Schlagwort: Kassel

  • Fahndung nach bewaffnetem Raubüberfall auf Supermarkt

    Fahndung nach bewaffnetem Raubüberfall auf Supermarkt

    Nach bewaffnetem Raubüberfall auf Supermarkt in Grebenstein: Polizei fahndet mit Video und Fotos nach Täter

    Kassel

    Mit der Veröffentlichung eines Videos und Fotos des Täters aus einer Überwachungskamera erhoffen
    sich die Ermittler des Kommissariats 35 der Kasseler Kripo Hinweise auf einen bislang unbekannten Mann zu erhalten, der am 9. August 2024 einen Supermarkt in der Bahnhofstraße in Grebenstein überfallen
    hat.

    Die bisherigen Ermittlungen und die Zeugensuche führten leider nicht zur Identifizierung
    des Täters, weshalb ein Richter nun die Öffentlichkeitsfahndung anordnete.

    Der bewaffnete Raubüberfall hatte sich an dem Freitagabend gegen 22:30 Uhr ereignet. Wie die Kriminalbeamten anhand der Videoaufzeichnung ermitteln konnten, hatte der Täter das Geschäft kurz
    vor Ladenschluss gegen 21:45 Uhr betreten und sich bis zur Tat zwischen den Regalen versteckt.

    Als die letzte Mitarbeiterin in das Kassenbüro ging, folgte ihr der Täter und
    forderte von ihr und den beiden Kolleginnen unter Vorhalt einer Schusswaffe
    die Herausgabe von Bargeld.

    Nachdem die drei Frauen der Aufforderung nachgekommen waren, flüchtete der Räuber mit einem Jutebeutel samt erbeutetem Bargeld und Wertgutscheinen nach draußen und mutmaßlich weiter in Richtung “Steinerne Brücke”, wo sich seine Spur verliert.

    Von ihm liegt folgende Beschreibung vor:

    Männlich, 25 bis 35 Jahre alt, 1,60 bis 1,70 Meter groß, schlank, dunklerer Teint, dunkle Haare, dunkelbraune Augen, dunkler Vollbart, schwarze Schirmmütze, hatte teilweise eine dunkle Kapuze auf dem Kopf und eine Art Schal über die Nase gezogen, trug eine auffällige gelbe Multifunktionsweste sowie schwarze Sneaker, ansonsten dunkel gekleidet.

    Zeugen, die den Ermittlern des K 35 Hinweise auf den Täter geben können werden gebeten, sich unter
    Tel. 0561-9100 beim Polizeipräsidium Nordhessen zu melden.

  • Zerstörten Hyundai i30 am Hegelsberg zurückgelassen

    Zerstörten Hyundai i30 am Hegelsberg zurückgelassen

    Polizei sucht Zeugen nach Unfallflucht

    Kassel

    Zerstört wurde am gestrigen Montagabend ein Hyundai i30 bei einem mutmaßlichen Alleinunfall
    am Hegelsberg in Kassel.

    Ein zunächst unbekannter Fahrer war auf der Straße “Am Sandkopf” in Richtung “Schwarzer Stein” unterwegs und aus bislang ungeklärter Ursache ungebremst über die Eimündung hinweg auf eine Grünfläche gefahren.

    Dort kollidierte der Pkw mit einem Findling und überfuhr diesen, bevor das Fahrzeug zum Stehen kam.
    An dem schwarzen Hyundai war ein Totalschaden von 15.000 Euro entstanden. Die Meldung über den Unfall war per E-Call um 20:42 Uhr bei der Feuerwehrleitstelle eingegangen.

    Bei Eintreffen des hinzugeeilten Rettungsdienstes waren der Fahrer und möglichen Insassen bereits geflüchtet, allerdings konnten die Streifen des Polizeireviers Nord einen verletzten 19-Jährigen in der Nähe des Unfallorts antreffen, der als Fahrzeugführer in Betracht kommt. Zur Aufklärung des Falls suchen die Ermittler der Unfallfluchtgruppe der Kasseler Polizei Zeugen, die Hinweise zu dem Unfall, dem Fahrer und möglichen Insassen geben können.

    Der Unfall hatte sich nach derzeitigem Ermittlungsstand kurz vor Eingang des automatischen Unfallnotrufs ereignet.

    Anhand der am Fahrzeug ausgelösten Airbags ist davon auszugehen, dass zum Unfallzeitpunkt neben dem Fahrer auch eine Person auf den Beifahrersitz gesessen hat.

    Die in der Nacht angestellten Ermittlungen ergaben, dass das Fahrzeug auf einen Mann in der Uckermark zugelassen und aktuell nicht versichert ist. Ob der Pkw möglicherweise gestohlen wurde, ist bislang noch ungeklärt. Der Hyundai wurde sichergestellt und für die Spurensicherung abgeschleppt. Auf den als Fahrer in Frage kommenden 19-Jährigen aus Kassel waren die Polizisten in der Nacht in der Mommenröder Straße getroffen, denn dorthin hatte ein Freund des Mannes gegen 21:00 Uhr einen Rettungswagen gerufen. Zu seinen blutenden Gesichtsverletzungen gab der 19-Jährige wenig glaubhaft an, dass er zuvor in der Straße “Am Hegelsberg” Opfer einer Körperverletzung durch zwei unbekannte Täter geworden war. Die Beamten nahmen eine Strafanzeige auf, ließen bei dem 19-Jährigen aber auch wegen des Verdachts, dass er unter Drogeneinfluss und ohne Führerschein gefahren war, im Krankenhaus eine Blutprobe entnehmen. Auch seine Kleidung und das Mobiltelefon beschlagnahmten die Polizisten für die weiteren Ermittlungen.

