Schlagwort: Rosenheim

  • Messer-Bedrohung am Bahnhof Rosenheim: Zwei Männer stoppen bewaffneten Betrunkenen

    Messer-Bedrohung am Bahnhof Rosenheim: Zwei Männer stoppen bewaffneten Betrunkenen

    Zwei Männer greifen mutig ein

    Am Dienstagnachmittag (5. Mai) kam es am Bahnhof Rosenheim zu einem gefährlichen Zwischenfall. Ein offenbar stark alkoholisierter Mann soll eine 20-jährige Frau mit einem Küchenmesser bedroht haben. Zwei couragierte Männer reagierten sofort und verhinderten möglicherweise Schlimmeres.

    20-Jährige offenbar unvermittelt mit Messer bedroht

    Nach bisherigen Erkenntnissen sprach der 55-jährige Deutsche die junge Frau zunächst in einem Geschäft innerhalb der Bahnhofshalle an. Laut Zeugenaussagen machte er ihr Komplimente. Als die Kundin den Verkaufsbereich verlassen wollte, stellte sich der Mann ihr plötzlich in den Weg und hielt ihr unvermittelt ein Küchenmesser entgegen.

    Die 20-Jährige schrie daraufhin laut auf. Ein weiterer Kunde bemerkte die bedrohliche Situation sofort und griff unmittelbar ein.

    Zwei Männer stoppen den Bewaffneten

    Ein 46-jähriger Ungar stellte sich nach eigenen Angaben direkt vor den bewaffneten Mann. Gleichzeitig reagierte auch ein Mitarbeiter des Geschäfts geistesgegenwärtig. Dem 27-jährigen Syrer gelang es nach ersten Erkenntnissen, dem Tatverdächtigen das Messer abzunehmen.

    Kurz darauf trafen Kräfte der DB Sicherheit sowie Beamte der Landes- und Bundespolizei am Bahnhof Rosenheim ein. Die Einsatzkräfte nahmen den 55-Jährigen vorläufig fest.

    Alkoholtest ergibt rund 2,1 Promille

    Die Bundespolizei brachte den Mann anschließend zur Dienststelle. Ein dort durchgeführter Alkoholtest ergab einen Wert von etwa 2,1 Promille.

    Auch mehrere Stunden nach seiner Festnahme äußerte sich der Beschuldigte laut Bundespolizei nicht zu den Vorwürfen. Nachdem keine akute Gefahr mehr von ihm ausgegangen sein soll, wurde der Polizeigewahrsam beendet.

    Bundespolizei Rosenheim ermittelt weiter

    Die Ermittlungen wegen der Messer-Bedrohung am Bahnhof Rosenheim dauern derzeit an. Die junge Frau blieb körperlich unverletzt, erlitt jedoch einen erheblichen Schock.

    Weitere aktuelle Polizeimeldungen aus Bayern und Deutschland findest Du auch in unserer Rubrik Deutschland sowie unter News.

    Informationen der Bundespolizei findest Du zusätzlich auf der offiziellen Webseite der Bundespolizei.

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  • Bundespolizei stoppt Schleusung: Vier Migranten ohne Papiere am Bahnhof Rosenheim aufgegriffen

    Bundespolizei stoppt Schleusung: Vier Migranten ohne Papiere am Bahnhof Rosenheim aufgegriffen

    Migranten ohne Einreisepapiere in Rosenheim gestoppt

    Die Bundespolizei hat am Dienstag (31. März) am Bahnhof Rosenheim eine vierköpfige Gruppe von Migranten ohne Einreisepapiere aufgegriffen. Die Männer waren zuvor mit einem Regionalzug aus Kufstein eingereist. Obwohl sie gültige Fahrkarten vorweisen konnten, fehlten ihnen die notwendigen Dokumente für die Einreise nach Deutschland.

    Kontrolle am Bahnhof führt zu Feststellung

    Im Rahmen einer Grenzkontrolle überprüften Einsatzkräfte die Insassen des Zuges. Dabei stellten sie fest, dass die vier Männer keine gültigen Ausweispapiere oder Visa mitführten. Die Bundespolizei brachte die Gruppe daraufhin zur Dienststelle am Bahnhof Rosenheim.

    Weitere aktuelle Meldungen findest Du auch unter News oder im Bereich Deutschland.

    Schleusung über Österreich organisiert

    Nach eigenen Angaben stammen die Männer im Alter zwischen 22 und 33 Jahren aus der Türkei. Sie erklärten, dass sie zuvor mithilfe eines Lastkraftwagens nach Österreich gebracht worden seien. Die Weiterreise nach Deutschland erfolgte anschließend per Zug.

    Das Ticket für die Zugfahrt wurde laut Aussage der Migranten von einer bislang unbekannten Person organisiert. Für die gesamte Schleusung zahlten sie nach eigenen Angaben jeweils rund 2.500 Euro.

    Keine Dokumente – direkte Zurückweisung

    Da die Männer weder Reisepässe noch andere Identitätsnachweise oder Visa vorlegen konnten, leitete die Bundespolizei Verfahren wegen versuchter unerlaubter Einreise ein. Anschließend wiesen die Beamten die vier Personen nach Österreich zurück.

    Informationen zur Arbeit der Bundespolizei findest Du auch auf der offiziellen Seite der Bundespolizei.

    Ermittlungen laufen weiter

    Die genauen Hintergründe der Schleusung sowie die beteiligten Personen sind derzeit Gegenstand laufender Ermittlungen. Die Behörden prüfen insbesondere, wer die Organisation der Reise übernommen hat und welche Strukturen hinter der Schleusung stehen. 

  • Sexuelle Belästigung im Nachtzug: Bundespolizei nimmt 46-Jährigen in Rosenheim fest

    Sexuelle Belästigung im Nachtzug: Bundespolizei nimmt 46-Jährigen in Rosenheim fest

    Sexuelle Belästigung im Nachtzug: Festnahme in Rosenheim

    Ein Vorfall im Nachtzug von München in Richtung Salzburg hat am Samstagabend (21. März) für einen Polizeieinsatz gesorgt. Die Bundespolizei nahm am Bahnhof Rosenheim einen 46-jährigen Mann fest, der im Verdacht steht, eine junge Frau sexuell belästigt zu haben. Zudem konnte der Tatverdächtige keinen gültigen Fahrschein vorweisen.

