Schlagwort: Untersuchungshaft

  • Tatverdächtiger nach Raub auf TEDi-Markt in Flensburg in U-Haft

    Tatverdächtiger nach Raub auf TEDi-Markt in Flensburg in U-Haft

    TEDi-Räuber aus Flensburg sitzt jetzt im Gefängnis

    Nach dem Raubüberfall auf einen TEDi-Markt in der Neustadt in Flensburg am 10.03.2026 befindet sich der mutmaßliche Täter nun in Untersuchungshaft. Die Ermittlungen der Kriminalpolizei führten zur Festnahme eines 29-jährigen Mannes aus Deutschland.

    Haftbefehl wegen Wiederholungsgefahr erlassen

    Wie Polizei und Staatsanwaltschaft mitteilten, konnten dem Tatverdächtigen nach dem Raubüberfall weitere Diebstahlsdelikte nachgewiesen werden. Daraufhin beantragte die Staatsanwaltschaft Flensburg den Erlass eines Untersuchungshaftbefehls wegen Wiederholungsgefahr.

    Am heutigen Freitagmorgen (15.05.2026) trafen Einsatzkräfte der Kriminalpolizei den 29-Jährigen gegen 06:30 Uhr an und nahmen ihn fest.

    Richter bestätigt Untersuchungshaft

    Im Laufe des Vormittags erfolgte die Vorführung des Mannes beim Amtsgericht Flensburg. Dort bestätigte ein Richter den zuvor erlassenen Haftbefehl. Anschließend brachten die Beamten den Tatverdächtigen in eine Justizvollzugsanstalt.

    Öffentlichkeitsfahndung führte zum Erfolg

    Bereits zuvor hatten die Ermittler öffentlich über den Raubüberfall auf den TEDi-Markt berichtet. Durch eine Öffentlichkeitsfahndung konnte schließlich ein entscheidender Hinweis aus der Bevölkerung gewonnen werden.

    Dieser Hinweis führte am 14.04.2026 zu dem 29-jährigen Mann. Bei einer anschließenden Durchsuchung stellten die Ermittler unter anderem die mutmaßliche Tatbekleidung sowie das mutmaßliche Tatmittel sicher.

    Weitere Ermittlungen dauern an

    Die Ermittlungen der Polizei Schleswig-Holstein sowie der Staatsanwaltschaft Flensburg dauern weiterhin an.

    Weitere aktuelle Meldungen findest Du auch in unserer Kategorie Deutschland, unter Fahndungen sowie im Bereich News.

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  • Hamburg: 17-Jähriger Syrer plante offenbar Terroranschlag

    Hamburg: 17-Jähriger Syrer plante offenbar Terroranschlag

    17-Jähriger plante offenbar Terroranschlag auf „Ungläubige“

    Die Ermittlungsbehörden in Hamburg haben offenbar einen möglichen Terroranschlag verhindert. Ein 17-jähriger syrischer Staatsangehöriger sitzt inzwischen in Untersuchungshaft. Die Generalstaatsanwaltschaft Hamburg wirft dem Jugendlichen die Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat sowie Terrorismusfinanzierung vor.

    Nach Angaben der Ermittler soll der Jugendliche geplant haben, eine unbestimmte Zahl sogenannter „Ungläubiger“ zu töten. Als mögliche Tatorte standen demnach unter anderem ein Einkaufszentrum, eine Bar oder sogar eine Polizeiwache im Raum.

    17-Jähriger plante Terroranschlag in Hamburg

    Die Behörden gehen derzeit davon aus, dass der Tatverdächtige verschiedene Angriffsmöglichkeiten geprüft haben soll. Laut Generalstaatsanwaltschaft kamen eine Explosion, der Einsatz von Molotowcocktails oder ein Messerangriff infrage.

    Bereits am 7. Mai nahmen Spezialkräfte der Polizei Hamburg den Jugendlichen fest. Im Rahmen einer Durchsuchung stellten die Beamten mehrere Gegenstände sicher.

