Am Samstagnachmittag kam es zu einer gefährlichen Körperverletzung in der Haupthalle des Berliner Ostbahnhofs. Zeugen gingen dazwischen und verhinderten Schlimmeres.
Gegen 17 Uhr soll ein Mann einem anderen Mann nach einer verbalen Auseinandersetzung mehrfach geschlagen und gegen den Kopf getreten haben. Eine Zeugin ging dazwischen, ein weiterer Zeuge informierte die Bundespolizei. Die alarmierten Einsatzkräfte nahmen den 31-jährigen Polen noch vor Ort vorläufig fest. Der Geschädigte erlitt Hautabschürfungen, Schwellungen und eine Platzwunde am Kopf. Trotz Empfehlung der hinzugezogenen Rettungskräfte lehnte der Geschädigte eine medizinische Versorgung ab.
Eine Atemalkoholkontrolle bei dem mehrfach wegen diverser Gewalt- und Eigentumsdelikte in Erscheinung getretenen Mann ergab einen Wert von 2,04 Promille. Die Bereitschaftsstaatsanwältin ordnete eine Blutentnahme beim Tatverdächtigen an und stimmte der richterlichen Vorführung zu.
Die Bundespolizei leitete Ermittlungen wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung ein. Die Beamtinnen und Beamten führten den 31-Jährigen einem Richter vor, der gegen ihn einen Untersuchungshaftbefehl erließ.
Polizisten haben am Montagnachmittag (18. März) einen 20-jährigen Kölner mit einer scharfen Schusswaffe und circa einem Kilogramm Kokain im Hinterhof eines Mehrfamilienhauses in Köln-Mülheim festgenommen.
Ein Haftrichter schickte den 20-Jährigen in Untersuchungshaft.
Gegen 13.30 Uhr hatte ein Anwohner der Holweider Straße die Polizei über mehrere verdächtige Tüten mit weißem Pulver informiert. Eingesetzte Beamten trafen den polizeibekannten 20-Jährigen im Hinterhof an und stellten bei seiner Durchsuchung einen geladenen Revolver (Kal. 38), sechs Patronen, mutmaßliche mit Drogen gefüllte Druckverschlusstütchen und mehrere hundert Euro Bargeld sicher. Im Hinterhof fanden die Beamten Substanzen und Utensilien, die für die Herstellung von Crack aus Kokain genutzt werden können, unter anderem Natron und Ammoniak.
Zudem stellten die Beamten circa 150 Gramm Marihuana sicher.
In der Elberfelder Straße begingen eine 19-Jährige sowie eine 22-Jährige am späten Mittwochnachmittag (18.10.) einen Ladendiebstahl. Um 17.20 Uhr entwendeten die Heranwachsenden in einem Bekleidungsgeschäft diverse Waren im Gesamtwert von knapp 880 Euro. Der Ladendetektiv des Geschäfts hatte beobachten können, wie die beiden Bochumerinnen zahlreiche Kleidungsstück jeweils in ihre Einkaufstrolleys packten und dann an der Kasse vorbeigingen, um die Filiale zu verlassen.
Der Mann sprach die beiden Frauen an und verständigte die Polizei. Nach Eintreffen der Beamten stellte sich heraus, dass die beiden Ladendiebinnen keine EC-Karte oder anderweitige Bezahlmöglichkeit mit sich führten. Die 19-Jährige hatte Ware im Wert von über 482 Euro entwendet, die 22-Jährige im Wert von
395 Euro. Letztere beging bereits am Tattag einen Ladendiebstahl in einer anderen Stadt und hatte eine Strafanzeige erhalten. Es ergab sich darüber hinaus der Verdacht, dass die Heranwachsenden auch die beiden Einkaufstrolleys in einem anderen Geschäft in Hagen entwendeten.
Die wegen zahlreichen gleichgelagerten Delikten polizeibekannten Frauen wurden vorläufig festgenommen und angezeigt. Ein Haftrichter ordnete am Donnerstag Untersuchungshaft an.
Im Rahmen umfangreicher Fahndungsmaßnahmen nach einem Messerangriff auf einen 27-jährigen Mann im hannoverschen Stadtteil Stöcken konnte die Polizei am Dienstagabend, 05.09.2023, zwei mutmaßliche Täter in Mainz festnehmen. Die Männer sitzen jetzt in Untersuchungshaft.
Nach bisherigen Erkenntnissen des Zentralen Kriminaldienstes Hannover attackierten am Montagmittag, 04.09.2023, zwei Männer einen 27-Jährigen mit einem Messer in der Ithstraße. Im Anschluss ergriffen die Täter unerkannt die Flucht. Der 27-Jährige erlitt durch die Tat schwere Verletzungen im Oberkörper.