    Aufdringliches Verhalten im Abteil

    Nach Angaben der Bundespolizei fiel der Mann bereits während der Zugfahrt durch sein aufdringliches Verhalten gegenüber anderen Reisenden auf. Die Deutsche Bahn informierte daraufhin die Beamten über eine Person im Zug, die sowohl ohne Ticket unterwegs war als auch andere Fahrgäste belästigte.

    Besonders betroffen war eine 22-jährige Frau. Sie schilderte, dass sich der Mann ihr mehrfach unangenehm näherte und sie wiederholt unvermittelt an der Innenseite ihres Oberschenkels berührte. Die Situation sorgte im Abteil für erhebliche Verunsicherung.

    Festnahme am Bahnhof Rosenheim

    Beim Halt in Rosenheim griff die Bundespolizei ein. Die Beamten trafen auf den Tatverdächtigen, der sich mit einer spanischen Identitätskarte auswies, jedoch keinen Fahrschein vorlegen konnte. Aufgrund der Vorwürfe nahmen die Einsatzkräfte den 46-Jährigen wegen des Verdachts der sexuellen Belästigung sowie der Leistungserschleichung fest.

    Der Mann musste den Zug verlassen und wurde zur Dienststelle gebracht. Dort zeigte er sich zunehmend aggressiv und unkooperativ gegenüber den Beamten.

    Vorstrafen und Untersuchungshaft

    Die Überprüfung seiner Personalien ergab, dass der wohnsitzlose Beschuldigte bereits mehrfach in Deutschland polizeilich aufgefallen war. In der Vergangenheit stand er unter anderem wegen sexueller Belästigung, exhibitionistischer Handlungen, Betrugs und Diebstahls im Fokus der Behörden.

    Auf Antrag der Staatsanwaltschaft ordnete das Amtsgericht Rosenheim Untersuchungshaft an. Der Mann wurde daraufhin in die Justizvollzugsanstalt Traunstein gebracht.

    Konsequenzen für den Tatverdächtigen

    Mit der Entscheidung des Gerichts sitzt der Beschuldigte nun in Haft und muss sich wegen der Vorwürfe verantworten. Die Ermittlungen dauern an.

    Weitere aktuelle Meldungen findest Du auch in unserem Bereich News sowie unter Deutschland und Fahndungen.

    Offizielle Informationen stellt auch die Bundespolizei sowie die bayerische Justiz bereit.

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  • Mehrere Personen am Bahnhof Rosenheim in Gewahrsam genommen

    Mehrere Personen am Bahnhof Rosenheim in Gewahrsam genommen

    Bundespolizei Rosenheim nimmt mehrere Personen am Bahnhof in Gewahrsam

    In der Nacht von Montag auf Dienstag (10./11. November) hat die Bundespolizei am Bahnhof Rosenheim vier Personen festgesetzt.

    Die Beamten nahmen einen polnischen Mann sowie drei Jugendliche aus der Slowakei und Syrien in Gewahrsam. Keine der Personen durfte nach den Maßnahmen die Fahrt fortsetzen.

    Vermisste Jugendliche aus der Slowakei wird gewalttätig

    Eine 17-jährige Slowakin wurde in einem Zug aus Wien ohne Fahrkarte angetroffen. Nach der Kontrolle am Bahnhof Rosenheim zeigte sie sich gegenüber den Beamten zunehmend aggressiv. In der Dienststelle beleidigte und bespuckte sie Polizisten und schlug auf diese ein. Die Jugendliche wurde wegen Widerstands, Körperverletzung und Beleidigung angezeigt. Eine Überprüfung ergab, dass sie seit rund einer Woche in der Slowakei als vermisst galt.

    Ein hinzugezogener Arzt bestätigte eine Eigen- und Fremdgefährdung. Die Jugendliche wurde daher in eine psychiatrische Einrichtung für Jugendliche in München eingeliefert. Dort stellte sich heraus, dass sie unter Kokaineinfluss stand.

    Betrunkener Pole uriniert in Gewahrsamszelle

    Ein 32-jähriger Pole fiel während einer Fahrscheinkontrolle durch auffälliges Verhalten auf. Ohne gültige Fahrkarte und Ausweis brachte ihn die Bundespolizei zur Dienststelle. Ein Alkoholtest ergab rund 2,8 Promille. Während er auf seine Anzeige wegen Leistungserschleichung wartete, urinierte der Mann in den Gewahrsamsbereich.

    Als sich sein Gesundheitszustand verschlechterte, wurde der Rettungsdienst alarmiert. Der Mann kam in ein Krankenhaus nach Bad Aibling.

    Zwei syrische Jugendliche ohne Einreisepapiere

    In einem Zug aus Innsbruck kontrollierte die Bundespolizei zwei minderjährige Syrer (16 und 17 Jahre). Zwar besaßen sie gültige Fahrkarten, jedoch keine Einreisepapiere. Beide wurden am Bahnhof Rosenheim festgenommen. Ermittlungen ergaben, dass sie bereits in den Niederlanden registriert worden waren.

    Nach Abschluss der Maßnahmen übergab die Bundespolizei die Jugendlichen dem Kreisjugendamt Rosenheim zur Betreuung und Unterbringung.

    Bundespolizei Rosenheim mehrfach im Einsatz

    Die Fälle verdeutlichen, wie häufig die Bundespolizei am stark frequentierten Bahnhof Rosenheim mit grenzüberschreitenden Situationen konfrontiert ist. Immer wieder müssen Beamte einschreiten, um sowohl Reisende als auch das Bahnpersonal zu schützen.

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  • Regionalzug kollidiert mit Baum auf Bahnstrecke München–Rosenheim

    Regionalzug kollidiert mit Baum auf Bahnstrecke München–Rosenheim

    Regionalzug kollidiert mit Baum in München

    München. Auf der Bahnstrecke zwischen München und Rosenheim kam es am Montagvormittag zu einem Zwischenfall, als ein Regionalzug der Bayerischen Regiobahn (BRB) mit einem umgestürzten Baum kollidierte.

    Glücklicherweise wurde niemand verletzt, doch die Strecke musste für mehrere Stunden gesperrt werden.

    Baum durchbricht Lärmschutzwand und landet auf den Gleisen

    Gegen 11:20 Uhr stürzte zwischen dem Münchner Hauptbahnhof und dem Ostbahnhof ein Baum um.

