Schlagwort: Schockanruf

  • Erneute Betrugswelle in Lahnstein

    Erneute Betrugswelle in Lahnstein

    Koblenz – 

    Betrüger nutzen Unfall-Szenarien, um hohe Geldsummen zu erlangen

    Eine besonders perfide Methode des Telefonbetruges, der sogenannte Schockanruf, hatte in der letzten Woche den Raum Lahnstein und Koblenz erfasst. Betrüger nutzten raffinierte Taktiken und versuchten, gutgläubige Menschen zu täuschen und ihnen hohe Geldsummen abzunehmen.

    Hierbei gaben sich die Betrüger oftmals als Kommissar/-innen oder Staatsanwält/-innen aus und behaupteten, dass der/die Angehörige einen tödlichen Verkehrsunfall verursacht habe und Menschen gestorben oder verletzt seien. Unter dem Vorwand, eine Untersuchungshaft durch Zahlung einer Kaution abzuwenden oder medizinische Kosten zu decken, forderten sie von ihren Opfern die Zahlung hoher Summen. Die Täter setzten auf den Überraschungsmoment, die emotionale Schockwirkung und den Zeitdruck, um ihre Opfer zu manipulieren.

    In diesem Zusammenhang wird darauf hingewiesen, dass bei allen Telefonaten eine weinende Person im Hintergrund zu hören ist, die von den Geschädigten fälschlich als nahe, angehörige Person wahrgenommen wird. Die Täter drängen auf eine zügige Zahlung des Geldes um angeblich drohende Konsequenzen abzuwenden. Die Opfer sind in solchen Momenten oft verängstigt und gestresst und wollen ihren Angehörigen helfen.

    Es wird nochmals darauf hingewiesen, dass die Polizei keine Geldbeträge in Empfang nimmt.

    Unterbrechen Sie Gespräche dieser Art und wenden Sie sich bitte an Ihre Polizei und Ihre Angehörigen!

  • 250.000€ nach Schockanruf übergeben !

    250.000€ nach Schockanruf übergeben !

    250.000 Euro bei Schockanruf erbeutet: Polizei sucht Zeugen und mahnt wiederholt zur Wachsamkeit! – Neu-Isenburg

    Es ist wieder einmal passiert und erneut haben dreiste Betrüger einen hohen Geldbetrag in Form eines sogenannten Schockanrufes ergaunert: Eine 89-Jährige erhielt am Mittwochnachmittag einen Anruf von einer Frau, die sich am Telefon als angebliche Mitarbeiterin der Staatsanwaltschaft Offenbach ausgab.
    Die übliche Masche der Täter (Unfall mit Kautionsforderung) kam auch in diesem Fall zur Anwendung.

    Die Betrügerin teilte mit, dass der Neffe der Seniorin eine Frau überfahren und dabei tödlich verletzt hätte.
    Damit ihr Neffe nun auf Kaution freikommen könne, müsse sie Geld an die Staatsanwaltschaft zahlen. Gegen 17 Uhr erschien binnen kurzer Zeit eine unbekannte Abholerin (zirka 1,75 Meter groß, schlank, mittellange dunkle Haare, dunkle Umhängetasche, sprach hochdeutsch) zwei Mal an der Wohnungstür des Opfers in der Kurt-Tucholsky-Straße.
    Die 89-Jährige, die bis zum Eintreffen der Abholerin in der Telefonleitung gehalten wurde, übergab dieser letztlich insgesamt 250.000 Euro in bar in eine Umhängetasche.
    Anschließend machte sich die Kriminelle aus dem Staub. Die zuständige Kripo in Offenbach bittet nun um Zeugenhinweise zu der Abholerin unter der Rufnummer 069 8098-1234.

    Da solche Taten neben erheblichen finanziellen auch oftmals psychische Auswirkungen mit sich bringen, rät die Polizei erneut zur Wachsamkeit und gibt Tipps.

    Die Betrüger setzen bewusst auf einen Schockmoment und setzen ihre Opfer zeitlich unter Druck, um sie zu unüberlegten und schnellen Entscheidungen zu drängen. Oft bemerken Opfer den Betrug erst, wenn es zu spät ist.

