Schlagwort: Schockanruf

  • Achtung Betrug! Falsche Polizei ruft in Bereich Halsenbach an

    Achtung Betrug! Falsche Polizei ruft in Bereich Halsenbach an

    Falsche Polizeibeamte in Halsenbach

    Im Bereich Halsenbach häufen sich aktuell Fälle von Telefonbetrug. Unbekannte Täter geben sich am Telefon als Polizeibeamte aus und versuchen, ihre Opfer massiv unter Druck zu setzen. Die Polizei warnt eindringlich vor dieser perfiden Betrugsmasche.

    So gehen die Täter vor

    Die Betrüger kontaktieren ihre Opfer telefonisch und behaupten häufig, es habe Einbrüche in der Nachbarschaft gegeben oder persönliche Daten seien in kriminelle Hände gelangt. Ziel ist es, Angst und Unsicherheit zu erzeugen. Anschließend fordern die Täter Geld oder Wertgegenstände – angeblich zur sicheren Verwahrung.

    Die Behörden stellen klar: Die echte Polizei fordert niemals Bargeld oder Wertsachen am Telefon. Wer einen solchen Anruf erhält, sollte sofort misstrauisch werden.

    Klare Handlungsempfehlung der Polizei

    Die Polizei rät in diesen Fällen zu einem konsequenten Verhalten:

    • Beenden Sie das Gespräch sofort.
    • Geben Sie keine persönlichen Daten oder Informationen preis.
    • Kontaktieren Sie umgehend Ihre örtliche Polizeidienststelle.

    Nur durch schnelles und richtiges Handeln lässt sich verhindern, dass Täter Erfolg haben. Besonders ältere Menschen geraten häufig ins Visier dieser Betrüger.

    Weitere Informationen und Prävention

    Ausführliche Informationen sowie hilfreiche Tipps zum Schutz vor sogenannten Schockanrufen stellt die Polizei online zur Verfügung. Dort erfahren Sie, wie Sie sich und Ihre Angehörigen effektiv vor Telefonbetrug schützen können.

    Schockanrufe: Panikmache am Telefon – Legen Sie sofort auf!

    Regionale Nachrichten und weitere Meldungen

    Aktuelle Polizeimeldungen aus der Region finden Sie auch unter:

    Die Polizei appelliert an alle Bürgerinnen und Bürger, wachsam zu bleiben und auch Angehörige über diese Betrugsmasche zu informieren.

  • Schockanruf in Gebhardshain: 84-Jährige übergibt Gold an Betrüger

    Schockanruf in Gebhardshain: 84-Jährige übergibt Gold an Betrüger

    Schockanruf in Gebhardshain 

    Am Freitagmittag, den 27.03.2026, wurde eine 84-jährige Frau in Gebhardshain Opfer eines perfiden Betrugs. Die Täter nutzten die bekannte Masche eines sogenannten Schockanrufs und brachten die Seniorin dazu, wertvollen Goldschmuck zu übergeben.

    Täter täuschen Notlage des Sohnes vor

    Die Geschädigte erhielt einen Anruf, in dem ihr ein angeblicher Notfall geschildert wurde. Der Anrufer behauptete, ihr Sohn sei mit akuter Atemnot ins Krankenhaus eingeliefert worden. Zudem erklärte er, dass ein spezielles Medikament aus der Schweiz notwendig sei, um das Leben ihres Sohnes zu retten.

    Dieses Medikament müsse jedoch sofort bar bezahlt werden. Da die Seniorin kein Bargeld zur Verfügung hatte, einigten sich die Täter kurzerhand auf die Übergabe von Goldschmuck als Ersatz.

    Abholer erscheint noch am selben Tag

    Bereits am Nachmittag desselben Tages erschien ein Abholer an der Wohnanschrift der Frau in Gebhardshain. Die Seniorin übergab dem Mann mehrere Schmuckstücke.

    Der Täter wird wie folgt beschrieben:

    • südländischer Phänotyp
    • dunkle Augen
    • schwarze Haare
    • normale Statur
    • ca. 170 cm groß
    • weiße FFP2-Maske
    • dunkle Hose
    • dunkelblaue Jacke

    Polizei bittet um Hinweise

    Die Kriminalinspektion Betzdorf hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet die Bevölkerung um Mithilfe. Hinweise zu verdächtigen Personen oder Fahrzeugen im Bereich Gebhardshain zur Tatzeit sind für die Ermittler von großer Bedeutung.

    Zeugen können sich direkt an die Polizei wenden:

    Polizei Rheinland-Pfalz
    Telefon: 02741/926-0
    E-Mail: kibetzdorf@polizei.rlp.de

    Warnung vor Schockanrufen

    Die Polizei warnt eindringlich vor dieser Betrugsmasche. Täter setzen gezielt auf Angst und Zeitdruck, um ihre Opfer zu unüberlegten Handlungen zu bewegen. Angehörige sollten insbesondere ältere Familienmitglieder über solche Methoden aufklären.

    Weitere aktuelle Meldungen zu ähnlichen Fällen finden Sie unter:

    Aktuelle Blaulicht-News
    Deutschlandweite Meldungen
    Fahndungen im Überblick

    Wichtige Polizeimeldungen aus der ganzen Welt findest Du hier.

  • Betrugsserie in Linz am Rhein: Polizei warnt vor Schockanrufen und falschen Amtsträgern

    Betrugsserie in Linz am Rhein: Polizei warnt vor Schockanrufen und falschen Amtsträgern

    Betrugsanrufe in Linz am Rhein 

    Am Donnerstag meldeten mehrere Bürger der Polizeiinspektion Linz am Rhein eine Serie von betrügerischen Telefonanrufen. Die Täter nutzten unterschiedliche Maschen, um ihre Opfer zu täuschen und an Geld oder Wertgegenstände zu gelangen. Glücklicherweise entstand in keinem der gemeldeten Fälle ein finanzieller Schaden.

    Vielfältige Betrugsmaschen am Telefon

    Die Betrüger gaben sich in mehreren Fällen als Angehörige in einer angeblichen Notlage aus. Diese sogenannte „Schockanruf“-Masche setzt gezielt auf emotionale Manipulation. Die Täter schildern dramatische Situationen, um die Angerufenen unter Druck zu setzen und schnelle Geldzahlungen zu erzwingen.