    Der Stamm durchbrach die Lärmschutzwand, und mehrere Äste ragten auf die Gleise. Ein Regionalzug, der sich auf dem Weg nach München befand, kollidierte mit den herabhängenden Ästen.

    Dabei wurde die Front des Zuges beschädigt. Auch eine Lok auf dem Gegengleis streifte die Äste und erlitt leichte Schäden.

    Feuerwehr räumt Strecke und unterstützt Evakuierung

    Die Feuerwehr München rückte mit mehreren Einsatzkräften an, um die Reste des Baumes zu entfernen.

    Mit einem Trennschleifer beseitigten sie Teile der beschädigten Lärmschutzwand. Parallel dazu unterstützten sie die Evakuierung des betroffenen Zuges. Rund 400 Fahrgäste mussten den Zug verlassen und wurden zu Fuß zur nächsten U-Bahn-Station begleitet.

    Unterstützung für mobilitätseingeschränkte Fahrgäste

    Zwei Personen mit Sehbehinderung sowie zwei weitere mit Gehbeeinträchtigung konnten den Weg nicht eigenständig zurücklegen. Feuerwehrkräfte begleiteten sie sicher zum Münchner Hauptbahnhof.

    Trotz des Sachschadens blieb der Vorfall ohne Personenschäden – ein großer Erfolg für das Zusammenspiel von Bahnpersonal und Rettungskräften.

    Bahnstrecke für Stunden gesperrt

    Die Bahnstrecke München–Rosenheim blieb mehrere Stunden gesperrt, während die Aufräumarbeiten liefen. Der Bahnverkehr wurde umgeleitet, und zahlreiche Züge verspäteten sich. Die Höhe des entstandenen Sachschadens ist bislang nicht bekannt.

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  • 13-Jähriger stürzt in Kiefersfelden ins Gleis – Lokführer reagiert blitzschnell

    13-Jähriger stürzt in Kiefersfelden ins Gleis – Lokführer reagiert blitzschnell

    Lokführer reagiert geistesgegenwärtig

    Am Mittwochmorgen, dem 24. September, kam es am Bahnhof in Kiefersfelden zu einem gefährlichen Vorfall. Ein 13-jähriger Schüler stürzte kurz vor Einfahrt eines Regionalzugs vom Bahnsteig ins Gleis. Dank der schnellen Reaktion des Lokführers blieb der Junge unverletzt und ein schweres Unglück konnte verhindert werden.

    Unfallgeschehen am Bahnsteig

    Gegen 8.00 Uhr wartete der Schüler auf seinen Regionalzug. Ein Zeuge berichtete, dass der Jugendliche am Bahnsteigrand stand und in Richtung des einfahrenden Zuges blickte. Offenbar verlor er beim Vorlehnen das Gleichgewicht und fiel mit seiner Büchertasche vom Rücken auf den Gleiskörper. Der 51-jährige Triebfahrzeugführer erkannte die Situation und leitete sofort eine Notbremsung ein. Dadurch kam der Zug noch rechtzeitig vor dem Jungen zum Stehen.

    Folgen für den Schüler und die Fahrgäste

    Der 13-Jährige erlitt nach ersten Erkenntnissen lediglich Abschürfungen und Prellungen, stand aber unter großem Schock. Der Rettungsdienst brachte ihn vorsorglich ins Kufsteiner Krankenhaus. Die Fahrgäste im Regionalzug blieben trotz der abrupten Bremsung unverletzt.

    Bundespolizei mahnt zur Vorsicht

    Die Bundespolizei Rosenheim wertet den Vorfall als tragischen Unfall, nutzt ihn jedoch, um auf die Gefahren im Bahnbereich aufmerksam zu machen. Bahnsteige seien keine Spielplätze, sondern Wartezonen zum Ein- und Aussteigen. Insbesondere die weiße Linie markiere den Bereich, hinter dem sich Reisende vor Einfahrt eines Zuges aufhalten müssen.

    Drängeln, Schubsen oder das Abstellen von Taschen im Sicherheitsbereich erhöhen die Gefahr von Unfällen erheblich. Gerade zum Schuljahresbeginn appelliert die Polizei an Schüler und Eltern, diese Regeln zu beachten. Wer sich an die Sicherheitsvorgaben hält, schützt sich selbst und andere.

    Weitere Informationen

    Aktuelle Hinweise der Bundespolizei finden Sie direkt auf der offiziellen Webseite der Bundespolizei. Weitere regionale Nachrichten aus dem Bereich Rosenheim und Umgebung lesen Sie auf blaulichtmyk.de/news/ sowie in der Rubrik Deutschland.

  • Ekelerregender Angriff am Bahnhof Rosenheim: Frau attackiert Bundespolizei mit Kot

    Ekelerregender Angriff am Bahnhof Rosenheim: Frau attackiert Bundespolizei mit Kot

    Frau ohne Fahrschein greift Polizisten in Rosenheim an

    Am Mittwoch, den 10. September, hat sich am Bahnhof Rosenheim ein außergewöhnlich ekelerregender Vorfall ereignet.

    Eine 50-jährige Ukrainerin reiste ohne gültigen Fahrschein von München nach Rosenheim und versuchte, sich der Kontrolle zu entziehen.

    Die Situation eskalierte, als Beamte der Bundespolizei eingriffen.

    Kontrolle endet mit aggressivem Widerstand

    Laut Bundespolizei hatte die Frau versucht, sich der Überprüfung zu entziehen, indem sie sich in der Toilette des Regionalzuges einschloss. Der Zugbegleiter informierte daraufhin die Polizei, da die Frau ohne Fahrkarte unterwegs war. Auf dem Bahnsteig zeigte sich die Frau äußerst aggressiv, weigerte sich, die Beamten zur Dienststelle zu begleiten, und versuchte mehrmals, sich durch Schläge und Flucht zu entziehen.

    Ungewöhnliche und ekelerregende Angriffsmethode

    Als die Polizisten die Frau schließlich fesseln wollten, kam es zu einem unfassbaren Angriff:

    Die Frau zog ihre Hose herunter, drehte sich zu einem Beamten um und entleerte ihren Darm. Der Kot traf einen Fahrkartenautomaten sowie Hose und Schuhe eines Bundespolizisten. Dieser musste daraufhin seine Dienstkleidung wechseln und eine gründliche Reinigung vornehmen.

