anklagen erhoben

    Schlag gegen Drogenkriminalität im Großraum Koblenz – Anklagen erhoben

    Die Staatsanwaltschaft Koblenz hat inzwischen gegen zehn Angeschuldigte Anklagen zum Landgericht Koblenz erhoben.

    Es handelt sich aus prozessualen Gründen um getrennte Anklageschriften.

    Die Anklageschriften richten sich gegen sechs deutsche Staatsangehörige im Alter zwischen
    23 und 26 Jahren, einen 51-jährigen albanischen Staatsangehörigen, einen 24-jährigen Türken,
    einen 31-jährigen Franzosen und einen 26-jährigen Pakistani.

    Den Angeschuldigten wird in unterschiedlichen Konstellationen im Wesentlichen vorgeworfen in zahlreichen Fällen mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge unerlaubt Handel getrieben bzw. sich daran beteiligt zu haben. Einige der Angeschuldigten sollen als Bande gehandelt haben. Bei den Betäubungsmitteln handelt es sich um Kokain, Amphetamin, Marihuana und Haschisch, wobei überwiegend Mengen im Kilogrammbereich – teilweise sogar im zweistelligen Kilogrammbereich –  Gegenstand der Tatvorwürfe sind.

    Neun dieser Angeschuldigten befinden sich weiterhin in Untersuchungshaft. Gegen einen Angeschuldigten wurde der Haftbefehl außer Vollzug gesetzt.

    Termine zur jeweiligen Hauptverhandlung sind noch nicht bestimmt, da zunächst den Angeschuldigten im Zwischenverfahren rechtliches Gehör zu gewähren ist und das Landgericht über die Eröffnung der Verfahren zu entscheiden hat.

    Bitte wenden Sie sich wegen des Fortgangs des gerichtlichen Verfahrens zu gegebener Zeit an die Pressestelle des Landgerichts Koblenz.

    Gegen sieben weitere Beschuldigte dauern die Ermittlungen in eigenständigen Verfahren an. Einer dieser Beschuldigten befindet sich unverändert in Untersuchungshaft. Gegen zwei dieser Beschuldigten
    wurde der Haftbefehl außer Vollzug gesetzt. Die vier übrigen Beschuldigten befanden sich zu keiner Zeit in Untersuchungshaft.

  • Vermögensarreste vollstreckt – Schlag der Zollfahndung gegen die Drogenkriminalität

    Vermögensarreste vollstreckt – Schlag der Zollfahndung gegen die Drogenkriminalität

    Drei Festnahmen – Vermögensarreste vollstreckt –
    Schlag der Zollfahndung Frankfurt gegen die Drogenkriminalität

    Frankfurt am Main / Wiesbaden / Offenbach / Oberursel

    Ermittlerinnen und Ermittler des Zollfahndungsamtes Frankfurt am Main haben am 07.09.2023 einen
    44-jährigen Hauptbeschuldigten und einen mutmaßlichen 43-jährigen Mittäter aufgrund von Haftbefehlen festgenommen. Ein weiterer 40-jähriger dringend Tatverdächtiger wurde vorläufig festgenommen.

    Im Rahmen der Vollstreckung von Vermögensarresten sicherten die Zollfahnder diverse Vermögensgegenstände einer Tätergruppierung aus dem Rhein-Main-Gebiet, die im Verdacht steht, illegal mit Betäubungsmittel gehandelt zu haben. Die Gesamthöhe der erwirkten Vermögensarreste beläuft sich auf rund 1,2 Millionen Euro.

    Bei insgesamt 16 Durchsuchungen in Bingen, Wiesbaden, Offenbach und Oberursel wurden
    außerdem über drei Kilogramm Betäubungsmittel sowie drei illegale Schusswaffen sichergestellt.
    Die Betäubungsmittel, zu denen Amphetamin, Marihuana und Haschisch zählen, wurden ebenso beschlagnahmt, wie rund 20.000 Euro Bargeld und 10.000 Stück unversteuerte Zigaretten.

