Schlagwort: Polizei Hagen

  • Hagenerin verursacht Unfall mit über 2 Promille und greift Polizisten an

    Hagenerin verursacht Unfall mit über 2 Promille und greift Polizisten an

    Trunkenheitsfahrt in Hagen 

    In der Nacht zu Freitag (24. Oktober) sorgte eine Trunkenheitsfahrt in Hagen für einen größeren Polizeieinsatz. Eine 30-jährige BMW-Fahrerin verlor gegen Mitternacht die Kontrolle über ihr Fahrzeug und prallte an der Kreuzung Kurt-Schumacher-Ring/Tückingstraße gegen einen Ampelmast. Der Aufprall war so heftig, dass die Ampelanlage stark beschädigt und außer Betrieb gesetzt wurde. Die Fahrerin blieb körperlich unverletzt, wurde aber vorsorglich durch den Rettungsdienst untersucht.

    Über 2 Promille festgestellt – Fahrerin verweigert Zusammenarbeit

    Während der Unfallaufnahme bemerkten die eingesetzten Beamten deutlichen Alkoholgeruch und unsichere Sprache bei der Frau. Ein Atemalkoholtest bestätigte den Verdacht: Das Gerät zeigte einen Wert von über 2 Promille. Nachdem die Polizei eine Blutprobe anordnete, verweigerte die Hagenerin die Mitwirkung und wurde zunehmend aggressiv. Sie beleidigte die Beamten mehrfach mit respektlosen und herabwürdigenden Worten.

    Widerstand im Streifenwagen und Angriff auf Polizisten

    Als die Frau in den Streifenwagen gebracht wurde, leistete sie massiven Widerstand. Sie drückte sich gegen den Türrahmen, versuchte auszusteigen und trat mehrfach nach den Polizisten. Während der Fahrt wollte sie den Fahrer mit einem Tritt treffen und versuchte, einer Beamtin einen Kopfstoß zu versetzen. Trotz mehrfacher Aufforderungen beruhigte sie sich nicht. Erst im Krankenhaus, im Beisein des medizinischen Personals, legte sich die Situation allmählich.

    Strafverfahren eingeleitet – Führerschein entzogen

    Die Polizei Hagen leitete ein Strafverfahren wegen Straßenverkehrsgefährdung und tätlichen Angriffs ein. Der stark beschädigte BMW wurde abgeschleppt. Der 30-jährigen Fahrerin wurde die weitere Teilnahme am Straßenverkehr mit fahrerlaubnispflichtigen Fahrzeugen untersagt. Der Vorfall zeigt erneut, welche Gefahren Alkohol am Steuer für alle Verkehrsteilnehmer birgt.

    Weitere aktuelle Polizeimeldungen aus der Region finden Sie unter BlaulichtMYK News oder im Bereich Verkehr.

    Offizielle Informationen und Präventionstipps zu Alkohol im Straßenverkehr gibt es bei der Polizei und beim Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt).

  • Betrugsmasche in Hagen-Haspe: Falsche Bankmitarbeiterin ergaunert vierstellige Summe

    Betrugsmasche in Hagen-Haspe: Falsche Bankmitarbeiterin ergaunert vierstellige Summe

    Achtung Betrugsmasche: Falsche Bankmitarbeiterin erbeutet Geld in Hagen-Haspe

    Am Freitagnachmittag, dem 17. Oktober 2025, fiel eine 50-jährige Frau aus Hagen-Haspe einer perfiden Betrugsmasche zum Opfer. Eine angebliche Bankmitarbeiterin rief sie an und überzeugte sie, mehrere Schritte zur angeblichen Sicherung ihres Kontos durchzuführen. Dabei verlor die Frau eine vierstellige Geldsumme.

    Falsche Bankmitarbeiterin täuscht Sicherheit vor

    Gegen 17 Uhr erhielt die 50-Jährige einen Anruf von einer Frau, die sich als Mitarbeiterin ihrer Hausbank ausgab.

    Sie behauptete, es habe verdächtige Abbuchungsversuche auf dem Konto gegeben. Um die angeblichen Transaktionen zu stoppen, sollte die Betroffene laut der Anruferin ein neues Passwort für ihr Online-Banking einrichten und mehrere E-Mails bestätigen.

    Die Betrügerin schickte daraufhin täuschend echt gestaltete E-Mails, mit denen sie die Zugangsdaten der Frau abfing. Nachdem das Gespräch beendet war, bemerkte die 50-Jährige, dass eine geringe vierstellige Summe von ihrem Konto verschwunden war. Erst jetzt erkannte sie den Betrug und erstattete umgehend Anzeige bei der Polizei Hagen.

    Polizei Hagen warnt vor betrügerischen Anrufen

    Die Polizei Hagen warnt eindringlich vor dieser Betrugsmasche.

    Sie betont: Banken fragen niemals nach Zugangsdaten oder Passwörtern per Telefon oder E-Mail. Bürgerinnen und Bürger sollten niemals persönliche Daten preisgeben oder unbekannten Personen Zugriff auf ihren Computer gewähren.