    Mehrere Anzeigen gegen die Frau

    Die Bundespolizei leitete nach dem Vorfall mehrere Ermittlungsverfahren ein, unter anderem wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, Betrug und Verunreinigung von Bahnanlagen. Nach einer dringend notwendigen Dusche in der Inspektion Rosenheim wurde die Frau aus dem Polizeigewahrsam entlassen. Eine weitere strafrechtliche Verfolgung steht bevor.

    Hintergrund: Strengere Kontrollen im Bahnverkehr

    Die Bundespolizei führt regelmäßig Kontrollen im Zugverkehr durch, um Betrug durch Schwarzfahren zu unterbinden und für Sicherheit zu sorgen.

    In Rosenheim kommt es dabei immer wieder zu Einsätzen, da die Strecke zwischen München und Salzburg zu den stark frequentierten Verbindungen gehört. Weitere Informationen zu aktuellen Polizeimeldungen finden Sie unter Blaulicht News.

    Offizielle Mitteilungen und aktuelle Hinweise veröffentlicht die Bundespolizei auf ihrer Website.

  • Totschläger bei Grenzkontrollen festgenommen

    Totschläger bei Grenzkontrollen festgenommen

    International wegen Totschlags gesucht

    Kiefersfelden (A93) / Rosenheim – 

    Am Montag, dem 14. Juli, hat die Bundespolizei auf der A93 bei Kiefersfelden einen flüchtigen Straftäter festgenommen. Der 35-jährige Mann wurde international wegen Totschlags gesucht.

    Kontrolle auf der A93 deckt Identitätsbetrug auf

    Im Rahmen einer grenzpolizeilichen Kontrolle überprüften die Beamten die Insassen eines in Deutschland zugelassenen Fahrzeugs. Der Beifahrer zeigte einen bulgarischen Ausweis vor.

    Doch schnell war klar: Das Dokument war eine Fälschung.

    Weitere gefälschte Papiere entdeckt

    Bei der anschließenden Durchsuchung fanden die Bundespolizisten zudem einen bulgarischen Führerschein. Auch dieser stellte sich als gefälscht heraus. Die Beamten nahmen den Mann fest.

    Fingerabdrücke decken wahre Identität auf

    Die Identitätsprüfung per Fingerabdruck brachte Klarheit. Der Mann stammt aus der Republik Moldau. Er wird seit 2017 mit internationalem Haftbefehl gesucht. Der Vorwurf: Totschlag.

    Sicherheitsleistung in Höhe von 3.000 Euro

    Die Staatsanwaltschaft Rosenheim ordnete eine Sicherheitszahlung von 3.000 Euro an. Diese wurde geleistet. Der Beschuldigte wurde daraufhin dem Amtsgericht Rosenheim vorgeführt.

    Inhaftierung in München-Stadelheim

    Der Haftrichter ordnete die Inhaftierung an. Die Bundespolizei brachte den Mann in die Justizvollzugsanstalt München-Stadelheim. Dort wartet er auf ein mögliches Auslieferungsverfahren an die Republik Moldau.

  • Tödlicher Motorradunfall auf der L286

    Tödlicher Motorradunfall auf der L286

    Tödlicher Motorradunfall auf der L286

    Rosenheim (Kreis AK)

    Am 06.05.25, gegen 18:20 Uhr befuhr ein 18-jähriger Mann aus der VGV Betzdorf-Gebhardshain die Landesstraße 286 aus der Ortslage Elkenroth kommend in Richtung Rosenheim (Kreis AK).

    Ausgangs einer Senke verlor er aus bislang unbekannten Grund die Kontrolle über sein Zweirad. Dieses geriet ins Schleudern und kam von der Fahrbahn ab. Der 18-jährige wurde von seinem Fahrzeug geschleudert und erlitt bei dem folgenden Sturz so schwere Verletzungen, dass er trotz sofortiger Reanimationsmaßnahmen noch an der Unfallstelle verstarb. Für die Zeit der Unfallaufnahme war die L286 gesperrt. Die Polizei Betzdorf hat die Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen. Neben der Polizei waren Rettungsdienst, Notarzt, Straßenmeisterei und Feuerwehr an der Unfallstelle.

  • Auch zweiter Schleusungsversuch scheitert

    Auch zweiter Schleusungsversuch scheitert

    In zwei Tagen zweimal wegen Schleuserei angezeigt

    Kiefersfelden / Rosenheim

    Die Bundespolizei hat am Sonntag (2. Februar) einen mutmaßlichen syrischen Schleuser im Regionalzug zwischen Kufstein und Rosenheim festgenommen. Ihm wird vorgeworfen, eine Libanesin sowie vier syrische Staatsangehörige wiederholt ins Land gebracht zu haben. Nur einen Tag zuvor hatten Bundespolizisten die sechsköpfige Reisegruppe ohne Papiere in einem Reisebus aus Italien nahe Kiefersfelden in Gewahrsam genommen und nach Österreich zurückgewiesen.

    Zunächst trafen Kontrollbeamte am Samstagabend an der A93 auf den Syrer, der mit einem erwachsenen und zwei jugendlichen Landsleuten, einer Libanesin sowie einem syrischen Kind in einem Reisebus mit italienischer Zulassung unterwegs war. Eigenen Angaben zufolge hatte die Reisegruppe, die offenkundig von dem 47-jährigen Mann geleitet wurde, geplant, längerfristig in Deutschland zu bleiben.

    Über Visa oder sonstige Aufenthaltserlaubnisse verfügte keine der sechs Personen.

    Ersten Erkenntnissen zufolge sind die sechs miteinander verwandt beziehungsweise familiär verbunden. Sie erklärten, mithilfe einer Schleuserorganisation vor Monaten über den Libanon nach Libyen und von dort über das Mittelmeer bis nach Italien gekommen zu sein. Anschließend wären sie mit einem Fernreisebus weitergefahren.

    Für die etappenweise durchgeführte Tour hätten Schlepper einen mittleren fünfstelligen Betrag verlangt. Die bereits in Italien registrierten Personen wurden jeweils wegen des Verdachts der unerlaubten Einreise festgenommen und angezeigt. Der 47-Jährige, der die Busfahrkarten besorgt hatte, erhielt zudem eine Strafanzeige wegen Einschleusens von Ausländern. Tags darauf wurde die Gruppe nach Österreich zurückgewiesen.

