Schlagwort: Senioren

  • Polizei warnt vor Betrug durch falsche Bankmitarbeiter in Diez und Katzenelnbogen

    Polizei warnt vor Betrug durch falsche Bankmitarbeiter in Diez und Katzenelnbogen

    Betrug durch falsche Bankmitarbeiter

    In Diez und Katzenelnbogen ereigneten sich am Mittwoch, dem 03.12.2025, sowie am Donnerstag, dem 04.12.2025, mehrere Betrugsfälle, bei denen sich unbekannte Täter als angebliche Bankmitarbeiter ausgaben. Die Kriminellen nahmen gezielt telefonischen Kontakt zu älteren Bürgerinnen und Bürgern auf und setzten sie mit erfundenen Sicherheitswarnungen unter Druck.

    Täter gehen geschickt und organisiert vor

    Die Betrüger riefen die Betroffenen zunächst an und erklärten, dass unberechtigte Abbuchungen vom Konto erfolgt seien. Obwohl diese Abbuchungen in Wirklichkeit nie stattgefunden hatten, wirkten die Täter glaubwürdig und kündigten zum vermeintlichen Schutz einen Austausch der bestehenden Bank- bzw. EC-Karten an. Dieser Schritt sollte angeblich weitere „Schäden“ verhindern.

    Kurz darauf erschien ein weiterer Täter persönlich bei den Geschädigten. Er gab sich ebenfalls als Bankmitarbeiter aus, nahm die Karten entgegen und fragte zusätzlich den PIN der jeweiligen Konten ab. Die Seniorinnen und Senioren vertrauten auf die Seriosität der angeblichen Bankmitarbeiter und übergaben ihre Daten in gutem Glauben.

    Mindestens ein hoher Bargeldbetrag abgehoben

    Nach der Kartenübergabe nutzten die Täter die gestohlenen Daten sofort aus. In mindestens einem Fall erfolgte an einem nahegelegenen Geldautomaten eine unberechtigte Abhebung eines vierstelligen Bargeldbetrags. Die Polizei wertet die Fälle als Teil einer professionell organisierten Betrugsserie.

    Polizei warnt vor dieser Betrugsmasche

    Die Polizei warnt eindringlich vor dieser Vorgehensweise. Echte Bankmitarbeiter fordern niemals telefonisch oder an der Haustür die Herausgabe von EC-Karten oder die Preisgabe von PIN-Nummern. Bürgerinnen und Bürger sollen bei verdächtigen Anrufen sofort auflegen und umgehend die Polizei informieren.

    Die Ermittler bitten zudem darum, verdächtige Wahrnehmungen zu melden und Nachbarn sowie Angehörige – insbesondere ältere Menschen – über diese aktuelle Masche zu informieren. Weiterführende Informationen zur Prävention finden Interessierte auf den Seiten der Polizei Rheinland-Pfalz.

    Weitere regionale Meldungen

    Aktuelle Nachrichten aus der Region finden Leserinnen und Leser jederzeit auf blaulichtmyk.de/news/ oder in der Rubrik Deutschland.

  • Internationaler Ermittlungserfolg: Schockanrufe gestoppt – U-Haft für drei Verdächtige

    Internationaler Ermittlungserfolg: Schockanrufe gestoppt – U-Haft für drei Verdächtige

    Ermittler der Polizei Warschau, der Kriminalpolizei Trier, des Landeskriminalamts Berlin und der Kriminalpolizei Waiblingen zerschlagen ein betrügerisches Callcenter im Warschauer Stadtteil Praga-Południe.

    Zwei Festnahmen in Warschau, eine Festnahme in Winnenden. Gegen alle drei Tatverdächtigen ordneten Gerichte Untersuchungshaft an.

    Internationaler Ermittlungserfolg gegen Callcenter-Betrug

    Beamte der Polizei Warschau stürmen ein Callcenter in Praga-Południe und beenden organisierte Schockanrufe gegen vor allem ältere Menschen.

    Zeitgleich greift die Kriminalpolizei Waiblingen in Winnenden zu und nimmt einen 29-jährigen polnischen Abholer fest.

    Die Kriminalpolizei Trier führt die Maßnahmen unter Sachleitung der Staatsanwaltschaft Trier zusammen und koordiniert mit dem LKA Berlin die grenzüberschreitenden Schritte.

