Schlagwort: Haftbefehl

  • Bundespolizei fasst mutmaßlichen Messerstecher auf der BAB 64 bei Grenzkontrolle

    Bundespolizei fasst mutmaßlichen Messerstecher auf der BAB 64 bei Grenzkontrolle

    Messer-Angriff auf der Flucht?

    Im Rahmen der Grenzkontrollen hat die Bundespolizei in der Nacht zu Samstag einen 35-jährigen Afghanen auf der BAB 64 festgenommen. Der Mann befand sich als Insasse in einem aus Luxemburg kommenden Reisebus.

    Bei der Überprüfung seiner Personalien stellten die Beamten fest, dass gegen den 35-Jährigen ein Untersuchungshaftbefehl des Amtsgerichts Hamburg vorlag. Die Ermittler werfen ihm versuchten Totschlag vor.

    Stichverletzung im Halsbereich

    Nach bisherigen Erkenntnissen soll der Tatverdächtige dem Geschädigten mit einem Klappmesser eine Stichverletzung im Bereich des Halses zugefügt haben. Dabei wurde die Luftröhre laut Ermittlungsstand nur knapp verfehlt.

    Zusätzlich bestand gegen den Mann ein aktuelles Ermittlungsverfahren wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte.

    Einlieferung in Justizvollzugsanstalt

    Nach der Festnahme führten die Beamten den 35-Jährigen einem Richter vor. Anschließend lieferten sie ihn in eine nahe gelegene Justizvollzugsanstalt ein.

    Grenzkontrollen führen erneut zu Fahndungserfolg

    Die Bundespolizei setzt ihre Kontrollen an den Grenzen weiterhin konsequent fort. Dabei stellen die Beamten regelmäßig gesuchte Straftäter fest und vollstrecken offene Haftbefehle.

    Weitere aktuelle Meldungen findest Du auch in den Bereichen News, Fahndungen und Deutschland.

    Weitere Informationen zur Bundespolizei gibt es auf der offiziellen Seite der Bundespolizei.

    Wichtige Polizeimeldungen aus der ganzen Welt findest Du hier.

  • Grenzkontrollen an der A6: Bundespolizei nimmt zwei Gesuchte fest

    Grenzkontrollen an der A6: Bundespolizei nimmt zwei Gesuchte fest

    Fahndungserfolg an der A6

    Bei Grenzkontrollen an der A6 haben Beamte der Bundespolizei Waidhaus am Mittwoch, 29. April, zwei per Haftbefehl gesuchte Personen festgenommen. Beide standen seit mehreren Jahren auf der Fahndungsliste der deutschen Justiz. Die Einsatzkräfte lieferten den 29-jährigen Mann und die 39-jährige Frau anschließend in Justizvollzugsanstalten ein.

    29-Jähriger bei Grenzkontrolle festgenommen

    Am Nachmittag kontrollierten Bundespolizisten einen 29-jährigen rumänischen Staatsangehörigen. Beim Abgleich seiner Personalien mit dem Fahndungsregister stellten die Beamten einen Haftbefehl der Staatsanwaltschaft München I zur Strafvollstreckung fest.

    Grundlage für den Haftbefehl war eine Verurteilung wegen Betrugs durch das Amtsgericht München aus dem April 2019. Der Mann hatte seine Justizschulden in Höhe von rund 10.000 Euro bislang nicht bezahlt. Außerdem hatte er sich der Strafvollstreckung entzogen. Deshalb schrieb ihn die Justiz zur Fahndung aus.

    Da der 29-Jährige den geforderten Betrag vor Ort nicht aufbringen konnte, nahmen ihn die Beamten fest. Anschließend lieferten sie ihn in die Justizvollzugsanstalt Weiden ein. Dort verbüßt er nun eine mehrmonatige Ersatzfreiheitsstrafe.

    Weitere Festnahme am Abend

    Am Abend desselben Tages erzielten die Beamten bei den Grenzkontrollen an der A6 einen weiteren Fahndungstreffer. Sie kontrollierten eine 39-jährige Rumänin und stellten dabei ein weiteres Fahndungsersuchen der Justiz fest.

    Die Staatsanwaltschaft Mainz hatte gegen die Frau einen Haftbefehl zur Strafvollstreckung erlassen. Das Amtsgericht Bingen hatte sie im September 2021 wegen unerlaubten Umgangs mit Abfällen verurteilt. Da sie die verhängte Geldstrafe in Höhe von 3.700 Euro nicht bezahlt hatte, erließ die Staatsanwaltschaft den Haftbefehl.

    Beide Personen müssen Ersatzfreiheitsstrafen verbüßen

    Auch die 39-Jährige konnte die geforderte Summe bei der Kontrolle nicht begleichen. Die Bundespolizisten nahmen sie deshalb fest und übergaben sie der Justiz. Dort muss auch sie nun eine mehrmonatige Ersatzfreiheitsstrafe verbüßen.

    Der Einsatz zeigt, welche Bedeutung konsequente Grenzkontrollen an der A6 für die Fahndungsarbeit haben. Die Beamten der Bundespolizei überprüfen bei solchen Kontrollen unter anderem Personalien und offene Fahndungsnotierungen. Weitere Meldungen aus dem Bereich Blaulicht gibt es in unseren Rubriken News und Deutschland.

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  • Großkontrolle im Kreis Groß-Gerau: 259 Verstöße, 17 Straftaten und zwei Haftbefehle vollstreckt

    Großkontrolle im Kreis Groß-Gerau: 259 Verstöße, 17 Straftaten und zwei Haftbefehle vollstreckt

    259 Verstöße, 17 Straftaten und zwei Haftbefehle vollstreckt

    Bei einer groß angelegten Großkontrolle im Kreis Groß-Gerau haben rund 180 Einsatzkräfte am Montag, 20.04., zwischen 06:30 Uhr und 22:00 Uhr zahlreiche Fahrzeuge und Personen überprüft. An der behördenübergreifenden Aktion beteiligten sich das Polizeipräsidium Südhessen, die hessische Bereitschaftspolizei, das Hauptzollamt, das Bundesamt für Logistik und Mobilität sowie Ordnungsbehörden aus mehreren Städten und Gemeinden.

    Im gesamten Kreisgebiet nahmen die Einsatzkräfte insgesamt 467 Fahrzeuge und 575 Personen genauer unter die Lupe. Die Bilanz der Großkontrolle im Kreis Groß-Gerau fiel deutlich aus: 259 Ordnungswidrigkeiten, 17 festgestellte Straftaten, zwei vollstreckte Haftbefehle und zusätzlich 541 Verstöße bei flankierenden Geschwindigkeitsmessungen.

    Mehrere berauschte Fahrer und Verstoß gegen das Waffengesetz

    Vier Fahrer standen nach bisherigen Erkenntnissen berauscht am Steuer. In drei Fällen bestand der Verdacht auf den vorherigen Konsum von Cannabis oder Amphetamin. Bei einem weiteren Fahrer ergab ein Atemalkoholtest 1,78 Promille. In allen Fällen nahmen die Einsatzkräfte die Personen vorläufig fest und veranlassten Blutentnahmen.

    Bei einer weiteren Kontrolle trug ein Autoinsasse eine geladene Schreckschusswaffe im Hosenbund. Im Fahrzeug fanden die Beamten außerdem einen Schlagring. Die Polizei leitete ein Verfahren wegen eines Verstoßes gegen das Waffengesetz ein.

    Lkw zu hoch und zu schwer – Weiterfahrt sofort gestoppt

    Am Tanklager in Raunheim kontrollierten Einsatzkräfte den gewerblichen Personen- und Güterverkehr. Dabei fiel ein niederländischer Lastwagen auf, der zwei Zugmaschinen geladen hatte. Der Transport überschritt sowohl die zulässige Gesamthöhe als auch das zulässige Gesamtgewicht.

    Die Verkehrspolizisten untersagten dem Fahrer die Weiterfahrt noch vor Ort. Zusätzlich erhoben sie eine Sicherheitsleistung in Höhe von 3600 Euro.

    Schwere Mängel bei Krankentransport und Taxis

    Im Taxi- und Mietwagengewerbe stellten die Kontrolleure ebenfalls mehrere Verstöße fest. Bei einem Krankentransportfahrzeug entdeckten sie gravierende Mängel an der Rollstuhlrückhalteeinrichtung. Die Weiterfahrt wurde unmittelbar untersagt. Ein anderes Fahrzeug musste den vorgesehenen Krankentransport übernehmen.

    Vier Taxis durften ebenfalls nicht weiterfahren. In mehreren Fällen fehlte die vorgeschriebene Eichung der Taxameter. In einem Fall besaß ein Fahrer keinen gültigen Personbeförderungsschein mehr.