    Die Gruppe hatte jedoch offenbar kein Interesse an einem Aufenthalt jenseits Deutschlands und so setzten sich alle sechs wenig später in Kufstein in einen Regionalzug nach Rosenheim. Bei der grenzpolizeilichen Kontrolle im Zug fanden die Bundespolizisten schnell heraus, dass die Migranten tags zuvor schon einmal ohne Papiere angetroffen und zurückgewiesen worden waren.

    Erneut wurden sie wegen ihrer illegalen Einreiseversuche und, da sie über keine Fahrkarten verfügten, auch noch wegen Leistungserschleichung angezeigt.

    Den 47-jährigen Syrer, der die Gruppe abermals anführte, beschuldigte die Bundespolizei ein zweites Mal des Einschleusens von Ausländern. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen und eingehender Belehrung sind die sechs Migranten Sonntagnachmittag wieder von Rosenheim aus nach Österreich zurückgewiesen worden.

    Über das Wochenende verteilt hat die Rosenheimer Bundespolizei im Rahmen der Grenzkontrollen insgesamt rund 40 Personen ohne die erforderlichen Einreisepapiere festgestellt. Sie stammen insbesondere aus Syrien, der Türkei, Indien und Nigeria. Etwa 30 von ihnen mussten das Land wieder verlassen, insbesondere da kein vorrangiges Interesse an Schutz oder Asyl in der Bundesrepublik nachvollzogen werden konnte. Die übrigen knapp zehn wurden einer Münchner Erstaufnahmestelle zugeleitet.

     
     
     
  • Einreiseversuche mit falschen oder fremden Papieren

    Einreiseversuche mit falschen oder fremden Papieren

    Einreiseversuche mit falschen oder fremden Papieren

    Kiefersfelden / Rosenheim

    Die Rosenheimer Bundespolizei hat am Mittwoch (29. Januar) mehreren Männern jeweils die Einreise verweigert. Die Migranten hatten im Bereich Kiefersfelden offenkundig versucht, die Beamten während der Grenzkontrollen mit ihren Papieren zu täuschen. Damit handelte sich jeder der Beschuldigten eine Strafanzeige ein.

    Am Mittwochmorgen stoppten Raublinger Grenzpolizisten in Kiefersfelden einen Wagen mit deutschen Kennzeichen. Der Beifahrer wies sich mit einem griechischen Flüchtlingspass aus. Ein bei der Durchsuchung des 21-Jährigen aufgefundener türkischer Führerschein bestätigte die Vermutung, dass die im griechischen Pass vermerkte Person und der türkische Staatsangehörige nicht identisch sind. Wie der Türke an den fremden Pass gekommen war, ist Gegenstand der Ermittlungen der hinzugezogenen Rosenheimer Bundespolizei. Wie sich ferner herausstellte, war der Mann nur wenige Tage zuvor von Bundespolizisten im Zug von Kufstein nach Rosenheim beim Versuch, illegal einzureisen, ohne Papiere angetroffen und zurückgewiesen worden. Mit seiner Rückkehr unter falschen Personalien handelte er sich eine zweite Anzeige wegen versuchter unerlaubter Einreise sowie ein Strafverfahren wegen Missbrauchs von Ausweispapieren ein. Über den weiteren Aufenthalt im Land wird das eingeschaltete Bundesamt für Migration und Flüchtlinge zuständigkeitshalber noch zu entscheiden haben.

    Ein 29-jähriger Insasse eines italienischen Reisebusses wies sich bei der Grenzkontrolle an der A93 auf Höhe Kiefersfelden mit einem italienischen Ausweis aus. Den Bundespolizisten fiel sofort auf, dass es sich bei der Identitätskarte um eine “glatte Fälschung” handelte. Wie die Ermittlungen ergaben, handelt es sich bei dem vermeintlichen Italiener tatsächlich um einen Algerier. Mit einer Strafanzeige wegen Urkundenfälschung und versuchter unerlaubter Einreise im Gepäck musste der Nordafrikaner Deutschland wieder verlassen und die Rückreise nach Österreich antreten.

    Auch einem bosnischen Staatsangehörigen verweigerte die Bundespolizei die Einreise. Der 24-Jährige wurde an der Inntalautobahn ebenfalls in einem italienischen Reisebus kontrolliert. Er händigte den Beamten zur Kontrolle einen italienischen Ausweis aus. Auch dieses Dokument erwies sich als Fälschung. Demzufolge wurde der junge Mann festgenommen, angezeigt und wenig später nach Österreich zurückgewiesen.

  • Bundespolizei vollstreckt Geld- und Freiheitsstrafen

    Bundespolizei vollstreckt Geld- und Freiheitsstrafen

    Bundespolizei vollstreckt Geld- und Freiheitsstrafen

    Kiefersfelden (A93) / Rosenheim

    Die Bundespolizei hat bei Grenzkontrollen an der A93 am Dienstag (7. Januar) die Reise eines gesuchten türkischen Staatsangehörigen wegen einer offenen Geldstrafe unterbrochen. Tags zuvor trafen die Beamten in der Kontrollstelle auf eine Italienerin, gegen die ein Haftbefehl vorlag. Dieser Feststellung gingen die Verhaftungen eines Kroaten sowie eines Bulgaren an der Inntalautobahn voraus. Beide Männer müssen längere Freiheitsstrafen verbüßen.

    Der Türke, der lediglich eine österreichische Asylkarte mitführte, war Beifahrer eines in Österreich zugelassenen Autos. Mithilfe seiner Personalien fanden die Bundespolizisten heraus, dass er aufgrund eines Strafbefehls des Amtsgerichts Laufen wegen eines Verstoßes gegen das Aufenthaltsgesetz eine Geldstrafe von rund 1.200 Euro zu zahlen hatte. Der 22-Jährige verfügte zunächst nicht über diese Summe, allerdings legten seine Mitfahrer zusammen und zahlten den geforderten Betrag. Somit blieb ihm die Ersatzhaft erspart. Da er jedoch keine Papiere für den geplanten Aufenthalt in Deutschland besaß, wurde er mit einer Anzeige wegen illegalen Einreiseversuchs im Gepäck nach Österreich zurückgewiesen.

    Wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis hatte das Amtsgericht Bamberg eine Geldstrafe von rund 1.000 Euro einschließlich Verfahrenskosten gegen eine Italienerin angeordnet. Die 46-Jährige musste ihre Busreise unterbrechen, um die ausstehenden Justizschulden zu begleichen. Nachdem ihr dies gelungen war,
    konnte sie ihre Fahrt in Richtung München fortsetzen.