    In anderen Fällen versprachen die Anrufer hohe Gewinne oder gaben sich als Amtsträger aus. Dabei traten sie beispielsweise als Staatsanwälte oder Polizeibeamte auf. Durch geschickte Gesprächsführung versuchten sie, das Vertrauen der Angerufenen zu gewinnen und diese zur Herausgabe von Bargeld oder Wertgegenständen zu bewegen.

    Polizei warnt vor Betrugsanrufen in Linz am Rhein

    Die Polizei Linz am Rhein betont, dass es sich um gezielte Betrugsversuche handelt. Täter nutzen häufig psychologischen Druck und überraschende Situationen, um ihre Opfer zu verunsichern. Besonders ältere Menschen geraten dabei häufig ins Visier der Kriminellen.

    Weitere aktuelle Polizeimeldungen finden Sie auch in unserer Kategorie News sowie im Bereich Deutschland. Hinweise zu ähnlichen Fällen gibt es ebenfalls unter Fahndungen.

    So schützen Sie sich vor Telefonbetrug

    Die Polizei gibt klare Verhaltenstipps, um sich vor solchen Betrugsversuchen zu schützen:

    • Seien Sie grundsätzlich skeptisch bei unbekannten Anrufern.
    • Geben Sie keine persönlichen Daten oder Informationen preis.
    • Legen Sie bei Verdacht sofort auf.
    • Kontaktieren Sie Angehörige oder die Polizei zur Überprüfung.

    Offizielle Informationen und Präventionstipps finden Sie auch bei der Polizeilichen Kriminalprävention sowie bei der Polizei Rheinland-Pfalz.

    Kontakt zur Polizei

    Bei Rückfragen oder zur Meldung verdächtiger Anrufe wenden Sie sich an die Polizeiinspektion Linz am Rhein:

    Telefon: 02644-943-0

    Die Polizei appelliert eindringlich an alle Bürger: Vertrauen Sie nicht blind auf telefonische Angaben und prüfen Sie jede Situation sorgfältig.

  • Achtung Betrüger: Anrufwelle im Großraum Neuwied

    Achtung Betrüger: Anrufwelle im Großraum Neuwied

    Achtung Betrüger: Anrufwelle im Großraum Neuwied – Polizei warnt eindringlich

    Neuwied. Am Freitag, 07. November 2025, meldeten zahlreiche Bürgerinnen und Bürger im Großraum Neuwied betrügerische Anrufe. Die Täter gaben sich am Telefon als Polizeibeamte aus und behaupteten, es habe einen Einbruch in der Nachbarschaft gegeben. Ziel war, die Angerufenen unter Druck zu setzen und so an Bargeld oder Schmuck zu kommen. Nach aktuellem Stand ist der Polizei kein erfolgreicher Fall bekannt – dennoch bleibt die Lage ernst. Deshalb informieren wir umfassend, damit Sie vorbereitet reagieren.

    So gehen die Täter vor – und so durchschauen Sie die Masche

    • Legende „Einbruch in der Nähe“: Die Anrufer kündigen weitere Kontrollen an, während sie geschickt versuchen, Vermögenswerte zu erfragen.
    • Druck und Zeitstress: Oft wird behauptet, Beweise sichern zu müssen. Seriöse Stellen fordern niemals spontane Herausgabe von Geld oder Wertsachen.
    • Rückruffalle: Angebliche Rückrufnummern wirken offiziell. Nutzen Sie stattdessen immer die bekannten, unabhängigen Kontaktwege.

    Richtig reagieren – Schritt für Schritt

    1. Auflegen: Beenden Sie das Gespräch unmittelbar, wenn der Verdacht aufkommt.
    2. Gegencheck: Rufen Sie die echte Polizei über 110 an oder kontaktieren Sie Ihre örtliche Dienststelle über die offiziellen Kanäle des Polizeipräsidiums Koblenz.
    3. Nichts herausgeben: Geben Sie keine Informationen zu Wertsachen, Konten oder Gewohnheiten preis.
    4. Vorfall melden: Je schneller Hinweise eingehen, desto besser kann die Polizei weitere Betroffene warnen.

    Schützen Sie besonders gefährdete Angehörige

    Sprechen Sie heute noch mit Eltern, Großeltern, Nachbarn und Freundeskreis über die aktuelle Anrufwelle in Neuwied. Vereinbaren Sie klare Familienregeln für unerwartete Anrufe. Notieren Sie wichtige Nummern sichtbar am Telefon. So stärken Sie die Abwehrkraft im Alltag – und reduzieren die Chancen der Täter erheblich.

    Weitere aktuelle Meldungen & Orientierung

    Aktuelle Nachrichten finden Sie fortlaufend in unseren Rubriken News, Deutschland und laufende Fahndungen. Für die Region ist darüber hinaus das Polizeipräsidium Koblenz zuständig – dort erhalten Sie verlässliche Kontakt- und Serviceinformationen.

    Merksatz für Neuwied

    Achtung Betrüger – Anrufwelle Neuwied: Die echte Polizei verlangt nie Bargeld, Schmuck oder PINs. Legen Sie auf, rufen Sie selbstständig die 110 an, und informieren Sie Ihre Familie.

  • LKA warnt: Künstliche Intelligenz macht Betrugsmaschen gefährlicher

    LKA warnt: Künstliche Intelligenz macht Betrugsmaschen gefährlicher

    LKA warnt: Betrüger nutzen KI für täuschend echte Betrugsmaschen

    Das Landeskriminalamt (LKA) und die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz warnen eindringlich vor einer neuen Dimension digitaler Kriminalität. Immer häufiger setzen Betrüger Künstliche Intelligenz (KI) gezielt ein, um Menschen zu täuschen und finanziell zu schädigen.

    Durch moderne KI-Technologien imitieren Täter Stimmen, Bilder, Videos und Texte täuschend echt – oft in Echtzeit.

    KI-gestützte Betrugsmaschen nehmen zu

    Kriminelle nutzen KI, um Vertrauen zu erschleichen und sensible Daten oder Geld zu erbeuten. Besonders gefährdet sind Kinder und Jugendliche,
    die über soziale Netzwerke kontaktiert werden. Täter geben sich als Gleichaltrige aus oder setzen ihre Opfer mit gefälschten Inhalten unter Druck. Häufig geht es um sexuelle Erpressung, auch bekannt als Sextortion.

    Doch auch Erwachsene geraten zunehmend ins Visier.

    Altbekannte Methoden wie Schockanrufe, der Enkeltrick oder Love Scamming werden durch KI noch überzeugender. Stimmen klingen vertraut, Gesichter wirken echt – die Täuschung ist nahezu perfekt.

