Schlagwort: Großkontrolle

  • Großkontrolle im Kreis Groß-Gerau: 259 Verstöße, 17 Straftaten und zwei Haftbefehle vollstreckt

    Großkontrolle im Kreis Groß-Gerau: 259 Verstöße, 17 Straftaten und zwei Haftbefehle vollstreckt

    259 Verstöße, 17 Straftaten und zwei Haftbefehle vollstreckt

    Bei einer groß angelegten Großkontrolle im Kreis Groß-Gerau haben rund 180 Einsatzkräfte am Montag, 20.04., zwischen 06:30 Uhr und 22:00 Uhr zahlreiche Fahrzeuge und Personen überprüft. An der behördenübergreifenden Aktion beteiligten sich das Polizeipräsidium Südhessen, die hessische Bereitschaftspolizei, das Hauptzollamt, das Bundesamt für Logistik und Mobilität sowie Ordnungsbehörden aus mehreren Städten und Gemeinden.

    Im gesamten Kreisgebiet nahmen die Einsatzkräfte insgesamt 467 Fahrzeuge und 575 Personen genauer unter die Lupe. Die Bilanz der Großkontrolle im Kreis Groß-Gerau fiel deutlich aus: 259 Ordnungswidrigkeiten, 17 festgestellte Straftaten, zwei vollstreckte Haftbefehle und zusätzlich 541 Verstöße bei flankierenden Geschwindigkeitsmessungen.

    Mehrere berauschte Fahrer und Verstoß gegen das Waffengesetz

    Vier Fahrer standen nach bisherigen Erkenntnissen berauscht am Steuer. In drei Fällen bestand der Verdacht auf den vorherigen Konsum von Cannabis oder Amphetamin. Bei einem weiteren Fahrer ergab ein Atemalkoholtest 1,78 Promille. In allen Fällen nahmen die Einsatzkräfte die Personen vorläufig fest und veranlassten Blutentnahmen.

    Bei einer weiteren Kontrolle trug ein Autoinsasse eine geladene Schreckschusswaffe im Hosenbund. Im Fahrzeug fanden die Beamten außerdem einen Schlagring. Die Polizei leitete ein Verfahren wegen eines Verstoßes gegen das Waffengesetz ein.

    Lkw zu hoch und zu schwer – Weiterfahrt sofort gestoppt

    Am Tanklager in Raunheim kontrollierten Einsatzkräfte den gewerblichen Personen- und Güterverkehr. Dabei fiel ein niederländischer Lastwagen auf, der zwei Zugmaschinen geladen hatte. Der Transport überschritt sowohl die zulässige Gesamthöhe als auch das zulässige Gesamtgewicht.

    Die Verkehrspolizisten untersagten dem Fahrer die Weiterfahrt noch vor Ort. Zusätzlich erhoben sie eine Sicherheitsleistung in Höhe von 3600 Euro.

    Schwere Mängel bei Krankentransport und Taxis

    Im Taxi- und Mietwagengewerbe stellten die Kontrolleure ebenfalls mehrere Verstöße fest. Bei einem Krankentransportfahrzeug entdeckten sie gravierende Mängel an der Rollstuhlrückhalteeinrichtung. Die Weiterfahrt wurde unmittelbar untersagt. Ein anderes Fahrzeug musste den vorgesehenen Krankentransport übernehmen.

    Vier Taxis durften ebenfalls nicht weiterfahren. In mehreren Fällen fehlte die vorgeschriebene Eichung der Taxameter. In einem Fall besaß ein Fahrer keinen gültigen Personbeförderungsschein mehr.

    Geschwindigkeitsverstöße und E-Scooter unter Drogeneinfluss

    Im Rahmen der Geschwindigkeitsüberwachung fiel unter anderem eine 58 Jahre alte Fahrerin auf der Landesstraße 3112 bei Gernsheim auf. Sie passierte die Kontrollstelle mit 96 km/h statt der erlaubten 70 km/h. Ebenfalls mit 96 km/h bei erlaubten 70 km/h war ein 35-jähriger Autofahrer auf der Landesstraße 3094 bei Wallerstädten unterwegs.