    Die Ermittler dokumentieren zwölf Betrugsversuche, die Täter jedoch nicht vollenden.

    So verhindert das Team Übergaben von Bargeld, Schmuck und Wertgegenständen in allen Fällen.
    Der Fokus lag auf der Zerschlagung des Netzwerks, das die Schockanrufe Callcenter Warschau aus steuerte.

    Die Betrugsmasche: „Schockanruf“ mit Kautionsforderung

    Die Täter rufen mit weinerlicher Stimme an, geben sich als Angehörige aus und behaupten, ein tödlicher Verkehrsunfall mache eine sofortige Kaution nötig. Ein angeblicher Polizist oder Staatsanwalt übernimmt und drängt auf schnelle Herausgabe von Bargeld oder Wertsachen an einen „Abholer“.

    In einigen Fällen nutzen die Täter persönliche Informationen aus frisch veröffentlichten Traueranzeigen, um das Lügengerüst zu stützen.

    Erfahrungsgemäß agieren solche Gruppen aus dem Ausland heraus und übersäen das gesamte Bundesgebiet mit Anrufen.

    Auch im vorliegenden Fall lenkte das Schockanrufe Callcenter Warschau die Gespräche und organisierte Abholungen in Deutschland.

    Zeitleiste des Einsatzes

    • Vorbereitende Ermittlungen: Die Kriminalpolizei Trier arbeitet eng mit den Warschauer Behörden und dem LKA Berlin zusammen und verdichtet Hinweise auf das Callcenter.
    • 26. September 2025 (Fr.): Zielanruf bei einer 81-Jährigen in Winnenden. Als der Abholer erscheint, nehmen ihn Ermittler der Kriminalpolizei Waiblingen vorläufig fest.
    • Parallel in Warschau: Polnische Ermittler durchsuchen die Räume des Callcenters und nehmen zwei Männer (24 und 49) fest.
    • 27. September 2025 (Sa.): Der 29-jährige Abholer erscheint beim Amtsgericht Waiblingen, die polnischen Festgenommenen vor Gerichten in Warschau. In allen drei Fällen ordnen die zuständigen Gerichte U-Haft an.

    Sicherstellungen und Beweise

    Die Einsatzkräfte sichern umfangreiche Beweismittel: ein deutsches Telefonbuch, mehrere Laptops und Smartphones, Markenuhren im Gegenwert von ca. 400.000 Złoty (rund 94.000 Euro) sowie Schmuck.

    Darüber hinaus stellen die Ermittler Betäubungsmittel (Kokain und Marihuana) sicher. Diese Funde belegen die professionelle Organisation hinter den Schockanrufe Callcenter Warschau.

    Statement aus der Ermittlungsgruppe

    Kriminaloberrat Manuel Kiy (Leiter KI Trier 2) betont die vorbildliche Kooperation: Nationale und internationale Zusammenarbeit durchbricht auch grenzüberschreitend agierende Täterstrukturen. Das Polizeipräsidium Trier setzt weiterhin hohe Priorität auf die Bekämpfung dieser verunsichernden und schadensreichen Delikte.

    So schützen Sie sich vor Schockanrufen

    • Bleiben Sie kritisch: Legen Sie auf und rufen Sie echte Angehörige selbst zurück.
    • Bestätigen Sie Sachverhalte bei Familie oder direkt bei der Polizei – zahlen Sie niemals Kaution am Telefon.
    • Geben Sie keine Auskünfte zu Vermögen oder Wertsachen am Telefon.
    • Übergeben Sie nie Geld oder Schmuck an Unbekannte.
    • Wählen Sie im Zweifel sofort 110 und schildern Sie den Vorfall.
    • Informieren Sie insbesondere ältere Angehörige über die Masche und prüfen Sie, ob ein Telefonbucheintrag nötig ist.

    Weiterführende Informationen & Leseempfehlungen

    Aktuelle Entwicklungen finden Sie in unseren Bereichen News, Deutschland und laufende Fahndungen.

    Behördliche Hintergründe und Prävention: Komenda Stołeczna Policji (Warschau), Staatsanwaltschaft Stuttgart, LKA Berlin.

  • Enkeltrick: So gehen Betrüger vor und wie Sie sich schützen können

    Enkeltrick: So gehen Betrüger vor und wie Sie sich schützen können

    Enkeltrick Betrugsmasche: So schützen Sie sich

    Was ist der Enkeltrick?