    Zeugen, die Hinweise zu dem Unfall oder der Flucht des Fahrers und möglicher Insassen gegeben können, melden sich bitte unter Tel. 0561-9100 bei der Kasseler Polizei.

  • Pkw kracht auf B7 in Pannenfahrzeug – ein Schwerverletzter

    Pkw kracht auf B7 in Pannenfahrzeug – ein Schwerverletzter

    Pkw kracht auf B7 bei Vellmar in Pannenfahrzeug 

    Kassel

    Auf der Bundesstraße 7 bei Vellmar ist es am heutigen Donnerstagvormittag zu einem Verkehrsunfall
    mit einem Schwerverletzten gekommen.

    Wie die Beamten des zuständigen Polizeireviers Nord von der Unfallstelle berichten, war es
    gegen
    10:10 Uhr in Fahrtrichtung Norden, etwa 500 Meter vor der Ausfahrt Espenau-Schäferberg,
    zu dem Unfall gekommen.

    Ein 49-Jähriger aus dem Landkreis Recklinghausen war mit einem Mercedes Vito aus noch
    unbekannter Ursache auf ein mutmaßliches Pannenfahrzeug, einen Alfa Romeo aufgefahren.

    Da es in diesem Bereich keinen ausreichend breiten Standstreifen gibt, hatte der Alfa, der aus bislang
    noch nicht bekannten Gründen liegengeblieben war, mit der linken Fahrzeugseite halb in den rechten Fahrstreifen hereingeragt.

    Der Vito krachte mit seiner rechten Fahrzeugfront gegen den stehenden Pkw. Dabei wurde ein
    37 Jahre alter Mann aus Kassel, der sich nach derzeitigem Ermittlungsstand offenbar außerhalb
    des Alfas in unmittelbarer Wagennähe aufgehalten hatte, schwer verletzt. Rettungskräfte brachten
    ihn anschließend in ein Kasseler Krankenhaus. Lebensgefahr soll nach ersten Erkenntnissen aber
    nicht bestehen.

    Aufgrund des Unfalls musste die B7 in Fahrtrichtung Norden bis etwa 12:10 Uhr voll gesperrt werden, wodurch des zu Verkehrsbehinderungen kam.

    Der Verkehr war von der Polizei in der Zwischenzeit an der Ausfahrt Vellmar-Mitte abgeleitet worden. Beide an dem Unfall beteiligten Fahrzeuge waren erheblich beschädigt worden (Totalschäden) und mussten abgeschleppt werden.

    Der Sachschaden wird insgesamt auf ca. 35.000 Euro beziffert. Die weiteren Ermittlungen zum Unfallhergang dauern an.

  • Killerpaar nach Tötungsdelikt in Kassel festgenommen

    Killerpaar nach Tötungsdelikt in Kassel festgenommen

    Tötungsdelikt in der Schillerstraße: Dringend Tatverdächtige nach Hinweisen festgenommen

    Kassel – 

    Nachdem Polizei und Staatsanwaltschaft in der vergangenen Nacht eine Öffentlichkeitsfahndung nach einem 37-jährigen Mann und einer 28-jährigen Frau initiiert hatten, die dringend tatverdächtig sind, einem 44-Jährigen in der Nacht zum Donnerstag in der Schillerstraße Kassel-Rothenditmold tödliche Stich- und Schnittverletzungen zugefügt zu haben, konnten die beiden Tatverdächtigen am heutigen Morgen gegen 11 Uhr von Zivilfahndern der Polizei in der Melsunger Innenstadt festgenommen werden.

    Zuvor waren mehrere Hinweise aus der Bevölkerung bei der Polizei eingegangen. Die Polizei und Staatsanwaltschaft bedanken sich bei allen, die die Suche unterstützt haben und bitten für die andauernden Ermittlungen weiterhin um Hinweise:

    Wer die beiden Tatverdächtigen in den vergangenen zwei Tagen bis zum Festnahmezeitpunkt gesehen hat, wird gebeten, sich unter Tel. 0561-9100 beim Polizeipräsidium Nordhessen zu melden.  

    Der 37-Jährige mit deutscher und kasachischer Staatsangehörigkeit und die 28-Jährige mit russischer Staatsangehörigkeit, beide aus dem Schwalm-Eder-Kreis, die sich nun wegen des Verdachts des vorsätzlichen Tötungsdelikts verantworten müssen, wurden nach ihrer Festnahme in das Polizeigewahrsam in Kassel verbracht.

    Das Motiv und die Hintergründe der Tat sind bislang noch ungeklärt und ebenfalls Gegenstand der laufenden Ermittlungen.

    Nach bisherigen Erkenntnissen sollen die beiden Tatverdächtigen mit dem 44 Jahre alten Opfer bekannt gewesen sein. Die weiteren Ermittlungen werden bei dem für Kapitaldelikte zuständigen
    Kommissariat 11 der Kasseler Kripo geführt.

    Ob die beiden nun Festgenommenen auch im Fall des Tötungsdelikts in der Riedelstraße in
    Kassel-Kirchditmold am gestrigen Donnerstagmittag im Tatverdacht stehen könnten, ist gleichermaßen Gegenstand der weiteren intensiven Ermittlungen.