    Für einen bulgarischen Businsassen blieb die Fahrt hingegen beendet.

    Wie sich bei der Personalienüberprüfung herausstellte, war dem 35-Jährigen das Freizügigkeitsrecht vom Ausländeramt Hamburg aberkannt worden. Er hatte Deutschland verlassen müssen, nachdem er einen Teil seiner in der Vergangenheit von der Hamburger Justiz verhängten Haftstrafen wegen schweren Raubs und Diebstahls “abgesessen” hatte. Mit seiner Rückkehr in die Bundesrepublik wurden die Restfreiheitsstrafen von insgesamt 449 Tagen fällig. Die Rosenheimer Bundespolizei brachte den Bulgaren in die Justizvollzugsanstalt Bernau.

    Dort fand sich auch ein Kroate wieder, der ebenfalls mit einem italienischen Reisebus unterwegs war. Bei seiner Kontrolle schlug der Polizeicomputer Alarm, weil er wegen eines früheren Verstoßes gegen das Freizügigkeitsgesetz gesucht wurde. Das Amtsgericht Offenbach hatte eine Geldstrafe in Höhe von 4.900 Euro festgesetzt. Da der 37-Jährige nicht über die entsprechenden finanziellen Möglichkeiten verfügte, blieb ihm nichts anderes übrig, als die vom Gericht ersatzweise festgelegte 120-tägige Haft anzutreten. Die Bundespolizisten lieferten ihn ins Bernauer Gefängnis ein.

  • Bundespolizei entlarvt gefälschte Papiere – Syrer und Italiener bei Grenzkontrollen vorläufig festgenommen

    Bundespolizei entlarvt gefälschte Papiere – Syrer und Italiener bei Grenzkontrollen vorläufig festgenommen

    Bundespolizei entlarvt gefälschte Papiere
    Syrer und Italiener bei Grenzkontrollen vorläufig festgenommen

    Kiefersfelden / Rosenheim

    Die Bundespolizei hat am Dienstag (17. Dezember) bei Grenzkontrollen nahe Kiefersfelden mehrere Papiere als Fälschungen entlarvt. Auf die bei den Grenzkontrollen festgestellten Besitzer der gefälschten Urkunden kommen voraussichtlich schon bald die jeweiligen Strafverfahren zu.

    Am Abend überprüften die Bundespolizisten an der A93 die Dokumente eines Syrers. Der Businsasse verfügte über einen syrischen Reisepass und einen internationalen Führerschein. Andere erforderliche Einreisepapiere, wie etwa ein Visum oder eine Aufenthaltserlaubnis, besaß er nicht. Die Beamten erkannten, dass es sich bei dem Führerschein des 53-Jährigen um eine “glatte Fälschung” handelt. Er wurde wegen eines illegalen Einreiseversuchs sowie wegen Verschaffens falscher amtlicher Ausweise angezeigt. Aufgrund seines Schutzersuchens ist er am Mittwoch einer Aufnahmestelle des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge zugeleitet worden. Dort wird über seinen weiteren Verbleib im Land noch entschieden werden.

    Bereits Dienstagnachmittag fanden die Kontrollbeamten einen weiteren gefälschten Führerschein. In diesem Fall führte ein italienischer Staatsangehöriger das offenkundig falsche Dokument in seinen Reiseutensilien mit. Der 37-Jährige musste den Bundespolizisten ebenfalls in die Rosenheimer Dienststelle folgen. Dort wurde auch er wegen Verschaffens falscher amtlicher Ausweise angezeigt. Nach dieser “zwangsweise” eingelegten Reiseunterbrechung konnte er seine Fahrt wieder fortsetzen.

    Zuvor nahmen die Bundespolizisten einen 38-Jährigen wegen des Verdachts der Urkundenfälschung sowie der versuchten unerlaubten Einreise fest. Dieser wies sich in der Kontrollstelle den Beamten gegenüber mit einer griechischen Identitätskarte aus. Rasch stellte sich bei der Überprüfung des Ausweises heraus, dass es sich dabei um einen Täuschungsversuch des Mannes handelte. Recherchen ergaben, dass der Busreisende tatsächlich aus Syrien stammt. Das vorgezeigte griechische Dokument war schlicht falsch. Der angezeigte Syrer wurde seinem Schutzersuchen entsprechend vorerst an eine Aufnahmeeinrichtung in München weitergeleitet. Über seinen Aufenthalt in der Bundesrepublik wird noch zu entscheiden sein.

  • Mit Schlagring auf Kopf eingeschlagen

    Mit Schlagring auf Kopf eingeschlagen

    Bundespolizei ermittelt wegen gefährlicher Körperverletzung

    Prien am Chiemsee / Rosenheim

    Die Bundespolizei ermittelt gegen einen bislang unbekannten Täter, der am Mittwoch (4. Dezember) einem Mann am Bahnsteig in Prien zwei Platzwunden am Kopf zugefügt hat. Der verletzte 23-Jährige musste ins Krankenhaus gebracht werden.

    Ein Zeuge verständigte die Polizei, nachdem er gegen 14:00 Uhr beobachtet hatte, wie ein Unbekannter am Bahnsteig unvermittelt mit einem Schlagring auf einen afghanischen Staatsangehörigen eingeschlagen hatte. Den Schlägen war offenbar ein kurzer Streit vorausgegangen. Die blutenden Kopfwunden konnten noch vor Ort vom alarmierten Rettungsdienst versorgt werden. Zur weitergehenden Behandlung und Beobachtung wurde der Verletzte vorübergehend in ein Priener Krankenhaus eingeliefert.

    Beamte der verständigten Polizeiinspektion in Prien konnten den flüchtigen Täter nicht mehr vor Ort antreffen. Dieser sei nach Angaben eines weiteren Zeugen unmittelbar nach der Tat über die Gleise in Richtung des Bahnhofsgebäudes beziehungsweise Busbahnhofs davongelaufen.

    Dort könnte er dann in einen der abfahrbereiten Busse gestiegen sein. Er sei zwischen 1,70 und 1,75 Meter groß gewesen und habe blau-weiße Kleidung getragen. Aufgrund des vorausgegangenen Streitgesprächs wird angenommen, dass es sich bei dem unbekannten Schläger um einen Landsmann des
    afghanischen Geschädigten handeln könnte.