    Ein 20-Jähriger stand mit seinem E-Scooter unter dem Einfluss von Marihuana. Im Verlauf der Kontrolle stellten die Beamten außerdem fest, dass der Roller 35 km/h statt der erlaubten 25 km/h fuhr. Gegen den Mann laufen nun Strafverfahren wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis, Fahrens unter Cannabiseinfluss sowie wegen eines Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz.

    Festnahmen auf Autobahnen und zwei offene Haftbefehle

    Zivile Verkehrsfahnder kontrollierten am Nachmittag auf der A 67 bei Rüsselsheim ein Auto mit drei osteuropäischen Staatsangehörigen ohne gültigen Aufenthaltstitel. Die Beamten nahmen das Trio vorläufig fest. Im Fahrzeug fanden sie zudem eine Reisetasche mit zahlreichen hochpreisigen Drogerie- und Hygieneartikeln, für die keine Kaufbelege vorgelegt werden konnten. Es bestand der Verdacht der gewerbsmäßigen Hehlerei. Die Artikel wurden sichergestellt.

    Zwei der drei Männer kamen anschließend zur Prüfung der Abschiebung in Gewahrsam. Auf der A 5 bei Mörfelden-Walldorf stellten die Zivilfahnder bei einem 53 Jahre alten Beifahrer aus Offenbach außerdem zwei offene Haftbefehle fest. Die Geldstrafen beliefen sich auf insgesamt 4200 Euro. Weil der Mann die Summe nicht zahlen konnte, brachten ihn die Beamten für rund zwei Monate in eine Justizvollzugsanstalt.

    Schulwegüberwachung ohne gravierende Beanstandungen

    Erfreulich verliefen die ebenfalls durchgeführten Schulwegkontrollen an drei Schulen im Bereich Riedstadt. Dort registrierten die Einsatzkräfte keine gravierenden Beanstandungen.

    Die Großkontrolle im Kreis Groß-Gerau zeigt damit ein breites Spektrum an Verkehrsverstößen, Straftaten und sicherheitsrelevanten Auffälligkeiten im gesamten Kreisgebiet.

    Weitere Polizeimeldungen aus Hessen, aktuelle Einsätze aus Deutschland sowie laufende Fahndungen findest Du ebenfalls bei Blaulicht-Report.

    Mehr Informationen zu den beteiligten Behörden gibt es beim Polizeipräsidium Südhessen, beim Zoll und beim Bundesamt für Logistik und Mobilität.

    Wichtige Polizeimeldungen aus der ganzen Welt findest Du hier.

  • Großkontrolle auf der A61: Polizei stoppt übermüdete Busfahrer und ahndet schwere Verstöße

    Großkontrolle auf der A61: Polizei stoppt übermüdete Busfahrer und ahndet schwere Verstöße

    Großkontrolle auf der A61 

    Am Mittwoch, den 08. Oktober 2025, führte die Polizei im Rahmen der länder- und behördenübergreifenden Zusammenarbeit eine großangelegte Kontrolle des gewerblichen Personen- und Güterverkehrs durch.

    Über 70 Spezialistinnen und Spezialisten aus allen Polizeipräsidien in Rheinland-Pfalz arbeiteten gemeinsam mit Kräften aus Hessen, Baden-Württemberg und Bayern, dem Zoll, dem Bundesamt für Logistik und Mobilität (BALM), den Landesforsten Rheinland-Pfalz sowie dem Sachgebiet Abfallmanagement Rheinland-Pfalz.

    Die Einsatzkräfte überprüften auf dem Autobahnparkplatz „Auf dem Hahnen“ an der BAB 61 Fahrzeuge, Ausrüstungen und Genehmigungen.