  • Drei Verletzte nach Unfall mit Linienbus

    Drei Verletzte nach Unfall mit Linienbus

    Linienbus fährt gegen Mauer: Drei Verletzte nach Unfall in Wolfsangerstraße; Polizei sucht Zeugen

    Kassel

    Im Kasseler Stadtteil Wolfsanger ist am heutigen Montagmittag ein Linienbus gegen eine Grundstücksmauer gefahren. Dabei wurden der Busfahrer sowie zwei Fahrgäste leicht verletzt und anschließend zur weiteren Behandlung in Krankenhäuser gebracht.

    Nach ersten Erkenntnissen hatte möglicherweise ein entgegenkommender Pkw dafür gesorgt, dass der Busfahrer ausweichen musste und gegen die Mauer fuhr. Bei Eintreffen der alarmierten Polizeistreife waren nicht mehr alle Fahrgäste vor Ort, wobei diese aber eventuell Angaben zum Unfallhergang machen können. Mögliche Zeugen werden daher gebeten, sich bei der Polizei zu melden.

    Der Unfall hatte sich heute gegen 12:40 Uhr in der Wolfsangerstraße ereignet. Der Linienbus war aus Richtung der Meierstraße gekommen und in Richtung Roßpfad gefahren. In der Linkskurve zum “Roßpfad” soll dem Bus dann eine weiße Limousine entgegengekommen sein, sodass der Fahrer nach rechts fuhr und gegen die Grundstücksmauer krachte.

    Der 57-jährige Busfahrer und die beiden Fahrgäste, eine 65-Jährige und ein 45-Jähriger, wurden dabei leicht verletzt. Am Bus war ein erheblicher Schaden im Frontbereich entstanden. Auch die Grundstücksmauer und ein darauf stehender Jägerzaun waren beschädigt worden. Der Sachschaden dürfte sich nach erster Einschätzung der am Unfallort eingesetzten Beamten des Polizeireviers Nord auf mehrere Zehntausend Euro belaufen.

    Fahrgäste des Busses und weitere mögliche Zeugen, die Angaben zum Unfallhergang oder zu der weißen Limousine machen können, werden gebeten, sich unter Tel. 0561 – 9100 bei der Polizei in Kassel zu melden.

  • Polizei mit 200 km/h auf A 49 überholt

    Polizei mit 200 km/h auf A 49 überholt

    Autofahrer überholt Zivilwagen der Polizei mit 200 km/h auf A 49

    Kassel

    Ausgerechnet eine Zivilstreife der Operativen Einheit BAB (Bundesautobahn) überholte am gestrigen Montagabend ein 21-jähriger Autofahrer auf der A 49 mit hoher Geschwindigkeit.

    Die Zivilfahnder waren gegen 17:40 Uhr auf der Autobahn in Richtung Kassel unterwegs, als der VW Golf zwischen den Anschlussstellen Baunatal-Süd und -Mitte in rasantem Tempo an ihnen vorbeifuhr und die dortige Geschwindigkeitsbeschränkung von 100 km/h gänzlich ignorierte.

    Mit 200 Stundenkilometern war der Pkw deutlich zu schnell unterwegs, wie die hinter ihm fahrende Zivilstreife berichtet. Die Beamten mussten sogar auf über 200 km/h beschleunigen, um den Abstand zu dem vorausfahrenden VW zu verringern.

    Nach Einschalten des Blaulichts und des Martinshorns konnten die Zivilfahnder in Höhe der Anschlussstelle Baunatal-Nord zu dem Pkw aufschließen und der gefährlichen Fahrt ein Ende setzen.

    Der 21 Jahre alte Fahrer aus Gudensberg, der nicht alleine, sondern mit einem 16-jährigen Angehörigen
    so rasant unterwegs war, wollte sich zu den Vorwürfen nicht äußern. Die Polizisten leiteten ein Strafverfahren wegen verbotenen Kraftfahrzeugrennens gegen den Mann ein und stellten seinen Führerschein sicher.

    Neben dem endgültigen Entzug der Fahrerlaubnis droht ihm nun eine Freiheitsstrafe bis zu zwei Jahren oder eine Geldstrafe.

  • Mutmaßlich Betäubungsmittel an Minderjährige verkauft

    Mutmaßlich Betäubungsmittel an Minderjährige verkauft

    Ermittler finden Drogen, Machete und Druckluftwaffe bei Wohnungsdurchsuchungen

    Kassel

    In einem Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Abgabe von Betäubungsmitteln an
    Minderjährige haben Beamte der Regionalen Ermittlungsgruppe mit Unterstützung von Zivilpolizisten
    der Kasseler Polizei und Beamten der Direktion Bereitschaftspolizei Nord am gestrigen Montagmorgen die Wohnungen von zwei Männern im Alter von 20 und 21 Jahren in einem Mehrparteienhaus in der Kasseler Nordstadt durchsucht.

    Dabei fanden sie insgesamt über 300 Gramm Marihuana und Haschisch, eine Machete, ein Jagdmesser, eine Druckluftwaffe, 55 Gummigeschosse sowie ca. 900 Euro Bargeld, wobei es sich mutmaßlich um Geld aus Drogengeschäften handelt.