    Der Enkeltrick ist eine perfide Betrugsmasche, bei der sich Kriminelle am Telefon als enge Verwandte – meist als Enkel – ausgeben. Ziel der Täter ist es, durch eine angebliche Notlage Bargeld oder Wertsachen von älteren Menschen zu erbeuten. Besonders Seniorinnen und Senioren sind gefährdet, da sie häufig mehrere Enkelkinder haben und leicht emotional angesprochen werden können.

    Wie läuft die Betrugsmasche ab?

    Die Täter beginnen meist mit vagen Formulierungen wie „Rate mal, wer dran ist!“ oder „Ich bin’s!“. So bringen sie das Opfer dazu, selbst einen Namen zu nennen. Dieser wird sofort aufgegriffen und bestätigt. Im weiteren Gespräch bauen die Täter Vertrautheit auf, indem sie belanglos plaudern und persönliche Details einfließen lassen.

    Anschließend schildern sie eine angebliche Notlage: Ein Autounfall, eine dringende Reparatur oder eine sofortige Investition. Dabei setzen sie das Opfer unter starken Zeitdruck und fordern eine schnelle Bargeldübergabe. Das Geld holt angeblich ein „Freund“ ab, da der vermeintliche Enkel verhindert sei. So entgeht das Opfer der Möglichkeit, den Betrüger sofort als Fremden zu entlarven.

    Wer ist besonders gefährdet?

    Besonders ältere Menschen geraten ins Visier der Täter. Sie verfügen häufig über Ersparnisse und sind emotional stärker an die Familie gebunden. Die Kriminellen nutzen dies gezielt aus, um Vertrauen aufzubauen und Druck zu erzeugen.

    So schützen Sie sich vor dem Enkeltrick

    • Legen Sie sofort auf, wenn sich der Anrufer nicht mit Namen meldet.
    • Rufen Sie Ihre Kinder oder Enkel unter den bekannten Nummern zurück.
    • Vereinbaren Sie ein Codewort oder eine persönliche Frage in der Familie.
    • Halten Sie keine hohen Bargeldbeträge zu Hause bereit.
    • Übergeben Sie niemals Geld an unbekannte Personen.

    Besonders wichtig in Zeiten von künstlicher Intelligenz: Stimmen lassen sich fälschen. Ein vereinbartes Codewort ist daher unverzichtbar.

    Was tun, wenn Sie Opfer wurden?

    Sollten Sie auf den Enkeltrick hereingefallen sein, erstatten Sie umgehend Anzeige bei der Polizei. Informieren Sie außerdem Ihr soziales Umfeld, damit andere gewarnt sind.

    Weiterführende Informationen

    Aktuelle Warnmeldungen und weitere Polizeiberichte finden Sie auch bei uns: News, Deutschland und Fahndungen.

  • “Telefonstreich” lockt Bürger zum Polizeipräsidium Koblenz

    “Telefonstreich” lockt Bürger zum Polizeipräsidium Koblenz

    “Telefonstreich” lockt Bürger zum Polizeipräsidium

    Koblenz

    Die Kriminalwache des Polizeipräsidiums Koblenz erhielt heute Besuch von einer Vielzahl von vermeintlich Geschädigten aus dem Raum Koblenz, die angaben, ihr belastendes Videomaterial sehen zu wollen.

    Auf Nachfrage der Einsatzkräfte erklärten die älteren Herrschaften, dass sie heute unter österreichischen und polnischen Nummern Anrufe von Unbekannten erhalten hätten, die ihnen erzählten, dass es belastendes Videomaterial gäbe, dass sie bei einer Straftat zeige. Wenn sie dieses Material ansehen wollten, sollten sie sich zur Kriminalwache am Moselring in Koblenz begeben.

    Die Polizei weist ausdrücklich darauf hin, dass es sich hier um Falschmeldungen handelt!

    Wenn Sie einen solchen Anruf erhalten, legen Sie einfach auf. Es ist nicht notwendig, die Kriminalwache aufzusuchen.

  • 70-jähriger Mann aus Hattert/Westerwald vermisst

    70-jähriger Mann aus Hattert/Westerwald vermisst

    Nachtrag zum vermissten 70-jähriger Mann aus Hattert/Westerwald 

    In Bezug auf die gestrige Meldung vom Dienstag, 05.08.2025 teilt die Polizei mit, dass der Vermisste in der vergangenen Nacht im bayrischen Raum angetroffen werden konnte.