    Zur Täterin liegen bislang keine weiteren Hinweise vor. Sie soll zwischen 40 und 50 Jahre alt sein und klares Hochdeutsch gesprochen haben.

    So schützen Sie sich vor Online-Banking-Betrug

    • Geben Sie niemals Ihre Zugangsdaten oder TAN-Nummern an Dritte weiter.
    • Legen Sie ein tägliches Überweisungslimit fest, um Schäden zu begrenzen.
    • Kontaktieren Sie sofort Ihre Bank, wenn Sie einen Betrugsverdacht haben.
    • Sperren Sie Ihren Online-Banking-Zugang umgehend über den zentralen Sperr-Notruf 116 116.
    • Erstatten Sie immer Anzeige bei der Polizei, wenn Sie Opfer eines Betrugs geworden sind.

    Weitere aktuelle Polizeimeldungen finden Sie auf blaulichtmyk.de/news/ und blaulichtmyk.de/deutschland/.

    Hinweis: Seien Sie stets wachsam bei unerwarteten Anrufen oder E-Mails, die angeblich von Ihrer Bank stammen. Betrüger nutzen oft Angst und Zeitdruck, um ihre Opfer zu überlisten.

  • Mordfall Zeynep I. – Polizei Hagen rollt ungelösten Kindermord von 1986 neu auf

    Mordfall Zeynep I. – Polizei Hagen rollt ungelösten Kindermord von 1986 neu auf

    Mordfall Zeynep Neuenrade: Polizei Hagen setzt auf neue DNA-Spuren

    Fast 39 Jahre nach dem grausamen Mord an der damals fünfjährigen Zeynep I. aus Neuenrade (Märkischer Kreis) geben Polizei und Staatsanwaltschaft Hagen den Fall nicht auf. Mit modernen DNA-Untersuchungen und einem erneuten Fahndungsaufruf hoffen die Ermittler, den Täter doch noch zu finden.

    Die Tatnacht im November 1986

    Am Abend des 14. November 1986 verbrachte die Familie des türkischen Mädchens den Abend in ihrer Wohnung am Waldrand von Neuenrade. Gegen 21 Uhr brachte der Vater seine Tochter zu Bett. In der Nacht verschwand Zeynep unbemerkt – bis heute ist unklar, ob sie freiwillig das Haus verließ oder von jemandem gelockt wurde.

    Am frühen Morgen des 15. November 1986 entdeckte die Mutter das leere Bett ihrer Tochter. Rund eine Stunde später fanden Angehörige und Polizeibeamte die Leiche des Kindes nur wenige hundert Meter entfernt in einem Waldstück gegenüber des Hauses. Zeynep war teilweise entkleidet und wies mehrere Stichverletzungen im Halsbereich auf. Ihre Kleidung war teilweise verschwunden – darunter ein weißes Ringelsöckchen, das nie wieder auftauchte.

    Ermittlungen ohne Durchbruch

    Die Polizei Hagen leitete sofort umfangreiche Ermittlungen ein. Zahlreiche Zeugen wurden vernommen, das Umfeld durchkämmt und Spuren gesichert. Trotz intensiver Ermittlungsarbeit blieb der Täter unbekannt. Auch spätere Überprüfungen brachten keine neuen Erkenntnisse.

    Die Staatsanwaltschaft Hagen führt die Ermittlungen bis heute fort. Mord verjährt in Deutschland nicht – daher bleibt der Fall weiterhin offen. Aktuell prüfen Experten alte Asservate erneut mit modernster DNA-Technik, um vielleicht doch noch einen Treffer zu erzielen. Ergebnisse stehen allerdings noch aus.

    Neue Hoffnung durch „Aktenzeichen XY… ungelöst“

    Am 26. November 2025 wird der Mordfall in der ZDF-Sendung „Aktenzeichen XY… ungelöst“ vorgestellt. Der Fall wird dort filmisch rekonstruiert und einem Millionenpublikum präsentiert. Die Ermittler hoffen, dass sich nach fast vier Jahrzehnten neue Zeugen melden, die bislang geschwiegen haben oder entscheidende Details wissen.

    Für Hinweise, die zur Ergreifung oder Identifizierung des Täters führen, setzt die Staatsanwaltschaft Hagen eine Belohnung in Höhe von 5.000 Euro aus.

    Hinweise dringend gesucht

    Wer in der Nacht vom 14. auf den 15. November 1986 verdächtige Beobachtungen im Bereich Neuenrade (Eichendorfstraße / Winterlit) gemacht hat, soll sich bei der Mordkommission Hagen melden. Auch scheinbar unbedeutende Hinweise können entscheidend sein.

    Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizei unter der Telefonnummer 02331 / 986 – 2066 entgegen. Weitere Informationen finden Leserinnen und Leser auf blaulichtmyk.de/fahndungen/ oder im Bereich blaulichtmyk.de/deutschland/.