    Zudem beschlagnahmten die Polizisten Handys und Utensilien für den Drogenhandel.

    Die beiden Männer waren nach einem Hinweis, dass sie aus ihren im gleichen Haus befindlichen Wohnungen heraus gemeinsam Betäubungsmittel an Jugendliche verkaufen sollen, ins Visier der
    Ermittler geraten.

    Da anschließende Ermittlungen den Verdacht des schwunghaften Handels in den Wohnungen der
    beiden Männer schnell erhärten konnten, hatte ein Richter auf Antrag der Kasseler Staatsanwaltschaft Durchsuchungsbeschlüsse erlassen. Diese wurden am gestrigen Morgen um 6 Uhr schlagartig vollstreckt.

    In einer der Wohnungen trafen die Polizeibeamten auf den schlafenden 20 Jahre alten Tatverdächtigen und nahmen ihn fest. Da keine Haftgründe vorlagen, wurde er nach den polizeilichen Maßnahmen wieder entlassen.

    Der 21-jährige Tatverdächtige war nicht zu Hause, muss sich aber, wie auch sein mutmaßlicher Komplize, weiterhin wegen des Verdachts der Abgabe von Betäubungsmitteln an Minderjährige
    verantworten.

    Die Ermittlungen dauern an.

  • Sexuelle Belästigung am Königsplatz: Polizei bittet um Hinweise auf unbekannten Täter

    Sexuelle Belästigung am Königsplatz: Polizei bittet um Hinweise auf unbekannten Täter

    Sexuelle Belästigung am Königsplatz: Polizei bittet um Hinweise auf unbekannten Täter

    Kassel

    Ein bislang unbekannter Täter hat am gestrigen Montagabend eine 16-jährige Jugendliche am Kasseler Königsplatz sexuell belästigt.

    Wie das Opfer aus Kassel den gerufenen Polizisten des Reviers Mitte schilderte, hatte ihr der Unbekannte gegen 20:15 Uhr im Bereich der Straßenbahnhaltestelle völlig unvermittelt mit der Hand auf das Gesäß geschlagen. Anschließend belästigte er sie durch eindeutige anzügliche Mimik und Gestik. Die 16-Jährige, die durch den festen Schlag Schmerzen verspürte, fing an zu weinen und rief lautstark um Hilfe. Daraufhin lief der Täter in Richtung Mauerstraße davon. Die Jugendliche hatte sofort den Notruf der Polizei gewählt, eine umgehend eingeleitete Fahndung nach dem Mann verlief jedoch ohne Erfolg.

    Es soll sich um einen 20 bis 30 Jahre alten, ca. 1,75 Meter großen und schlanken Mann mit rotblonden Haaren und rotblondem Vollbart gehandelt haben, der eine schwarze Regenjacke, einen schwarzen Kapuzenpullover, eine schwarze Jogginghose, schwarze Schuhe und eine neon-grüne Umhängetasche trug.

    Die weiteren Ermittlungen wegen sexueller Belästigung und Körperverletzung werden beim Kommissariat 12 der Kasseler Kripo geführt. Zeugen, die Hinweise auf den Täter geben können, melden sich bitte unter Tel. 0561-9100 bei der Polizei.

  • Öffentlichkeitsfahndung nach Straßenraub mit Messer

    Öffentlichkeitsfahndung nach Straßenraub mit Messer

    Öffentlichkeitsfahndung nach Straßenraub mit Messer

    Kassel

    Umfangreiche Ermittlungen zu dem Straßenraub mit Messer auf einen 23-jährigen Mann in der Straße “Diagonale” in Kassel am 7. Juni 2024 führten bislang leider nicht zur Identifizierung der drei unbekannten Täter.

    Eine Richterin ordnete nun die Veröffentlichung von Bildern zweier Überwachungskameras an, auf denen zwei der drei Täter zu sehen sind. Die Ermittler des Kommissariats 35 der Kasseler Kripo erhoffen sich nun, Hinweise auf die Räuber aus der Bevölkerung zu bekommen.

    Der 23-Jährige aus Kassel war in der betreffenden Nacht gegen 2 Uhr zu Fuß auf dem Nachhauseweg, als ihn drei unbekannten Männer im Bereich der Kasseler Universität angesprochen und die Herausgabe seiner Wertsachen gefordert hatten. Einer der Täter hatte dabei ein Messer in der Hand gehalten.

    Mit dem erbeuteten Portemonnaie samt Inhalt, dem Handy und Kopfhörern des Opfers ergriff das Trio anschließend die Flucht. Die nun veröffentlichten Bilder stammen aus Überwachungskameras an zwei Geldautomaten in Kassel, wo zwei der drei Täter nach dem Raub versucht hatten, mit den erbeuteten Bankkarten Bargeld abzuheben. Dies misslang jedoch, sodass sie leer ausgingen. Anhand der Bilder liegt von ihnen folgende Beschreibung vor:

    1. Täter: Kurze Haare, schlank bis muskulös, bekleidet mit einer grauen Adidas-Jacke mit weißen Applikationen, dunkler Hose und dunklen Schuhen.

    2. Täter: 25 bis 35 Jahre alt, kurze braune Haare, Vollbart, schlank bis muskulös, bekleidet mit hellgrauer Jeans, dunkler Jacke mit hellgrauem Druck mit Schrift und weißen Turnschuhen mit blauer Applikation, auffälliges Tattoo mit unbekanntem Motiv an der rechten Halsseite.

