Schlagwort: Schiffsunfall

  • Schiffsunfall in Neuss: Containerschiff kracht gegen Hubbrücke

    Schiffsunfall in Neuss: Containerschiff kracht gegen Hubbrücke

    Schiffsunfall in Neuss: Containerschiff kollidiert mit Eisenbahn-Hubbrücke

    Am Dienstagvormittag, den 24. März 2026, kam es im Neusser Hafen zu einem größeren Einsatz für die Feuerwehr. Gegen 10:48 Uhr wurde die Feuerwehr in Neuss zum Hafenbecken 4 an der Duisburger Straße alarmiert. Grund war ein Schiffsunfall in Neuss, bei dem ein Containerschiff mit einer Eisenbahn-Hubbrücke kollidierte.

    Kollision mit Brückenkonstruktion bestätigt

    Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte bestätigte sich die Lage unmittelbar. Das Containerschiff war im Bereich der Hubbrücke mit der Konstruktion zusammengestoßen. Durch die Wucht der Kollision wurden mehrere Container beschädigt und verschoben.

    Zwei Container fielen direkt ins Hafenbecken. Weitere Container gerieten in eine instabile Lage, rutschten teilweise nach und verkeilten sich zwischen Schiff und Brücke.

    Aufwendige Bergungsmaßnahmen eingeleitet

    Um die Situation unter Kontrolle zu bringen, stimmten sich alle beteiligten Akteure eng ab. Die Einsatzleitung entschied, die Eisenbahn-Hubbrücke anzuheben. Dadurch schufen die Einsatzkräfte die Voraussetzung für eine sichere Bergung der Container.

    Ein Kranschiff der Neuss-Düsseldorfer Häfen unterstützte die Maßnahmen vor Ort. Während der Bergungsarbeiten ließen die Einsatzkräfte zwei weitere Container kontrolliert ins Wasser fallen, um eine sichere Lage herzustellen.

    Die Feuerwehr sicherte die Container im Anschluss. Das Kranschiff hob sie anschließend aus dem Hafenbecken. Nach aktuellen Erkenntnissen waren alle betroffenen Container leer.

    Hafendurchfahrt nach sechs Stunden wieder frei

    Nach Abschluss der Maßnahmen übergab die Feuerwehr die Einsatzstelle an den Hafenmeister. Der Einsatz endete gegen 17:00 Uhr am Nachmittag.

    Die Hafendurchfahrt blieb während der gesamten Bergungsarbeiten gesperrt. Nach rund sechs Stunden gaben die Verantwortlichen den Bereich wieder für den Schiffsverkehr frei. 

  • Schiffsunfall und Umweltverschmutzung im Hafen Lahnstein

    Schiffsunfall und Umweltverschmutzung im Hafen Lahnstein

    Am 19. Dezember 2025 sorgte eine schwerwiegende Gewässerverunreinigung im Hafen von Lahnstein für einen größeren Einsatz von Polizei und Feuerwehr. Die zuständigen Kräfte mussten schnell reagieren, um weitere Umweltschäden zu verhindern und die Lage vor Ort unter Kontrolle zu bringen.

    Schiffsunfall und Umweltverschmutzung im Hafen Lahnstein

    Gegen 08:58 Uhr meldete die Integrierte Leitstelle Montabaur eine starke Verunreinigung des Wassers im Lahnsteiner Hafenbereich. Vorangegangen war in der Nacht vom 17. Dezember ein Havariefall mit einem Gütermotorschiff, das mit Sand und Kies beladen war. Aufgrund mehrfacher Grundberührungen drang Wasser in den Schiffsrumpf ein und machte eine provisorische Leckabdichtung nötig. Nach dieser Sicherung durfte das Schiff dann weiterfahren – bis es am Morgen erneut Probleme gab.

    Als die Besatzung auffällig starkes Wasser in der Bilge bemerkte, entschied sie sich, das Wasser gemeinsam mit Bilgenwasser über Bord zu pumpen. Dabei entstand ein Öl-Wasser-Gemisch, das sich schnell über eine große Fläche im Hafen ausbreitete und zu einer deutlichen Gewässerverunreinigung führte. Die betroffene Flüssigkeitsmenge wird auf rund 10 m³ geschätzt.

    Einsatz der Feuerwehr und behördliche Maßnahmen

    Unmittelbar nach der Meldung rückte die Freiwillige Feuerwehr Lahnstein aus und brachte eine Ölsperre in der Hafenzufahrt aus. Diese Maßnahme sollte verhindern, dass sich die Verunreinigung weiter ausbreitet. Gleichzeitig sperrten Einsatzkräfte den Hafenbereich ab, um eine Gefährdung von Menschen, Tieren und der Umwelt auszuschließen.