    Ein offizielles Fahndungsplakat in deutscher und türkischer Sprache wird derzeit im gesamten Märkischen Kreis verteilt.

  • Messerangriff auf Bürgermeisterin – die Tragödie vor der Tragödie

    Messerangriff auf Bürgermeisterin – die Tragödie vor der Tragödie

     

    Messerangriff  in Herdecke: Tochter sticht auf SPD-Bürgermeisterin ein – Sohn im Fokus der Ermittler

    Herdecke (NRW) – Es ist 12.05 Uhr, als ein Notruf die Leitstelle erreicht. Eine 17-Jährige meldet aufgeregt, ihre Mutter sei vor dem Haus überfallen worden – von mehreren Männern, schwer verletzt, kaum ansprechbar. Minuten später treffen Rettungskräfte und Polizei ein. Im Wohnzimmer sitzt Iris Stalzer (57), frisch gewählte SPD-Bürgermeisterin der Stadt Herdecke, blutüberströmt in einem Sessel. Die Anruferin ist ihre Adoptivtochter Zoe.

    Messerangriff auf Bürgermeisterin Herdecke – Die Tochter im Zentrum des Dramas

    Was anfangs wie ein brutaler Überfall aussieht, entpuppt sich rasch als familiäres Drama. Denn schon bald merken die Ermittler: Die Geschichte vom Angriff mehrerer Männer passt nicht. Keine Spuren eines Eindringens, keine Verwüstung vor dem Haus. Stattdessen Hinweise, die direkt in den Keller führen – und zu Zoe selbst.

    Nach kurzer Zeit gesteht Iris Stalzer, wer sie tatsächlich angegriffen hat. Ihre Tochter habe sie im Keller attackiert, zunächst mit Deospray und Feuerzeug, um sie anzuzünden, dann mit zwei Messern auf sie eingestochen. Die Ärzte zählen 13 Stichwunden – in Bauch, Brust und Rücken – sowie schwere Kopfverletzungen. Ein Martyrium, das laut Stalzer mehrere Stunden dauerte. Zoe rief später selbst den Notarzt. Ob aus Reue oder Kalkül, bleibt unklar.

    Der Bruder Frantz und das Blut im Zimmer

    In Zoes Zimmer finden Ermittler ihre blutverschmierte Kleidung. Die beiden Tatmesser liegen im Zimmer ihres Bruders Frantz (15). An den Klingen klebt das Blut der Bürgermeisterin. Unklar ist, ob Frantz an der Tat beteiligt war oder schlief, wie Zoe behauptet. Nachbarn berichten jedoch, sie hätten zuvor einen heftigen Streit gehört. Die Polizei schließt nicht aus, dass der Bruder mehr weiß, als er sagt.

    Die Geschwister leben seit vielen Jahren bei Iris Stalzer und ihrem Ehemann. Beide Kinder sind adoptiert – Zoe stammt aus Mali, Frantz aus Haiti. Die Bürgermeisterin und ihr Mann holten sie als Kleinkinder nach Deutschland, gaben ihnen ein Zuhause und hofften auf eine glückliche Familie. Doch hinter der bürgerlichen Fassade entwickelte sich offenbar ein explosives Familienleben.

    Konflikte, Gewalt und Hilferufe

    Nachbarn berichten von häufigen Streitigkeiten, teils mit der Polizei. Die Kinder sollen wiederholt Geld und Schmuck entwendet haben. Schon im Sommer musste die Polizei einschreiten, nachdem es zwischen Mutter und Tochter eskaliert war – angeblich war auch damals ein Messer im Spiel. Der Sohn habe zudem Gegenstände nach den Eltern geworfen. Iris Stalzer schrieb laut Informationen einen Hilferuf ans Jugendamt – sie fühlte sich überfordert und bat um Unterstützung.

    Am Tag vor der Tat suchte sie selbst die Polizeiwache Wetter/Ruhr auf. Ihr Mann war auf Dienstreise, sie allein mit den Kindern. Sie sagte, sie fühle sich bedroht – besonders von Zoe. Sie habe Angst um ihr Leben. Ein Polizeisprecher bestätigt: „Ein Vorgang wurde angelegt, alle notwendigen Maßnahmen wurden getroffen.“ Doch geholfen hat das nicht.

    Rache, Wut – oder Verzweiflung?

    Die Ermittler prüfen, ob Zoe aus Rache handelte. Laut Aussage der Bürgermeisterin soll die Tochter „Rache“ angekündigt haben, bevor sie im Keller auf sie losging. Ob der Angriff geplant war, bleibt unklar. Psychologen untersuchen derzeit, in welchem Zustand sich die Jugendliche befand und ob sie ihre Tat überblicken konnte. Dass sie den Notruf absetzte, wird juristisch als „Rücktritt von der versuchten Tat“ gewertet – ein Grund, weshalb kein Haftbefehl erlassen wurde. Strafverteidiger äußern jedoch Zweifel an dieser Einschätzung.

    Was wird aus den Kindern?