    Ziel war, die Verkehrssicherheit zu erhöhen, Verstöße aufzudecken und potenzielle Gefahren frühzeitig zu unterbinden. Dabei kontrollierten die Teams nicht nur die vorgeschriebene Ausrüstung und den technischen Zustand der Fahrzeuge, sondern auch Beladung, Fahrtüchtigkeit und die Einhaltung der Lenk- und Ruhezeiten.

    25 Teams kontrollieren über 70 Fahrzeuge

    Insgesamt überprüften 25 Teams über 70 Fahrzeuge, darunter Sattelschlepper, Reisebusse, Schwertransporte, Abfalltransporte und Gefahrguttransporte.

    Diese Kontrollen erforderten umfassendes Fachwissen aus verschiedenen Rechtsbereichen. In mehr als 55 Fällen stellten die Beamtinnen und Beamten Beanstandungen fest. Besonders häufig betrafen diese Verstöße gegen die Sozialvorschriften (23 Fälle) und
    mangelhafte Ladungssicherung (7 Fälle).

    In 11 Fällen war die Weiterfahrt aufgrund gravierender Mängel untersagt.

    Reisebus ohne Pause über 25 Stunden unterwegs

    Ein besonders gefährlicher Fall betraf einen vollbesetzten Reisebus, dessen Fahrerteam bereits über 25 Stunden ohne Unterbrechung unterwegs war. Hinzu kam ein erheblicher Wartungsrückstand, der zu einem gravierenden Fahrwerkschaden führte. Die Polizei stoppte die Weiterfahrt sofort. Die Fahrgäste mussten ihre Reise mit einem Ersatzfahrzeug und einer neuen Besatzung fortsetzen.

    Unerlaubte Holztransporte geahndet

    Auch ein Holztransporter geriet in den Fokus der Kontrolleure.

    Er führte nach EU-Recht unerlaubte Transporte in Deutschland durch. Das Bundesamt für Logistik und Mobilität verhängte vor Ort ein Bußgeld in Höhe von mehreren tausend Euro. Erst nach Zahlung durfte der Fahrer seine Fahrt fortsetzen.

    Die Polizei betont, dass solche Kontrollen des gewerblichen Personen- und Güterverkehrs entscheidend sind, um Unfälle zu vermeiden und die Sicherheit auf den Straßen zu gewährleisten. Ähnliche Maßnahmen werden regelmäßig auf stark frequentierten Autobahnen durchgeführt.

    Weitere aktuelle Meldungen aus Rheinland-Pfalz finden Sie unter blaulichtmyk.de/news und blaulichtmyk.de/verkehr. Informationen zur Verkehrssicherheit stellt die Polizei Rheinland-Pfalz bereit.

  • Strategischer Kontrolleinsatz in Oberhausen

    Strategischer Kontrolleinsatz in Oberhausen

    Strategische Fahndung in Oberhausen: Polizei und Netzwerkpartner zeigen starke Präsenz

    Am Dienstagabend, dem 10. Juni 2025, führte die Polizei Oberhausen gemeinsam mit der Stadt und
    dem Zoll einen groß angelegten Kontrolleinsatz durch.

    Der Einsatz dauerte bis in die Nachtstunden und fand im Rahmen der strategischen Fahndung
    gemäß § 12a des Polizeigesetzes NRW statt.

    Ziel: Kriminalität bekämpfen und Sicherheit stärken

    Die Maßnahme diente nicht nur der Fahndung nach Straftätern. Sie verfolgte auch das Ziel,
    kriminellen Strukturen vorzubeugen und durch sichtbare Präsenz das Sicherheitsgefühl der Bevölkerung zu stärken.

    Unterstützt wurde der Einsatz durch eine Einsatzhundertschaft aus Essen.

    Koordinierter Einsatz mit zahlreichen Behörden

    Die Stadtverwaltung Oberhausen war mit dem Ordnungsamt, Bauordnungsamt, Gewerbeaufsichtsamt und der Ausländerbehörde vertreten.