    Das Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Rhein stellte als zuständige Fachbehörde ein Weiterfahrverbot für das betroffene Schiff aus. Außerdem ordnete es an, die Ladung vollständig zu entladen und die Leckstelle dauerhaft zu verschließen. All diese Maßnahmen dienten dazu, weitere Austritte von Schadstoffen zu verhindern und langfristige Schäden an der Lahn zu vermeiden.

    Strafverfahren eingeleitet – Behörden bitten um Hinweise

    Im Anschluss an den Einsatz leiteten die Behörden ein Strafverfahren wegen Gewässerverunreinigung ein. Die Ermittlungen laufen weiter. Zeugen oder Personen mit relevanten Beobachtungen werden gebeten, sich an die Pressestelle des Polizeipräsidiums Einsatz, Logistik und Technik zu wenden. Dort stehen die zuständigen Ansprechpartner sowohl telefonisch als auch per E-Mail für Rückfragen zur Verfügung.

    Die Polizei Rheinland-Pfalz weist darauf hin, dass es sich bei den veröffentlichten Pressemitteilungen um aktuelle und offizielle Sachstände handelt, die von den Behörden im Rahmen ihrer Arbeit herausgegeben werden. Sie dienen der transparenten Information der Öffentlichkeit.

    Weitere Hintergrund-Beiträge zur Umweltverschmutzung und zu Einsätzen im Kreis MYK findest Du regelmäßig bei uns.

     

  • Manöver mit Promille: Betrunkener Kapitän rammt Seeschiff

    Manöver mit Promille: Betrunkener Kapitän rammt Seeschiff

    Manöver mit Promille: Betrunkener Kapitän rammt Seeschiff

    Bremen

    Mit über 1,6 Promille “an Bord” hat ein russischer Kapitän am Donnerstagabend beim Ablegemanöver in den Bremer Industriehäfen ein anderes Schiff touchiert. Verletzt wurde niemand – es entstand jedoch Sachschaden an beiden Seeschiffen.

    Nach bisherigen Erkenntnissen streifte der 55-jährige Frachtschiffsführer beim Ausparken vom Terminal 1 mit der Backbordseite seines Hecks die Vorkante eines am Pier liegenden Schiffes.

    Beide Wasserfahrzeuge wurden dabei leicht beschädigt. Als die Einsatzkräfte der Wasserschutzpolizei Bremen zur Unfallaufnahme erschienen, fiel ihnen sofort Alkoholgeruch beim Kapitän auf.

    Ein freiwilliger Atemalkoholtest bestätigte den Verdacht: über 1,6 Promille.

    Die Polizisten untersagten dem Mann die Weiterfahrt. Es folgten eine angeordnete Blutentnahme und die Einbehaltung einer Sicherheitsleistung in Höhe von 5.000 Euro. Die Ermittlungen gegen den Kapitän wegen einer Gefährdung des Schiffsverkehrs dauern an.

  • Schiffsunfall auf dem Rhein – hoher Sachschaden

    Schiffsunfall auf dem Rhein – hoher Sachschaden

    Schiffsunfall auf dem Rhein – hoher Sachschaden

    Duisburg/Köln

    Auf der Deutzer Platte (Rhein-Kilometer 688) ereignete sich am Donnerstagmorgen (8. Mai, 09:52 Uhr) ein Unfall mit mehreren beteiligten Schiffen.

    Der Sachverhalt im Detail:

    Der Schubverband eines Gütermotorschiffs hatte sich festgefahren. Beim Versuch, sich eigenständig wieder freizufahren, brachen die Koppeldrähte, die den vorderen Teil mit dem hinteren Hauptschiff verbanden. Dadurch geriet der vordere Schiffsteil, Schubleichter genannt, in Schieflage und rammte zwei stillliegende Boote. Deren Festmacherleinen rissen durch den Aufprall ab. Die Boote stießen wiederum gegen ein vor Anker liegendes Tagesausflugsschiff, dessen Befestigung ebenfalls abriss und gegen ein weiteres Tagesausflugsschiff prallte. Insgesamt waren in den Unfall fünf Schiffe involviert.

    Glück im Unglück:

    Alle Schiffe waren mit Schiffsführern besetzt und konnten schnell wieder unter Kontrolle gebracht werden, sodass niemand verletzt wurde. Die Schadenssumme wird auf einen hohen sechsstelligen Betrag geschätzt. An dem Einsatz waren jeweils zwei Boote der Kölner Wasserschutzpolizei und des Wasserschutzamtes sowie ein Feuerwehr- und ein Rettungsboot beteiligt. Per Funk ging eine Warnung an den laufenden Schiffsverkehr raus. Es gab mehrere Einschränkungen für den Fluss abwärtsfahrenden Verkehr.