    Ziel ist meist die Überweisung von Geldbeträgen oder die Herausgabe persönlicher Daten.

    Typische Methoden der Betrüger

    • Stimmen-Imitation: KI ahmt Stimmen täuschend echt nach. Betrüger geben sich als Angehörige in Not aus.
    • Manipulierte Nachrichten: Gefälschte E-Mails, Chats oder Fotos wirken authentisch, stammen aber von Tätern.
    • Deepfake-Videos: Kriminelle nutzen künstlich erzeugte Videos, um Vertrauen zu gewinnen oder Opfer zu erpressen.

    So schützt du dich vor KI-Betrug

    Bleibe wachsam und prüfe stets die Echtheit von Nachrichten oder Anrufen.

    Folgende Maßnahmen helfen, KI-gestützte Betrugsmaschen zu erkennen und abzuwehren:

    • Lass dich nicht unter Druck setzen – auch nicht bei vertrauter Stimme oder bekanntem Bild.
    • Beende Gespräche bei Verdacht und kontaktiere die Person über eine bekannte Nummer.
    • Gib keine sensiblen Daten oder Zugangsdaten spontan weiter – weder telefonisch noch online.
    • Veröffentliche private Informationen nur mit Bedacht in sozialen Medien.
    • Sprich mit Familie und Freunden über Betrugsrisiken. Notfallkennwörter können helfen.
    • Überweise kein Geld ohne unabhängige Überprüfung der Angaben.

    Wer Opfer einer solchen Masche wurde, sollte umgehend Anzeige bei der Polizei Rheinland-Pfalz erstatten. Auch die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz nimmt Hinweise entgegen.

    Weitere Informationen

    Aktuelle Sicherheitswarnungen findest du auch auf BlaulichtMYK.de und im Bereich Deutschland-News. Informiere dich regelmäßig, um digitale Risiken frühzeitig zu erkennen und dich zu schützen. 

  • Initiative „Sicherheit in unserer Stadt“ – Informationsstand im Löhr Center

    Initiative „Sicherheit in unserer Stadt“ – Informationsstand im Löhr Center

    Initiative „Sicherheit in unserer Stadt“ lädt zum Info-Tag im Löhr Center Koblenz ein

    Am Freitag, 26. September, lädt die Initiative „Sicherheit in unserer Stadt“ gemeinsam mit dem kommunalen Vollzugsdienst der Stadt Koblenz zu einem kostenfreien Informations- und Beratungstag ins Löhr Center ein.

    Im Zeitraum von 11 bis 17 Uhr erhalten Besucherinnen und Besucher praxisnahe Tipps zum Thema Kriminalprävention.

    Direkter Austausch mit Sicherheitsexperten

    Die Geschäftsstellenleiterin Natalie Bleser, die Seniorensicherheitsberater Anne Plato
    und
    Ditmar Watermann sowie Vollzugsbeamte der Stadt Koblenz stehen für Gespräche
    bereit.

    Sie geben wertvolle Hinweise, wie Bürgerinnen und Bürger ihre persönliche Sicherheit im Alltag erhöhen können.

    „Wir wollen den Menschen direkt und unkompliziert Anregungen geben, wie sie ihre Sicherheit steigern können“, betont Natalie Bleser.

    Schwerpunkte am Infostand

    Die Initiative stellt aktuelle Präventionsthemen vor und erklärt leicht verständlich, wie man sich schützen kann.

    Dazu zählen unter
    anderem:

    • Einbruchsschutz
    • Taschendiebstahl
    • Schockanruf
    • Enkeltrick
    • Falsche Polizeibeamte
    • Messenger-Betrug
    • Internetkriminalität

    Wissenswertes für Bürgerinnen und Bürger

    Alle Interessierten können Fragen stellen und sich individuell beraten lassen.

    Der persönliche Kontakt ermöglicht es, Unsicherheiten zu klären und konkrete Empfehlungen für den Alltag mitzunehmen. Besonders ältere Menschen profitieren von den praxisnahen Tipps zur Vermeidung von Betrugsfällen.

    Die Initiative möchte damit aktiv zur Sicherheitskultur in Deutschland beitragen und zeigt, wie wichtig Prävention ist.

    Weitere Informationen

    Mehr Nachrichten zur Region finden Sie im Bereich News und aktuelle Fahndungen bei BlaulichtMYK. Offizielle Sicherheitshinweise stellt auch die Polizei Rheinland-Pfalz zur Verfügung.

  • Vollendeter Schockanruf – 84-jährige Kielerin überweist hohen Geldbetrag

    Vollendeter Schockanruf – 84-jährige Kielerin überweist hohen Geldbetrag

    84-jährige Kielerin überweist hohen Geldbetrag

    Kiel

    Am 27.05.2025 erbeuteten Unbekannte einen hohen fünfstelligen Betrag.

    Eine 84-Jährige erhielt einen sogenannten Schockanruf und überwies den Betrag auf ein fremdes Bankkonto. Das Kommissariat 12 der Bezirkskriminalinspektion Kiel hat die Ermittlungen aufgrund des Verdachts des banden- und gewerbsmäßigen Betrugs aufgenommen.

    Nach jetzigem Ermittlungsstand habe die Frau am Dienstagmittag einen Anruf erhalten, in dem sich eine Person mit weiblicher Stimme als Polizeibeamtin ausgegeben habe. Die Person habe der 84-Jährigen glaubhaft geschildert, dass deren Tochter einen tödlichen Verkehrsunfall verursacht habe und nun eine Kaution überwiesen werden müsse. Unter dem über Stunden andauernden Druck der Anruferin und in dem Glauben ihre Tochter vor einem Gefängnisaufenthalt zu bewahren, veranlasste die Kielerin die Überweisung eines hohen fünfstelligen Betrags auf ein Konto im Ausland.

    Im weiteren Verlauf und auch am Folgetag hätten weitere Personen die 84-Jährige telefonisch kontaktiert und erneute Überweisungen gefordert. Diese konnten durch aufmerksame Mitarbeiter eines Geldinstituts verhindert werden.