    Ermittler fanden Dünger, Grillanzünder und Messer

    Nach bisherigen Erkenntnissen beschaffte sich der 17-Jährige unter anderem Universaldünger, flüssigen Grillanzünder, eine Sturmhaube sowie ein Messer. Die Ermittler prüfen nun, inwieweit die Gegenstände für einen möglichen Anschlag vorgesehen waren.

    Die Generalstaatsanwaltschaft beantragte daraufhin Haftbefehl. Ein Richter ordnete anschließend Untersuchungshaft an.

    Hinweise von Geheimdiensten führten zum Zugriff

    Nach Angaben der Behörden spielte die Terrororganisation „Islamischer Staat“ offenbar eine wichtige Rolle bei der Radikalisierung des Jugendlichen. Die Ermittler gehen davon aus, dass der IS als ideologische Inspiration für das mutmaßliche Anschlagsvorhaben diente.

    Entscheidende Hinweise kamen laut Behörden vom Bundesnachrichtendienst sowie vom Bundesamt für Verfassungsschutz. Zudem arbeiteten das Bundeskriminalamt und das Landeskriminalamt Hamburg eng zusammen.

    Psychiatrische Begutachtung bereits zuvor veranlasst

    Die Generalstaatsanwaltschaft hatte den Jugendlichen bereits zuvor im Zusammenhang mit möglichen Verstößen gegen das Vereinsgesetz im Blick. In diesem Zusammenhang veranlassten die Behörden bereits eine psychiatrische Begutachtung.

    Die weiteren Ermittlungen dauern derzeit an.

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  • Bundespolizei fasst mutmaßlichen Messerstecher auf der BAB 64 bei Grenzkontrolle

    Bundespolizei fasst mutmaßlichen Messerstecher auf der BAB 64 bei Grenzkontrolle

    Messer-Angriff auf der Flucht?

    Im Rahmen der Grenzkontrollen hat die Bundespolizei in der Nacht zu Samstag einen 35-jährigen Afghanen auf der BAB 64 festgenommen. Der Mann befand sich als Insasse in einem aus Luxemburg kommenden Reisebus.

    Bei der Überprüfung seiner Personalien stellten die Beamten fest, dass gegen den 35-Jährigen ein Untersuchungshaftbefehl des Amtsgerichts Hamburg vorlag. Die Ermittler werfen ihm versuchten Totschlag vor.

    Stichverletzung im Halsbereich

    Nach bisherigen Erkenntnissen soll der Tatverdächtige dem Geschädigten mit einem Klappmesser eine Stichverletzung im Bereich des Halses zugefügt haben. Dabei wurde die Luftröhre laut Ermittlungsstand nur knapp verfehlt.

    Zusätzlich bestand gegen den Mann ein aktuelles Ermittlungsverfahren wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte.

    Einlieferung in Justizvollzugsanstalt

    Nach der Festnahme führten die Beamten den 35-Jährigen einem Richter vor. Anschließend lieferten sie ihn in eine nahe gelegene Justizvollzugsanstalt ein.

    Grenzkontrollen führen erneut zu Fahndungserfolg

    Die Bundespolizei setzt ihre Kontrollen an den Grenzen weiterhin konsequent fort. Dabei stellen die Beamten regelmäßig gesuchte Straftäter fest und vollstrecken offene Haftbefehle.

    Weitere aktuelle Meldungen findest Du auch in den Bereichen News, Fahndungen und Deutschland.

    Weitere Informationen zur Bundespolizei gibt es auf der offiziellen Seite der Bundespolizei.

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  • Mordfall „Amy Lopez“: Anklage erhoben

    Mordfall „Amy Lopez“: Anklage erhoben

    Staatsanwaltschaft erhebt Anklage gegen 81-Jährigen

    Im sogenannten Mordfall Amy Lopez hat die Staatsanwaltschaft Koblenz Anklage gegen einen 81-jährigen Mann erhoben. Dem Angeschuldigten wird vorgeworfen, die damals 24-jährige amerikanische Touristin am 26. September 1994 in Koblenz brutal ermordet zu haben.