  • Schiffsunfall auf dem Rhein

    Schiffsunfall auf dem Rhein

    Schiffsunfall auf dem Rhein

    St. Goarshausen

    Am 16.04.2025 gegen 01:15 Uhr kam es im Bereich St. Goarshausen zu einem Schiffsunfall.

    Während einer Begegnung bei Rheinkilometer 553 stieß ein talfahrendes mit 1400 Tonnen Benzin beladenes Tankmotorschiff mit einem bergfahrenden ungeladenen Tankmotorschiff seitlich zusammen. In der Folge fuhr sich das talfahrende Fahrzeug bei Rheinkilometer 553,600 rechtsrheinisch fest.

    Hierbei kam es im Bereich des Buges zu einem geringen Wassereinbruch. Die undichte Stelle konnte mit bordeigenen Mittel abgedichtet werden. Es kam zu keinem Produktaustritt. Verletzt wurde niemand.

    Bei dem Bergfahrer konnten kein Schaden festgestellt werden. Das Fahrzeug setzte seine Fahrt nach der Schiffsunfallaufnahme fort.

    Nach der Havarie wurde der Bereich zwischen Bingen und St. Goar durch das zuständige Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt (WSA) für die Schifffahrt gesperrt. Die Schifffahrtssperre dauert an.

    Im Laufe des heutigen Tages wird durch das WSA über die weitere Vorgehensweise entschieden.

    Die Ermittlungen zur Unfallursache dauern an.

  • Schiffsunfall auf dem Rhein bei Wanheim

    Schiffsunfall auf dem Rhein bei Wanheim

    Gütermotorschiff fährt in anderes Schiff

    Duisburg

    Am Freitagabend (20. Dezember, 19:15 Uhr) übersah ein belgischer Schiffsführer eines Gütermotorschiffes ein stillliegendes Gütermotorschiff und fuhr in Höhe Wanheim (Rhein-Kilometer 771) ungebremst in dieses hinein.

    Das niederländische Schiff wurde am Heck senkrecht aufgerissen und stark eingedrückt. Da der
    Riss oberhalb der Wasserlinie lag, kam es zu keinem Wassereinbruch.

    Für die Dauer der Unfallaufnahme mussten zwei andere Fahrzeuge auf die Gefahrenstelle
    aufmerksam gemacht werden. Nachdem die Maschine, die Ruderanlage und die Pfahlanker des niederländischen Schiffes durch einen Sachverständigen geprüft worden waren, fuhr das Schiff
    um 00:50 Uhr in den Hafen Huckingen.

    Das Schiff des Belgiers konnte ohne großen Schaden seine Fahrt fortsetzen. Personenschäden oder
    eine Gewässerverunreinigung gab es durch den Unfall nicht. Die Wasserschutzpolizei hat die
    Ermittlungen zum Unfallhergang aufgenommen.

  • Schiffsunfall auf dem Rhein

    Schiffsunfall auf dem Rhein

    Schiffsunfall auf dem Rhein bei Remagen: Schubverband läuft auf Grund

    Remagen-Oberwinter

    Am 25. September 2024, um 01:45 Uhr, wurde der Revierzentrale Oberwesel ein Schiffsunfall auf dem Rhein bei Remagen gemeldet. Auf Höhe der Ortslage Remagen-Oberwinter, bei Rheinkilometer 538,0,
    ist ein Schubverband auf Grund gelaufen.

    Nach ersten Ermittlungen stellte sich heraus, dass sich bei dem Schubverband, bestehend aus einem Gütermotorschiff und einem gekoppelten Schubleichter, während der Talfahrt ein Koppeldraht löste. Dadurch drehte sich der Kopf des Verbandes nach Steuerbord ab. Der Schiffsführer reagierte schnell und leitete ein Notmanöver ein. Infolgedessen lief der Verband gestreckt zur Stromrichtung am linken Ufer, außerhalb der Fahrrinne, auf Grund. Der Verband ist mit 4000 Tonnen Stahl beladen.

    Es wurden umgehend der Bug- und Heckanker ausgebracht. Weder Wassereinbrüche noch Personenschäden wurden gemeldet. Das Schiff liegt jedoch vollständig auf Grund und kann sich nicht aus eigener Kraft befreien. Ein Freiturnen ist nur mit externer Maschinenhilfe möglich.