    Nach der Tat brachte die Polizei Zoe in eine psychiatrische Einrichtung. Dort wird sie betreut und medizinisch untersucht. Ihr Bruder Frantz steht unter Beobachtung des Jugendamtes. Ermittler wollen klären, ob er an der Tat beteiligt war oder Zeuge wurde. Beide Kinder bleiben bis auf Weiteres getrennt von ihren Eltern. Iris Stalzer erholt sich derweil im Krankenhaus von ihren schweren Verletzungen und steht weiterhin unter psychologischer Betreuung.

    Vom politischen Aufstieg in den privaten Albtraum

    Für Iris Stalzer war die Tat ein Absturz aus dem Erfolg ins Entsetzen. Tochter eines Stahlarbeiters, erfolgreiche Anwältin, politisch engagiert – sie war der neue Hoffnungsträger der SPD im Ruhrgebiet. Am 1. November hätte sie offiziell ihr Amt als Bürgermeisterin antreten sollen. Doch statt Rathaus wartet nun ein Krankenhauszimmer auf sie. Die Stadt Herdecke steht unter Schock, und die Frage bleibt: Wie konnte eine Familie, die so viel Gutes wollte, so tief in die Dunkelheit stürzen?

    Unser Redaktionsteam bleibt an dem Fall dran und berichtet, sobald neue Erkenntnisse über den Messerangriff auf die Bürgermeisterin von Herdecke und ihre Familie vorliegen.

  • Messerangriff in Herdecke:  Vor Notruf gab es  Streit

    Messerangriff in Herdecke:  Vor Notruf gab es Streit

    Herdecke (NRW) – Nach einem Messerangriff Herdecke Bürgermeisterin ringt die frisch gewählte Rathauschefin um ihr Leben. Rettungskräfte brachten die 57-Jährige am Dienstag in eine Klinik. Die Polizei ermittelt mit Hochdruck und vernimmt die beiden Adoptivkinder (15, 17).

    Was bisher bekannt ist

    Einsatzkräfte fanden die Messerangriff Herdecke Bürgermeisterin schwer verletzt in oder an ihrem Wohnhaus. Der Notruf ging am frühen Nachmittag ein, kurz darauf sicherten Spezialisten Spuren. Die beiden Jugendlichen befanden sich im Haus und stehen nun als wichtige Zeugen im Fokus. Ermittler prüfen, wie genau es zu den Verletzungen kam und wer dafür verantwortlich ist.

    Ermittlungen: alle Richtungen offen

    Die Kriminalpolizei setzt eine Mordkommission ein und wertet Spuren aus. Ermittler befragen Nachbarn, sichern Videoaufnahmen und prüfen Handy- sowie Bewegungsdaten. Zudem analysieren Forensiker Kleidung und mögliche Anhaftungen. Bislang nennen die Behörden keinen abschließenden Tatablauf. Wichtig: Die Polizei betont, sie ermittle in alle Richtungen. Hinweise aus der Bevölkerung laufen in der Leitstelle auf und gehen direkt an die Ermittler.

    Nachbarin hörte vor dem Notruf Streit

    Der Junge soll der Polizei gegenüber behauptet haben, seine Mutter sei auf der Straße von mehreren Männern angegriffen worden. Aber: Es gibt keine Zeugen, die das beobachtet haben. Stattdessen erzählte eine Nachbarin (62) gegenüber BILD: „Eine halbe Stunde bevor der Rettungshubschrauber landete, habe ich gehört, wie der Junge und seine Mutter stritten. Sie haben sich regelrecht angeschrien.“

    Einordnung: Sicherheitslage und Schutz von Amts- und Mandatsträgern

    Angriffe auf Kommunalpolitiker belasten bereits seit Jahren die Sicherheitsdebatte. Daher reagieren Behörden schnell, sichern Tatorte großräumig ab und stellen Betroffenen psychosoziale Hilfe bereit. Gleichzeitig mahnen Experten, Spekulationen zu vermeiden, bis die Ermittlungen belastbare Ergebnisse liefern. Genau das tun wir hier: Wir berichten faktenbasiert und aktualisieren, sobald die Behörden weitere Details freigeben.

    So bleiben Sie auf dem Laufenden

     

  • 49-Jähriger randaliert in Hagener Krankenhaus

    49-Jähriger randaliert in Hagener Krankenhaus

    Polizei nimmt Mann in Gewahrsam

    Am Montagabend (22.09.2025) sorgte ein 49-jähriger Mann für einen Polizeieinsatz in einem Hagener Krankenhaus. Gegen 22.15 Uhr alarmierte eine Mitarbeiterin die Polizei, nachdem der Mann in der Notaufnahme randaliert und mehrere Patienten belästigt hatte.

    Vorfall in der Notaufnahme

    Der 49-Jährige schrie im Wartebereich der Notaufnahme mehrere Personen an. Sein aggressives Verhalten versetzte die wartenden Patienten in Angst. Die 29-jährige Mitarbeiterin führte den Mann daraufhin in den Behandlungsbereich. Dort bedrohte er die Frau verbal und verschärfte die Situation weiter.