    In der Vergangenheit kam es immer wieder zu diversen Schockanrufen. Wir geben erneut Hinweise zum Umgang mit derartigen Anrufen:

       - Die Polizei nimmt kein Bargeld oder Wertgegenstände zur 
         Sicherung oder Überprüfung entgegen. Wir nehmen auch kein 
         Bargeld an, damit ein Angehöriger einer Haftstrafe entgeht.
       - Die Täter, die sich als Polizeibeamte am Telefon oder vor ihrer 
         Haustür mit einem solchen Anliegen an sie wenden, gehen in der 
         Regel hochprofessionell vor und verwickeln Sie in lange 
         Gespräche, zum Teil mit unterschiedlichen Gesprächspartnern.
       - In einigen Fällen wurden die Angerufenen zur Verschwiegenheit 
         verpflichtet und der Anrufer drohte mit strafprozessualen 
         Maßnahmen, falls der Angerufene mit Dritten über den Vorfall 
         sprechen würde.
       - Lassen Sie sich von diesen Personen nicht unter Druck setzen 
         oder einschüchtern und nehmen Sie umgehend Kontakt zu Ihrer 
         Polizei auf. Beenden Sie dazu eigenhändig das Gespräch und 
         wählen selbst die 110.
       - Seien Sie misstrauisch, wenn vermeintliche Angehörige 
         kurzfristig Geld für den Kauf eines Autos, eines Hauses oder 
         Ähnlichem von ihnen benötigen und das Geld womöglich an 
         vermeintliche Freunde ausgehändigt werden soll. Beenden Sie auch
         hier das Gespräch eigenhändig und rufen Ihre Angehörigen unter 
         der Ihnen bekannten Rufnummer zurück.
       - Fragen Sie sich bei Gewinnversprechen, ob Sie tatsächlich an 
         einem Preisausschreiben teilgenommen haben. Gehen Sie nicht in 
         Vorleistung, um Gewinne zu erhalten.
       - Prüfen Sie, ob ein Eintrag in Telefonbüchern oder 
         Online-Telefondatenbanken wirklich nötig ist. Kürzen Sie Ihre 
         Vornamen mit dem Anfangsbuchstaben ab.
       - Weitere Präventionshinweise zu diesem und weiteren Themen finden
         sich auf der Internetpräsenz der Landespolizei 
         Schleswig-Holstein: https://t1p.de/pbef
  • Schockanruf bei Seniorin in Bendorf/Stromberg

    Schockanruf bei Seniorin in Bendorf/Stromberg

    Schockanruf bei Seniorin in Bendorf/Stromberg – Polizei sucht Zeugen

    Koblenz

    Am gestrigen Mittwoch, 22.01.25, kam es am Nachmittag zu einem Betrug zum Nachteil einer 87-jährigen Frau aus Bendorf-Stromberg.

    Ein bislang unbekannter Täter meldete sich telefonisch bei der Geschädigten und teilte dieser mit, dass er Polizist sei und dass ihr Enkel einen Unfall verursacht hätte und man nun eine Kaution hinterlegen müsse. Ein angeblicher Mitarbeiter des Amtsgerichts würde die Kaution abholen kommen.

    Die Geschädigte schenkte der erfundenen Geschichte Glauben und händigte dem Abholer, der am späten Nachmittag an ihrer Tür klingelte, diverse Wertgegenstände in nicht unerheblichem Wert aus.

    Der Abholer wird wie folgt beschrieben: schlank ca. 1,70 m groß hellhäutig dunkle Bekleidung braune Strickmütze sprach Hochdeutsch akzentfrei

    Die Polizei fragt:

    Wer kann Angaben zu dem Abholer machen? Wem sind im Bereich Bendorf-Stromberg verdächtige Fahrzeuge (auch Taxi) aufgefallen?

    Hinweise nimmt die Kriminalpolizei Koblenz unter 0261-92156 390 oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.

  • Warnung vor Schockanrufen

    Warnung vor Schockanrufen

    Warnung vor Schockanrufen

    Adenau

    Im Laufe des Nachmittags kam es in verschiedenen Ortschaften im Dienstgebiet der Polizeiinspektion Adenau zu sogenannten Schockanrufen. Bei dieser Betrugsmasche geben sich die Täter als Polizeibeamte aus und fordern hohe Geldbeträge um Haftstrafen von Angehörigen zu vermeiden.

    Meist wird angegeben, dass die Angehörigen einen Verkehrsunfall verursacht hätten, bei dem jemand erheblich zu Schaden gekommen sei. Zusätzlich werden die vermeintlichen Angehörigen dann noch zu Wort kommen gelassen. Hier flehen sie sehr emotional um Hilfe. Glücklicherweise kam es heute zu keinen Geldübergaben.

    Jedoch führen diese Anrufe bundesweit immer wieder zum Erfolg. Die Polizei bittet daher weiterhin um Sensibilisierung von älteren Personen im familiären Umkreis.

  • Schockanruf – 89-jährige Seniorin um mehrere tausend Euro betrogen

    Schockanruf – 89-jährige Seniorin um mehrere tausend Euro betrogen

    Schockanruf – 89-jährige Seniorin um mehrere tausend Euro betrogen

    Dortmund

    Perfide und widerlich, so kann man die Masche “Schockanruf” wohl am besten beschreiben. So geschehen gestern im Bereich Mimosenweg/Begonienstraße in Dortmund-Sölde.

    Gegen 16.15 Uhr erhielt die Seniorin einen Anruf von einem angeblichen Staatsanwalt. Der falsche Staatsanwalt teilte mit, dass die Tochter der Seniorin einen Verkehrsunfall verursacht habe und der Unfallgegner dabei ums Leben gekommen sei.

    Die 89-Jährige solle 35.000 Euro zahlen, um ihre Tochter “freizukaufen”. Die Seniorin konnte jedoch nur deutlich weniger aufbringen, doch den Betrügern reichte es, eine “zivile Polizeistreife” vorbeizuschicken, die das Geld abholte. Besonders perfide: Im Hintergrund hörte die 89-Jährige während des Telefonats eine Frau weinen, die angeblich ihre Tochter war. Kurze Zeit später erschien ein Mann und holte einen vierstelligen Geldbetrag ab.

    Die echte Tochter tauchte kurze Zeit später auf. Das Telefonat lief noch, man wollte nun den Schmuck haben. Doch dazu kam es nicht mehr, die echte Tochter brach das Gespräch ab.

    Der Abholer war etwa 40 Jahre alt und hatte ein südosteuropäisches Phänotyp. Er sprach akzentfrei Deutsch, hatte ein rundes Gesicht und einen Schnurrbart.

    Wer kann Hinweise zu dem Mann geben, der zwischen 16.30 und 17 Uhr das Geld im Mimosenweg abgeholt hat?

    Bitte melden Sie sich beim Kriminalkommissariat unter der Telefonnummer 0231-132-7441.