    Auch der Zoll beteiligte sich aktiv und setzte einen Spürhund zur Drogenfahndung ein.

    Ergebnisse des Kontrolleinsatzes: Verstöße, Festnahmen, Sicherstellungen

    Die Kontrollen konzentrierten sich auf Personen, Fahrzeuge und Betriebe im öffentlichen Raum.

    Dabei wurden zahlreiche Verstöße festgestellt:

    • Betäubungsmittel und unversteuerter Shisha-Tabak wurden sichergestellt.

    • Mehrere Verstöße gegen das Nichtraucherschutzgesetz und das Lebensmittelrecht wurden geahndet.

    • In einer Shisha-Bar wurde der Betrieb aufgrund defekter Kohlenmonoxidmelder eingestellt.

    • Vier Geldspielgeräte wurden versiegelt.

    • Es kam zu einer Festnahme und mehreren Identitätsfeststellungen durch die Polizei.

    • Personen mit ungeklärtem Aufenthaltsstatus wurden angetroffen. Die Ausländerbehörde leitete entsprechende Verfahren ein.

    Starke Botschaft der Stadtspitze – Vertrauen in die Sicherheit stärken

    Polizeipräsidentin Dr. Sylke Sackermann, Oberbürgermeister Daniel Schranz und Ordnungsdezernent Michael Jehn begleiteten den Einsatz persönlich. Damit setzten sie ein deutliches Zeichen für die Bedeutung gemeinsamer Prävention und Rechtsdurchsetzung.

    Zitate der Verantwortlichen

    Oberbürgermeister Daniel Schranz:

    „Wir greifen durch, damit Oberhausen eine der sichersten Großstädte Deutschlands bleibt!“

    Polizeipräsidentin Dr. Sylke Sackermann:

    „Wir lassen nicht locker, wenn es darum geht, kriminelle Strukturen aufzudecken und zu
    zerschlagen.“

  • Großkontrolle der Polizei

    Großkontrolle der Polizei

    Großkontrolle der Polizei

    Kreis Heinsberg

    Die Polizei Heinsberg führte am Montag (28. April) in der Zeit von 8 Uhr bis 16 Uhr einen Kooperationseinsatz zur Überwachung des gewerblichen Personen- und Güterverkehrs durch.

    Unterstützt wurde die Polizei Heinsberg von Kräften aus dem Rhein-Kreis Neuss, Viersen, Krefeld und den Niederlanden. Auch das Hauptzollamt Aachen, das Veterinäramt und die Bußgeldstelle des Kreises Heinsberg sowie das Bundesamt für Logistik und Mobilität (BALM) waren am Kooperationseinsatz beteiligt. Die Kontrollen fanden auf der B 56 statt. Insgesamt wurden 74 Lkw und Transporter sowie 24 Pkw, teils mit Anhänger, kontrolliert.

    Die eingesetzten Beamten stellten zahlreiche Verstöße fest, die hauptsächlich die Ladungssicherung, Überladung, technische Mängel sowie die Sozialvorschriften betrafen. Bei 18 Fahrzeugen wurde die Ladung nicht ordnungsgemäß gesichert. Hier wurden entsprechende Verwarngelder erhoben und Anzeigen gefertigt. Eine gefährliche Überladung von über 35 Prozent, bei der das geladene Erdreich von einem Anhänger auf die Fahrbahn zu stürzen drohte, wird ein Bußgeld zur Folge haben. Ein Lkw-Fahrer transportierte auf der Ladefläche seines Sattelzuges einen Kipper-Lkw ohne jegliche Sicherung.

    Das BALM ermittelte darüber hinaus, dass für die Zugmaschine keine Mautgebühr abgeführt wurde. DemGroßkontrolle Fahrer wurde die Weiterfahrt untersagt. Verstöße gegen die Sozialvorschriften wurden bei acht Fahrzeugführern festgestellt und ebenfalls mit Anzeigen geahndet. Ein Fahrer wurde wegen eines nicht angelegten Gurtes geahndet, ein weiterer wegen der Nutzung seines Mobiltelefons.