    Bereits seit 2021 ermitteln die Zollfahnderinnen und Zollfahnder unter Sachleitung der
    Staatsanwaltschaft Wiesbaden gegen die Tätergruppierung aus dem Rhein-Main-Gebiet.
    Die Tatverdächtigen stehen im Verdacht des unerlaubten Handeltreibens mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge. Insbesondere sollen insgesamt über 200 Kilogramm Marihuana und 80 Kilogramm Haschisch aus Spanien unerlaubt eingeführt und vertrieben worden sein. Die Kommunikation der Tatverdächtigen erfolgte über sogenannte Krypto-Chats.

    “Durch die umfangreichen Ermittlungen im Vorfeld zu dem gestrigen Einsatz konnte das kriminelle Netzwerk der Tätergruppierung aufgedeckt und durch die Frankfurter Zollfahndung zerschlagen werden.”, so Sebastian Fuhr, Sprecher des Zollfahndungsamtes Frankfurt am Main.

    An den Zugriffs- und Durchsuchungsmaßnahmen waren über 90 Einsatzkräfte, neben jenen des Zollfahndungsamtes Frankfurt am Main unter anderem des Hauptzollamtes Frankfurt am Main,
    der Bundespolizeidirektionen Flughafen Frankfurt und Koblenz sowie des Polizeipräsidiums Westhessen, beteiligt.

    Die weiteren Ermittlungen im Auftrag der Staatsanwaltschaft Wiesbaden werden durch das Zollfahndungsamt Frankfurt am Main geführt.

  • Großeinsatz – Schlag Gegen Drogenkriminalität im Großraum Koblenz

    Großeinsatz – Schlag Gegen Drogenkriminalität im Großraum Koblenz

    Schlag Gegen Drogenkriminalität im Großraum Koblenz

    Die Kriminaldirektion Koblenz hat am 15.06.2023 im Auftrag der Staatsanwaltschaft Koblenz im Zuge eines gegen 17 Beschuldigte gerichteten Ermittlungskomplexes bei einem Einsatz im Großraum Koblenz insgesamt 23 Durchsuchungsbeschlüsse und 11Haftbefehle vollstreckt. Die durchsuchten Objekte befinden sich in Koblenz, Mülheim-Kärlich, Kettig, Bad Ems, Nassau, Bad Breisig, Boppard und Darmstadt.

    Die allesamt männlichen Beschuldigten sind zwischen 20 und 51 Jahre alt und besitzen die deutsche, türkische, pakistanische, albanische, syrische, libanesische, togoische und französische Staatsbürgerschaft.

    Hintergrund der Polizeiaktion, an der mehr als 300 Beamte beteiligt waren, sind umfangreiche Ermittlungen der Staatsanwaltschaft und der Kriminaldirektion Koblenz wegen Straftaten nach dem Betäubungsmittelgesetz, insbesondere wegen des Vorwurfs des unerlaubten und teilweise bandenmäßigen Handeltreibens mit Marihuana, Amphetamin und Kokain in nicht geringer Menge.

    Alle Beschuldigten, gegen die Haftbefehle vorlagen, konnten im Rahmen des Einsatzes angetroffen und festgenommen werden. Acht der festgenommenen Beschuldigten, die allesamt von ihrem gesetzlichen Schweigerecht Gebrauch gemacht haben, wurden im Anschluss an die Verkündung der Haftbefehle beim Amtsgericht Koblenz in verschiedene Justizvollzugsanstalten in Rheinland-Pfalz verbracht und befinden sich in Untersuchungshaft.

    Bei zwei weiteren Beschuldigten wurde der Haftbefehl zwischenzeitlich gegen Auflagen außer Vollzug gesetzt, nachdem sie sich zu den Tatvorwürfen weitgehend geständig eingelassen haben. Ein weiterer Haftbefehl wurde zwischenzeitlich aufgehoben, weil gegen die zunächst festgenommene Person kein dringender Tatverdacht mehr vorlag.

    Die Durchsuchungsmaßnahmen führten zum Auffinden vielfältiger Beweismittel, u.a. geringen Mengen Betäubungsmitteln, Bargeld, zwei Schusswaffen und zahlreichen Mobiltelefonen, die nunmehr umfassend auszuwerten sind.