    Bitte teilen Sie diesen Beitrag und geben Sie ihn als Warnung an Ihre Freunde und Bekannten weiter!

    Auf keinen Fall wird die Staatsanwaltschaft oder die Polizei bei Ihnen zu Hause anrufen und Geld fordern!

  • Schockanruf bei älteren Dame führt zur erneuten Geldübergabe

    Schockanruf bei älteren Dame führt zur erneuten Geldübergabe

    Schockanruf bei älteren Dame führt zur erneuten Geldübergabe

    Hermeskeil, Züsch

    Am Mittwoch, den 14. August, gegen 12:30 Uhr, übergab eine ältere Frau in Züsch nach einem Schockanruf einen niedrigen fünfstelligen Betrag an einen bislang unbekannten Täter.

    Vorangegangen war ein sogenannter Schockanruf, bei dem sich zunächst eine junge Frau als Tochter der Geschädigten ausgab. Ein unbekannter Mann übernahm direkt die Gesprächsführung. Dieser gab vor,
    dass die Tochter des späteren Opfers einen schweren Verkehrsunfall verursacht habe. Um die
    Verhaftung der Tochter zu vermeiden, müsse eine hohe Kaution hinterlegt werden.

    Von diesen schlimmen Nachrichten schockiert und überwältigt ging die Geschädigte auf
    den Betrugsversuch ein.

    Am Mittag übergab die Frau gegen 12:30 Uhr einem vermeintlichen Polizisten die geforderte Kaution. Unbekannte Täter haben sich anschließend mit einem möglicherweise dunklen Fahrzeug von
    der Örtlichkeit entfernt.

    Die Kriminalpolizei Trier fragt:

    Wer hat im Tatzeitraum, Mittwoch, 14.August 2024 zwischen 12:00 Uhr und 13:00 Uhr in der Ortslage Züsch, insbesondere im Bereich der Straßen In den Klepperstückern, Feldstraße, Oberer und Unterer Atzelgarten, Hermeskeiler Straße und Bergstraße sowie am evangelischen Friedhof verdächtige Fahrzeuge, insbesondere mit auswärtigen Kennzeichen, verdächtige Personen oder andere verdächtige Wahrnehmungen gemacht?

    Relevant könnten auch verdächtige Wahrnehmungen zu den Zufahrten zur Ortslage Züsch, insbesondere über Hermeskeil oder Nonnweiler/Otzenhausen sein.

    Zeugen werden gebeten Hinweise unter der Telefonnummer 0651/9779-2290 an die Kriminalpolizei Trier mitzuteilen.

    In diesem Zusammenhang warnt die Polizei wiederholt vor solchen Schockanrufen:

    – Geben Sie am Telefon keine Details zu Ihren finanziellen Verhältnissen preis.
    – Lassen Sie sich am Telefon nicht unter Druck setzen, legen Sie einfach auf.
    – Kontaktieren Sie unmittelbar die von den Tätern benannten Kinder/Angehörigen.
    – Übergeben Sie niemals Geld an unbekannte Personen.
    – Ist die Geschichte wirklich plausibel? In Deutschland muss z. B. für lebensnotwendige medizinische Behandlungen oder zur Freilassung aus polizeilichem Gewahrsam niemals Geld vorgestreckt werden.
    – Bei Zweifeln informieren Sie umgehend die Polizei. Wählen sie selbst den Notruf und nutzen Sie keine Rückruffunktion ihres Telefons.
    – Erzählen Sie insbesondere lebensälteren Angehörigen und Bekannten von der Betrugsmasche.

    Weitergehende Informationen zu diesen Betrugsmaschen finden Sie online unter https://www.polizei-beratung.de/themen-und-tipps/betrug/

  • Älteres Ehepaar in Buxtehude durch falsche Polizeibeamte und Schockanruf um mehrere zehntausend Euro betrogen

    Älteres Ehepaar in Buxtehude durch falsche Polizeibeamte und Schockanruf um mehrere zehntausend Euro betrogen

    Älteres Ehepaar in Buxtehude durch falsche Polizeibeamte und Schockanruf um mehrere zehntausend Euro betrogen

    Stade

    Am gestrigen Montagnachmittag zwischen 14:00 h und 15:00 h erhielt ein älteres Ehepaar aus Buxtehude einen Anruf von einer angeblichen “Oberkommissarin Steinhagen aus Neu Wulmstorf”.

    Diese gab an, dass die Tochter einen schweren Unfall mit Fahrerflucht verursacht habe und dabei fast jemand getötet worden sei. Etwa eine halbe Stunde hatte die Frau über den Sachverhalt gesprochen und immer wieder Details eingeworfen, die die Sache glaubhaft gemacht hatte. Sie hatte z.B. die Namen der Tochter und der Enkelin bzw. Geburtstagsfragmente der Töchter genannt (“Ihre Tochter hat ja auch bald Geburtstag”, “Ist das auch ihre Tochter?”).

    Weiterhin hatte sie eingeworfen, dass seine Tochter ein dunkles Auto fahre, was er bestätigen konnte. Im Hintergrund habe man auch eine Frau weinen gehört. Dies sei angeblich die Tochter gewesen.

    Nach einiger Zeit habe die Oberkommissarin Steinhagen gesagt, dass man nun aufgrund der Fahrerflucht und weil ein Mensch fast ums Leben gekommen sei, eine Kaution für die Tochter bezahlen müsse. Die Tochter sei aktuell in Gewahrsam und könne dann auf Kaution heute schon wieder rauskommen. Die Angerufenen sollten mehrere zehntausend Euro für die Tat und als Kaution bezahlen. Das Geld würde man in einigen Tagen auch zurückbekommen.

    In diesem Teil des Gesprächs habe man auch den “Staatsanwalt Keller” hinzugerufen.

    Die so eingeschüchterte Ehefrau war dann nach Buxtehude zur Sparkasse gefahren und hatten das Geld aus einem Schließfach abgeholt bzw. eine kleine Restsumme vom Konto ausgezahlt bekommen. Da sie sie Anweisung hatten, mit niemanden über den laufenden Fall zu sprechen, hatte sie keine Fragen dazu beantwortet. Ihr Mann wurde zwischenzeitlich zu Hause die ganze Zeit am Telefon festgehalten.