    Bei gleichzeitig durchgeführten Geschwindigkeitskontrollen wurden insgesamt 130 Geschwindigkeitsüberschreitungen festgestellt. Bei erlaubten 70 km/h waren elf Fahrzeugführer so schnell, dass sie mit einem Bußgeld rechnen müssen.

  • Großkontrolle an der Autobahn 1 im Landkreis Harburg

    Großkontrolle an der Autobahn 1 im Landkreis Harburg

    Großkontrolle an der Autobahn 1 im Landkreis Harburg

    Lüneburg

    Am Donnerstag (14.11.2024) überprüfte die Regionale Kontrollgruppe der Polizeidirektion Lüneburg auf der Autobahn 1 im Landkreis Harburg, auf dem Rastplatz “Stellheide” in beide Fahrtrichtungen den gewerblichen Personen- und Güterkraftverkehr.

    Rund 50 spezialisierte Polizeibeamtinnen und -beamte der Polizeidirektion Lüneburg, die für die Überwachung des gewerblichen Personen- und Güterverkehrs besonders geschult sind, nahmen an der rund sechsstündigen Aktion teil. Unterstützt wurden sie von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Gewerbeaufsicht, des Bundesamtes für Logistik und Mobilität (BALM), des Landkreises Harburg sowie Kolleginnen und Kollegen des Zolls und der Polizei Hamburg. Die Kontrollkräfte agierten hierbei als mobile Einheiten und “zogen” die zu überprüfenden Fahrzeuge aus dem fließenden Verkehr.

    Im Rahmen der gemeinsamen Kontrollaktion konnten 151 Fahrzeuge bzw. Fahrzeugkombinationen kontrolliert werden, von denen wiederum 91 bemängelt wurden. Dies entspricht einer Beanstandungsquote von 60,25 %. In 22 Fällen musste sogar die Weiterfahrt – meist aufgrund erheblicher technischer Mängel sowie Überladungen – untersagt werden.

    Besonders ins Auge gefallen war den Beamtinnen und Beamten ein Raupenbagger mit einem Gesamtgewicht von 63 Tonnen gefallen. Der Fahrzeugführer konnte keinerlei Genehmigungen vorweisen, sodass ihm bis zur Einholung der erforderlichen Dokumente der Transport untersagt wurde.

    Bei der Überprüfung eines Sattelzug-Fahrers wurde eine Atemalkoholkonzentration von 1,12 Promille festgestellt. Zuvor ist er durch seinen unsicheren Gang aufgefallen. Ihm wurde anschließend eine Blutprobe entnommen. Sein Führerschein wurde sichergestellt und folgerichtig durfte er seine Fahrt nicht weiterführen.

    Auch in Zukunft sind diverse Kontrollen durch die Regionale Kontrollgruppe der Polizeidirektion Lüneburg im gesamten Direktionsbereich geplant. Die hohe Beanstandungsquote, vor allem im Bereich des gewerblichen Personen- und Güterkraftverkehrs zeigt, dass Kontrollen dieser Art wichtig sind, um die Verkehrssicherheit auf den Straßen zu erhöhen.

  • Großkontrolle des gewerblichen Personen- und Güterverkehrs an der A3

    Großkontrolle des gewerblichen Personen- und Güterverkehrs an der A3

    Großkontrolle des gewerblichen Personen- und Güterverkehrs an der A3

    Koblenz

    Am 12.11.2024 fand im Zeitraum von 14 Uhr bis 20 Uhr auf dem Rastplatz Montabaur an der BAB 3
    eine Verkehrskontrolle mit dem Schwerpunkt auf den gewerblichen Personen- und Güterverkehr der Verkehrsdirektion Koblenz statt.