    Geschwindigkeitsverstöße und E-Scooter unter Drogeneinfluss

    Im Rahmen der Geschwindigkeitsüberwachung fiel unter anderem eine 58 Jahre alte Fahrerin auf der Landesstraße 3112 bei Gernsheim auf. Sie passierte die Kontrollstelle mit 96 km/h statt der erlaubten 70 km/h. Ebenfalls mit 96 km/h bei erlaubten 70 km/h war ein 35-jähriger Autofahrer auf der Landesstraße 3094 bei Wallerstädten unterwegs.

    Ein 20-Jähriger stand mit seinem E-Scooter unter dem Einfluss von Marihuana. Im Verlauf der Kontrolle stellten die Beamten außerdem fest, dass der Roller 35 km/h statt der erlaubten 25 km/h fuhr. Gegen den Mann laufen nun Strafverfahren wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis, Fahrens unter Cannabiseinfluss sowie wegen eines Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz.

    Festnahmen auf Autobahnen und zwei offene Haftbefehle

    Zivile Verkehrsfahnder kontrollierten am Nachmittag auf der A 67 bei Rüsselsheim ein Auto mit drei osteuropäischen Staatsangehörigen ohne gültigen Aufenthaltstitel. Die Beamten nahmen das Trio vorläufig fest. Im Fahrzeug fanden sie zudem eine Reisetasche mit zahlreichen hochpreisigen Drogerie- und Hygieneartikeln, für die keine Kaufbelege vorgelegt werden konnten. Es bestand der Verdacht der gewerbsmäßigen Hehlerei. Die Artikel wurden sichergestellt.

    Zwei der drei Männer kamen anschließend zur Prüfung der Abschiebung in Gewahrsam. Auf der A 5 bei Mörfelden-Walldorf stellten die Zivilfahnder bei einem 53 Jahre alten Beifahrer aus Offenbach außerdem zwei offene Haftbefehle fest. Die Geldstrafen beliefen sich auf insgesamt 4200 Euro. Weil der Mann die Summe nicht zahlen konnte, brachten ihn die Beamten für rund zwei Monate in eine Justizvollzugsanstalt.

    Schulwegüberwachung ohne gravierende Beanstandungen

    Erfreulich verliefen die ebenfalls durchgeführten Schulwegkontrollen an drei Schulen im Bereich Riedstadt. Dort registrierten die Einsatzkräfte keine gravierenden Beanstandungen.

    Die Großkontrolle im Kreis Groß-Gerau zeigt damit ein breites Spektrum an Verkehrsverstößen, Straftaten und sicherheitsrelevanten Auffälligkeiten im gesamten Kreisgebiet.

    Weitere Polizeimeldungen aus Hessen, aktuelle Einsätze aus Deutschland sowie laufende Fahndungen findest Du ebenfalls bei Blaulicht-Report.

    Mehr Informationen zu den beteiligten Behörden gibt es beim Polizeipräsidium Südhessen, beim Zoll und beim Bundesamt für Logistik und Mobilität.

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  • Mehrere Einsätze an Hauptbahnhof, Pasing und Ostbahnhof

    Mehrere Einsätze an Hauptbahnhof, Pasing und Ostbahnhof

    Bundespolizei München im Einsatz: Mehrere Vorfälle an Bahnhöfen am 7. April

    Am Dienstag, 7. April, registrierte die Bundespolizeiinspektion München gleich mehrere Einsätze in ihrem Zuständigkeitsbereich. Im Fokus standen dabei der Münchner Hauptbahnhof, der Bahnhof München Pasing sowie der Ostbahnhof. Die Vorfälle reichten von einer wechselseitigen Körperverletzung über einen tätlichen Angriff auf einen Mitarbeiter der Bahnsteigaufsicht bis hin zur Vollstreckung eines offenen Haftbefehls.

    Damit rückten innerhalb eines Tages erneut mehrere sicherheitsrelevante Situationen an stark frequentierten Bahnhöfen in den Mittelpunkt. Die Bundespolizei München Einsätze zeigen, wie schnell verbale Auseinandersetzungen eskalieren können und wie konsequent Beamte offene Fahndungs- und Vollstreckungsmaßnahmen umsetzen.

    Wechselseitige Körperverletzung am Münchner Hauptbahnhof

    Gegen 02:35 Uhr gerieten am S-Bahn-Mittelbahnsteig des Münchner Hauptbahnhofs ein 28-jähriger Ungar ohne festen Wohnsitz und ein 19-jähriger Ukrainer aus München zunächst in einen verbalen Streit. Kurz darauf griffen sich beide Männer gegenseitig körperlich an.

    Nach bisherigen Erkenntnissen setzte der 28-Jährige dabei auch eine Bierflasche als Schlagwerkzeug ein. Eine Abwehrhandlung verhinderte jedoch offenbar den Einsatz. Einsatzkräfte der Bundespolizei trafen beide Beteiligten und mehrere Zeugen noch im Nahbereich an und brachten die Männer zur Anzeigenaufnahme auf die Dienststelle.

    Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft München I entließen die Beamten beide Tatverdächtige wieder auf freien Fuß. Freiwillige Atemalkoholtests ergaben laut Polizei Werte von 2,2 Promille beim 28-Jährigen und 2,0 Promille beim 19-Jährigen. Die Bundespolizei München Einsätze am Hauptbahnhof führten damit zu Ermittlungen wegen der wechselseitigen Körperverletzung.

    Körperverletzung am Bahnhof München Pasing

    Ein weiterer Einsatz folgte gegen 07:30 Uhr am Bahnhof München Pasing. Dort wollte eine 36-jährige Deutsche aus Germering in eine am Bahnsteig 5 stehende S3 einsteigen, obwohl sich die Türen bereits im Schließvorgang befanden.

    Ein 29-jähriger afghanischer Staatsangehöriger aus München, der als Mitarbeiter der Bahnsteigaufsicht tätig war, verhinderte den Einstieg. Daraufhin biss die Frau dem Mann in den Unterarm. Bundespolizisten trafen beide Beteiligten vor Ort an und nahmen den Sachverhalt auf.

    Der Geschädigte trug eine sichtbare Bissspur davon, setzte seine Arbeit jedoch fort. Eine medizinische Behandlung war nicht erforderlich. Nach Abschluss der Maßnahmen blieben beide Beteiligten auf freiem Fuß. Die Bundespolizei ermittelt wegen Körperverletzung.

    Haftbefehl am Münchner Ostbahnhof vollstreckt

    Gegen 20:00 Uhr kontrollierten Beamte am Ostbahnhof München einen 62-jährigen russischen Staatsangehörigen ohne festen Wohnsitz. Dabei stellten sie einen Vollstreckungshaftbefehl der Staatsanwaltschaft München I fest.

    Der Mann war wegen sexueller Belästigung zu einer Geldstrafe von 1.854,50 Euro verurteilt worden. Alternativ standen 59 Tage Freiheitsstrafe im Raum. Da er den geforderten Betrag nicht bezahlen konnte, nahmen ihn die Beamten fest und überstellten ihn an die Haftanstalt des Polizeipräsidiums München. Die Einlieferung in eine Justizvollzugsanstalt sollte am Folgetag erfolgen.

    Mehrere Bahnhofs-Vorfälle innerhalb eines Tages

    Die Einsätze vom 7. April verdeutlichen, wie unterschiedlich die Lagen im Bahnbereich ausfallen können. Während es am Hauptbahnhof und in Pasing um körperliche Auseinandersetzungen ging, stand am Ostbahnhof die konsequente Vollstreckung eines bestehenden Haftbefehls im Mittelpunkt.

    Weitere aktuelle Meldungen findest Du auch in unseren Bereichen Deutschland, München und Fahndungen. Offizielle Informationen der Bundespolizei sowie Hinweise der Polizei Bayern ergänzen die aktuelle Lage.

    Wichtige Polizeimeldungen aus der ganzen Welt findest Du hier.

  • Ladendiebstahl in Altenkirchen: Täter mit Haftbefehlen festgenommen

    Ladendiebstahl in Altenkirchen: Täter mit Haftbefehlen festgenommen

    Ladendiebstahl in Altenkirchen endet mit Festnahme und Haft

    Am Donnerstag, den 19.03.2026, kam es gegen 11:00 Uhr zu einem Ladendiebstahl in Altenkirchen. Der Vorfall ereignete sich in einem Supermarkt in der Bahnhofstraße und führte zu einem schnellen Eingreifen von Ladendetektiven sowie der Polizei.

    Täter im Supermarkt gestellt

    Ein 35-jähriger Mann wurde während des Diebstahls von Ladendetektiven beobachtet und unmittelbar festgehalten. Die Mitarbeiter des Marktes handelten konsequent und übergaben den Beschuldigten direkt an die alarmierten Polizeibeamten.