    Gegen 18:00 h kam es dann in Buxtehude in der Parkstraße auf dem Parkplatz einer dortigen Bäckerei zur Geldübergabe. Dabei hatte eine unbekannte Frau wortlos das Geld in Empfang genommen und war dann zunächst zu Fuß weggegangen. Die Abholerin konnte wie folgt beschrieben werden:

       -	Ca. 60 Jahre alt -	Ca. 160 cm groß -	Hatte ein rundliches/volles
    Gesicht -	Trug zur Tatzeit einen schwarzen Mantel bis über die Knie 
    und einen schwarzen weichen Wollhut über die Ohren

    Die Polizei warnt aufgrund dieses aktuellen Falles erneut vor dieser gebräuchlichen Betrugsmasche. Hier nutzten die Täter die Arglosigkeit und Beeinflussbarkeit der Angerufen aus und erzeugen bei ihnen einen Schockzustand durch die Nachricht, dass Verwandte einen schweren Unfall verursacht hätten. Im Vorwege haben diese dann vermutlich bereits passende Daten im Internet recherchiert und können diese dann als Legitimation im Gespräch gut verwenden.

    Polizeisprecher Rainer Bohmbach dazu:

    “In keinem Fall werden Polizeibeamte und Staatsanwälte ein solches Gespräch per Telefon führen. Die Polizei fordert weder Geld für Strafen noch für Kautionen. Fallen Sie nicht auf derartige Anrufe rein und beenden Sie diese sofort. Sollte das nicht möglich sein, fragen sie parallel bei der Polizei über Notruf 110 nach. Übergeben Sie keinesfalls Bargeld an unbekannte Personen. Informieren Sie bitte auch Bekannte, Verwandte oder Nachbarn über diese Masche!”

    Mehr Informationen dazu auch unter https://www.polizei-beratung.de

    Die Polizei sucht jetzt Zeugen, die die “Abholerin” in Buxtehude gesehen haben oder beobachten konnten, wohin diese gegangen bzw. ob sie möglicherweise in ein Fluchtfahrzeug gestiegen ist.

    Hinweise dazu nimmt das Polizeikommissariat Buxtehude unter der Rufnummer 04161-647115 entgegen.

  • Schockanruf: Betrüger bringen Bochumerin (79) um ihr Erspartes

    Schockanruf: Betrüger bringen Bochumerin (79) um ihr Erspartes

    Schockanruf: Betrüger bringen Bochumerin (79) um ihr Erspartes

    Bochum

    Leider ist es Trickbetrügern mit einem sogenannten “Schockanruf” erneut gelungen, eine Seniorin (79) um ihr Erspartes zu bringen. Die Polizei bittet um Zeugenhinweise.

    Falsche Polizisten meldeten sich telefonisch am Dienstag, 26. März, bei der Seniorin, die im Bereich “Unterm Jäger”/ “Auf dem Jäger” in Bochum wohnt. Sie teilten ihr mit, dass ihr Sohn ein Mädchen angefahren und lebensgefährlich verletzt habe – nur gegen die Zahlung einer hohen Kaution, könne man ihn aus dem Polizeigewahrsam entlassen.

    Gegen 14.45 Uhr holte ein angeblicher Mitarbeiter des Amtsgerichts das Geld an der Wohnanschrift der 79-Jährigen ab. Kurz darauf bemerkte die Seniorin, dass sie betrogen worden war und informierte die Polizei.

    Der Trickbetrüger wird wie folgt beschrieben:

       - männlich
       - etwa 50 Jahre alt
       - 160 bis 170 cm groß, schlank
       - "dunkelhäutig"
       - kurze dunkle Haare
       - schwarzer Mantel
       - sprach akzentfreies Deutsch

    Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet unter den Rufnummern 0234 909-4135 oder -4441 (Kriminalwache) um Zeugenhinweise.

    Die Polizei warnt in aller Deutlichkeit vor derartigen Betrugsmaschen und gibt folgende Hinweise:

       - Die Polizei wird Sie niemals um Geldbeträge bitten.
       - Die Polizei ruft Sie niemals unter der Polizeinotruf-Nummer 110 
         an.
       - Sprechen Sie am Telefon nie über Ihre persönlichen und 
         finanziellen Verhältnisse.
       - Lassen Sie sich am Telefon nicht unter Druck setzen.
       - Kommt Ihnen ein Anruf verdächtig vor, legen Sie auf.
       - Lassen Sie präventiv Ihren Vornamen im Telefonbuch abkürzen (aus
         Herta Schmidt wird beispielsweise H. Schmidt) und Ihre Anschrift
         rausnehmen. So können die Täter Sie nicht mehr ausfindig machen.

    Mit Rat und Tat zur Seite stehen älteren Menschen die Seniorensicherheitsberaterinnen und -berater der Polizei. 60 Ehrenamtliche sind in Bochum, Herne und Witten aktiv und beraten Interessierte unter anderem zu den Themen Betrug, Trickdiebstahl und Einbruchschutz. Kontakt unter 0234 909-4055.

  • Abermals Schockanrufe in Neuwied

    Abermals Schockanrufe in Neuwied

    Abermals Schockanrufe in Neuwied

    Neuwied

    Am 28.11.2023 meldeten sich zur Mittagszeit zwei Geschädigte, die Opfer von Schockanrufen wurden. Eine 95-jährige Geschädigte teilt mit, dass sie von einer weiblichen Person, die sich mit “Polizei Neuwied” vorgestellt habe, angerufen worden sei.

    Diese habe ihr mitgeteilt, dass ihre Tochter einen tödlichen Verkehrsunfall verursacht habe und sie nun u.a. für die Beerdigungskosten aufkommen müsse, wofür mindestens 20.000 Euro fällig seien. Nachdem die Geschädigte entgegnet habe, dass sie über solche Mittel nicht verfüge, auch nicht auf ihrem Bankkonto, sei das Gespräch durch die Anruferin beendet worden.

    Ein 57 jähriger Geschädigter meldet, dass bei der Entgegennahme des Telefonates sich eine weibliche Person gemeldet habe, welche in das Telefon geweint habe. Diese habe dann etwas von einem
    schweren Verkehrsunfall erzählt. Unmittelbar darauf habe diese das Telefon an einen “Polizeibeamten” weiter gegeben. Dieser habe sich lediglich mit seiner Dienststelle, Polizei Neuwied, vorgestellt.

    Der Täter habe dann mitgeteilt, dass die Tochter des Geschädigten einen tödlichen Verkehrsunfall verursacht habe. In der Folge sei der Geschädigte gefragt worden, wie viel Geld er aufbringen kann, um eine Kaution für seine Tochter zu hinterlegen. Dies kam dem GS komisch vor, weshalb er gleichzeitig
    seine Tochter anrief. Diese entlarvte die Lüge der Täter, woraufhin diese das Gespräch beendet haben.