    Die Fahndungsmaßnahmen werden somit eingestellt.

    70-jähriger Mann aus Hattert/Westerwald vermisst

    Koblenz

    Seit Montag, dem 04.08.25 wird der 70-jährige Jürgen K. aus Hattert/Westerwald vermisst.

    Er entfernte sich mit seinem Pkw Hyundai, silber, amtl. Kennzeichen WW-KK 900 und kehrte nicht wie vereinbart am Abend zurück.

    Herr K. ist schwer krank und auf Medikamente angewiesen. Möglicherweise befindet er sich in einer hilflosen Lage.

    Hinweise nimmt die Polizei Hachenburg unter Tel.: 02662/9558 – 0 oder jede andere Dienststelle entgegen.

    Personenbeschreibung: ca. 160-164 cm groß, 60 kg schwer Jeans grau/schwarz gestreiften Pullover grau/braune Schuhe Brille Ein Lichtbild kann unter https://s.rlp.de/wRSYJOY eingesehen werden. 

  • 80- und 92-jährige Senioren ausgeraubt

    80- und 92-jährige Senioren ausgeraubt

    Bremen – 

    Am Freitagnachmittag überfiel ein unbekannter Mann in Schwachhausen eine 92-Jährige, stieß diese zu Boden und raubte ihre Handtasche. Am darauffolgenden Tag wurde ein 80-jähriger Mann in Vegesack geschubst und stürzte. Ihm wurde die Geldbörse entwendet. Die Polizei sucht weitere Zeugen.

    Gegen 15:40 Uhr schloss die 92-jährige Frau in der Touler Straße die Hauseingangstür auf, als ein unbekannter Täter unvermittelt an ihrer umgehängten Handtasche riss. Beide zogen an der Tasche, in dessen Folge der Gurt riss. Die Seniorin schrie um Hilfe und wurde zu Boden geschubst. Eine Nachbarin wurde auf das Geschehen aufmerksam und sah den Täter flüchten. Der Räuber entnahm Bargeld aus der Geldbörse und warf diese, ebenso die Handtasche, auf der Flucht weg. Er wird als ca. 20 Jahre alt beschrieben, dunkel gekleidet und führte einen schwarzen Regenschirm mit sich. Die Seniorin verletzte sich leicht und wurde vorsorglich in ein Krankenhaus gebracht.

    Am Samstag gegen 12:50 Uhr begab sich der 80-Jährige im Beisein seiner Ehefrau, die im Rollstuhl sitzt, zur Haltestelle in der Straße Kirchheide. Im Haltestellenbereich wurde er unvermittelt geschubst und stürzte zu Boden. Der unbekannte Täter entwendete die Geldbörse des Seniors und flüchtete in Richtung Georg-Gleistein-Straße. Der 80-jahre alte Mann erlitt leichte Verletzungen und wurde zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Der Räuber wurde wie folgt beschrieben: ca. 170cm groß und 25 Jahre alt, schlank, schwarze Haare und dunkler Teint, trug eine dunkle Jacke und Hose.

    Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht weitere Zeugen. Hinweise nimmt der Kriminaldauerdienst unter 0421 362-3888 entgegen.

  • Seniorenpaar im Haus überfallen – Polizei bittet um Hinweise von Zeugen

    Seniorenpaar im Haus überfallen – Polizei bittet um Hinweise von Zeugen

    Celle

    Am frühen Sonntagmorgen (12.12.2021) drangen zwei unbekannte Männer in das Haus eines Ehepaares in der Küsterstraße ein. Gegen 04.00 Uhr überraschten sie das schlafende Ehepaar (83 und 81 Jahre alt) und bedrohten es mit einer Schusswaffe. Die beiden Täter durchsuchten das Haus nach Wertgegenständen und entwendeten letztlich eine Geldbörse mit Inhalt. Sie entfernten sich auf unbekanntem Weg vom Tatort. Das Ehepaar erlitt keine Verletzungen. Die beiden Räuber wurden wie folgt beschrieben:

    Täter 1:

    170 – 175 cm groß, 40 – 45 Jahre alt, normale Statur

    Täter 2:

    175 cm groß, kräftigere Statur als der Komplize, ebenfalls etwa 40 Jahre alt

    Die Polizei Celle bittet nun um Hinweise, die zur Aufklärung der Tat führen können. Möglichen Zeugen, denen am Sonntag in der Früh verdächtige Fahrzeuge oder Personen aufgefallen sind, sollten sich bei der Polizei in Celle melden unter 05141/277-215 oder -328.