    Die Verkehrskontrolle wurde im Rahmen der ROADPOL-Kontrollwoche “Truck & Bus” durchgeführt. ROADPOL steht für “European Roads Policing Network”. Dabei handelt es sich um eine
    Nicht-Regierungsorganisation, hervorgegangen aus einem Zusammenschluss von Verkehrspolizeien
    der Mitgliedsländer der Europäischen Union.

    Hauptziel von ROADPOL ist es, die Zahl der Toten und Schwerverletzten auf europäischen Straßen zu reduzieren, die sogenannte Vision Zero. Die Kontrollörtlichkeit liegt entlang der Bundesautobahn 3,
    die eine stark befahrene, dreispurige Autobahn und eine der wichtigsten Nord-Süd-Verbindungen in Deutschland ist.

    Aufgrund der wichtigen Nord-Süd-Verkehrsachse steht die Beförderung von Gütern und der gewerbliche Personenverkehr in diesem Bereich der BAB 3 im besonderen Fokus, da es immer wieder zu schweren Verkehrsunfällen unter der Beteiligung von Lastkraftwagen kommt. Auch Innenstaatssekretär Daniel Stich besuchte die Kontrollstelle und informierte sich über den Verlauf der Kontrolle.

    “In Rheinland-Pfalz setzen wir uns entschlossen für die Vision Zero ein – eine Welt ohne Verkehrstote und Schwerverletzte. Gerade im Bereich des Güterverkehrs sind die Folgen von Unfällen oft besonders schwerwiegend. Deshalb werden wir bei der konsequenten Bekämpfung der Unfallursachen nicht nachlassen. Ich danke den beteiligten Einsatzkräften für ihren Einsatz”, so Stich.

    Bei insgesamt 10 kontrollierten Sattelzügen konnten folgende Verstöße festgestellt werden:

    3x Verstöße gegen die Lenk- & Ruhezeiten 1x nicht ordnungsgemäß gesicherte Ladung – Hier musste die Weiterfahrt bis zur korrekten Sicherung untersagt werden. 1x Überladung des Zugfahrzeuges um insgesamt 2 Tonnen – Nach entsprechender Umladung konnte auch hier die Weiterfahrt gestattet werden. 1x erhebliche Mängel an der Bremsanlage eines Sattelanhängers -Hier wurde bis zur Reparatur der Mängel die Weiterfahrt untersagt.

  • Großkontrolle der Polizei und des Hauptzollamts Köln

    Großkontrolle der Polizei und des Hauptzollamts Köln

    Großkontrolle der Polizei Köln und des Hauptzollamts Köln

    Köln

    Zusammen mit dem Hauptzollamt Köln hat die Polizei Köln am Mittwochnachmittag (5. Juni) auf
    dem Rastplatz Esch auf der Bundesautobahn 57 eine groß angelegte Kontrolle zur Bekämpfung
    des Betäubungsmittel- und Bargeldschmuggels durchgeführt.

    Etwa 40 Polizistinnen und Polizisten der Autobahnpolizei aus Köln und Düsseldorf, zwei Rauschgiftspürhunde sowie ein Spürhund für Bargeld und Tabak, Beamte des Zolls sowie Beamte aus den Niederlanden kontrollierten von 14:00 bis 20:30 Uhr insgesamt 70 Fahrzeuge und 100 Personen. Insgesamt leiteten sie drei Ordnungswidrigkeitenverfahren und sieben Strafverfahren ein. Zudem stellten sie Fahrzeuge und Plagiate sicher.

    Direkt zu Beginn der Kontrolle zogen die Beamten einen unter Drogen stehenden 42 Jahre alten Mann aus Rumänien in seinem Audi A6 aus dem Verkehr. Ein Drogenvortest reagierte positiv auf Amphetamin und Opiate, sodass sie ihm die Weiterfahrt untersagten und eine Blutprobenentnahme veranlassten.