Durch intensive Fahndungsmaßnahmen konnten am Dienstagabend zwei mutmaßliche Täter im Alter von 27 und 68 Jahren im Stadtgebiet in Mainz festgenommen werden. Nach Vorführung bei einem Ermittlungsrichter am Mittwoch, 06.09.2023, kamen die beiden Männer in Untersuchungshaft. Die Hintergründe der Tat sind derzeit noch unklar und sind Gegenstand der Ermittlungen.
Die Bundesanwaltschaft hat am 19. Mai 2023 vor dem Staatsschutzsenat des Oberlandesgerichts Düsseldorf Anklage gegen
den marokkanischen Staatsangehörigen Mohamed A.
wegen geheimdienstlicher Agententätigkeit (§ 99 Abs. 1 Nr. 1 StGB) erhoben.
In der nunmehr zugestellten Anklageschrift ist im Wesentlichen folgender Sachverhalt dargelegt:
Im März 2020 nahm der marokkanische Auslandsnachrichtendienst DGED Kontakt zu Mohamed A. auf. In der Folge spähte der Angeschuldigte für diesen Nachrichtendienst Anhänger der sogenannten HIRAK-Bewegung – einer oppositionellen marokkanischen Protestbewegung – aus. Dem Auftrag entsprechend übermittelte Mohamed A. zu mehreren Personen Informationen an seine Führungsoffiziere. Im Gegenzug übernahm der Nachrichtendienst die Kosten für auch zu privaten Zwecken durchgeführte Reisen des Angeschuldigten im Wert von rund 5.000 Euro.
Mohamed A. wurde am 14. November 2022 auf Grund eines Haftbefehls des Ermittlungsrichters des Bundesgerichtshofs festgenommen und befindet sich seitdem in Untersuchungshaft.
Nach dem Angriff auf eine Frau am Montagabend, bei welchem diese schwere Verletzungen erlitten hatte, sitzt der Beschuldigte nun in Untersuchungshaft.
Untersuchungshaft wegen versuchten Totschlags
Der 24-Jährige wurde auf Antrag der Staatsanwaltschaft Mainz am Dienstagnachmittag dem Ermittlungsrichter vorgeführt. Dieser ordnete die Untersuchungshaft wegen versuchten Totschlags
in Tateinheit mit einer gefährlichen Körperverletzung an.
Die bisherigen Ermittlungen haben ergeben, dass es am Montagnachmittag zu dem Aufeinandertreffen zwischen der 21-Jährigen und dem 24-Jährigen in einem unbebauten Bereichs des Hartmühlenwegs gekommen ist. Im Verlauf des Kontaktes kam es dann zu dem Messerangriff. Nach bisherigem Ermittlungsstand lies der Täter jedoch von seinem Opfer ab, flüchtete von der Tatörtlichkeit und
stellte sich kurze Zeit später auf einer Wache der Bundespolizei in Mainz.
21-Jährige schwebte in Lebensgefahr
Die 21-Jährige schwebte aufgrund mehrerer Stichverletzungen zunächst in Lebensgefahr. Sie wurde noch in der Nacht von Montag auf Dienstag operiert, so dass sich ihr Zustand in der Folge stabilisierte und deutlich besserte. Mittlerweile konnte bereits eine erste Vernehmung durchgeführt werden. Die genauen Hintergründe der Tat sind nun Gegenstand der weiteren Ermittlungen. Der Beschuldigte wurde noch am Dienstagabend in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert.
Ein 23-jähriger Autofahrer ist am Samstagmorgen (1.4., 8:08 Uhr) am Albersloher Weg vor der Polizei geflüchtet und hat dabei drei Unfälle verursacht.
Polizisten bemerkten am Albersloher Weg, dass der Mann ohne festen Wohnsitz ohne Anschnallgurt in seinem Pkw unterwegs war. In Höhe des Lippstädter Wegs beabsichtigten die Beamten den 23-Jährigen anzuhalten und zu kontrollieren. Dieser missachtete allerdings die Anhaltesignale und fuhr über mehrere rote Ampeln davon. Im Bereich der Kreuzung Hansaring / Soester Straße verunfallte der Flüchtige bei dem Versuch, nach rechts in die Soester Straße abzubiegen und prallte gegen zwei Verkehrspoller. Der 23-Jährige fuhr einfach weiter und kollidierte im Verlauf an der Warendorfer Straße / Friedenstraße mit einem Verkehrszeichen, bevor er am Hohenzollernring durch Polizeiwagen heruntergebremst und gestoppt werden konnte. An den beiden Streifenwagen entstand Sachschaden.