    Wer den Ermittlern des K 35 Hinweise auf die Täter geben kann, wird gebeten, sich unter Tel. 0561-9100 beim Polizeipräsidium Nordhessen zu melden.

  • Raubüberfall auf Bäckereifiliale in Kirchditmold – Öffentlichkeitsfahndung mit Video

    Raubüberfall auf Bäckereifiliale in Kirchditmold – Öffentlichkeitsfahndung mit Video

    Raubüberfall auf Bäckereifiliale in Kirchditmold

    Kassel

    (Das Video ist auf der Internetseite der Polizei Hessen unter https://k.polizei.hessen.de/948941425 abrufbar und steht dort zum Download bereit.)

    Kassel-Kirchditmold: Umfangreiche Ermittlungen zu dem bewaffneten Raubüberfall auf eine Bäckereifiliale in der Hohnemannstraße in Kassel vom 19. Juli 2024 führten bislang leider nicht zur Identifizierung des Täters. Ein Richter ordnete nun die Öffentlichkeitsfahndung bzw. Veröffentlichung von Videoaufzeichnungen einer Überwachungskamera an, auf denen der Täter zu sehen ist. Die Polizei erhofft sich nun, Hinweise auf den noch unbekannten Räuber aus der Bevölkerung zu bekommen.

    Der unbekannte Täter war am frühen Morgen des 19. Juli, gegen 4 Uhr, an eine Mitarbeiterin des Bäckereigeschäfts herangetreten, als diese gerade die Hintertür der Filiale aufschloss. Unter Vorhalt einer Schusswaffe zwang er die Frau anschließend zur Herausgabe von Bargeld. Danach flüchtete er zu Fuß durch den Hinterhof in unbekannte Richtung.

    Wie auf den Videoaufzeichnungen der Überwachungskamera erkennbar ist, trug der etwa 1,80 Meter große Täter bei der Tatausführung eine schwarzes Regencape, eine dunkle Hose, eine Sturmhaube sowie eine Sonnenbrille, blaue Handschuhe, schwarze Sneaker und einen auffälligen Rucksack der Marke Puma.

    Die Ermittlungen in diesem Fall werden beim für Raubdelikte zuständigen Kommissariats 35 der Kasseler Kripo geführt. Zeugen, die Hinweise auf den Täter geben können, melden sich bitte unter Tel. 0561 – 9100.

  • 15 Plomben Kokain bei Flucht vor Polizei in Mülleimer geworfen

    15 Plomben Kokain bei Flucht vor Polizei in Mülleimer geworfen

    15 Plomben Kokain bei Flucht vor Polizei in Mülleimer geworfen

    Kassel

    Beamten der OE City der Kasseler Polizei und des Hessischen Polizeipräsidiums Einsatz ist am gestrigen Dienstagmittag nach kurzer Verfolgung die Festnahme eines mutmaßlichen Dealers harter Drogen in
    der Kastenalsgasse in Kassel gelungen.

    Die Zivilfahnder hatten zuvor gegen 13:15 Uhr in einer Grünanlage in der Gießbergstraße beobachtet, dass der Mann augenscheinlich Drogen verkauft hatte und anschließend in Richtung Holländischer
    Platz davonging.

    Umgehend gaben die zivilen Polizisten ihren uniformierten Kollegen Bescheid, die zu diesem Zeitpunkt auf einer Streifenfahrt in der Unteren Königsstraße unterwegs waren und den Verdächtigen dort ausmachen konnten.

    Bei Erblicken des Polizeifahrzeugs rannte der mutmaßliche Drogendealer sofort davon und warf vor den Augen der ihn verfolgenden Beamten etwas in einen Müllcontainer, bevor seine Flucht kurze Zeit später ein Ende fand und für ihn die Handschellen klickten.

    In dem Abfalleimer fanden die Polizisten 15 verkaufsfertige Plomben mit insgesamt rund sieben Gramm Kokain, derer er sich entledigt hatte. Darüber hinaus förderte eine Durchsuchung des Tatverdächtigen mutmaßlich eingenommenes Drogengeld zutage, das ebenfalls sichergestellt wurde.

    Da der 44-Jährige mit tunesischer Staatsangehörigkeit keinen festen Wohnsitz hat und bereits wegen Betäubungsmitteldelikten von verschiedenen Staatsanwaltschaften gesucht wird, brachten die Beamten ihn in das Polizeigewahrsam.

    Er steht im Verdacht, mit dem Verkauf von Rauschgift seinen Lebensunterhalt zu finanzieren und somit gewerbsmäßig zu handeln, weshalb er am heutigen Tag einem Haftrichter vorgeführt wird. Die Ermittlungen dauern an.

  • Weibliche Leiche im Wald gefunden

    Weibliche Leiche im Wald gefunden

    Weibliche Leiche im Wald gefunden: Tötungsdelikt nicht auszuschließen

    Kassel

    Die Kasseler Polizei wurde am gestrigen Sonntagmittag gegen 12 Uhr von zwei Pilzsammlerinnen in den Kaufunger Wald an der L 3460 in der Gemarkung Söhrewald gerufen, nachdem sie in einem Gebüsch eine leblose Person gefunden hatten.

    Die sofort hinzugeeilten Rettungskräfte und Streifen der Polizei konnten letztlich nur den Tod der weiblichen Person feststellen, die ca. 250 Meter entfernt von der Bushaltestelle “Kiliansblick” neben
    einem abgelegenen Waldweg lag.