    Im VW Touran eines 57-Jährigen stellten sie wenig später etwa 200 mutmaßlich gefälschte Bekleidungsstücke, Handtaschen und Sonnenbrillen sicher. Die Beamten zogen die aus der Türkei stammenden Plagiate ein und fertigten eine Strafanzeige wegen des Verstoßes gegen das Markenschutzgesetz. Zudem stellten sie elf Päckchen von in Deutschland nicht zugelassenen Medikamenten zur Potenzsteigerung sicher und leiteten ein weiteres Strafverfahren wegen des Verstoßes gegen das Arzneimittelgesetz ein.

    Der VW Fox eines 19 Jahre alten Mannes aus Dormagen war nicht mit den zugehörigen Kennzeichen versehen, nicht zugelassen und nicht versichert. Da der Mann keinen Eigentumsnachweis erbringen konnte, stellten die Beamten den Wagen sicher.

    Bei der Kontrolle eines 40-jährigen Mannes aus Mönchengladbach stellten die Beamten fest, dass er ohne gültige Fahrerlaubnis unterwegs war. Er soll seit 2018 bereits zum fünften Mal ohne gültige Fahrerlaubnis aufgefallen sein. Seinen Ford Focus stellten die Beamten sicher.

    Der Drogentest eines 53 Jahre alten Türken reagierte gegen 17.30 Uhr positiv auf Opiate, weshalb sie ihm eine Blutprobe entnahmen und die Weiterfahrt untersagten.

    Ein Mann aus Bedburg (24) war in einem nicht zugelassenen und nicht versicherten Fahrzeug unterwegs. Bei der Kontrolle bemerkten die Beamten zudem drogentypische Ausfallerscheinungen, weshalb sie eine Blutprobe veranlassten. Der 24-Jährige ist bereits im Zusammenhang mit dem Führen von Fahrzeugen unter Drogeneinfluss in Erscheinung getreten.

    Bei der Kontrolle eines Handwerkerfahrzeuges gegen 19.30 Uhr stellte sich heraus, dass die Versicherung des in Slowenien zugelassenen Transporters abgelaufen war. Zudem hatte der Beifahrer keinen gültigen Aufenthaltsstatus in Deutschland, weshalb er eine Vorladung zur zuständigen Ausländerbehörde erhalten hat. Für den abgelaufenen Versicherungsschutz zahlte der Fahrer vor Ort eine Sicherheitsleistung. Das Fahrzeug stellten die Beamten sicher.  

  • Kontrollstationen an der B 54 – Diverse Vergehen festgestellt

    Kontrollstationen an der B 54 – Diverse Vergehen festgestellt

    Kontrollstationen an der B 54 diverse Vergehen festgestellt

    Steinfurt

    Am Montag (11.03.) hat es auf der B 54 bei Ochtrup auf den Parkplätzen Weiner Kontrollstationen in beide Fahrtrichtungen der Kreispolizei Steinfurt gegeben.

    Der Schwerpunkt dieser kooperativen Großkontrolle lag auf der Feststellung von Betäubungsmitteldelikten. Unter der Leitung des Verkehrsdienstes und Beteiligung mehrerer Teams
    aus allen Wachbereichen des Kreises Steinfurt wurden in der Zeit von 11.30 Uhr bis 18.00 Uhr zahlreiche Fahrzeuge angehalten und überprüft.

    Unterstützt wurden die Beamten der Kreispolizei von Mitarbeitern der Bundespolizei, des Zolls und von Straßen NRW.

    Insgesamt wurden bei den Kontrollen von der Polizei 12 Fahrer angetroffen, die unter Verdacht stehen, ihr Fahrzeug unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln gefahren zu haben. Sie erhielten Anzeigen und die Weiterfahrt wurde ihnen untersagt. Weiterhin wurden bei den Kontrollen in mehreren Fällen geringe Mengen an Betäubungsmitteln aufgefunden und sichergestellt. Vier Fahrzeugführer wurden festgestellt, die ohne die erforderliche Fahrerlaubnis ihr Fahrzeug führten. Gegen die Fahrer wurden Ermittlungsverfahren eingeleitet, auch sie durften ihre Fahrt nicht fortsetzen. Ein Mann wurde kontrolliert, der per Haftbefehl gesucht wurde. Der Mann wurde festgenommen und einer Haftanstalt zugeführt.