    Polizei schreitet ein

    Die alarmierten Polizeibeamten trafen kurz darauf am Krankenhaus ein. Sie brachten den Randalierer zur Verhinderung weiterer Straftaten ins Gewahrsam. Gegen ihn fertigten die Einsatzkräfte zudem eine Anzeige.

    Hintergrund: Polizei schützt Mitarbeiter und Patienten

    Der Vorfall zeigt, wie wichtig ein schnelles Eingreifen der Polizei in solchen Situationen ist. Mitarbeiterinnen und Patienten in Notaufnahmen stehen häufig unter enormem Druck. Aggressive Übergriffe belasten den Klinikalltag zusätzlich. Umso entscheidender ist es, dass Sicherheitskräfte schnell handeln und den Schutz von Personal und Patienten gewährleisten.

    Weitere Informationen

    Die Polizei Hagen ermittelt nun wegen Bedrohung und Störung des öffentlichen Friedens. Nähere Details zur Motivation des 49-Jährigen liegen aktuell nicht vor. Für Betroffene oder Zeugen von Straftaten stellt die Polizei NRW umfangreiche Hilfsangebote bereit.

    Weitere Meldungen aus Deutschland finden Sie im Bereich News sowie in den Rubriken Verkehr und Fahndungen.

  • Tödliche Auseinandersetzung in Rönsahl: 56-Jähriger stirbt nach Messerangriff

    Tödliche Auseinandersetzung in Rönsahl: 56-Jähriger stirbt nach Messerangriff

    Festnahme nach Tötungsdelikt in Kierspe

    Am Sonntagabend, den 21. September 2025, kam es in der Hauptstraße in Rönsahl, einem Ortsteil von Kierspe
    im Märkischen Kreis, zu einer tödlichen Auseinandersetzung zwischen zwei Männern.

    Gegen 21:10 Uhr eskalierte ein Streit, der nach ersten Ermittlungen auf einen Beziehungsstreit zurückzuführen ist.

    Holzlatte und Messer im Einsatz

    Ein 56-jähriger Mann griff zunächst mit einer Holzlatte seinen 51-jährigen Kontrahenten an.
    Der 51-Jährige zog daraufhin ein Messer und stach mehrfach auf den Angreifer ein.

    Trotz sofort eingeleiteter Reanimationsversuche durch Rettungskräfte, die von Zeugen alarmiert wurden,
    erlag der 56-Jährige noch am Tatort seinen schweren Verletzungen.

    Polizei nimmt Tatverdächtigen fest

    Die Polizei nahm den 51-Jährigen am Einsatzort widerstandslos fest.

    Das mutmaßliche Tatmesser wurde sichergestellt. Der Mann befindet sich derzeit im Polizeigewahrsam.

    Die Ermittlungen führt eine Mordkommission der Hagener Kriminalpolizei in enger Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft Hagen.

    Staatsanwaltschaft prüft Haftbefehl

    Die Staatsanwaltschaft prüft aktuell die Beantragung eines Haftbefehls gegen den Tatverdächtigen.

    Weitere Hintergründe zum Beziehungsstreit sowie zur genauen Tatdynamik sind derzeit Gegenstand
    der Ermittlungen.

    Regionale Bedeutung

    Der Vorfall hat in der Gemeinde Rönsahl und im gesamten Märkischen Kreis für große Betroffenheit gesorgt. Tödliche Gewaltdelikte sind in der Region selten und ziehen umfangreiche Ermittlungen nach sich.

    Mehr aktuelle Meldungen aus der Region finden Sie in unserem News-Bereich sowie im Ressort Deutschland.

  • Verstoß gegen die Ladungssicherung in Hagen

    Verstoß gegen die Ladungssicherung in Hagen

    Verstoß gegen die Ladungssicherung – Polizei stoppt LKW mit rollenden Silos in Hagen

    Beamte des Verkehrsdienstes der Hagener Polizei haben am Freitagmorgen (05.09.2025) einen
    52-jährigen LKW-Fahrer gestoppt, der seine Ladung völlig ungesichert transportierte. Der Vorfall ereignete sich gegen 10.20 Uhr auf der Feithstraße in Richtung Lützowstraße. Zunächst fiel den Polizisten auf, dass der Fahrer offenbar nicht angeschnallt war. Sie leiteten eine Kontrolle ein, bei der die gravierenden Verstöße gegen die Ladungssicherung ans Licht kamen.

    Drei schwere Silos auf Rollen ungesichert

    Beim Abbremsen des LKW hörten die Beamten deutlich, wie die Ladung auf der Ladefläche hin- und her rollte. Es handelte sich um insgesamt drei Silobehälter mit einem Gewicht von jeweils mehreren hundert Kilogramm. Die Behälter standen auf Rollen und waren nicht gegen Bewegung gesichert. Darüber hinaus befanden sich mehrere ungesicherte Metallbehälter an der Stirnwand der Ladefläche. Diese Situation stellte nicht nur ein erhebliches Risiko für den Fahrer, sondern auch für andere Verkehrsteilnehmer dar.