    Im Hinblick auf die noch laufenden Ermittlungen können derzeit weitergehende Informationen – auch auf Nachfrage – nicht mitgeteilt werden. Ein Zusammenhang mit den bei der Staatsanwaltschaft Koblenz geführten Ermittlungen gegen mögliche Angehörige der kriminellen Organisation `Ndrangheta besteht nicht.

  • Einsatz gegen Drogenkriminalität in Koblenz

    Einsatz gegen Drogenkriminalität in Koblenz

    Einsatz gegen Drogenkriminalität

    Koblenz – 

    Seit den frühen Morgenstunden führt die Kriminaldirektion Koblenz mit Unterstützung zahlreicher Dienststellen in einem Ermittlungsverfahren der Staatsanwaltschaft Koblenz einen Einsatz zur Bekämpfung der Drogenkriminalität im nördlichen Rheinland-Pfalz mit Schwerpunkt im Großraum Koblenz durch, der im Zusammenhang mit einem größeren Drogenfund im Koblenzer Stadtgebiet steht.

    Nach intensiven Folgeermittlungen ist es den Strafverfolgungsbehörden gelungen, die Beweislage so weit zu verdichten, dass heute an insgesamt mehr als 20 Objekten in Koblenz, Mühlheim-Kärlich, Kettig, Boppard, Nassau, Bad Breisig und Bad Ems richterliche Durchsuchungsbeschlüsse und 11 Haftbefehle vollstreckt werden konnten.

    Den Beschuldigten wird u.a. der Handel mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge vorgeworfen.

    Insgesamt befinden sich derzeit mehr als 300 Polizeikräfte im Einsatz.

    Nach Abschluss der noch laufenden Maßnahmen und Auswertung der hierbei erlangten Erkenntnisse werden
    die Staatsanwaltschaft und das Polizeipräsidium Koblenz in einer gesonderten Pressemitteilung über den aktuellen Verfahrensstand informieren.

    Rechtlicher Hinweis:

    Gemäß § 152 Abs. 2 der Strafprozessordnung ist die Staatsanwaltschaft verpflichtet zu ermitteln, wenn ihr zureichende tatsächliche Hinweise auf verfolgbare Straftaten bekannt werden. Die Aufnahme der Ermittlungen durch die Staatsanwaltschaft und die Vornahme von Ermittlungshandlungen bedeuten mithin weder, dass die Beschuldigten eines Ermittlungsverfahrens sich tatsächlich strafbar gemacht haben noch, dass für ihre spätere Verurteilung eine überwiegende Wahrscheinlichkeit besteht. Für die Beschuldigten gilt vielmehr die Unschuldsvermutung.

  • Schlag gegen die internationale Drogenkriminalität

    Schlag gegen die internationale Drogenkriminalität

    Bielefeld – 

    Bielefeld / Paderborn – Wegen des Verdachts des Handelns mit Betäubungsmitteln wurden am Donnerstag, 25.05.2023, in Paderborn und Düsseldorf insgesamt fünf Objekte durchsucht und Haftbefehle gegen zwei Beschuldigte vollstreckt.

    Hintergrund der Maßnahmen waren langfristig geführte Ermittlungen durch Ermittlungskommissariate aus Paderborn und Bielefeld, die sich gegen eine Gruppe richten, die im Verdacht steht, über Jahre hinweg bandenmäßig mit Kokain in nicht geringen Mengen gehandelt zu haben.

    Da die in Paderborn ansässigen Bandenmitglieder in Verbindung mit anderen Personengruppen in Belgien stehen, erfolgten dort zeitgleich Maßnahmen durch belgische Behörden, im Rahmen eines durch EUROPOL koordinierten “Joint Action Day”.

    Ermittlungskommission koordinierte Maßnahmen in Paderborn und Düsseldorf

    Eine Ermittlungskommission bestehend aus Bielefelder und Paderborner Beamten koordinierte die polizeilichen Maßnahmen in Paderborn und Düsseldorf. Bei den Durchsuchungen wurden 3000 g Kokain, eine geringe Menge Marihuana, 1000 Euro Bargeld, diverse Luxusaccessoires und drei Fahrzeuge sichergestellt sowie zwei Haftbefehle gegen einen 30- und einen 22-Jährigen vollstreckt.