  • Fußgänger (85) nach Zusammenstoß mit Pkw schwer verletzt

    Fußgänger (85) nach Zusammenstoß mit Pkw schwer verletzt

     
     

    Bochum

     

    Bei einem Verkehrsunfall am gestrigen 7. Oktober in Bochum-Mitte ist ein Fußgänger (85) schwer verletzt worden.

    Nach bisherigen Kenntnissen fuhr eine 59-jährige Autofahrerin aus Bochum gegen 11.40 Uhr auf der Hattinger Straße in Richtung Innenstadt. In Höhe der Hausnummer 18 überquerte zeitgleich ein 85-jähriger Fußgänger aus Bochum die Hattinger Straße.

    Es kam zum Zusammenstoß, bei dem der Senior seitlich gegen den Pkw prallte und stürzte. Ein Rettungswagenteam brachte den schwer verletzten Bochumer zur stationären Behandlung ins Krankenhaus. Die Autofahrerin blieb unverletzt.

    Die Hattinger Straße war für etwa eine Stunde in Richtung Innenstadt gesperrt.

    Das Verkehrskommissariat klärt nun den genauen Unfallhergang.

  • Akuter Brand in Pflegeheim – Brandursache unklar

    Akuter Brand in Pflegeheim – Brandursache unklar

     
     

    Celle

    In einer Apartmentküche einer Seniorenresidenz im Blumläger Kirchweg kam es am Montagabend zu einem Brandausbruch im Bereich des Backofens. Bei Eintreffen der Einsatzkräfte war eine starke Rauchentwicklung wahrnehmbar. Eine Anwohnerin konnte unversehrt das Apartment verlassen und wurde vorsorglich ins AKH Celle gefahren. Nach kurzer Untersuchung konnte sie das Krankenhaus wieder verlassen. Zwei Etagen der Seniorenresidenz wurden evakuiert. Es entstand Sachschaden in fünfstelliger Höhe. Das betroffene Apartment ist derzeit unbewohnbar. Die genaue Brandursache ist bislang noch unklar.

  • Polizei warnt dringend vor Telefonbetrügern

    Polizei warnt dringend vor Telefonbetrügern

    Betrüger erbeuten am Telefon schockierende Summen – Polizei warnt dringend vor bekannten Maschen

     

    Dortmund – Es sind schockierend hohe Summen, die Betrüger in den vergangenen Tagen bzw. Wochen in Dortmund erbeuten konnten.
    Fälle, die die Beamtinnen und Beamten, die damit betraut sind, berühren und bewegen. Insgesamt haben zwei Senioren und eine Seniorin rund 400.000 Euro an diese Betrüger verloren.
    Ein Grund für die Polizei, erneut eindringlich vor den Maschen zu warnen.

    Und zu betonen: Jeder und jede von ihnen kann helfen, diese Taten zu verhindern. Durch Aufklärung und Aufmerksamkeit in der eigenen Familie sowie im Freundes- und Bekanntenkreis.


    Der erste Fall begann bereits mit ersten Anrufen im März.
    Einem 80-Jährigen aus Dortmund-Wellinghofen vermittelten die Betrüger am Telefon mehrfach, dass sie Beamte der Polizei seien und Kenntnis über eine rumänische Tätergruppe hätten.
    Diese arbeite mit den Angestellten seiner Hausbank zusammen, um an sein Vermögen heranzukommen.
    Sie forderten ihn auf, seine Wertpapiere zu kündigen, in Gold umzutauschen und dies sicherheitshalber bei der Polizei in Verwahrung zu geben.
    Anfang und Mitte April übergab er das Gold im Wert eines sechsstelligen Betrags an unbekannte Betrüger.

    Etwas anders gingen Unbekannte am vergangenen Freitag (16. April) bei einem 80-Jährigen aus Bodelschwingh und einer 70-Jährigen aus Wickede vor.
    Hier handelte es sich um so genannte Schock-Anrufe.
    Der 80-Jährige erhielt gegen 9 Uhr einen Anruf von seiner angeblichen Enkelin.
    Diese sei schwer erkrankt und brauche Geld für eine Krebsbehandlung.
    Sie forderte ihn auf, das Geld an einen Boten zu übergeben.
    Gegen 10 Uhr holte ein Unbekannter den fünfstelligen Betrag ab.
    Erst später offenbarte sich der 80-Jährige seiner Familie und der Betrug flog auf.