    Da aufgrund der Auffindesituation eine Fremdeinwirkung nicht ausgeschlossen werden konnte, hat die Polizei umgehend Ermittlungen zur Ursache des Todes aufgenommen. Der Auffindeort war mehrere Stunden für die Spurensicherung abgesperrt. Nach einer noch am gestrigen Sonntag auf Antrag der Kasseler Staatsanwaltschaft durchgeführten Obduktion der Verstorbenen ist ein Tötungsdelikt derzeit nicht auszuschließen, weshalb die für Kapitaldelikte zuständigen Beamten des Kommissariats 11
    der Kasseler Kripo die Ermittlungen übernommen haben.

    Die Verstorbene konnte bisher, auch nach einem Abgleich mit den hiesigen Vermisstenanzeigen,
    noch nicht identifiziert werden. Es handelt sich um eine ca. 1,62 Meter große und schlanke Frau mit langen dunkelblonden/braunen Haaren, die nach bisherigem Sachstand zwischen 30 und 55 Jahre alt war.

    Sie trug ein rot-schwarz gestreiftes Top, eine kurze beige Hose, Schuhe des Herstellers “Fila” in den Farben weiß, grau, pink und blau sowie auffällige Ohrringe (siehe Foto). Es wird aktuell davon ausgegangen, dass der Leichnam seit bis zu drei Tagen am Auffindeort gelegen haben könnte.

    Neben den laufenden Ermittlungen und Untersuchungen stellen Staatsanwaltschaft und Polizei nun folgende Fragen:

       - Wer kann Hinweise auf die Identität der Verstorbenen geben?
       - Wer hat in der vergangenen Woche/in den letzten Tagen im 
         Waldgebiet zwischen der L 3460, zwischen Fuldabrück-Bergshausen 
         und -Dörnhagen, und dem Windpark Söhre, verdächtige Personen 
         oder Fahrzeuge beobachtet?
       - Wer hat Beobachtungen gemacht, die mit einer möglichen Ablage 
         des Leichnams in Verbindung stehen könnten?

    Zeugen werden gebeten, sich beim K 11 der Kasseler Kripo unter Tel. 0561-9100 zu melden.

    Zudem bitten die Ermittler dringend darum, dass sich Besitzer von aufgehängten Wildkameras im dortigen Waldgebiet bei der Polizei melden, da sich möglicherweise relevante Aufzeichnungen
    darauf befinden könnten. 

  • Polizei sucht 12-jährigen und bittet um Hinweise

    Polizei sucht 12-jährigen und bittet um Hinweise

    Polizei sucht vermissten Rokhan A. (12) und bittet um Hinweise

    Kassel

    Die Polizei sucht nach dem vermissten 12-jährigen Rokhan A. und bittet dabei um Hinweise aus der Bevölkerung.

    Der 12-Jährige wohnt im Landkreis Kassel, hielt sich aber in den Ferien bei einer Angehörigen in
    Kassel-Oberzwehren auf. Dort verschwand er am Dienstagnachmittag mit unbekanntem Ziel und kehrte seitdem nicht zurück.
    Kurz nach seinem Verschwinden bestand noch Kontakt zu dem Jungen per Messengerdienst, seinen Aufenthaltsort gab er aber nicht preis. Die bisherigen polizeilichen Suchmaßnahmen verliefen leider ohne Erfolg, weshalb die mit dem Fall betrauten Ermittler des Kommissariats 11 der Kasseler Kripo nun um Hinweise aus der Bevölkerung bitten.

    Rokhan A. ist 1,55 Meter groß, schlank und hat dunkle Haare. Bei seinem Verschwinden trug er ein weißes T-Shirt, eine schwarze Weste, eine schwarze Hose, weiße Nike-Schuhe und eine Umhängetasche.

    Wer Angaben zum Aufenthaltsort des 12-Jährigen machen kann, wird gebeten, sich unter Tel. 0561-9100 beim Polizeipräsidium Nordhessen oder jeder anderen Polizeidienststelle zu melden.

  • 5-jähriger stirbt nach Unfall mit Streifenwagen in Kassel

    5-jähriger stirbt nach Unfall mit Streifenwagen in Kassel

    Fünfjähriger stirbt nach Unfall mit Streifenwagen in Kassel

    Kassel –

    Am Dienstagabend wurde gegen 21:30 Uhr ein 5-Jähriger auf der Holländischen Straße in Kassel von einem Streifenwagen der Polizei angefahren, der mit eingeschaltetem Blaulicht und Martinshorn in Richtung Vellmar unterwegs war.

    Nach bisher vorliegenden Informationen wollte der in Kassel wohnende Junge im Haltestellenbereich Wiener Straße die stadtauswärts führenden Fahrstreifen der Holländischen Straße zu Fuß überqueren
    und wurde hierbei von dem Streifenwagen erfasst und schwer verletzt.

    Nach der Erstversorgung brachten Rettungskräfte den 5-Jährigen in ein Kasseler Krankenhaus, wo er
    noch in der Nacht an den Folgen seiner schweren Verletzungen verstarb.

    Wie es zu dem tragischen Unfall kam, ist nun Gegenstand der polizeilichen Ermittlungen, die aufgrund
    der schwerwiegenden Folgen vom Hessischen Landeskriminalamt geführt werden.