Bei der anschließenden Kontrolle fanden die Beamten Betäubungsmittel in dem Daimlerchrysler. Zudem stellten die Polizisten fest, dass der 23-Jährige keinen Führerschein besitzt und mit einem Untersuchungshaftbefehl gesucht wird. Die Beamten nahmen ihn fest und stellten sein Mobiltelefon, Bargeld, die Drogen und das Auto sicher. Auf der Polizeiwache wurde ihm eine Blutprobe entnommen. Nach dem ersten Unfall verlor der Fluchtwagen über die gesamte Strecke Betriebsflüssigkeiten. Eine Radfahrerin rutschte an der Warendorfer Straße mit ihrem Fahrrad auf der Ölspur weg, stürzte und verletzte sich leicht. Der 23-Jährige befindet sich nun in Untersuchungshaft.
Als am vergangenen Dienstagnachmittag, den 21.02.2023, ein Auto mit zwei männlichen Insassen in der Neuendorfer Straße in Koblenz einer Verkehrskontrolle unterzogen werden sollte, versuchte der Fahrer zunächst mit dem Pkw zu flüchten, ehe beide aufgrund einer Sackgasse die Flucht zu Fuß fortsetzen mussten.
Umfangreiche Fahndungsmaßnahmen mit Unterstützung von eingehenden Zeugenhinweisen führten schließlich dazu, dass beide Personen aufgegriffen werden konnten.
Sodann stellte sich heraus, dass der Fahrer den zurückgelassenen Pkw ohne gültige Fahrerlaubnis und ohne Versicherungsschutz mit einem entwendeten Kennzeichen führte. Zudem konnte bei dem Fahrer eine nicht geringe Menge Marihuana aufgefunden werden.
Im Zuge der anschließenden Wohnungsdurchsuchung konnten bei beiden Personen verschiedene Betäubungsmittel, u.a. Marihuana, Kokain und Amphetamin in nicht geringen Mengen sichergestellt werden.
Beide Männer wurden am gestrigen Mittwochmorgen am Amtsgericht Koblenz vorgeführt, wo durch die Haftrichterin Untersuchungshaft gegen beide angeordnet wurde.
Gemeinsame Presseerklärung der Polizei Dortmund und der Staatsanwaltschaft Dortmund
In einer Wohnung an der Deitertstraße war es am 10. Januar zu einem versuchten Tötungsdelikt gekommen, bei dem ein 34-jähriger Dortmunder durch ein Messer lebensgefährlich verletzt wurde. Ein Tatverdächtiger hat sich am Mittwochabend (18. Januar) bei der Polizei selbst gestellt. Er befindet sich mittlerweile in Untersuchungshaft.
Der 25-jährige Dortmunder erschien im Beisein seines Rechtsanwaltes im Polizeipräsidium und wurde noch am Abend einem Haftrichter vorgeführt.
Die Ermittlungen der Mordkommission dauern an. Der 34-Jährige ist mittlerweile außer Lebensgefahr.
Hinweis für Medienschaffende: Medienauskünfte erteilt ausschließlich die Staatsanwaltschaft Dortmund. Ansprechpartnerin dort ist Staatsanwältin Yazir (Tel. 0231-926 26121).
Exhibitionist im Hauptbahnhof festgenommen
42-Jähriger belästigte mehrere Frauen in der S-Bahn
München / Wolfratshausen – Am Dienstagabend (4. Mai) erkannten Bundespolizisten
beim Streifengang im Hauptbahnhof München einen 42-Jährigen, der mit internen Fahndungsflyern wegen Exhibitionismus gesucht worden war.
Er kam in Untersuchungshaft.
Auch die Polizeiinspektion Wolfratshausen hatte mit einem Öffentlichkeitsaufruf bereits nach dem Mann gefahndet.
Kurz nach 22 Uhr erkannte eine Streife der Bundespolizei im Hauptbahnhof München bei einem Streifengang einen wegen Exhibitionismus gesuchten 42-jährigen Rumänen.
Ihm wird vorgeworfen, in der Zeit von 27. September 2020 bis 25. April dieses Jahres, mehrfach im Münchner S- und U-Bahnbereich – vermutlich aber auch in mehr als einem Fall in der Pupplinger Au – mit exhibitionistischen Handlungen in Erscheinung getreten zu sein.
Nach einer Haftrichtervorführung erließ dieser am 5. Mai einen Haftbefehl, beließ den 42-Jährigen, der in Wolfratshausen wohnt, unter strengen Auflagen aber auf freien Fuß.
Am 25. April 2021 war der Mann letztmalig in Erscheinung getreten.