    Die Polizei übernahm die weiteren Maßnahmen vor Ort und leitete erste Ermittlungen ein. Der Vorfall zeigt erneut, wie wichtig aufmerksames Personal im Einzelhandel ist.

    Drogenfund bei polizeilicher Kontrolle

    Im Rahmen der polizeilichen Maßnahmen stellten die Beamten bei dem Mann zusätzlich geringe Mengen Betäubungsmittel sicher. Damit verschärfte sich die Situation für den Beschuldigten deutlich.

    Die Polizei dokumentierte den Fund und leitete entsprechende strafrechtliche Schritte ein. Weitere Details zur Art der Betäubungsmittel wurden nicht bekannt gegeben.

    Zwei Haftbefehle vollstreckt

    Während der Überprüfung der Personalien stellte sich heraus, dass gegen den 35-Jährigen zwei offene Haftbefehle vorlagen. Diese standen im Zusammenhang mit anderen Delikten.

    Die Beamten reagierten umgehend und vollstreckten die bestehenden Haftbefehle. Der Mann wurde anschließend in eine Justizvollzugsanstalt gebracht.

    Neue Strafverfahren eingeleitet

    Neben der Vollstreckung der Haftbefehle leitete die Polizei aufgrund des aktuellen Ladendiebstahls in Altenkirchen sowie des Drogenfundes weitere Strafverfahren ein. Die Ermittlungen dauern an.

    Der Fall zeigt, dass auch vermeintlich kleinere Delikte wie ein Ladendiebstahl weitreichende Konsequenzen haben können, insbesondere wenn bereits Vorstrafen oder offene Haftbefehle bestehen.

    Weitere Informationen

    Mehr aktuelle Meldungen findest du auch in unserem Bereich News sowie unter Deutschland.

    Offizielle Informationen stellt auch die Polizei Rheinland-Pfalz bereit.

  • Bundespolizei stoppt mehrere unerlaubte Einreisen und vollstreckt Haftbefehle bei Freilassing

    Bundespolizei stoppt mehrere unerlaubte Einreisen und vollstreckt Haftbefehle bei Freilassing

    Haftbefehl, Einreiseverbot, Zurückweisung: Heftiger Kontrolleinsatz an der Grenze

    Die Bundespolizei Freilassing hat am Mittwoch und in der Nacht zum Donnerstag bei mehreren Kontrollen im Grenzraum zahlreiche Verstöße festgestellt. Dabei stoppten die Beamten am Bahnhof Freilassing, am Grenzübergang Saalbrücke sowie an der Kontrollstelle auf der A8 mehrere Reisende. In zwei Fällen vollstreckte die Polizei Haftbefehle. Zudem wiesen die Einsatzkräfte mehrere Personen nach Österreich beziehungsweise in den Kosovo zurück.

    Einreise trotz Verbots am Bahnhof Freilassing gestoppt

    Für einen 35-jährigen Äthiopier endete die Reise am Mittwochmittag, 18. März, bereits am Bahnhof Freilassing. Die Bundespolizei Freilassing kontrollierte den Mann in einem grenzüberschreitenden Zug. Er konnte keine Ausweisdokumente vorlegen. Die Überprüfung seiner Personalien ergab außerdem ein bis Februar 2029 gültiges Einreise- und Aufenthaltsverbot.

    Die Beamten brachten den 35-Jährigen zur weiteren Sachbearbeitung zur Dienststelle der Bundespolizei nach Freilassing. Gegen ihn besteht der Verdacht der versuchten unerlaubten Einreise trotz bestehenden Einreise- und Aufenthaltsverbots. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wiesen ihn die Einsatzkräfte noch am selben Tag nach Österreich zurück.

    Slowakischer Reisender ohne Freizügigkeitsrecht und ohne Ticket

    Nur kurze Zeit später geriet am Bahnhof Freilassing ein weiterer Reisender in den Fokus der Beamten. Die Bundespolizei Freilassing kontrollierte in einem Einreisezug einen 35-jährigen Slowaken. Dabei stellten die Einsatzkräfte fest, dass ihm bis April 2030 das Recht auf Freizügigkeit entzogen worden war. Damit ist ihm die Einreise in die Bundesrepublik untersagt.

    Zusätzlich konnte der Mann kein gültiges Ticket für die Zugfahrt vorweisen. Die Beamten erstatteten deshalb auch Anzeige wegen des Verdachts des Erschleichens von Leistungen. Nach Abschluss aller Maßnahmen wiesen die Einsatzkräfte auch ihn nach Österreich zurück.

    Haftbefehl an der Saalbrücke vollstreckt

    Am Mittwochabend gelang den Bundespolizisten am Grenzübergang Saalbrücke zudem ein Fahndungstreffer. Dort kontrollierten die Beamten einen 24-jährigen Rumänen, der als Mitfahrer in einem Fahrzeug unterwegs war. Die Überprüfung ergab einen Vollstreckungshaftbefehl der Staatsanwaltschaft Landshut.

    Da der Mann die verhängte Geldstrafe in Höhe von 2.000 Euro wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis nicht begleichen konnte, lieferten ihn die Behörden am folgenden Tag in eine Justizvollzugsanstalt ein.

    Kontrolle an der A8: Kosovare überschreitet Aufenthaltsdauer

    Im Rahmen weiterer Kontrollen überprüfte die Bundespolizei Freilassing am Mittwoch auch Reisende an der Kontrollstelle auf der A8. Dabei stellten die Beamten bei einem 45-jährigen Kosovaren fest, dass er seine zulässige Aufenthaltsdauer im Schengenraum bereits um 18 Tage überschritten hatte.

    Zwar wies sich der Mann mit einem gültigen kosovarischen Reisepass sowie einem gültigen Schweizer Visum für einen Kurzaufenthalt aus, dennoch besteht gegen ihn der Verdacht der versuchten unerlaubten Einreise. Am Donnerstag erfolgte seine Zurückweisung per Flug vom Flughafen Memmingen in den Kosovo.

    Weiterer Haftbefehl bei Buskontrolle auf der A8

    Zu einem weiteren Fahndungserfolg kam es in den frühen Morgenstunden des Donnerstags, 19. März, bei der Kontrolle eines Reisebusses an der A8. Bei der Überprüfung eines 39-jährigen slowenischen Insassen stellten die Beamten einen Strafvollstreckungshaftbefehl der Staatsanwaltschaft München II fest.

    Der Mann war wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis zu einer Geldstrafe verurteilt worden. Da er den geforderten Betrag vor Ort nicht begleichen konnte, lieferten ihn die Einsatzkräfte noch am selben Tag in eine Justizvollzugsanstalt ein. Dort muss er nun eine Ersatzfreiheitsstrafe von 80 Tagen verbüßen.

    Weitere Meldungen

    Weitere Nachrichten aus Deutschland findest Du in unserer Rubrik Deutschland. Aktuelle Fahndungsfälle gibt es außerdem unter Fahndung. Weitere Verkehrsberichte findest Du hier: Verkehr.

    Weitere Informationen zur Bundespolizei gibt es auf der offiziellen Seite der Bundespolizei. Informationen zu den genannten Behörden finden sich auch bei der Staatsanwaltschaft Landshut sowie der Staatsanwaltschaft München II.

    Wichtige Polizeimeldungen aus der ganzen Welt findest Du hier.

  • Tödliche Gewalt am Nockwinkel: 30-Jähriger stirbt nach Streit in Essen

    Tödliche Gewalt am Nockwinkel: 30-Jähriger stirbt nach Streit in Essen

    30-Jähriger stirbt nach Streit

    Eine tödliche Auseinandersetzung am Nockwinkel in Essen erschütterte am frühen Sonntagmorgen (1. März) die Stadt. Ein 30-jähriger Essener erlitt dabei lebensgefährliche Verletzungen und verstarb am Montagmorgen (2. März) im Krankenhaus.

    Streit zwischen zwei Gruppen eskaliert

    Gegen 5:00 Uhr gerieten am Nockwinkel zwei Gruppen in einen Streit. Die Situation eskalierte und entwickelte sich zu einer körperlichen Auseinandersetzung. Im Verlauf der Gewalt erlitt der 30-jährige Mann mit deutscher Staatsangehörigkeit schwere Verletzungen im Kopfbereich.

    Rettungskräfte versorgten den Mann noch am Einsatzort und brachten ihn umgehend in ein Krankenhaus. Trotz intensiver medizinischer Behandlung erlag er dort am Morgen des 2. März seinen Verletzungen.