    Polizei untersagt Weiterfahrt

    Die Beamten reagierten sofort und untersagten dem Fahrer die Weiterfahrt, bis eine ordnungsgemäße Sicherung der Ladung gewährleistet war. Gegen den 52-Jährigen leiteten sie ein Ordnungswidrigkeitenverfahren ein. Auf den Mann kommt nun ein Bußgeld in Höhe von 60 Euro sowie ein Punkt im Fahreignungsregister in Flensburg zu.

    Hintergrund: Bedeutung der Ladungssicherung

    Verstöße gegen die gesetzlich vorgeschriebene Ladungssicherung gehören zu den häufigsten Ursachen für schwere Verkehrsunfälle. Schon bei geringen Bremsmanövern können ungesicherte Gegenstände immense Kräfte entwickeln und zu lebensgefährlichen Situationen führen. Die Polizei Hagen setzt deshalb gezielt auf Kontrollen, um die Verkehrssicherheit zu erhöhen.

    Weitere aktuelle Nachrichten aus der Region finden Sie auf BlaulichtMYK News sowie im Bereich Verkehr.

  • Jugendlicher (17) setzt Elektroschockgerät bei Streit ein

    Jugendlicher (17) setzt Elektroschockgerät bei Streit ein

    Hagen: Jugendlicher setzt Elektroschockgerät bei Streit am ZOB ein

    Hagen – Am Sonntag, den 31. August 2025, eskalierte am Zentralen Omnibusbahnhof (ZOB) in Hagen eine Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen. Gegen 14:30 Uhr meldeten Zeugen der Polizei Hagen einen Streit am Berliner Platz. Als Einsatzkräfte eintrafen, trafen sie auf mehrere Beteiligte und zwei verletzte Frauen.

    Jugendlicher setzt Elektroschocker ein – Frau verletzt

    Zeugen berichteten, dass zwei 17-Jährige in einen Streit mit einem Ehepaar verwickelt waren. Einer der Jugendlichen stachelte die Situation absichtlich an, um seinem gleichaltrigen Freund einen Vorwand zu liefern, sein Elektroschockgerät einzusetzen. Dieser setzte das Gerät schließlich ein und verletzte dabei eine 50-jährige Frau am Arm. Zudem griff er eine 38-Jährige an und trat sie.

    Polizei stellt Elektroschockgerät sicher

    Die Einsatzkräfte trafen die beiden 17-Jährigen in einem Bus an und begleiteten sie heraus. In der letzten Sitzreihe fanden die Beamten das Elektroschockgerät hinter den Sitzen und stellten es sicher. Der Jugendliche, der den Elektroschocker benutzte, muss sich nun wegen gefährlicher Körperverletzung und eines Verstoßes gegen das Waffengesetz verantworten. Auch der zweite 17-Jährige erhielt eine Anzeige wegen Beteiligung an der Auseinandersetzung.

    Jugendliche auf Polizeiwache gebracht

    Die Polizei brachte beide Jugendlichen zur Wache. Ein Vater holte einen der beiden dort ab, während die Beamten den zweiten Jugendlichen nach Rücksprache mit seinem amtlichen Vormund wieder entließen. Die Ermittlungen zu den genauen Hintergründen des Streits laufen.

    Interne Links zu ähnlichen Artikeln:

    Hinweise oder Zeugenmeldungen nimmt die Polizei Hagen jederzeit entgegen.

  • Frau wird von Lebensgefährten gegen Türrahmen geschubst und verletzt

    Frau wird von Lebensgefährten gegen Türrahmen geschubst und verletzt

    Frau wird von Lebensgefährten gegen Türrahmen geschubst und verletzt

    Hagen-Wehringhausen

    Im Stadtteil Wehringhausen eskalierte in der Nacht auf Dienstag (19.08.2025) ein Streit zwischen einer Frau und ihrem 40-jährigen Lebensgefährten.

    Die beiden hatten am Abend gemeinsam Alkohol in der Wohnung der Frau getrunken. Im Zuge dessen kam es zu einer zunächst verbalen Auseinandersetzung. Im weiteren Verlauf wurde der 40-Jährige jedoch derart aggressiv, dass er seine Lebensgefährtin gegen einen Türrahmen schubste, die hierdurch leicht verletzt wurde.

    Nachbarn innerhalb des Hauses nahmen bereits am Nachmittag des Vortages Streitigkeiten des Paares wahr und alarmierten schließlich nachts die Polizei.

    Als die Einsatzkräfte eintrafen, wurden sie auf Verletzungen im Gesicht der Frau aufmerksam. Der zu diesem Zeitpunkt noch vor Ort befindliche Lebensgefährte bäumte sich während der Befragung gegen die Einsatzkräfte auf und beleidigte sie lautstark. Zum Schutz der Frau und zur Verhinderung weiterer Straftaten verwiesen die Beamten den 40-Jährigen der Wohnung und brachten ihn ins Polizeigewahrsam. Dort wurde durch einen Arzt festgestellt, dass der Mann mit etwa 1,7 Promille erheblich alkoholisiert war. Zudem wies ein freiwilliger Test den Konsum von Drogen nach. Die Polizisten leiteten ein Ermittlungsverfahren ein und fertigten eine Strafanzeige. 