Nach dem Zustieg in die S-Bahn in Hohenbrunn, Lkr. München, hatte er sich gegen 20:50 Uhr in der S7, Richtung Wolfratshausen, neben eine in Solln zugestiegene 16-jährige Deutsche aus Geretsried sowie eine 22-jährige Deutsch-Chilenin aus Würzburg gestellt und begonnen an seinem Geschlechtsteil zu manipulieren.
Als die beiden sich entfernten, folgte er ihnen – mit aus der Hose hängendem Glied, bis die Ältere in Schäftlarn und die Jüngere in Wolfratshausen ausgestiegen waren.
Der 16-Jährigen war es gelungen, ohne dass der Mann es bemerkte, Bilder von ihm zu machen.
Sie zeigte die Tat wenig später zusammen mit ihrer Mutter bei der Landespolizei in Wolfratshausen an.
Aufgrund der Bilder und der Beschreibungen der Geschädigten sowie der zeitlichen und örtlichen Nähe werden ihm bisher noch weitere bekannt gewordene exhibitionistische Taten mit mehreren Geschädigten zur Last gelegt.
Nach der Tat von 20:50 Uhr war er auch in Folge-S-Bahnen der gleichen Linie aufgefallen. So manipulierte er zunächst gegen 21:20 Uhr, zwischen Wolfratshausen und Icking, gegenüber einer 64-Jährigen aus Schwabing sowie gegen 21:50 Uhr, wieder auf dem Weg nach Wolfratshausen, gegenüber einer 34-Jährigen aus Wolfratshausen und einer weiteren 16-Jährigen aus Geretsried (alle drei Deutsche) an seinem Geschlechtsorgan. Umfangreiche Videoauswertungen der Bundespolizei in diversen S-Bahnen und Haltepunkten belegen die Taten.
Die drei letztgenannten Frauen meldeten sich bei den Kollegen der bayerischen Landespolizei in Wolfratshausen nachdem dort ein Öffentlichkeitsaufruf verfasst worden war.
Aufgrund von Videoauswertungen konnte der dringend Tatverdächtige wiederum am 25. April in der S7 vor den bereits geschilderten Fällen ausgemacht werden.
Gegen 20:10 Uhr, war er kurz vor dem Ausstieg am Marienplatz, gegenüber einer Unbekannten mit erigiertem Glied aufgetreten.
In allen Fällen hatte der Mann Blickkontakt mit den Frauen gesucht und diese sich hilflos und wütend gefühlt; zudem verspürten sie großen Ekel.
Mit dem Bildmaterial aus den S-Bahnen wurde ein Fahndungsflyer erstellt, mit diesem war polizeiintern nach dem Exhibitionisten gefahndet worden.
Aufgrund des Fahndungserfolges werden nun weitere Ermittlungen bei der Landes- und Bundespolizei geführt, um abzugleichen, ob der 42-jährige Rumäne für weitere, ähnlich gelagerte Fälle in Betracht kommt.
Bundes- wie Landespolizei bitten Geschädigte, die sich evtl. noch nicht gemeldet haben, mit den jeweiligen Behörden Kontakt aufzunehmen.
Für den Bereich der Münchner S-Bahnen bitte unter 089/515550-1111 bei der Bundespolizeiinspektion München.
Für die Polizei in Wolfratshausen unter 08171/42110.
Der dringend Tatverdächtige wird wie folgt beschrieben: – ca. 175 cm groß
– 35-45 Jahre alt – mit markanter Glatze und randloser Brille
Bekleidet war er häufig mit grauer Kapuzenjacke, hellblauer Jeans und schwarzen Turnschuhen.
Die Polizei bittet in diesem Zusammenhang darum, dass Betroffene, die derartige Vorfälle wahrnehmen, Zivilcourage zu zeigen und – ohne sich selbst in Gefahr zu bringen – sich schnellstmöglich (z.B. per Handy) aus der S-Bahn oder am Bahnhof an die Behörden zu wenden.
Gerade bei exhibitionistischen Straftaten handelt es sich häufig um Wiederholungstäter. Wichtig für die polizeilichen Ermittlungen sind insbesondere auch Personenbeschreibungen und besondere Merkmale wie Tätowierungen o.ä., da nicht immer Videoaufzeichnungen existieren.
In den vorgenannten Fällen gilt der Dank der Bundespolizei insbesondere auch dem couragierten Verhalten der 16-Jährigen aus Geretsried.
Dank ihrer Handybilder gelang es letztlich der Bundespolizeistreife den 42-Jährigen am Hauptbahnhof in München zu erkennen.
So konnte der Tatverdächtige schnell ermittelt und letztlich auch identifiziert werden.