    Tatverdächtige stellen sich der Polizei

    Kurz nach der Tat meldeten sich zwei Männer bei der Polizei und gaben an, bei der Auseinandersetzung anwesend gewesen zu sein. Die Beamten nahmen die beiden Essener im Alter von 28 und 29 Jahren vorläufig fest.

    Die Ermittler entließen den 28-Jährigen inzwischen wieder. Gegen den 29-jährigen Deutschen beantragte die Staatsanwaltschaft Essen Untersuchungshaft wegen des Verdachts auf Totschlag. Das zuständige Amtsgericht folgte dem Antrag und erließ Haftbefehl. Die Behörden überführten den Beschuldigten in eine Justizvollzugsanstalt.

    Mordkommission ermittelt

    Die Polizei Essen richtete unter Leitung der Staatsanwaltschaft eine Mordkommission ein. Die Ermittler klären nun die Hintergründe und den genauen Ablauf der tödlichen Auseinandersetzung am Nockwinkel in Essen.

    Zeugen, die Angaben zum Tatgeschehen machen können, bittet die Polizei, sich unter der Telefonnummer 0201/829-0 oder per E-Mail an hinweise.essen@polizei.nrw.de zu melden.

    Weitere Polizeimeldungen aus der Region

    Weitere aktuelle Entwicklungen finden Sie in unserer Rubrik News sowie im Bereich Deutschland. Informationen zu laufenden Ermittlungen und Fahndungen veröffentlichen wir außerdem unter Fahndungen.

    Die Ermittlungen zur tödlichen Auseinandersetzung am Nockwinkel in Essen dauern an.

  • Köln: Polizei zerschlägt organisierten Betrug bei Sprachprüfungen – 20 Verdächtige identifiziert

    Köln: Polizei zerschlägt organisierten Betrug bei Sprachprüfungen – 20 Verdächtige identifiziert

    Organisierter Betrug bei Sprachprüfungen in Köln aufgedeckt

    Die Polizei Köln hat am Mittwochnachmittag (25. Februar) einen organisierten Betrug bei Sprachprüfungen in Köln aufgedeckt. Nach einem mehrstündigen Einsatz kontrollierten Einsatzkräfte ein Sprachinstitut in der Herzogstraße in der Altstadt-Süd. Insgesamt 20 Personen stehen im Verdacht, sich mit gefälschten Identitäten ein offizielles Sprachzertifikat erschleichen zu wollen.

    Hinweis führt zu gezieltem Polizeieinsatz

    Gegen 13.30 Uhr erhielt die Polizei einen entscheidenden Hinweis. Demnach hatten sich 20 Personen online zu einem Sprachtest angemeldet und sich vor Ort mit mutmaßlich gefälschten Ausweisdokumenten ausgewiesen. Die Einsatzkräfte reagierten umgehend und überprüften die Anwesenden im Gebäude.

    Der organisierte Betrug bei Sprachprüfungen in Köln zielte darauf ab, Prüfungen stellvertretend für andere Personen abzulegen. Diese verfügten selbst nicht über die erforderlichen Deutschkenntnisse.

    Masche mit weitreichenden Folgen

    Solche betrügerisch erlangten Sprachzertifikate spielen häufig eine entscheidende Rolle bei Einbürgerungsverfahren oder bei der Klärung des Aufenthaltsstatus. Die Polizei geht davon aus, dass die Beteiligten gezielt handelten, um unrechtmäßig Vorteile zu erlangen.

    Weitere aktuelle Meldungen aus Nordrhein-Westfalen finden Sie auch in unserer Rubrik Deutschland sowie unter News.

    18 Personen im Gebäude kontrolliert

    Unter der Leitung des Kriminalkommissariats 35 und mit Unterstützung zahlreicher Kräfte des Wachdienstes kontrollierten die Beamten 18 der ursprünglich 20 Verdächtigen direkt im Institut. Gegen alle 20 Beteiligten leitete die Polizei Strafverfahren ein.

    Bei der Überprüfung stellten die Einsatzkräfte zudem fest, dass gegen zwei Personen offene Haftbefehle vorlagen. Die Betroffenen beglichen die fälligen Geldstrafen noch vor Ort.

    Beweismittel sichergestellt – Durchsuchungen angeordnet

    Im Rahmen des Einsatzes stellten die Beamten insgesamt 36 Beweismittel sicher, darunter mehrere Identitätsdokumente. In drei Fällen ordnete die zuständige Staatsanwaltschaft noch am Abend Wohnungsdurchsuchungen im Ruhrgebiet an.

    Das Kriminalkommissariat 35 führt nun die weiteren Ermittlungen zu möglichen Hintermännern und Auftraggebern.

    Weitere Informationen veröffentlicht die Polizei Nordrhein-Westfalen auf ihren offiziellen Kanälen.

  • Polizei jagt ihn seit Jahren! 73-jähriger mutmaßlicher Serieneinbrecher festgenommen

    Polizei jagt ihn seit Jahren! 73-jähriger mutmaßlicher Serieneinbrecher festgenommen

    Mutmaßlicher Serieneinbrecher festgenommen – Ermittler schlagen in Kitzingen zu

    Ein Einbruch in der Sebastian-Bach-Straße in Möckmühl im November 2025 führte zu einem bedeutenden Ermittlungserfolg: Die Polizei nahm einen mutmaßlichen Serieneinbrecher fest. Nach intensiver Spurenauswertung und verdeckt geführten Ermittlungen klickten am 14. Februar 2026 in Kitzingen (Bayern) die Handschellen.

    Die Polizei führte die Festnahme aufgrund eines zuvor von der Staatsanwaltschaft Heilbronn erwirkten Haftbefehls durch. Die Ermittlungen laufen weiterhin, da der Verdächtige mit einer deutlich größeren Zahl an Einbrüchen in Verbindung gebracht wird.

    Akribische Tatortarbeit führt zu entscheidenden Spuren

    Die Ermittler der Kriminaltechnik sicherten nach dem Einbruch in Möckmühl umfangreiche Tatortspuren. Die spätere Auswertung zeigte Übereinstimmungen mit weiteren Einbrüchen in Tauberbischofsheim und Möckmühl. Damit entstand ein konkreter Ermittlungsansatz, der schließlich zur Identifizierung eines Fahrzeugs führte.

    Dieses Auto soll der bislang unbekannte Täter genutzt haben, um zu den Tatorten zu gelangen. Durch Folgeermittlungen erhärtete sich der Verdacht, dass der Fahrer möglicherweise bereits seit 2014 für rund 50 weitere Einbrüche verantwortlich sein könnte.

    Einbrüche in mehreren Bundesländern – Verdacht seit 2014

    Nach dem aktuellen Ermittlungsstand soll der Mann in verschiedenen Bundesländern aktiv gewesen sein. Die Ermittler prüfen Einbrüche in Bayern, Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz, Hessen, Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen. Besonders auffällig: Der Verdächtige soll ausschließlich in den dunklen Wintermonaten nach Deutschland eingereist sein.

    Die Polizei führte die Ermittlungen dabei nicht nur bundeslandübergreifend, sondern auch in Zusammenarbeit mit polnischen Ermittlungsbehörden. Dabei stellte sich heraus, dass der Verdächtige immer wieder von Polen aus nach Deutschland kam, mutmaßlich um Einbrüche zu begehen.

    Verdächtiger immer wieder in derselben Unterkunft

    In Kooperation mit der bayerischen Polizei identifizierten die Heilbronner Ermittler schließlich einen 73-jährigen Polen. Dieser soll sich seit 2014 regelmäßig in den Wintermonaten in derselben Unterkunft in Unterfranken eingemietet haben.

    Diese wiederkehrenden Aufenthalte lieferten den Ermittlern einen weiteren wichtigen Baustein, um den Verdacht zu untermauern und gezielt Zugriff zu planen.

    Festnahme am 14. Februar 2026 in Kitzingen

    Als durch verdeckte Ermittlungsmaßnahmen bekannt wurde, dass sich der Verdächtige am Abend des 13. Februar 2026 wieder in Richtung der deutsch-polnischen Grenze bewegte, reagierten die Behörden schnell. Am Morgen des 14. Februar nahmen Ermittler der Kriminalpolizeidirektion Heilbronn gemeinsam mit der Fahndungseinheit den Mann in Kitzingen fest.

    Grundlage war ein Haftbefehl, den die Staatsanwaltschaft Heilbronn beim zuständigen Amtsgericht wegen der im November 2025 in Möckmühl begangenen Tat erwirkt hatte.

    Haftbefehl bestätigt – Mann in Justizvollzugsanstalt

    Der 73-Jährige wurde noch am 14. Februar einem Haftrichter beim Amtsgericht Heilbronn vorgeführt. Der Richter hielt den Haftbefehl aufrecht und ordnete den weiteren Vollzug an. Der Mann kam anschließend in eine Justizvollzugsanstalt.