    Ein Freiturnen sowie die Weiterfahrt ist nur nach vorheriger Absprache und Genehmigung des zuständigen Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt (WSA) erlaubt. Weitere Maßnahmen des WSA werden bei Tageslicht am Morgen erfolgen.

    Eine Aufnahme des Schiffsunfalls erfolgte durch die Wasserschutzpolizei Koblenz an der Unfallstelle. Die notwendigen Unfalldaten wurden erfasst, die weitere Bearbeitung übernimmt die Wasserschutzpolizei Andernach.

  • Schiffsunfall auf der Mosel: Frachtschiff rammt Spundwand !

    Schiffsunfall auf der Mosel: Frachtschiff rammt Spundwand !

    Schiffsunfall auf der Mosel: Frachtschiff rammt Spundwand !

    Bruttig-Fankel

    Am Dienstag, 21.11.2023 gegen 07.00 Uhr wollte ein Gütermotorschiff (GMS) in die Schleuse Fankel einfahren und zu Tal schleusen. Bei der Einfahrt in den Vorhafen verfiel das GMS vermutlich aufgrund der starken Strömung Richtung Wehr. Trotz durchgeführtem Notmanöver fuhr das GMS im Schleusenvorhafen die landseitige Spundwand an und kam mit dem Heck an der Molenspitze zwischen beiden Schleusenkammern fest. Hier entstand am Bug des Fahrzeugs ein Riss oberhalb der Wasserlinie und es kam zu erheblichen Schäden an der Spundwand sowie der Schleusenanlage. Anschließend konnte das Fahrzeug längsseits an der beschädigten Spundwand sicher festmachen.

    Ein entsprechendes Weiterfahrverbot wurde bis zur Abklärung durch einen Sachverständigen ausgesprochen. Die Wasserschutzpolizei Koblenz hat die Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen.

    Die übrige Schifffahrt kann weiterhin die zweite Schleusenkammer nutzen, so dass keine wesentlichen Verkehrsbeeinträchtigungen zu erwarten sind.

  • Schiffsunfall auf dem Rhein

    Schiffsunfall auf dem Rhein

    Schiffsunfall auf dem Rhein

    Kestert

    Am gestrigen Abend gegen 19:00 Uhr kam es zu einem Schiffsunfall zweier Gütermotorschiffe in der Nähe der Ortslage Kestert bei Rheinkilometer 562. Hierbei stießen beide frontal zusammen. Eines der unbeladenen Schiffe schlug leck. Es traten Betriebsstoffe aus. Die örtlichen Feuerwehren beheben diese Leckage. Die B42 ist in diesem Bereich komplett gesperrt. Ermittlungen bezüglich Ursache und Schaden dauern an. Es wird entsprechend nachberichtet.

  • Hoher Schaden nach Schiffsunfall

    Hoher Schaden nach Schiffsunfall

    Bremen – 

    Ein vertäutes Autotransportschiff riss sich am Sonntagabend in Bremerhaven von seinem Liegeplatz los, prallte gegen das andere Ufer und warf dabei einen Werftkran um. Der Schaden wird auf einen
    hohen sechsstelligen Bereich geschätzt.

    Die Achterleinen des 227 Meter langen und 32 Meter breiten Schiffes rissen sich gegen 21 Uhr
    mitsamt Poller aus der Pier. Der Frachter trieb vom Westufer ans Ostufer und beschädigte das Schwimm- und Trockendock, die Kajenanlage und brachte einen Werftkran zu Fall.

    Insgesamt entstand ein erheblicher Sachschaden, verletzt wurde niemand. Das Schiff wurde später durch Schlepper gesichert und an den ursprünglichen Liegeplatz zurückgebracht. Ein Zusammenhang mit der Unwetterlage kann nicht ausgeschlossen werden. Die Ermittlungen dazu dauern an.

  • Schiffsunfall unter erheblicher Alkoholeinwirkung in Bingen

    Schiffsunfall unter erheblicher Alkoholeinwirkung in Bingen

    Mainz – 

    Am 28.06.2023 gegen 12:49 Uhr meldete die Revierzentrale Oberwesel der Wasserschutzpolizei Mainz, dass es zu einem Schiffsunfall zwischen zwei Großfahrzeugen an den Dalben im Bereich des Binger Hafensdamms gekommen sei. Ein mit Metallschrott beladenes Gütermotorschiff habe zunächst am linksrheinischen Autoverladeplatz, Kopf zu Tal angelegt Beim wieder Losmachen stieß es gegen ein Tankmotorschiff und rutsche an diesem mit seinem Heck entlang zu Tal.