    Zu einem Schaden kam es in beiden Fällen nicht.

  • Aufmerksame Bankmitarbeiterin verhindert Betrug nach Schockanruf

    Aufmerksame Bankmitarbeiterin verhindert Betrug nach Schockanruf

    Aufmerksame Bankmitarbeiterin verhindert Betrug nach Schockanruf

    Köln

    Eine aufmerksame Bankmitarbeiterin hat am Mittwoch (22. November) verhindert, dass Betrüger einen Senior (87) in Köln-Merheim um seine Ersparnisse gebracht haben. Als der 87-Jährige einen fünfstelligen Geldbetrag in der Bankfiliale abheben wollte, wurde die Angestellte misstrauisch und informierte die Tochter des Seniors.

    Nach derzeitigem Ermittlungsstand hatte ein Unbekannter den älteren Herrn am
    Dienstagabend (21. November) angerufen und vorgegeben, die Tochter befände sich nach einem tödlichen Verkehrsunfall in Haft. Nur durch die Zahlung einer fünfstelligen Summe käme sie wieder frei. Als sich der Unbekannte am Mittwochvormittag erneut meldete, machte sich der Senior auf den Weg
    zur Bank, um dort das geforderte Geld abzuheben.

    Die Polizei Köln rät in solchen Fällen: – Seien Sie grundsätzlich misstrauisch, wenn Sie am Telefon von einem unbekannten Anrufer mit einem beunruhigenden Sachverhalt und finanziellen Forderungen konfrontiert werden. – Geben Sie keine Details zu finanziellen Verhältnissen preis. – Fragen Sie bei Ihren richtigen Angehörigen persönlich nach oder ziehen Sie eine Vertrauensperson hinzu. – Informieren Sie im Zweifel umgehend die Polizei unter der 110.

  • Meine Tochter hat ein Kind getötet. Was soll ich bloß tun? Telefonbetrüger !

    Meine Tochter hat ein Kind getötet. Was soll ich bloß tun? Telefonbetrüger !

    Meine Tochter hat ein Kind getötet. Was soll ich bloß tun? Telefonbetrüger !

    Dortmund

    Das Telefon klingelt.

    Nach wenigen Sekunden Gespräch sitzt der Schock tief.

    Die Polizei ist am Apparat. Ein Kommissar, der die Nachricht überbringt, dass meine Tochter bei
    einem Verkehrsunfall ein Kind getötet hat.

    Sofort drehen die Gedanken sich nur noch um die Tochter. Wie schlimm! Wie muss sie sich fühlen?
    Und wie muss sich die Familie des Kindes fühlen?

    Angst kommt hoch. Verzweiflung.

    Aber auch die Frage: Wie kann ich helfen?

    Mit Geld! Das sagt zumindest der Polizist am anderen Ende der Leitung. Denn nur noch das – eine große Summe Geld oder auch andere Wertgegenstände – kann meine Tochter nun vor einer Untersuchungshaft bewahren.

    Der Beamte baut Druck auf. Wie schnell bekomme ich die geforderte Summe zusammen? Wie bald kann ich an einem Treffpunkt sein, um alles an einen Polizisten zu übergeben?

    Der Mann am Telefon lässt mir keine Möglichkeit einen klaren Gedanken zu fassen. Oder gar zu prüfen, ob die Geschichte wirklich stimmt.

    Er bleibt in der Leitung. Selbst noch, als ich bereits am Bankschalter stehe, um mein Erspartes abzuheben.

    Und plötzlich die wiederholte Frage der Bankangestellten. Was genau ich denn mit der großen Geldsumme vor hätte? Ich werde nervös. Der Mann am Ende der Leitung wird nervös.

    Und dann das: Nachdem die Angestellte gefühlt endlos lange gebraucht hat, um mir mein Geld auszuzahlen, steht die Polizei vor mir. Dabei telefoniere ich doch die ganze Zeit mit einem Beamten…

    Es ist ein Horrorszenario. Aber ein realistisches. Was Sie hier gerade gelesen haben, ist eine vereinfachte und stark verkürzte Version eines sogenannten Schockanrufs. Eines Schockanrufs, der gut ausgeht. Weil ein Gang zum Geldinstitut nötig ist und somit eine neutrale Zeugin hinzukommt. Eine Zeugin, die einen klaren Kopf hat und sofort zweifelt. Sie tut das Richtige und ruft die Polizei, die in der Folge einen Betrug verhindern kann.

    Bankmitarbeiter verständigen Polizei 

    So übrigens geschehen am heutigen Mittwochmorgen (15. November) in Dortmund-Mitte. Einen fünfstelligen Betrag wollte eine ältere Dame da am Schalter abholen. Die Mitarbeiterin jedoch wurde stutzig, fragte nach. Und verständigte die Beamten. Gemeinsam konnten die Beteiligten so verhindern, dass die Frau das Geld abholt und es an Betrüger übergibt. In dem festen Glauben, damit ihrer Tochter in Not zu helfen.

    Kein so positives Ende hat am Dienstagmittag (14. November) ein ähnlicher Fall genommen. Betroffen war ein 65-jähriger Dortmunder. Er erhielt gegen 11.45 Uhr einen Anruf von einer Dame vom Amtsgericht. Diese teilte ihm mit, seine Frau habe einen tödlichen Verkehrsunfall verursacht. Nun sei eine hohe
    Kaution nötig, um sie vor einer Untersuchungshaft zu bewahren.

    Unter Schock steckte der Mann aus Dortmund-Brechten Gold ein, das er zuhause lagerte, und begab sich zu dem genannten Treffpunkt. Dort übergab er es an eine unbekannte Frau. Erst kurze Zeit später wurde ihm klar, dass er Opfer eines Betrugs geworden war. Sofort benachrichtigte er die Polizei.

    Die hat nun die Ermittlungen aufgenommen und sucht Zeugen, die die Übergabe beobachtet haben. Sie fand gegen 12.30 Uhr im Bereich vor dem Amtsgericht Dortmund statt. Die Frau wird wie folgt beschrieben: ca. 160 cm groß, 45 bis 55 Jahre alt, normale Statur, trug eine Brille und eine Wollmütze. Zeugen werden gebeten sich beim Kriminaldauerdienst unter Tel. 0231/132-7441 zu melden.