    Wenn auch Sie Opfer von häuslicher Gewalt werden, melden Sie die Vorfälle der Polizei oder wenden Sie sich an das kostenlose Hilfetelefon “Gewalt gegen Frauen” unter der Telefonnummer 116 016 oder das Hilfetelefon “Gewalt an Männern” unter 0800 123 9900.

    Weitere Anlaufstellen:

    Frauenberatungsstelle Hagen

    Telefon: 02331 15888 Homepage: http://www.frauenberatung-hagen.de/frauenberatung/

    Weißer Ring Hagen

    Telefon: 0151 5516 4755 Homepage: https://hagen-nrw-westfalen-lippe.weisser-ring.de/

  • Tod durch Klimagerät

    Tod durch Klimagerät

    Todesfall in Iserlohn: Kohlenmonoxidvergiftung als Ursache bestätigt

    Nach dem tragischen Todesfall eines 37-jährigen Mannes in Iserlohn hat die Staatsanwaltschaft Hagen
    die Ermittlungen vorerst abgeschlossen.

    Der Vorfall ereignete sich in der Karl-Arnold-Straße und führte zu einem Großeinsatz von Polizei und Rettungskräften.

    Obduktion bestätigt: Tod durch Kohlenmonoxid

    Eine von der Staatsanwaltschaft Hagen angeordnete Obduktion brachte nun Gewissheit:

    Der Mann verstarb an einer Kohlenmonoxidvergiftung. Die toxischen Gase führten laut Gutachten zu seinem Tod.

    Der 47-jährige Wohnungsinhaber, der ebenfalls schwere Vergiftungserscheinungen aufwies, konnte das Krankenhaus bereits am Mittwoch wieder verlassen.

    Gastherme unauffällig – mobiles Klimagerät als Auslöser

    Die Ermittlungen vor Ort führten Polizei und Sachverständige vergangene Woche durch. Dabei wurde auch die in der Wohnung installierte Gastherme geprüft. Laut Polizeiangaben zeigte diese keine technischen Defekte.

    Ein anderer Verdacht erhärtete sich jedoch:

    Zum Zeitpunkt des Unglücks war offenbar ein mobiles Klimagerät in der Wohnung in Betrieb.

    Dieses Gerät könnte die Abgase der Therme angesaugt und in der Wohnung verteilt haben. Diese unerwartete Umkehr der Luftströmung kann lebensgefährliche Kohlenmonoxid-Konzentrationen verursachen.

    Keine Hinweise auf Fremdverschulden

    Die Staatsanwaltschaft und die Polizei gehen nach aktuellem Ermittlungsstand nicht von einem strafrechtlich relevanten Verhalten aus.

    Ein technischer Defekt oder Vorsatz liegt demnach nicht vor.

    Experten warnen vor gefährlicher Kombination

    Fachleute warnen davor, mobile Klimageräte oder ähnliche Geräte in Kombination mit
    gasbetriebenen Heizsystemen zu
    nutzen.


    Solche Konstellationen können lebensgefährliche Rückströmungen verursachen – besonders in geschlossenen Räumen ohne ausreichende Belüftung.

  • Unbekannter Mann gibt sich als Sohn aus und stiehlt Schmuck einer 94-Jährigen

    Unbekannter Mann gibt sich als Sohn aus und stiehlt Schmuck einer 94-Jährigen

    Unbekannter Mann gibt sich als Sohn aus und stiehlt Schmuck einer 94-Jährigen

    Hagen-Boele

    Am Mittwochnachmittag (25.06.2025) wurde eine 94 Jahre alte Seniorin aus Boele Opfer eines Diebstahls.

    Um etwa 14.30 Uhr klingelte es an der Haustür der Frau. Als sie die Tür öffnete, sprach sie ein ihr unbekannter Mann mit “Mama” an. Er bot ihr zudem eine Zeitung an, die sie mit einer Spende bezahlte.

    Daraufhin betrat er die Wohnräume, suchte augenscheinlich nach Wertgegenständen und wurde schließlich in einem Zimmer fündig. Die 94-Jährige forderte den Mann auf, zu gehen. Anschließend verließ er das Haus in unbekannte Richtung. Als die Seniorin daraufhin nachschaute, stellte sie fest, dass der Unbekannte Schmuck entwendet hatte.

    Zu dem Mann liegt folgende Personenbeschreibung vor:

       - etwa 1,90 Meter groß
       - etwa 35 Jahre alt
       - kräftige Statur
       - kurze, dunkle Haare
       - dunkle Augen
       - afro-amerikanischer Phänotyp
       - sprach akzentfreies Deutsch
       - helle, gepflegte Kleidung
       - trug eine Umhängetasche

    Die Polizei fragt:

    Wer kann Angaben zu dem flüchtigen Dieb machen oder mit sonstigen Hinweisen die Ermittlungen der Polizei unterstützen?