    Ein Gutachter wurde zur Rekonstruktion des Unfallgeschehens hinzugezogen und Zeugen werden gebeten, sich unter Tel. 0561-9100 beim Polizeipräsidium Nordhessen zu melden.

    Die Holländische Straße musste zwischen der Helmholtzstraße und der Wiener Straße für einige
    Stunden voll gesperrt werden, ist nun aber wieder in beide Richtungen befahrbar.

  • Verurteilung eines Kasseler Serienvergewaltigers rechtskräftig

    Verurteilung eines Kasseler Serienvergewaltigers rechtskräftig

    Verurteilung eines Kasseler Serienvergewaltigers rechtskräftig

    Das Landgericht hat den Angeklagten mit Urteil vom 20. November 2023 wegen sechs Vergewaltigungstaten, die zum Teil mit Körperverletzungen, Raub und versuchter räuberischer Erpressung einhergingen und in zwei Fällen nicht zur Vollendung gelangten, wegen eines besonders schweren sexuellen Übergriffs, wegen Raubes in zwei Fällen, davon in einem Fall in Tateinheit mit Körperverletzung, und wegen räuberischer Erpressung zu einer Gesamtfreiheitsstrafe von 13 Jahren verurteilt.

    Daneben hat es seine Unterbringung in der Sicherungsverwahrung angeordnet.

    Nach den Urteilsfeststellungen griff der Angeklagte im Stadtgebiet von Kassel, so auch auf dem dortigen Hauptfriedhof, in der Zeit zwischen dem 17. Februar 2022 und dem 4. August 2022 Frauen im Alter
    von 23 bis 79 Jahren sowie einen jungen Mann an.

    Der Angeklagte verlangte von seinen Opfern gewaltsam die Durchführung sexueller Handlungen,
    wobei er ein Opfer schwer verletzte, nahm ihnen zum Teil Geld und andere Wertgegenstände ab oder forderte die Geschädigten zu Übergabe von Geld an ihn auf.

    Eine 84jährige stieß der Angeklagte auf dem Kasseler Hauptfriedhof rabiat zu Boden und entriss ihr die Handtasche.

    Die Überprüfung des Urteils durch den 2. Strafsenat hat keinen den Angeklagten belastenden Rechtsfehler ergeben. Das Urteil des Landgerichts ist damit rechtskräftig.

  • Verkehrsunfall mit tödlich verletztem Kind auf der L3076

    Verkehrsunfall mit tödlich verletztem Kind auf der L3076

    Verkehrsunfall mit tödlich verletztem Kind auf der L3076

    Kassel

    Am Dienstag, den 06. Februar 2024, kam es um 16:35 Uhr auf der L3076, zwischen Padberg und Adorf, im Bereich der Kläranlage zu einem tödlichen Verkehrsunfall. Ein 8-jähriges Mädchen aus Adorf querte im Bereich der Kläranlage die L3076 und übersah den aus Richtung Padberg kommenden Skoda Octavia.

    Der 25-jährige Fahrer aus Diemelsee konnte einen Zusammenstoß nicht mehr vermeiden. Das Mädchen wurde mit dem Rettungshubschrauber in ein Kasseler Krankenhaus geflogen, wo es am frühen Abend verstarb. Zur Unfallaufnahme wurde ein Sachverständiger hinzugezogen. Die L3076 war während der Unfallaufnahme voll gesperrt. Die Polizeistation Arolsen übernimmt die weiteren Ermittlungen zur Unfallursache.

  • Mann verpasst ICE-Halt und zieht die Notbremse

    Mann verpasst ICE-Halt und zieht die Notbremse

    Mann verpasst ICE-Halt und zieht die Notbremse

    Kassel – Fulda

    Ein 44-jähriger Mann aus Fulda zog gestern Morgen (5.2. / 7:55 Uhr) im ICE 976 auf der Fahrt von Frankfurt a.M. in Richtung Kassel-Wilhelmshöhe die Notbremse. Da der 44-Jährige den Zug in Fulda verlassen wollte, der ICE 976 jedoch keinen planmäßigen Halt im Bahnhof Fulda hatte, betätigte der
    44-Jährige die Notbremse zunächst auf Höhe Michelsrombach und anschließend auf Höhe Licherode. Zu beiden Zeitpunkten hatte der ICE eine Geschwindigkeit von über 160 km/h.

    Da der Zugchef unmittelbar nach der Betätigung der Notbremse bereits Kenntnis vom Täter hätte, konnte der Nothalt überbrückt und die Fahrt ungehindert Richtung Kassel fortgesetzt werden.

    Nach Ankunft im Bahnhof Kassel-Wilhelmshöhe versuchte der 44-jährige Mann anschließend zu flüchten. Eine Streife der Bundespolizeiinspektion Kassel konnte den Täter nach kurzer Verfolgung festnehmen. Für weitere polizeiliche Maßnahmen musste der 44-Jährige die verständigten Bundespolizisten zum Revier begleiten.

    Eine freiwillig durchgeführte Atemalkoholkontrolle ergab einen Wert von 1,26 Promille.

    Beeinträchtigungen im Bahnverkehr

    Durch den Vorfall kam es zu 18 Minuten Verspätung.

    Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der Mann gegen 9:17 Uhr wieder auf freiem Fuß belassen. Die Bundespolizeiinspektion Kassel hat gegen den 44-Jährigen ein Strafverfahren u.a. wegen des ,,Missbrauchs von Nothilfemitteln” eingeleitet.