    Die zuständigkeitshalber eingeschaltete Bundespolizei hat die Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung und eines Verstoßes gegen das Waffengesetz aufgenommen. Da sich zum Zeitpunkt der Tat zahlreiche Reisende im Bahnhofsbereich aufgehalten hatten, gehen die Ermittler davon aus, dass noch weitere Zeugen die Tat beobachtet haben dürften. Sie werden gebeten, sich für weitergehende Täterhinweise bei der Bundespolizeiinspektion Rosenheim unter der Telefonnummer 08031 / 8026-2102 zu melden.

  • Nach Einreise: Businsasse muss 364 Tage in Haft

    Nach Einreise: Businsasse muss 364 Tage in Haft

    Nach Einreise: Businsasse muss 364 Tage in Haft

    Kiefersfelden (A93) / Rosenheim

    So hatte sich ein türkischer Staatsangehöriger seine Rückkehr in die Bundesrepublik offenbar nicht vorgestellt. Statt sich unbehelligt im Land aufzuhalten, musste er nicht zuletzt dank der Rosenheimer Bundespolizei den ersten Advent in Bernau in der Haftanstalt verbringen. Dort wird er voraussichtlich auch fast ein ganzes Jahr lang bleiben müssen.

    Bei der Einreisekontrolle an der A93 auf Höhe Kiefersfelden stellten die Bundespolizisten fest, dass gegen den türkischen Businsassen ein Haftbefehl der Hamburger Staatsanwaltschaft vorlag. Ausgewiesen hatte sich der 42-Jährige mit einem italienischen Flüchtlingspass. Die Überprüfung seiner Personalien ergab, dass er bereits im Jahr 2017 vom Landgericht Hamburg wegen “Beihilfe zum bewaffneten illegalen Handel mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge” zu einer Freiheitsstrafe von dreieinhalb Jahren verurteilt worden war. Nachdem er einen Teil des Gefängnisaufenthalts “abgesessen” hatte, wurde er aus Deutschland abgeschoben. Gleichzeitig war er belehrt worden, dass mit seiner Rückkehr der nicht verbüßte Rest von 364 Tagen fällig würde.

    Den mitgeführten Papieren zufolge hatte der abgeschobene Türke zwischenzeitlich in Italien Fuß gefasst. Seine Busfahrt von Rom in Richtung München wurde ihm zum Verhängnis. Im Anschluss an die Grenzkontrolle brachte die Bundespolizei den Verhafteten in die Justizvollzugsanstalt nach Bernau. Die geplante Reise wird er wohl erst unmittelbar vor der nächsten Adventszeit fortsetzen können.

  • 17 syrische Migranten in Gewahrsam genommen

    17 syrische Migranten in Gewahrsam genommen

    17 syrische Migranten in Gewahrsam genommen

    Kiefersfelden / Rosenheim

    Von Donnerstag auf Freitag (22. November) hat die Bundespolizei bei Grenzkontrollen an der A93
    nahe Kiefersfelden die Busreisen von insgesamt 17 syrischen Staatsangehörigen beendet. Es wurden Ermittlungen wegen illegaler Einreiseversuche sowie Visumserschleichung aufgenommen.

    Einer der syrischen Busreisenden verfügte über eine bulgarische Aufenthaltskarte, die ihn aber lediglich dazu berechtigt, sich in Bulgarien aufzuhalten. Bei der grenzpolizeilichen Befragung erklärte er,
    dass er sich auf dem Weg zu einer Arbeitsstelle in Niedersachsen befände. Für einen Arbeitsaufenthalt
    in der Bundesrepublik fehlten dem 40-Jährigen jedoch die notwendigen Dokumente.

    Während der Kontrolle der anderen Insassen des italienischen Reisebusses stellte sich heraus, dass der Mann von seiner 33-jährigen Ehefrau und seinen fünf Kindern im Alter von 9 bis 16 Jahren begleitet wurde.

    Der Syrer gestand ein, dass er in Bulgarien als Flüchtling registriert worden wäre, sich aber nun mit seiner Familie, die er zunächst in der syrischen Heimat zurückgelassen hätte, ein neues Leben in Deutschland aufbauen wollte. Die bulgarischen Visa, die er über Mittelsmänner für seine Frau und seine Kinder für einen fünfstelligen Betrag hatte beschaffen lassen, dienten lediglich dem Zweck, dass diese überhaupt in die EU reisen konnten. Ziel sei jedoch von Anfang an gewesen, sich gemeinsam in Deutschland niederzulassen.

    In einem anderen Reisebus mit italienischer Zulassung trafen die Bundespolizisten auf eine 35-jährige Syrerin mit ihren fünf Kindern im Alter von 8 bis 16 Jahren sowie eine 43-jährige Landsfrau mit ihren drei Kindern im Alter von 14, 15 und 17 Jahren. Alle verfügten über bulgarische Visa, die sie berechtigt hätten, sich für begrenze Zeit in Bulgarien aufzuhalten. Ihren Schilderungen zufolge hätten sie sich diese Visa allerdings nur besorgt, um nach Europa zu gelangen. An einem Aufenthalt in Bulgarien hätten sie generell kein Interesse gehabt, vielmehr wollten sie nach Deutschland um jeweils Asyl zu beantragen.

    Die insgesamt vier Erwachsenen und 13 Minderjährigen mussten die beiden Reisebusse verlassen und den Beamten von der Kontrollstelle an der Inntalautobahn nach Rosenheim zur Dienststelle der Bundespolizei folgen. Die Bundespolizisten leiteten Verfahren wegen versuchter illegaler Einreisen beziehungsweise wegen Visumserschleichung ein. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurden die Migranten einer Aufnahmestelle des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge zugeleitet. Von dort aus wird über ihren weiteren Verbleib in der Bundesrepublik zu entscheiden sein.

  • Taxifahrt zieht Ermittlungen nach sich

    Taxifahrt zieht Ermittlungen nach sich

    Bundespolizei stoppt Taxi mit syrischen Migranten

    Rosenheim / A8

    Die Bundespolizei hat am Sonntag (3. November) nahe der Autobahnausfahrt Rosenheim einen Taxifahrer vorläufig festgenommen. Der gebürtige Afghane beförderte mit seinem in Deutschland zugelassenen Wagen vier syrische Migranten. Aufgrund der Umstände der Fahrt, wurde der Fahrzeugführer der Schleuserei beschuldigt.