    Die Ermittlungen zum Gesamtkomplex dauern derzeit an. Die Polizei prüft weiterhin, ob der Verdächtige tatsächlich für die rund 50 Einbrüche seit 2014 verantwortlich ist.

    Polizeipräsident: Serieneinbrecher konsequent stoppen

    Polizeipräsident Frank Spitzmüller betonte die Bedeutung der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit: Bundesland- und sogar grenzüberschreitende Ermittlungen seien ein wichtiger Baustein erfolgreicher kriminalpolizeilicher Arbeit. Ziel bleibe es, Serieneinbrecher konsequent „hinter Schloss und Riegel“ zu bringen.

    Weitere Informationen rund um aktuelle Polizeimeldungen finden Leserinnen und Leser auch in unseren Bereichen News sowie Deutschland.

    Offizielle Hinweise und Präventionsinformationen zum Thema Einbruchschutz bietet zudem die Polizei unter www.polizei-beratung.de.

    Wichtige Polizeimeldungen aus der ganzen Welt findest Du hier.

  • Hammer-Angriff in Bochum-Wattenscheid: Ex-Partnerin (42) mehrfach am Kopf verletzt

    Hammer-Angriff in Bochum-Wattenscheid: Ex-Partnerin (42) mehrfach am Kopf verletzt

    Polizei nimmt 48-Jährigen fest

    Bochum-Wattenscheid – Nach einem schweren Gewaltdelikt am Mittwochnachmittag (11. Februar) hat die Polizei in Bochum-Wattenscheid einen 48-jährigen Mann festgenommen. Der Tatverdächtige soll seine ehemalige Lebensgefährtin (42, ebenfalls aus Bochum) während eines Streits auf offener Straße mit einem Hammer angegriffen haben. Die Staatsanwaltschaft Bochum wertet den Fall als versuchtes Tötungsdelikt.

    Streit eskaliert auf Gehweg der Voedestraße

    Nach bisherigen Erkenntnissen kam es gegen 15.45 Uhr auf dem Gehweg der Voedestraße zu einem Streit zwischen dem 48-Jährigen und der 42-Jährigen. In dessen Verlauf soll der Mann einen mitgeführten Hammer eingesetzt und mehrfach auf den Kopf der Frau eingeschlagen haben.

    Zeugen reagierten sofort, griffen ein und verhinderten offenbar Schlimmeres. Gleichzeitig alarmierten sie die Polizei.

    42-Jährige verletzt – Klinikbehandlung, keine Lebensgefahr

    Die 42-Jährige erlitt bei dem Angriff Verletzungen. Rettungskräfte brachten sie zur medizinischen Versorgung in ein Krankenhaus. Nach aktuellem Stand besteht keine Lebensgefahr.

    Die Polizei nahm den Tatverdächtigen noch am Tatort fest. Damit endete der Einsatz zwar schnell, doch die Ermittlungen laufen auf Hochtouren weiter.

    Haftbefehl wegen versuchten Totschlags

    Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Bochum führte man den 48-Jährigen einer Haftrichterin vor. Diese erließ einen Haftbefehl wegen versuchten Totschlags. Der Mann sitzt damit in Untersuchungshaft.

    Mordkommission übernimmt Ermittlungen

    Eine Mordkommission hat unter Sachleitung der Staatsanwaltschaft die weiteren Ermittlungen übernommen. Die Ermittler wollen den genauen Ablauf des Angriffs detailliert rekonstruieren. Dabei spielt auch die Aussage von direkten Augenzeugen eine entscheidende Rolle.

    Polizei bittet Zeugen um Hinweise

    Die Polizei bittet deshalb Personen, die den Angriff unmittelbar beobachtet haben, sich zu melden. Hinweise nimmt die Kriminalwache unter der Telefonnummer 0234 909-4441 entgegen.

    Weitere aktuelle Meldungen aus der Region findest Du auch in unserer Rubrik News sowie im Bereich Deutschland.

    Offizielle Informationen zur Polizei in Bochum gibt es auch online über die Website der Polizei NRW – Bochum.

    Wichtige Polizeimeldungen aus der ganzen Welt findest Du hier.

  • Großrazzia gegen Rechtsextremisten: Polizei zerschlägt bundesweites Netzwerk

    Großrazzia gegen Rechtsextremisten: Polizei zerschlägt bundesweites Netzwerk

    Großrazzia gegen rechtsextremes Musiknetzwerk: Polizei stellt tausende Tonträger, Szene-Merch und Sprengkörper sicher

    Die Zentrale Kriminalinspektion der Polizeidirektion Göttingen führt unter der Sachleitung der Staatsanwaltschaft Göttingen seit Februar 2025 ein verdecktes Ermittlungsverfahren. Im Zentrum stehen sechs Beschuldigte aus Deutschland und der Schweiz. Die Ermittler prüfen den Verdacht des Handels mit volksverhetzenden Tonträgern und rechtsextremistischen Szeneartikeln sowie Verstöße gegen das Vereinsverbot.

    Im Fokus stehen dabei insbesondere Artikel der in Deutschland verbotenen Organisationen „Blood & Honour“ und „Combat 18“. Zusätzlich ermittelt die Polizei wegen möglicher Verstöße gegen das Waffengesetz sowie wegen des Handels mit unerlaubten Dopingmitteln und verschreibungspflichtigen Arzneimitteln.

    Ermittlungen starteten nach Hinweisen aus Oldenburg

    Den Ursprung nahm das Verfahren durch Erkenntnisse aus einem Ermittlungskomplex der Zentralen Kriminalinspektion der Polizeidirektion Oldenburg. Dort liefen bereits seit Oktober 2023 Ermittlungen gegen ein rechtsextremes Musiknetzwerk. In der Folge verdichteten sich Hinweise, dass ein Hauptbeschuldigter große Mengen an illegaler Ware aus dem Ausland bestellte, selbst herstellte und gezielt an Personen aus der rechtsextremen Szene weiterverkaufte.

    Nach bisherigen Erkenntnissen soll der Hauptbeschuldigte mindestens fünf weitere Personen in die Strukturen eingebunden haben. Diese sollen Ware gelagert und in seinem Auftrag verkauft haben. Neben Szeneartikeln ging es auch um rechtsextreme Musik mit volksverhetzenden Passagen. Damit rückte die Razzia gegen ein rechtsextremes Musiknetzwerk immer stärker in den Fokus der Ermittler.

    Durchsuchungen in elf Objekten – auch in der Schweiz

    Am Donnerstag, dem 5. Februar 2026, vollstreckten Einsatzkräfte Durchsuchungsbeschlüsse in insgesamt elf Objekten. Die Maßnahmen fanden in fünf Bundesländern sowie in der Schweiz statt. Betroffen waren unter anderem drei Objekte in Niedersachsen sowie weitere Liegenschaften in Thüringen, Baden-Württemberg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen-Anhalt und der Schweiz.

    Die Razzia gegen ein rechtsextremes Musiknetzwerk führte zur Sicherstellung mehrerer tausend rechtsextremistischer Tonträger, darunter CDs und Schallplatten. Außerdem fanden die Beamten große Mengen an Szeneartikeln wie Pins, Schlüsselbänder, Kleidung, Sticker und weiteres Merchandise. Auf den Gegenständen befanden sich unter anderem Hakenkreuze, Reichsadler, SS-Totenköpfe, Hitler-Figuren sowie Schriftzüge von „Blood & Honour“.

    Auch Waffen, Sprengkörper und Dopingmittel sichergestellt

    Zusätzlich stellten die Ermittler Dopingpräparate, verschreibungspflichtige Arzneimittel sowie erlaubnispflichtige Sprengkörper sicher. Außerdem wurden mehrere Schlagringe, eine Schreckschusspistole und zahlreiche elektronische Kommunikationsmittel beschlagnahmt. Aufgrund der aufgefundenen Sprengkörper kamen unter anderem Delaborierer des LKA Thüringen zum Einsatz.

    In Thüringen durchsuchten die Einsatzkräfte zudem eine Lagerhalle, die nach Ermittlungsstand als Szene-Treffpunkt der örtlichen rechtsextremistischen Szene identifiziert worden war. Damit bekam die Razzia gegen ein rechtsextremes Musiknetzwerk auch eine wichtige Bedeutung für die Bekämpfung regionaler Strukturen.

    Über 100 Einsatzkräfte im Einsatz – Haftbefehl gegen Hauptbeschuldigten

    An der großangelegten Durchsuchungsaktion waren über 100 Einsatzkräfte beteiligt. Gegen den 43 Jahre alten Hauptbeschuldigten erließ das Amtsgericht Göttingen am Folgetag einen Haftbefehl. Dieser wurde jedoch gegen Auflagen außer Vollzug gesetzt.