    Auch die 70-jährige Dortmunderin erkannte den Betrug leider zu spät.
    Gegen 11.30 Uhr hatten sich die Betrüger bei ihr gemeldet.
    Am Telefon meldete sich zunächst eine weinende Frau, die den Hörer schnell an einen angeblichen Polizisten weitergab.
    Die Enkelin habe einen Radfahrer angefahren, der noch am Unfallort gestorben sei, hieß es.
    Gleich würde sich ein Rechtsanwalt bei ihr melden.
    Denn der Tochter drohe Untersuchungshaft.
    Dieser angebliche Anwalt rief sodann an und forderte die 70-Jährige auf, einen fünfstelligen Betrag als Kaution zu zahlen, um die U-Haft abzuwenden.
    Unter fortwährendem Druck des Mannes hob sie die Summe ab und übergab das Geld an ihrer Wohnungstür an einen unbekannten Mann.

    Drei Seniorinnen bzw. Senioren.
    Alle haben einen großen Teil ihrer Ersparnisse an skrupellose Betrüger verloren.
    Die Täter agieren häufig aus dem Ausland, bereichern sich an dem Vermögen anderer, indem sie ihnen Angst machen, sie unter Druck setzen.
    Sie zu ermitteln gestaltet sich schwierig.
    Was sich nicht schwierig gestalten sollte, ist die Aufklärungsarbeit.
    Denn die kann jeder und jede leisten – im eigenen Umfeld.
    Und sie ist ganz entscheidend.
    Denn das Wissen um die Vorgehensweise der Betrüger kann helfen, diese zu erkennen und sofort abzuwehren.
    Mit einer einfachen Tat: auflegen!

    Gerade junge Menschen können im Kampf gegen Betrüger eine große Stütze für die Polizei sein.
    Klären Sie ältere Menschen in Ihrem Umfeld über die Maschen auf!
    Denn häufig sind es Seniorinnen und Senioren, die im Fokus dieser Maschen stehen. Sprechen Sie im Familien- oder Bekanntenkreis, bei der Unterhaltung mit dem älteren Nachbarn diese Maschen immer wieder an.
    Je öfter, desto eher werden sie einen Betrug auch erkennen.
    Derzeit sind es vor allem die folgenden Maschen, die Betrüger am Telefon anwenden: die falschen Polizisten, die angebliche Informationen über eine Tätergruppe haben, die bei dem Opfer einbrechen wird bzw. mit dem Geldinstitut des Opfers zusammenarbeitet.
    Und der Enkeltrick, meist gestaltet als Schock-Anruf.
    Ein Verwandter oder eine Verwandte, der/die angeblich Geld benötigt – für eine Investition oder aber auch, weil ein schlimmer Unfall passiert oder eine schwere Erkrankung aufgetaucht ist.

    Dies sind die Präventionstipps der Polizei: – Seien Sie misstrauisch, wenn Sie jemand am Telefon um Geld bittet! Legen Sie sofort auf. Rufen Sie bei Zweifeln, ob es sich um echte Polizeibeamte handelt, die 110 an und fragen Sie nach Ermittlungen bezüglich Ihrer Person/Adresse. Erfragen Sie bei Mitgliedern Ihrer Familie, ob es sich bei dem Anrufer oder der Anruferin wirklich um Verwandte handelt.

       -	Geben Sie am Telefon keine Auskünfte über Ihre finanziellen 
    Verhältnisse. Gerade die Polizei wird sie am Telefon niemals danach 
    fragen. Geben Sie auch keine Details zu ihren familiären 
    Verhältnissen preis. 
       -	Übergeben Sie Ihr Geld niemals an unbekannte Personen! 
       -	Betrüger begeben sich noch immer gerne über das Telefonbuch auf 
    die Suche nach potenziellen Opfern. Sie halten Ausschau nach Namen, 
    die auf ältere Personen schließen lassen. Überlegen Sie, in welchem 
    Umfang Sie noch im Telefonbuch vertreten sein müssen. Vielleicht ist 
    es sinnvoll, zumindest den Vornamen löschen zu lassen. 
       -	Wenden Sie sich auf jeden Fall an die Polizei unter der 110, 
    wenn Sie einen verdächtigen Anruf erhalten haben - egal, ob Sie den 
    Betrug erkannt und aufgelegt haben oder schlimmstenfalls sogar Opfer 
    geworden sind. 
  • Trickdiebe boten Senioren Coronatest an