    Hinweise werden telefonisch unter der 02331 986 2066 entgegengenommen. 

  • Frau stirbt nach Messerattacke durch Lebenspartner

    Frau stirbt nach Messerattacke durch Lebenspartner

    31-Jährige nach Streit tödlich verletzt

    Hagen

    Mittwochabend (18.06.2025) kam es in einer Wohnung am Märkischen Ring zu einem Tötungsdelikt. Gegen 22.50 Uhr erlitt eine 31-jährige Frau nach Streitigkeiten mit ihrem Lebenspartner mehrere Stichverletzungen durch ein Messer.

    Reanimationsversuche durch herbeigerufene Rettungskräfte bleiben erfolglos. Die Syrerin verstarb kurze Zeit später in einem Krankenhaus. Polizeibeamte trafen den 37-jährigen tatverdächtigen Lebenspartner der getöteten Frau noch in der Wohnung an und nahmen ihn vorläufig fest. Für die weiteren Ermittlungen wurde eine Mordkommission der Hagener Polizei eingesetzt. Die Staatsanwaltschaft Hagen prüfte die Beantragung eines Haftbefehls gegen den 37-jährigen Syrer. 

    Die Staatsanwaltschaft Hagen hat nach Prüfung einen Haftbefehl wegen des Verdachts des Totschlags gegen den 37-jährigen Lebenspartner der Frau gestellt.

    Der Mann wurde einem Haftrichter vorgeführt und befindet sich in Untersuchungshaft. Weitere Auskünfte zur Tat und zum Motiv können derzeit nicht erteilt werden. Die Ermittlungen dauern an.

  • Batterie aus Auto in Wehringhausen gestohlen

    Batterie aus Auto in Wehringhausen gestohlen

    Batterie aus Auto in Wehringhausen gestohlen

    Hagen

    In der Zeit zwischen Montagmorgen (16.06.2025) und Dienstagnachmittag stahlen bislang unbekannte Täter die Batterie eines in Wehringhausen geparkten Autos.

    Der 34-jährige Fahrzeughalter hatte den Citroen in der Minervastraße geparkt. Als er zu dem Auto zurückkehrte, musste er feststellen, dass die Batterie aus dem Motorraum ausgebaut und gestohlen wurde.

    Das Handschuhfach im Innern des Fahrzeugs war ebenfalls durchwühlt. Polizeibeamte leiteten ein Strafverfahren wegen des besonders schweren Falls des Diebstahls ein. 

  • Schulkinder und Polizei verteilen Dank- und Denkzettel

    Schulkinder und Polizei verteilen Dank- und Denkzettel

    Daumen hoch oder Daumen runter? – Schulkinder und Polizei verteilen Dank- und Denkzettel

    Hagen

    Schülerinnen und Schüler der Grundschule Funckepark hatten am heutigen Donnerstagmorgen (12.06.2025) eine ganz besondere Aufgabe:

    In Zusammenarbeit mit mehreren Polizeibeamtinnen und -beamten verteilten sie Dank- und Denkzettel an Verkehrsteilnehmende.

    Der Hintergrund der Aktion ist die Prävention im Bereich Verkehr

    Einsatzkräfte des Verkehrsdienstes postierten sich mit den jungen “Hilfs-Sheriffs” kurz nach Schulbeginn am Ende der Blumenstraße, einer ausgewiesenen Spielstraße, die sich in unmittelbarer Nähe zu der Schule befindet.

    Mit dem Geschwindigkeitsmessgerät überprüften die Beamtinnen und Beamten, ob die Verkehrsteilnehmenden in angemessenem Tempo unterwegs waren.

    Am Ende der Straße wurden alle Fahrerinnen und Fahrer angehalten und erhielten von
    den Kindern einen orangenen oder grünen Zettel.

    Fuhren die Verkehrsteilnehmenden in Schrittgeschwindigkeit durch die Straße, händigten die Kinder einen grünen Dankzettel mit “Daumen hoch” aus.

    Gemeinsam mit den Verkehrssicherheitsberatern Viola Seel und Martin Krimmel bedankten sie sich oder gaben bei besonders rücksichtsvollem Verhalten einen Applaus.

    Bei einer überhöhten Geschwindigkeit teilten sie jedoch einen roten Denkzettel mit “Daumen runter” aus und erklärten:

    “Das ist eine Spielstraße! Sie dürfen nur so schnell fahren, wie wir gehen können.”

    Rund 30 Erstklässler beteiligten sich mit ihren Lehrkräften an der Aktion und verteilten in dem verkehrsberuhigten Bereich insgesamt 25 Zettel, davon 8 Dankzettel und 17 Denkzettel.

    Verwarnungsgelder wurden nicht ausgesprochen.

    In gemeinsamer Regie führten Polizeibeamtinnen und -beamte und die Schüler lediglich Präventionsgespräche.