    Lassen Sie sich daher am Telefon auf keinen Fall unter Druck setzen oder zu kurzfristigen Entscheidungen verleiten – egal, wie plausibel eine Situation zunächst dargestellt wird.

    Auch andere Kombination von Betrugsmaschen möglich: Falscher Polizeibeamter und Enkeltrick

    Es kommen auch Anrufe an, bei denen vorgegeben wird, dass Geld und Wertsachen im Bankschließfach nicht mehr sicher seien und zur Verwahrung an die Polizei übergeben werden müssten. Als Variante wird den potenziellen Opfern auch gesagt, dass es sich bei deren Geld, das auf dem Bankkonto liegt, um Falschgeld handelt, das durch die Polizei überprüft werden muss.

    Um den eigentlichen Schwindel zu verschleiern, setzen Betrüger mitunter auch auf die Kombination verschiedener Betrugsmaschen: So folgt auf den Anruf eines (absichtlich) offensichtlichen Enkeltrickbetrügers ein Anruf eines vermeintlichen Polizeibeamten oder Staatsanwalts, der nach dem betrügerischen Enkel fahndet.

    In aller Regel handelt es sich um Betrugsmaschen, die vorwiegend auf ältere Menschen abzielen, um sie dazu zu bewegen, Geld zu übergeben oder zu hinterlegen.

    So können Sie sich vor Telefonbetrügern schützen:

       - Denken Sie daran: Die Polizei ruft Sie niemals unter der 
         Polizeinotrufnummer 110 an! Das machen nur Betrüger. Wenn Sie 
         unsicher sind, wählen Sie die Nummer 110. Nutzen Sie dafür nicht
         die Rückruftaste.
       - Legen Sie am besten auf, wenn Sie nicht sicher sind, wer anruft 
         und Sie sich unter Druck gesetzt fühlen.
       - Rufen Sie den Angehörigen unter der Ihnen bekannten Nummer an.
       - Sprechen Sie am Telefon nie über Ihre persönlichen und 
         finanziellen Verhältnisse.
       - Übergeben Sie niemals Geld oder Wertsachen an unbekannte 
         Personen!
       - Ziehen Sie eine Vertrauensperson hinzu oder verständigen Sie 
         über den Notruf 110 die Polizei!
       - Bedenken Sie: Niemals ist die Behandlung eines Unfallopfers von 
         einer vorherigen Zahlung eines Geldbetrages abhängig!
  • Versuchter Betrug durch Schockanruf

    Versuchter Betrug durch Schockanruf

    Bad Hönningen und Erpel

    Im Laufe des Donnerstags wurden der Polizeiinspektion zwei Fälle von Betrug angezeigt, die nach dem Modus Operandi Schockanruf abliefen. Gegen 12:50 Uhr erhielt ein 65-jähriger Mann aus Bad Hönningen den Anruf eines angeblichen Polizeibeamten der Polizeiinspektion Linz, der mitteilte, dass der Sohn einen schweren Verkehrsunfall verursacht habe. Noch während des Gesprächs mit dem Betrüger, beendete der Mann das Telefonat. Gegen 15:00 Uhr meldet sich telefonisch ein Betrüger bei einem 85-jährigen Mann aus Erpel und gibt ebenfalls vor, ein Polizist zu sein. In diesem Fall suggeriert der Anrufer, die Tochter habe einen schweren Verkehrsunfall verursacht. Zur Abwendung einer Haft sollte eine Kaution bereit gestellt werden. Auch hier blieb es beim Versuch, das Telefonat wurde beendet.

  • Betrugsversuch durch Schockanruf

    Betrugsversuch durch Schockanruf

    Altenkirchen – 

    Am Dienstag, 21.03.2023, kam es erneut zu einem Betrugsversuch durch einen Schockanruf. Die unbekannten Täter täuschten hierbei vor, dass eine nahe Angehörige der angerufenen Person einen tödlichen Verkehrsunfall verursacht habe. Noch bevor die übliche Geldforderung zur Abwendung einer angeblichen Haftstrafe gestellt werden konnte, wurde das Telefonat beendet. Die Polizei Altenkirchen weist in diesem Zusammenhang
    nochmals darauf hin, auf solche oder ähnliche Anrufe nicht zu reagieren und die Gespräche sofort zu beenden.