    Im weiteren Verlauf sei es einem zu Tal fahrendem FGKS gefährlich nah gekommen. Hiernach stieß es ebenfalls mit dem Heck backbords gegen einen Dalben unterhalb des TMS und setzte seine Fahrt noch zu Tal bis unterhalb der Hafeneinmündung Bingen fort. Dort legte er sich still. Bei der Unfallaufnahme an Bord wurde beim Schiffsführer Atemalkoholgeruch festgestellt. Ein angebotener Atemalkoholtest ergab einen Wert von 3,14 Promille. Das Rheinpatent des Schiffsführers wurde sichergestellt und die Weiterfahrt untersagt. Eine Blutprobe wurde angeordnet und eine Strafanzeige gefertigt.

  • Schiffsunfall auf der Weser

    Schiffsunfall auf der Weser

    Bremen – 

    Ort: 	Bremen-Burglesum, OT Werderland, Weser  KM 14
    Zeit: 	09.02.2023, 19.30 Uhr

    Ein Maschinenausfall bei einem Frachter führte am Donnerstagabend auf der Weser in Bremen zu einem Schiffsunfall. Verletzt wurde niemand.

    Das Frachtschiff war auf dem Weg nach Großbritannien. In Höhe Niederbüren fielen die Maschinen aus und das Schiff lief auf Grund. Nachdem mehrere Abschleppversuche scheiterten, konnte der Frachter nach dem Drehen der Tide befreit und in die Neustädter Häfen geschleppt werden. Während der Maßnahmen musste die Weser zwischenzeitlich für den Schiffsverkehr gesperrt werden. Die weiteren Ermittlungen durch die Wasserschutzpolizei Bremen dauern an.

  • Schiffsunfall in Bremerhaven

    Schiffsunfall in Bremerhaven

    Bremen

    Ort: 	Bremerhaven-Nordschleuse
    Zeit: 	01.02.2023, 15.15 Uhr

    Ein Autotransporter kollidierte am Mittwochnachmittag auf der Weser in Bremerhaven mit einer Spundwand. Verletzt wurde niemand, es entstand aber hoher Sachschaden.

    Nach derzeitigen Erkenntnissen brach beim Einfahren in den Schleusenvorhafen der Nordschleuse die Leine des Schleppers. Durch den Starkwind war es der Schiffsführung des Autotransporters nicht möglich, die Kollision mit der Spundwand an der Südmole zu verhindern. Es kam zu erheblichen Sachschäden von etwa 50.000 Euro am beteiligten Schiff und der Spundwand. Das Schiff darf vorläufig nicht auslaufen. Die Ermittlungen zur genauen Unfallursache dauern noch an.

  • Unfall im Schiffsbetrieb

    Unfall im Schiffsbetrieb

    Unfall im Schiffsbetrieb
    Lukendach geht durch Windböe über Bord

    Andernach – Am Freitag, den 07.05.21, gg. 11:30 Uhr, wird die WSPSt. Andernach vom Hafenmeister der Stadtwerke Andernach über einen Unfall im Schiffsbetrieb in Kenntnis gesetzt.
    Ein Gütermotorschiff (GMS) wird im Hafen Andernach mit Stahlcoils und Paketen mit Stahlblechen beladen.
    Das 135 lange und leere GMS öffnet zum Schutz der Ladung vor Regen nur zwei Parzellen der Lukendächer im achteren Bereich.
    Durch ein schnell herannahendes Unwetter (Starkregen i.V.m. Windböen) wird ein ca. 700 Kg schweres Edelstahl-Lukendach (ca. 11 m Länge und 2 m Breite) aus den mit Gusseisen gesicherten seitlichen Halterungen (jeweils drei Halterungen an Bb. und Stb.-Seite), welche am Tennebaum mittels Scharnieren verschweißt waren, gerissen und durch die Windböen nach außenbords getragen.

    Blaulicht auf YouTube:

    Weitere Lukendächer wurden ebenfalls aus den Führungsschienen gerissen, gingen jedoch nicht über Bord.

    Ermittlungen zur Unfallaufnahme ergaben, dass sich zum Zeitpunkt des Unfalls im Schiffsbetrieb keinerlei Besatzungsmitglieder an Deck, bzw. in der Nähe der Verladestelle befanden.
    Mittels bordeigenem Sonar des Dienstbootes der WSP-Station Andernach konnte das versunkene Lukendach in Nähe des Schifffsantriebs aufgefunden werden. Ein örtlich ansässiges Tauchunternahmen wurde durch den Geschädigten bestellt. Dieser konnte die Bergung des Daches gegen 14 Uhr bewerkstelligen.

     

    https://blaulichtmyk.de/unfall-mit-personenschaden-4/