    Die Ermittlungen dauern aktuell an. Rückfragen sollen laut Behördenangaben direkt an die Staatsanwaltschaft Göttingen gerichtet werden.

    Weitere Meldungen aus dem Bereich Polizei und Ermittlungen findest Du jederzeit in unserer Rubrik News sowie unter Deutschland.

    Offizielle Informationen zu Ermittlungen und Strafverfahren stellt unter anderem die Staatsanwaltschaft Göttingen bereit.

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  • Bundespolizei Aachen deckt perfides Zahlenspiel auf – Syrer mit 11 Identitäten festgenommen

    Bundespolizei Aachen deckt perfides Zahlenspiel auf – Syrer mit 11 Identitäten festgenommen

    Bundespolizei Aachen entlarvt Mann mit elf Identitäten am Hauptbahnhof

    Die Kontrolle der Bundespolizei Aachen am Samstagnachmittag brachte am Aachener Hauptbahnhof einen außergewöhnlichen Fall ans Licht. Gegen 15 Uhr überprüften Einsatzkräfte auf Gleis 9 einen 46-jährigen Mann syrischer Staatsangehörigkeit, der lediglich einen belgischen Führerschein vorlegen konnte. Weitere Dokumente zur Legitimierung seines Aufenthalts fehlten vollständig.

    Verdacht auf unerlaubten Aufenthalt bestätigt sich

    Bereits während der ersten Überprüfung erhärtete sich der Verdacht eines unerlaubten Aufenthalts. Eine fahndungsmäßige Abfrage im polizeilichen System offenbarte schließlich das volle Ausmaß des Falls. Der Mann war dort mit insgesamt elf unterschiedlichen Personalien gespeichert – ein Umstand, der die Beamten besonders alarmierte.

    Im Zuge der Kontrolle stellte sich außerdem heraus, dass gegen den 46-Jährigen ein offener Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Aachen vorlag. Das Urteil lautete auf 1.200 Euro Geldstrafe oder ersatzweise 20 Tage Haft wegen eines Verstoßes gegen das Aufenthaltsgesetz.

    Weitere Fahndungen und schwere Vorwürfe

    Doch damit nicht genug: Zusätzlich bestanden drei weitere Fahndungen zur Aufenthaltsermittlung. Mehrere Behörden suchten den Mann bereits seit Längerem, unter anderem im Zusammenhang mit Geldwäsche, besonders schwerer Brandstiftung sowie als Zeuge in einem laufenden Verfahren. Bisher scheiterten alle Kontaktversuche, da der Mann unter wechselnden Identitäten auftrat.

    Dubiose Bankkarten sichergestellt

    Die Geldstrafe konnte der Mann nicht begleichen. Bei der Durchsuchung fanden die Beamten jedoch drei Bankkarten, die allesamt nicht auf seinen Namen ausgestellt waren. Die Bundespolizei stellte die Karten sicher und leitete ein weiteres Strafverfahren wegen Unterschlagung ein.

    Die Kombination aus fehlenden Ausweisdokumenten, zahlreichen Alias-Personalien und den offenen Fahndungen bestätigte die Notwendigkeit weiterer Maßnahmen durch die Bundespolizei.

    Überstellung in den Polizeigewahrsam

    Nach Abschluss aller polizeilichen Maßnahmen übergaben die Einsatzkräfte den Mann dem Polizeigewahrsam in Aachen. Dort wird nun über das weitere Vorgehen entschieden, während die zuständigen Behörden ihre Ermittlungen fortsetzen.

    Weitere Einsätze der Bundespolizei Aachen zeigen immer wieder, wie wichtig konsequente Überprüfungen an Verkehrsknotenpunkten wie dem Hauptbahnhof sind. Sie tragen entscheidend zur Bekämpfung von illegalem Aufenthalt und schwerer Kriminalität bei.

    Mehr Meldungen aus dem Bereich Polizei und Sicherheit findest Du auch in unserem Bereich News sowie unter Deutschland.

    Offizielle Informationen zur Arbeit der Bundespolizei findest Du auf der Website der Bundespolizei sowie bei der Polizei NRW.

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  • Ebsdorfergrund: 46-Jähriger nach Schaufel-Angriff auf Ehefrau in U-Haft

    Ebsdorfergrund: 46-Jähriger nach Schaufel-Angriff auf Ehefrau in U-Haft

    Ebsdorfergrund: Haftbefehl nach versuchtem Tötungsdelikt

    Nach einem schweren Angriff in Beltershausen-Frauenberg (Gemeinde Ebsdorfergrund) sitzt ein 46-jähriger Mann in Untersuchungshaft. Die Staatsanwaltschaft Marburg führt ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des versuchten Totschlags. Ein Haftrichter erließ bereits einen Untersuchungshaftbefehl.

    Angriff nahe Bushaltestelle – Frau schwer verletzt

    Nach bisherigen Erkenntnissen soll der dringend Tatverdächtige am Freitag, 6. Februar 2026, gegen 18.25 Uhr seine 40-jährige Ehefrau angegriffen haben.

    Die Frau lebt nach Angaben der Ermittler getrennt von ihrem Ehemann.

    Der Vorfall ereignete sich in der Nähe einer Bushaltestelle in Beltershausen-Frauenberg. Der Beschuldigte soll dabei mit einer Schaufel auf die Frau eingeschlagen haben. Das Opfer erlitt schwere Verletzungen, die nach aktuellem Stand jedoch nicht lebensbedrohlich sind.

    Polizei nimmt Tatverdächtigen im Wohnhaus fest

    Nach dem Angriff flüchtete der Mann laut Staatsanwaltschaft mit seinem Fahrzeug in sein Wohnhaus. Dort nahmen Polizisten ihn kurze Zeit später fest. Anschließend brachten sie den Tatverdächtigen in polizeilichen Gewahrsam.

    Die Ermittler prüfen nun die Hintergründe der Tat sowie den genauen Ablauf. Außerdem klären sie, ob es im Vorfeld bereits Hinweise auf eine mögliche Eskalation gegeben hat.

    Vorführung beim Haftrichter – Untersuchungshaft angeordnet

    Am Samstag, 7. Februar 2026, führten die Behörden den 46-Jährigen dem zuständigen Haftrichter am Amtsgericht Marburg vor. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Marburg erließ das Gericht einen Untersuchungshaftbefehl.

    Damit sitzt der Mann aktuell in Untersuchungshaft. Die Ermittlungen laufen weiterhin auf Hochtouren.

    Ermittlungen dauern an – Pressestelle informiert

    Die Staatsanwaltschaft teilte mit, dass die umfangreichen Ermittlungen zu dem genauen Tatablauf und zu den Hintergründen der Tat derzeit andauern.  

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    Offizielle Informationen stellt außerdem die Staatsanwaltschaft Marburg bereit. Hinweise zu Opferschutz und Hilfsangeboten findest Du auch über das Programm Polizeiliche Kriminalprävention.

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  • Leichnam und abgetrennte Hände gefunden: Verdächtiger aus Äthiopien nach Bonn gebracht

    Leichnam und abgetrennte Hände gefunden: Verdächtiger aus Äthiopien nach Bonn gebracht

    Tatverdächtiger aus Äthiopien nach Bonn ausgeliefert

    Im Fall einer getöteten 32-jährigen Frau haben die Staatsanwaltschaft Bonn und die Bonner Polizei wichtige neue Entwicklungen bekanntgegeben. Nachdem Ermittler zuvor bereits abgetrennte Hände sowie den Leichnam der Frau gefunden hatten, übernahmen Staatsanwaltschaft und Polizei am 03.12.2025 offiziell die Ermittlungen.

    Seit dem 15.12.2025 lag ein Haftbefehl gegen den 41-jährigen Lebensgefährten der Frau vor, der in Bonn amtlich gemeldet ist. Nach dem bisherigen Ermittlungsstand setzte sich der Mann nach der Tat nach Äthiopien ab.

    Dort befand er sich seit Ende November auf Veranlassung lokaler Behörden in amtlicher Verwahrung.

    Auslieferung nach Deutschland: Ermittler reisten nach Äthiopien

    Nachdem die Staatsanwaltschaft Bonn unter Einbindung des Auswärtigen Amtes ein Auslieferungsersuchen an die äthiopischen Behörden gestellt hatte, reisten am Mittwoch (04.02.2026) Ermittler der Mordkommission sowie Vertreter der Bonner Staatsanwaltschaft nach Äthiopien.

    Sie holten den Beschuldigten dort ab, um ihn nach Deutschland zu bringen und der deutschen Justiz zu übergeben.