    Trickdiebe boten Senioren Coronatest an

    Bonn 

    Die Bonner Polizei erhielt am Dienstag (09.02.2021) gegen 17:05 Uhr Kenntnis von einem Trickdiebstahl in Alt Godesberg. Dort hatten sich zwei bislang unbekannte Tatverdächtige unter einem Vorwand Zutritt zur Wohnung eines älteren Ehepaares verschafft und diese bestohlen.

    Zur Tatzeit hatte sich eine Frau dem 87-jährigen Geschädigten im Hausflur als Mitarbeiterin des Gesundheitsamtes vorgestellt, die derzeit in dem Mehrparteienhaus Coronatests durchführen würde.
    Nachdem ihr Einlass in die Wohnung des Ehepaares gewährt wurde, verwickelte die Frau den 87-Jährigen und dessen Ehefrau in ein Gespräch. Diesen Zeitraum nutzte ein zwischenzeitlich ohne Kenntnis der Senioren eingetretener und noch unbekannter männlicher Mittäter der Frau, um die Wohnung nach Wertgegenständen zu durchsuchen. Hierbei nahm er Schmuck sowie einen vierstelligen Bargeldbetrag an sich, den das Ehepaar in der Wohnung aufbewahrte.
    Die Tatverdächtige wies die Senioren schließlich auf eine kurze Wartezeit für den vermeintlichen Coronatest hin und verließ mit dem Mittäter unbemerkt die Wohnung.

    Die Senioren bemerkten schließlich den Diebstahl und informierten die Polizei, die erste Ermittlungen aufnahm.

     

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    Die tatverdächtige Frau wird als etwa 1,60-1,65 m groß, ca. 30-45 Jahre alt, mit offenen, dunkelbraunen Haaren und mitteleuropäischem Erscheinungsbild beschrieben.
    Sie sprach akzentfrei deutsch und war mit einem dunklen Mantel, einer blauen Jeans mit Rissen am Knie sowie einer weißen FFP2-Maske bekleidet. Zu ihrem Mittäter liegen bislang keine Beschreibungsmerkmale vor.

    Das zuständige Kriminalkommissariat hat die Ermittlungen in diesem Fall aufgenommen und bittet um Hinweise zu den Tatverdächtigen.
    Wer die beschriebene Frau gestern in männlicher Begleitung in Alt Godesberg gesehen hat, wird gebeten, sich unter 0228 15-0 mit den Ermittlern in Verbindung zu setzen.

     

    Die Bonner Polizei nimmt den Tathergang zum Anlass, um erneut vor Gefahren an der Haustür zu warnen.

    Grundsätzlich gilt:

       -	Lassen Sie keine Unbekannten in Ihre Wohnung. Sie sind 
    grundsätzlich nicht verpflichtet, jemanden unangemeldet in die 
    Wohnung zu lassen. 
       -	Schauen Sie sich Besucher vor dem Öffnen der Tür genau an, zum 
    Beispiel durch den Türspion oder das Fenster. Benutzen Sie die 
    Türsprechanlage. 
       -	Öffnen Sie Ihre Tür immer nur mit vorgelegter Türsperre. Ist 
    keine Türsperre vorhanden, öffnen Sie nicht. Sprechen Sie durch die 
    geschlossene Tür. 
       -	Lassen Sie unaufgefordert kommende Vertreter, Verkäufer oder 
    mutmaßliche Amtsträger nicht in Ihre Wohnung - lassen Sie sich einen 
    Ausweis zeigen und kontaktieren sie den vermeintlichen Auftraggeber 
    im Zweifel telefonisch. Recherchieren Sie vorher selber eine 
    Telefonnummer. 
       -	Wenden Sie sich über den Notruf 110 an die Polizei, wenn Sie den
    geringsten Zweifel haben. Dort wird man den Sachverhalt mit Ihnen 
    erörtern und Ihnen wichtige Verhaltenshinweise geben.