    Bei der Kontrolle eines Fahrzeugführers, der auf dem Weg in die Niederlande war, wurde bereits beim Öffnen der Fahrertür frischer Marihuanageruch festgestellt. Ein “Joint” brannte noch im Aschenbecher. Dem Mann wurde wegen des dringenden Verdachts des Fahrens unter Betäubungsmitteln eine Blutprobe entnommen. Darüber hinaus erwartet ihn ein Strafverfahren wegen Besitz von Betäubungsmitteln. In einem anderen Fall wurde in der Seitentürablage eines PKW eine verbotene Stahlrute aufgefunden. Der Gegenstand wurde sichergestellt und gegen den Fahrer eine Anzeige wegen dem Verstoß gegen das Waffengesetz erstattet.

    Darüber hinaus wurden durch die eingesetzten Polizeibeamten verschiedene Ordnungswidrigkeiten-Anzeigen gefertigt und Verwarngelder erhoben. Die Verstöße reichten von falscher oder fehlender Ladungssicherung, über Nichtanlegen des Sicherheitsgurtes bis hin zu Geschwindigkeitsverstößen und verbotenen Überholmanövern.

    Die Kreispolizeibehörde weist in diesem Zusammenhang noch mal darauf hin, dass es auch in Zukunft immer wieder Verkehrskontrollen mit unterschiedlichen Schwerpunkten geben wird.

    Unser Tipp: Halten Sie sich immer an die Verkehrsegeln und kommen Sie so sicher ans Ziel!

  • Erneute Großkontrolle auf A45-Umleitungsstrecken

    Erneute Großkontrolle auf A45-Umleitungsstrecken

    Lüdenscheid/Altena – 

    Am Mittwoch hat die Polizei erneut im Rahmen eines Großeinsatzes den Durchgangsverkehr auf den Umleitungswegen durch Lüdenscheid und Altena kontrolliert. Kontrollstellen waren an der Heedfelder Landstraße, Im Olpendahl, Brockhauser Weg, Römerweg, Volmestraße, Lösenbacher Landstraße, Kölner Straße sowie in Altena der Hemecker Weg und die Innenstadt (Bahnhofstraße).

    7 LKW verstießen gegen die Durchfahrtsverbote

    Sieben der 124 kontrollierten Lkw verstießen gegen die Durchfahrtsverbote. Wesentlich höher war der Anteil der Pkw-Fahrer auf Straßen, die eigentlich nur für Anlieger frei sind: Fast jeder zweite der 334 kontrollierten Fahrzeugführer (genau 166) wurde zur Kasse gebeten. Bei fünf Pkw und drei Lkw gab es technische Mängel. In zwei Fällen waren diese so gravierend, dass sie die Verkehrssicherheit gefährdeten. Die Fahrzeuge wurden stillgelegt. Vier Lkw-Fahrer hatten gegen Lenk- und Ruhezeiten verstoßen. Ein Fahrer war ohne Fahrerlaubnis unterwegs. Vier Fahrer waren am Steuer mit elektronischen Geräten wie Handys beschäftigt. Drei Fahrzeuge hatten ihre Ladung nicht ordnungsgemäß gesichert, ein Lkw war überladen.

    281 Pkw und 9 Fahrzeuge über 3,5 Tonnen waren zu schnell unterwegs. An der Autobahnabfahrt Lüdenscheid-Mitte wurden 23 Verkehrsteilnehmer beim Abbiegen in Richtung Lüdenscheid erwischt (Nichtbeachten der vorgeschriebenen Fahrtrichtung).