  • Mann bedroht im IC-Bahnhof mehrere Personen mit dem Messer

    Mann bedroht im IC-Bahnhof mehrere Personen mit dem Messer

    Mann bedroht im IC-Bahnhof mehrere Personen mit dem Messer

    Kassel-Wilhelmshöhe

    Für viel Aufregung und einen Einsatz mehrerer Streifenwagen von der Polizei Kassel und der Bundespolizei sorgte am vergangenen Samstagabend (3.2., gegen 23.15 Uhr) ein 35-jähriger Wohnsitzloser im Bahnhof Kassel-Wilhelmshöhe.

    In einem gemeinsamen Polizeieinsatz konnte der mit einem rund 30 cm langen Messer
    Bewaffnete überwältigt und gefesselt werden.

    Der Mann soll zwei 16-Jährige aus Kassel und Staufenberg verfolgt und mit der Stichwaffe bedroht haben, nach dem diese ihn beim Versuch beobachtet hatten, in ein Schnellrestaurant im
    Bahnhof Kassel-Wilhelmshöhe einzudringen.

    Der 35-Jährige soll mit einem Einkaufswagen die Türe zum Schnellrestaurant zertrümmert und sich
    somit gewaltsam Zutritt in den Verkaufsraum verschafft haben.

    Zudem hätte der Mann versucht, drei Mitarbeiter des Restaurants mit dem Messer zu verletzen, was ihm allerdings nicht gelang. Der angerichtete Sachschaden wird auf rund 2000 Euro geschätzt.

    Angreifer verfolgt jugendliche Zeugen

    Nachdem der 35-Jährige die Jugendlichen bemerkte, ließ er von seinem Vorhaben ab und verfolgte die beiden Teenager mit dem Messer in der Hand. Die Sechzehnjährigen rannten daraufhin geschockt aus dem Bahnhof in Richtung Wilhelmshöher Allee. Plötzlich ließ der Randalierer von den Jugendlichen ab und lief zurück in den Bahnhof. Beim Eintreffen der alarmierten Polizeistreifen flüchtete der Mann in Richtung Bahngleise und lief zum Bahnsteig 3.

    Beim anschließenden Sprung über die Gleise in Richtung Bahnsteig 2 verlor der 35-Jährige das Messer. Dies stellten die Bundespolizisten anschließend sicher.

    Festnahme

    Am Bahnsteig 2 endete die Flucht des Mannes. Nachdem er erneut in die Gleise sprang und auf einen Strommast klettern wollte, stoppten Beamte der Polizei Kassel den 35-Jährigen durch den Einsatz eines Distanzelektroimpulsgerätes (Taser).

    “Ich bin sehr erleichtert und froh, dass niemand durch den Angreifer verletzt wurde!”, betonte die
    Leiterin der Bundespolizeiinspektion Kassel, Polizeidirektorin Sonja-Koch-Schulte.

    Jugendliche unter Schock

    Die beiden 16-Jährigen waren sichtlich geschockt durch die Erlebnisse und wurden daher
    anschließend von den Beamten nach Hause zu ihren Familien gebracht.

    Der Beschuldigte kam nach den polizeilichen Maßnahmen in ein psychiatrisches Krankenhaus. Die Staatsanwaltschaft Kassel prüft derzeit die Voraussetzung des Übergangs in eine forensische Unterbringung nach § 126a StPO.

    Die Bundespolizeiinspektion Kassel hat gegen den Mann u. a. ein Strafverfahren wegen versuchter gefährlicher Körperverletzung eingeleitet.

    Sachdienliche Hinweise zu dem Fall, insbesondere von Personen, die ebenfalls Opfer des Mannes geworden sind, werden gebeten, sich bei der Bundespolizei unter der Tel.-Nr. 0561 81616-0 oder über www.bundespolizei.de zu melden.

  • Tödliche Fahrt in eine Schülergruppe – Bundesgerichtshof – das Urteil !

    Tödliche Fahrt in eine Schülergruppe – Bundesgerichtshof – das Urteil !

    Tödliche Fahrt in eine Schülergruppe – Bundesgerichtshof – das Urteil !

    Beschluss vom 16. Januar 2024 – 4 StR 278/23

    Das Landgericht Kassel hat im Sicherungsverfahren mit Urteil vom 17. Februar 2023 die Unterbringung des Beschuldigten in einem psychiatrischen Krankenhaus angeordnet. Ferner hat es ihm die Fahrerlaubnis entzogen und eine Sperrfrist für deren Wiedererteilung von fünf Jahren festgesetzt.

    Nach den Urteilsfeststellungen fuhr der infolge einer paranoiden Schizophrenie an Verfolgungswahn leidende und deswegen schuldunfähige Beschuldigte am Morgen des 29. Oktober 2021 mit einem Pkw durch Witzenhausen (OT. Gertenbach). Dort steuerte er sein Fahrzeug gezielt in eine Gruppe von Schulkindern. Ein Kind starb an den Folgen der durch den Zusammenstoß hervorgerufenen Verletzungen. Zwei weitere Kinder wurden schwer verletzt.

    Der zuständige 4. Strafsenat des Bundesgerichtshofs hat die Revision des Beschuldigten verworfen. Das Urteil des Landgerichts ist damit rechtskräftig.