    Damit steht fest:

    Der Fokus der Ermittlungen richtet sich weiterhin auf den Mann. Die Ermittler prüfen nun unter anderem, welche Abläufe zur Tat führten und welche Rolle mögliche weitere Beteiligte gespielt haben könnten.

    Vorführung beim Haftrichter: Untersuchungshaft angeordnet

    Am heutigen Mittag wurde der 41-Jährige dem zuständigen Haftrichter beim Amtsgericht Bonn vorgeführt. Der Mann machte bislang keine näheren Angaben zur Tat. Der Haftrichter erließ unter anderem wegen des dringenden Tatverdachts des Totschlags einen Untersuchungshaftbefehl. Anschließend brachten Einsatzkräfte den Beschuldigten in eine Justizvollzugsanstalt.

    Wo wurde die Frau getötet?

    Weiterhin bleibt unklar, wo genau die 32-Jährige getötet wurde. Nach bisherigen Erkenntnissen hatte die Frau die Bonner Unterkunft in den Morgenstunden des 16.11.2025 verlassen. Auch ein besonders erschütterndes Detail beschäftigt die Ermittler weiterhin: Der Kopf der Frau wurde bislang nicht gefunden.

    Die Ermittlungen dauern an. Polizei und Staatsanwaltschaft werten Spuren aus, prüfen Reisebewegungen und versuchen weiterhin, die letzten Stunden der Frau zu rekonstruieren.

    Weitere aktuelle Meldungen aus der Region findest Du auch in unseren Bereichen News und Deutschland. Offizielle Informationen stellt zudem die Polizei NRW bereit.

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  • 17-Jährige nach tödlicher Messerattacke in Castrop-Rauxel per Haftbefehl gesucht

    17-Jährige nach tödlicher Messerattacke in Castrop-Rauxel per Haftbefehl gesucht

    Fahndung nach Angela R. nach tödlicher Messerattacke – Haftbefehl wegen Mordverdachts

    In Castrop-Rauxel hat sich ein tragischer Vorfall zu einem brisanten Fahndungsfall entwickelt: Wie bereits berichtet, verstarb am 14. Januar 2026 ein 17-jähriger Jugendlicher gegen 18:20 Uhr an der Wartburgstraße an einer Stichverletzung im Halsbereich. Im Zuge der Ermittlungen geriet eine 17-jährige Jugendliche aus Castrop-Rauxel in den Fokus der Polizei.

    Die Ermittler nahmen die Jugendliche zunächst an ihrer Wohnanschrift fest. Nach ihrer Vernehmung entließ die Polizei sie jedoch am Folgetag wieder aus dem Polizeigewahrsam. Zu diesem Zeitpunkt konnte nicht ausgeschlossen werden, dass sie sich in Notwehr gegen einen sexuellen Übergriff des später Verstorbenen verteidigt haben könnte.

    Handy-Auswertung bringt neue Erkenntnisse – Mordverdacht erhärtet

    Im Rahmen weiterer Ermittlungen ergaben sich jedoch laut Polizei und Staatsanwaltschaft neue, schwerwiegende Hinweise. Besonders die umfangreiche Auswertung des Mobiltelefons der 17-Jährigen führte zu konkreten Erkenntnissen, die die ursprüngliche Einschätzung deutlich veränderten.

    Nach aktuellem Stand besteht der Verdacht, dass die Tatverdächtige den 17-Jährigen geplant, ohne rechtfertigenden Grund und heimtückisch mit einem Messer getötet haben soll. Damit steht der Vorwurf eines Mordes im Raum.

    Haftbefehl seit 23.01.2026 – Fahndung nach Angela R.

    Bereits am 23. Januar 2026 erließ das Amtsgericht Dortmund auf Antrag der Staatsanwaltschaft Dortmund einen Haftbefehl gegen die Jugendliche. Der Haftbefehl lautet auf den dringenden Verdacht des Mordes.

    Seitdem läuft die Fahndung nach Angela R. – bislang jedoch ohne Erfolg. Die Beschuldigte ist weiterhin flüchtig, weshalb die Polizei die Öffentlichkeit um Unterstützung bittet.

    Polizei veröffentlicht Foto im Fahndungsportal NRW

    Ein Lichtbild der Tatverdächtigen hat die Polizei im offiziellen Fahndungsportal NRW veröffentlicht. Wer Angaben zur Identität oder zum aktuellen Aufenthaltsort machen kann, soll sich umgehend melden.

    Fahndungsportal NRW: https://polizei.nrw/fahndung/194087

    Hinweise an Polizei Recklinghausen – Staatsanwaltschaft Dortmund zuständig

    Hinweise zum aktuellen Aufenthaltsort der Beschuldigten nimmt die Polizei Recklinghausen unter folgender Telefonnummer entgegen:

    Polizei Recklinghausen (Hinweise): 0800 2361550

    Weitere Medienauskünfte erteilt ausschließlich die Staatsanwaltschaft Dortmund. Ansprechpartner ist Staatsanwalt Kruse, erreichbar unter:

    Staatsanwaltschaft Dortmund: 0231 / 92626122

    Alternativ kann auch das allgemeine Pressehandy der Staatsanwaltschaft Dortmund genutzt werden.

    Weitere Berichte aus dem Bereich Polizei und Ermittlungen findest Du auch in unseren Rubriken News, Deutschland und Fahndungen.

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  • Bundespolizei fasst per Haftbefehl gesuchte Französin am BER – Reizstoffsprühgerät entdeckt

    Bundespolizei fasst per Haftbefehl gesuchte Französin am BER – Reizstoffsprühgerät entdeckt

    Haftbefehl am Flughafen Berlin Brandenburg: Bundespolizei nimmt 36-Jährige fest

    Berlin/Schönefeld. Die Bundespolizei hat am Flughafen Berlin Brandenburg (BER) am Montagmorgen eine Frau festgenommen, nach der die Staatsanwaltschaft München per Haftbefehl suchte. Die 36-jährige französische Staatsangehörige geriet im Rahmen einer Kontrolle am Airport ins Visier der Einsatzkräfte.

    Reizstoffsprühgerät bei Luftsicherheitskontrolle entdeckt

    Am frühen Morgen erschien die Reisende an der Luftsicherheitskontrolle. Dort stellte ein eingesetzter Luftsicherheitsassistent ein verbotenes Reizstoffsprühgerät fest. Nach dem Fund zogen Mitarbeitende die Bundespolizei hinzu, die anschließend die Identität der Frau überprüfte.

    Bei der Kontrolle ermittelten die Beamten, dass gegen die Französin ein Haftbefehl am Flughafen Berlin Brandenburg vorlag. Damit nahm der Vorfall eine unerwartete Wendung: Aus einer Routinekontrolle entwickelte sich innerhalb kurzer Zeit eine Festnahme.

    Staatsanwaltschaft München suchte die Frau per Vollstreckungshaftbefehl

    Nach Angaben der Bundespolizei hatte die Staatsanwaltschaft München bereits im April des vergangenen Jahres einen Vollstreckungshaftbefehl erlassen. Hintergrund war ein Verfahren wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte.

    Die Einsatzkräfte eröffneten der Frau den Haftbefehl und nahmen sie noch vor Ort fest. Damit setzte die Bundespolizei den bestehenden Haftbefehl am Flughafen Berlin Brandenburg konsequent durch und verhinderte eine mögliche Weiterreise.

    Ersatzfreiheitsstrafe: 1.646 Euro konnten nicht gezahlt werden

    Da die Ersatzfreiheitsstrafe in Höhe von 1.646 Euro nicht unmittelbar beglichen werden konnte, brachten die Beamten die Festgenommene in eine brandenburgische Justizvollzugsanstalt. Dort muss die Frau nun die weiteren Maßnahmen im Zusammenhang mit dem Vollstreckungshaftbefehl abwarten.

    Bundespolizei kontrolliert am BER regelmäßig Reisende

    Die Bundespolizei führt am Flughafen BER regelmäßig Kontrollen durch, um die Sicherheit im Luftverkehr zu gewährleisten. Dazu gehören Identitätsprüfungen, die Zusammenarbeit mit der Luftsicherheitskontrolle sowie die Überprüfung von Verstößen gegen waffenrechtliche Bestimmungen oder bestehende Fahndungsmaßnahmen.

    Der aktuelle Fall zeigt erneut, wie schnell sich ein Routinevorgang zu einer Festnahme entwickeln kann, wenn ein Haftbefehl am Flughafen Berlin Brandenburg vorliegt oder verbotene Gegenstände entdeckt werden.

    Weitere Nachrichten aus dem Bereich Polizei und Ermittlungen findest Du auch in unseren Rubriken News und Deutschland. Aktuelle Meldungen rund um Einsätze und Kontrollen veröffentlichen wir außerdem unter Fahndungen.