    In den frühen Morgenstunden stoppten Bundespolizisten ein Taxi, das auf der A8 in Richtung Rosenheim unterwegs war. In dem Auto befanden sich neben dem Fahrer vier weitere Männer. Der 29-jährige “Taxler” konnte sich mit einer deutschen Niederlassungserlaubnis ausweisen. Seine Mitfahrer führten hingegen keine Papiere mit. Nach eigenen Angaben handelt es sich um Syrer im Alter zwischen 26 und 34 Jahren. Sie schilderten, dass Schleuser ihre Tour entlang der “Balkan-Route” bis ins deutsch-österreichische Grenzgebiet etappenweise organisiert hätten. Der Taxifahrer erklärte, von all dem nichts gewusst zu haben. Er hätte lediglich einen telefonisch eingegangenen Fahrauftrag angenommen. Ersten Recherchen der Bundespolizei zufolge ließ sich bei der im Landkreis Berchtesgadener Land ansässigen Taxizentrale jedoch keine Anfrage für diese nächtliche Fahrt nachvollziehen. Außerdem stellte sich heraus, dass das Taxameter für diese Beförderungsleistung nicht eingeschaltet war.

    Die vier Syrer und der Afghane wurden getrennt voneinander zur Bundespolizei-Dienststelle nach Rosenheim gebracht. Dort wurde der in Oberbayern gemeldete Taxifahrer vernommen. Nach Abschluss aller erforderlichen Maßnahmen konnte er ohne seine Fahrgäste die Heimreise antreten. Die offenkundig geschleusten Personen wurden einer Aufnahmestelle für Flüchtlinge in München zugeleitet. Laut Rosenheimer Bundespolizei dauern in diesem Fall die Ermittlungen wegen Einschleusens von Ausländern noch an.

  • Europaweit gesuchter Zigarettenschmuggler gefasst

    Europaweit gesuchter Zigarettenschmuggler gefasst

    Europaweit gesuchter Zigarettenschmuggler gefasst

    Kiefersfelden (A93) / Rosenheim

    Am Dienstag (15. Oktober) hat die Bundespolizei bei Grenzkontrollen nahe Kiefersfelden einen europaweit gesuchten Zigarettenschmuggler gefasst. Die rumänische Justiz hatte gegen den Ukrainer bereits im Jahr 2017 einen europäischen Haftbefehl erlassen.

    Kurz nach Mitternacht unterzogen Bundespolizisten an der A93 die beiden Insassen eines Autos mit tschechischem Kennzeichen einer grenzpolizeilichen Kontrolle. Am Steuer saß ein ukrainischer Staatsangehöriger, der sich mit seinem Reisepass und einem tschechischen Visum ordnungsgemäß ausweisen konnte. Seine Beifahrerin hingegen verfügte lediglich über eine slowakische Duldung. Eigenen Angaben zufolge war sich das Paar bewusst, dass dieses Dokument ausschließlich zum Aufenthalt in der Slowakei, nicht aber zum Reisen durch Europa berechtigt. Daher wurde die Frau des illegalen Einreiseversuchs und der Mann der Beihilfe dazu beschuldigt. Angesichts des Tatvorwurfs zeigten sie sich einsichtig und schlugen einhellig vor, Deutschland sofort wieder zu verlassen. Ihrem Wunsch, gemeinsam unverzüglich nach Österreich zurückzufahren, entsprach die Bundespolizei jedoch nicht.

    Fingerabdrücke offenbaren europäischen Haftbefehl

    Wie sich mithilfe der Fingerabdrücke des 33-Jährigen herausstellte, wurde er von den rumänischen Behörden unter anderen Personalien europaweit per Haftbefehl gesucht. Demnach war er 2016 in Rumänien wegen Zigarettenschmuggels zu einer Freiheitsstrafe von fünf Jahren verurteilt worden. Statt sich dem Urteil zu fügen, gelang es ihm offenkundig, sich unter anderen Personalien abzusetzen. Nach jahrelanger Suche konnte der Ukrainer nunmehr in der Grenzkontrollstelle der Bundespolizei dingfest gemacht werden. Er wurde auf Anordnung der verständigten Generalstaatsanwaltschaft in München beim Rosenheimer Amtsgericht vorgeführt. Der richterlichen Entscheidung entsprechend brachten die Bundespolizisten den Verhafteten in die Justizvollzugsanstalt München-Stadelheim, wo er auf seine Auslieferung nach Rumänien zu warten hat.

    In absehbarer Zeit wird er sich im Übrigen auch noch mit einer Strafanzeige wegen des Verdachts der Beihilfe zur unerlaubten Einreise seiner 28-jährigen Begleiterin auseinandersetzen müssen. Die Ukrainerin wurde nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen nach Österreich zurückgewiesen.

  • Offene Geldstrafe von rund 10.000 Euro – Bundespolizei verhaftet gesuchte Bulgarin

    Offene Geldstrafe von rund 10.000 Euro – Bundespolizei verhaftet gesuchte Bulgarin

    Offene Geldstrafe von rund 10.000 Euro – Bundespolizei verhaftet gesuchte Bulgarin

    Kiefersfelden / A93 / Rosenheim

    Die Bundespolizei Rosenheim hat am Montag (12. August) bei Grenzkontrollen auf der Inntalautobahn eine 46-jährige Bulgarin festgenommen. Ihre ausstehenden Justizschulden in Höhe von rund 10.000 Euro konnte sie nicht begleichen. Die Beamten brachten sie daher ins Gefängnis, wo sie voraussichtlich bis nächsten Sommer bleiben muss.

    Bei der Überprüfung der Personalien einer Busreisenden auf der A93 schlug der Fahndungscomputer gleich mit zwei Eintragungen Alarm. Seit Anfang 2023 suchte die Staatsanwaltschaft München die Bulgarin wegen Steuerhinterziehung. Die Staatsanwaltschaft Nürnberg Fürth war aufgrund eines laufenden Verfahrens ebenso an ihrem Aufenthaltsort interessiert. Dafür sollte auch eine Sicherheitsleistung von circa 2.700 Euro erhoben werden. Die Kaution konnte die 46-Jährige noch bezahlen. Da ihr für die restlichen rund 10.000 Euro die finanziellen Mittel fehlten, musste die Frau die gerichtlich angeordnete Ersatzfreiheitsstrafe antreten. Rosenheimer Bundespolizisten lieferten sie in die Haftanstalt Stadelheim ein.