    Die Polizei rät in diesem Zusammenhang außerdem: Täglich werden uns derzeit aus Lünen und Dortmund wieder Anrufe mit ähnlichem Inhalt gemeldet. Telefonbetrüger sind also wieder verstärkt unterwegs. So auch heute.

    Auf wen sie es abgesehen haben? Vor allem auf ältere Menschen.

    Wie Sie Ihre älteren Verwandten und Bekannten vor diesen Betrügern schützen können? Vor allem indem Sie sie stark machen! Stark und wissend! Die Prävention derartiger Delikte fängt in der Familie und im persönlichen Umfeld an. Deshalb rät die Polizei vor allem jungen Menschen:

       - Sprechen Sie mit älteren Menschen in Ihrem Umfeld über gängige 
         Betrugsmaschen. Erklären Sie Ihnen genau, wie Betrüger heute 
         vorgehen.
       - Seien Sie erreichbar für ältere Menschen - und vermitteln Sie 
         ihnen diese Erreichbarkeit auch. Seniorinnen und Senioren 
         scheuen sich oft, jüngere Angehörige und Bekannte anzurufen, 
         weil sie befürchten, sie könnten stören.
       - Raten Sie Ihren Angehörigen und Bekannten in jedem Fall eins: Im
         Zweifelsfall immer auflegen, wenn Sie am Telefon um Geld gebeten
         werden! Legen Sie auf und vergewissern Sie sich über Ihre 
         eigenen Wege, ob das, was Sie am Telefon gehört haben, stimmt. 
         Rufen Sie beispielsweise angeblich betroffene Angehörige über 
         Ihre eigenen Erreichbarkeiten an. Oder wenden Sie sich über die 
         110 an die "echte" Polizei.
       - Und zuguterletzt versichern Sie älteren Menschen vor allem eins:
         die Polizei wird sie am Telefon nie nach ihrer finanziellen 
         Situation befragen. Geschweige denn wird Sie Ihre 
         Wertgegenstände in Verwahrung nehmen. Und eine Untersuchungshaft
         wird in keinem Fall durch Zahlung eines Geldbetrags verhindert!
       - Weitere Infos zum Thema Prävention erhalten Sie hier: 
         https://dortmund.polizei.nrw/senioren
  • Öffentlichkeitsfahndung nach Betrüger

    Öffentlichkeitsfahndung nach Betrüger

    Öffentlichkeitsfahndung nach Betrüger

    Bremen

    Die Staatsanwaltschaft und die Polizei Bremen fahnden mit Fotos nach einem mutmaßlichen Betrüger.

    Unbekannte hatten Ende Juni 2023 mit der Schockanrufvariante bei einer 56 Jahre alten Frau angerufen und sich als Polizisten und Staatsanwalt ausgegeben. Bei diesem Telefonat gaben die Täter an, dass die Frau einen hohen, fünfstelligen Betrag abheben und sich zu einem ausgemachten Treffpunkt in unmittelbarer Nähe der Hochschule Bremen (Parkplatz zwischen der Hochschule und der Diskothek Modernes) begeben soll. Dabei übergab sie dem bisher unbekannten Mann die geforderte Summe, der damit anschließend in unbekannte Richtung verschwand.

    Nachdem die bisherigen Ermittlungen nicht zur Identifizierung des Mannes führten, fahnden die Polizei und Staatsanwaltschaft mit Bildern nach ihm und fragen: “Wer kann Angaben zu dem Mann auf den Fotos machen, wer erkennt ihn wieder?” Hinweise nimmt der Kriminaldauerdienst unter der Rufnummer 0421 362-3888 entgegen.

  • Frankfurt – Innenstadt: Unbekannte erbeuten nach Schockanruf Bargeld !

    Frankfurt – Innenstadt: Unbekannte erbeuten nach Schockanruf Bargeld !

    Unbekannte erbeuten nach “Schockanruf” Bargeld

    Frankfurt – 

    Ein 59-jähriger Mann erhielt am gestrigen Donnerstag, den 29.06.2023, einen Anruf von einem angeblichen Polizeibeamten, der ihn in ein Gespräch verwickelte. In der Folge gelang es Unbekannten
    mit der Betrugsmasche des sogenannten “Schockanrufs” von ihm 20.000 Euro erbeuten.

    Der Geschädigte erhielt gegen 16.30 Uhr einen Anruf. Sein Gegenüber gab sich als Polizeibeamter aus
    und forderte ihn auf, 20.000 Bargeld als Kaution an einen Gerichtsdiener zu übergeben, da seine
    Tochter bei einer Reise im Ausland einen Unfall gehabt hätte. Bei diesem sei eine Frau tödlich verletzt worden.

    Der 59-Jährige suchte nach dem Gespräch eine Bank auf, hob das geforderte Geld ab und begab sich zum vereinbarten Übergabeort in die Gerichtsstraße. Gegen 17.35 Uhr erschien dann der vermeintliche Gerichtsdiener, welcher am Haupteingang des Amtsgerichts das Geld von dem 59-Jährigen entgegennahm. Anschließend entfernte sich der junge Mann unverzüglich. Erst später bemerkte der Geschädigte den Betrug.

    Personenbeschreibung:

    Männlich, circa 20 bis 25 Jahre alt, circa 170 bis 175 cm groß, kurzgeschorene Haare, schmales Gesicht; trug ein hellbraunes T-Shirt und Shorts.

    Zeugen, die sachdienliche Angaben machen können, werden gebeten, sich bei der Frankfurter Kriminalpolizei unter der Rufnummer 069 / 755 – 52499 oder bei jeder anderen Polizeidienststelle zu melden

  • Betrugsversuch durch Schockanruf in Erpel

    Betrugsversuch durch Schockanruf in Erpel

    Betrugsversuch durch Schockanruf

    Erpel – 

    Am Dienstagabend erhielt eine 82-jährige Frau aus Erpel einen Anruf der angeblichen Tochter, welche unter bekanntem Modus Operandi schilderte, einen schweren Verkehrsunfall verursacht zu haben. Hierbei sei ein Mensch ums Leben gekommen und durch eine Kaution von 100000,- EURO könne die Haft abgewendet werden. Das Gespräch wurde dann an eine weitere Frau übergeben, die sich als Polizistin ausgab. Nachdem diese bei der Geschädigten auffällig und mit Nachdruck nach Goldmünzen fragte, wurde die Geschädigte misstrauisch. Das Telefonat wurde beendet, es kam zu keinem Schadenseintritt.