    Mehr Informationen zur Arbeit der Bundespolizei gibt es auch auf der offiziellen Seite der Bundespolizei.

    Wichtige Polizeimeldungen aus der ganzen Welt findest Du hier.

  • Haftbefehl vollstreckt: Polizei nimmt 25-Jährigen in Altenkirchen fest

    Haftbefehl vollstreckt: Polizei nimmt 25-Jährigen in Altenkirchen fest

    Haftbefehl Altenkirchen: Polizei nimmt 25-Jährigen im Stadtgebiet fest

    Altenkirchen. Die Polizeiinspektion Altenkirchen hat am 01.02.2026 im Rahmen einer Streifenfahrt einen 25-jährigen Mann im Stadtgebiet Altenkirchen festgestellt, der mit einem Haftbefehl gesucht wurde. Die Einsatzkräfte griffen sofort ein und nahmen den Mann noch vor Ort fest.

    Nach der Festnahme brachten die Beamten den 25-Jährigen im weiteren Verlauf in eine Justizvollzugsanstalt (JVA). Damit vollstreckte die Polizei den bestehenden Haftbefehl konsequent und verhinderte zugleich, dass sich die gesuchte Person der Maßnahme entziehen konnte.

    Durchsuchung nach Festnahme: Kleinstmenge harter Betäubungsmittel gefunden

    Im Zuge der polizeilichen Maßnahmen durchsuchten die Beamten den Mann. Dabei fanden sie nach Angaben der Polizei eine Kleinstmenge harter Betäubungsmittel. Solche Funde führen häufig dazu, dass neben dem Haftbefehl weitere Ermittlungen folgen.

    Die Polizei stellte die aufgefundene Substanz sicher und dokumentierte den Einsatz entsprechend. Auch wenn es sich um eine geringe Menge handelte, wertet die Polizei den Besitz harter Drogen als ernstzunehmenden Verstoß gegen das Betäubungsmittelrecht.

    Strafverfahren eingeleitet – Ermittlungen laufen

    Gegen den 25-Jährigen leitete die Polizei ein Strafverfahren ein. Die Ermittlungen klären nun die genauen Hintergründe, insbesondere welche Art von Betäubungsmitteln aufgefunden wurde und ob weitere Straftaten im Zusammenhang stehen.

    Die Polizeiinspektion Altenkirchen betont damit erneut, dass sie im Rahmen der Streifentätigkeit nicht nur Präsenz zeigt, sondern auch aktiv nach gesuchten Personen fahndet. Gerade die konsequente Vollstreckung von Haftbefehlen trägt dazu bei, offene Verfahren abzuschließen und die öffentliche Sicherheit zu stärken.

    Hinweise für Bürgerinnen und Bürger

    Wer im Raum Altenkirchen verdächtige Beobachtungen macht oder Hinweise zu gesuchten Personen geben kann, sollte sich direkt an die Polizei wenden. In dringenden Fällen empfiehlt sich der Notruf über 110.

    Weitere aktuelle Meldungen aus der Region findest Du auch in unserer Rubrik News sowie unter Deutschland.

    Offizielle Informationen und Präventionshinweise stellt außerdem die Polizei Rheinland-Pfalz bereit: polizei.rlp.de.

  • Festnahme nach Haftbefehl in Altenkirchen

    Festnahme nach Haftbefehl in Altenkirchen

    Festnahme nach Haftbefehl in Altenkirchen: Polizei nimmt 25-Jährigen fest

    Altenkirchen – Polizeibeamte der Polizeiinspektion Altenkirchen stellten am Sonntag, 01.02.2026, im Stadtgebiet einen 25-Jährigen fest, der per Haftbefehl gesucht wurde. Die Streife kontrollierte den Mann im Rahmen der regulären Streifentätigkeit, und zwar, weil die Beamten ihn eindeutig identifizierten. Dadurch klärte sich die Fahndungslage sofort, und die Einsatzkräfte handelten konsequent.

    Streife erkennt Gesuchten und greift zu

    Die Polizisten nahmen den 25-Jährigen noch vor Ort fest. Anschließend brachten sie ihn in den weiteren polizeilichen Ablauf, damit alle erforderlichen Maßnahmen sauber greifen. Danach führten die Beamten den Mann einer Justizvollzugsanstalt zu. Damit endete die Festnahme nach Haftbefehl in Altenkirchen für den Gesuchten direkt im Vollzug, und zwar ohne weitere Verzögerung.

    Durchsuchung bringt Betäubungsmittel ans Licht

    Bei der Durchsuchung fanden die Einsatzkräfte außerdem eine Kleinstmenge harter Betäubungsmittel. Deshalb leitete die Polizei ein entsprechendes Strafverfahren ein. Die Ermittler prüfen nun die Herkunft der Substanz sowie mögliche Zusammenhänge. Gleichzeitig bleibt der Haftbefehl die Grundlage für die Festnahme nach Haftbefehl in Altenkirchen, während das neue Verfahren zusätzlich läuft.

    Hinweise und Information

    Wer sachdienliche Hinweise zu möglichen Begleitumständen geben kann, sollte sich direkt an die Polizei wenden. Außerdem gilt: Wer verdächtige Beobachtungen macht, sollte frühzeitig reagieren, damit die Ermittlungen schnell vorankommen.

    Weitere Informationen zur zuständigen Dienststelle findest Du bei der Polizeiinspektion Altenkirchen sowie bei den Pressemeldungen der Polizei Rheinland-Pfalz.

    Mehr Meldungen aus Deutschland liest Du in unserer Rubrik Deutschland. Aktuelle Beiträge rund um Fahndungen findest Du außerdem unter Fahndung.

    Wichtige Polizeimeldungen aus der ganzen Welt findest Du hier.

  • Radfahrer stürzt in Herne – nach Klinik direkt in die JVA

    Radfahrer stürzt in Herne – nach Klinik direkt in die JVA

    Radfahrer stürzt in Herne

    Ein Verkehrsunfall mit ungewöhnlichem Ausgang beschäftigte am Mittwochmittag, 21. Januar, Polizei und Justiz in Herne.

    Ein 65 Jahre alter Radfahrer verunglückte bei einem Alleinunfall und musste nach seiner medizinischen Behandlung nicht nach Hause, sondern direkt in eine Justizvollzugsanstalt.

    Alleinunfall auf der Koniner Straße

    Nach bisherigen Erkenntnissen befuhr der Mann gegen kurz vor 12 Uhr den Gehweg der Koniner Straße. Dabei fuhr er entgegen der vorgesehenen Fahrtrichtung. In Höhe des dortigen Skateparks verlor der Radfahrer plötzlich die Kontrolle über sein Fahrrad und stürzte zu Boden.

    Durch den Sturz zog sich der 65-Jährige leichte Verletzungen zu. Zeugen alarmierten die Rettungskräfte, die den Mann vor Ort versorgten und anschließend zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus brachten.

    Lebensgefahr bestand nach Angaben der Einsatzkräfte nicht.

    Unkooperatives Verhalten bei der Unfallaufnahme

    Während der polizeilichen Unfallaufnahme zeigte sich der Mann jedoch wenig einsichtig und reagierte zunehmend unkooperativ. Die Beamten überprüften daraufhin seine Personalien routinemäßig. Diese Überprüfung brachte schnell den Grund für sein Verhalten ans Licht.

    Gegen den Radfahrer lagen gleich zwei offene Haftbefehle vor. Damit nahm der Vorfall eine Wendung, die selbst für erfahrene Einsatzkräfte nicht alltäglich ist. Nach Abschluss der Maßnahmen informierte die Polizei die zuständigen Stellen.

    Nach der Klinik direkt in Haft

    Nach der medizinischen Versorgung im Krankenhaus entließen die Ärzte den Mann. Statt in seine Wohnung ging es für den 65-Jährigen jedoch ohne Umwege weiter: Polizeikräfte überstellten ihn direkt an die Justiz, wo die Haftbefehle vollstreckt wurden.

    Der Fall zeigt, dass auch scheinbar harmlose Verkehrsunfälle unerwartete Konsequenzen haben können. Die Polizei weist in diesem Zusammenhang erneut darauf hin, Gehwege nur dort zu benutzen, wo es ausdrücklich erlaubt ist, und sich stets an die Verkehrsregeln zu halten.

    Weitere Informationen und Einordnung

    Aktuelle Meldungen rund um Verkehrsunfälle findest Du auch in unserem Bereich Verkehr sowie in den News. Berichte aus ganz Deutschland stellen wir zudem unter Deutschland bereit.

    Offizielle Hinweise und Präventionsinformationen veröffentlicht die Polizei unter anderem auf den Seiten der Polizei NRW sowie der Polizei Bochum.