    Die junge Frau wurde damals in der Nähe des Felsenwegs am Aufgang zur Festung Ehrenbreitstein getötet. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft richten sich die Ermittlungen gegen einen Mann, der am 23. Februar 2026 festgenommen wurde und sich weiterhin in Untersuchungshaft befindet.

    Brutale Tat im General-von-Aster-Zimmer

    Laut Anklageschrift soll der damals 49-jährige Beschuldigte die ortsunkundige Touristin unter einem Vorwand in das sogenannte General-von-Aster-Zimmer unterhalb der oberen Festungsanlage gelockt haben. Dort habe er die junge Frau gefesselt, entkleidet und sexuelle Handlungen an ihr vorgenommen.

    Die Ermittler gehen davon aus, dass der Täter Amy Lopez anschließend mit mehreren Messerstichen tötete. Zudem soll er mit einem Stein auf das Opfer eingeschlagen und sie gewürgt haben.

    Nach der Tat soll der Mann mit seinem Fahrrad geflohen sein und Tatwaffe, Handschellen sowie weitere Gegenstände des Opfers im Rhein entsorgt haben.

    DNA-Spuren belasten den Angeschuldigten

    Im Mordfall Amy Lopez spielten moderne DNA-Analysen eine entscheidende Rolle. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft konnten mithilfe neuer Untersuchungsmethoden DNA-Spuren am Hosenbund und am linken Oberschenkel des Opfers gesichert werden.

    Die Spuren stimmen laut Ermittlern mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit mit der DNA des Angeschuldigten überein. Auch an dem mutmaßlichen Tatstein wurde eine Mischspur gefunden, die auf den Beschuldigten hinweist.

    Zusätzlich hat der Mann die Tat nach Angaben der Staatsanwaltschaft inzwischen über seinen Verteidiger pauschal eingeräumt. Gegenüber einem psychiatrischen Sachverständigen soll er ebenfalls zugegeben haben, Amy Lopez getötet und sich sexuell an ihr vergangen zu haben.

    Gutachter sieht volle Schuldfähigkeit

    Ein forensisch-psychiatrisches Gutachten kommt bislang zu dem Ergebnis, dass der Beschuldigte zur Tatzeit voll schuldfähig gewesen sei. Hinweise auf eine Einschränkung oder Aufhebung der Schuldfähigkeit lägen derzeit nicht vor.

    Die Staatsanwaltschaft prüft außerdem eine mögliche Sicherungsverwahrung. Dabei spielen insbesondere das hohe Alter des Angeschuldigten, sein Gesundheitszustand sowie die mögliche Dauer einer Freiheitsstrafe eine Rolle.

    Landgericht Koblenz entscheidet über Hauptverfahren

    Nun muss die Schwurgerichtskammer des Landgerichts Koblenz über die Zulassung der Anklage und die Eröffnung des Hauptverfahrens entscheiden. Außerdem wird geprüft, ob die U-Haft fortdauert.

    Dem Angeschuldigten droht im Falle einer Verurteilung eine lebenslange Freiheitsstrafe.

    Weitere aktuelle Meldungen aus Rheinland-Pfalz findest Du auch unter https://blaulichtmyk.de/deutschland/ sowie im Bereich https://blaulichtmyk.de/news/.

    Weitere Informationen veröffentlicht die Staatsanwaltschaft Koblenz sowie das Landgericht Koblenz.

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  • Festnahme nach Sexualdelikt an Schule in Koblenz

    Festnahme nach Sexualdelikt an Schule in Koblenz

    Nachtragsmeldung im Zusammenhang mit einem Sexualdelikt in Koblenz

    Nach einem Sexualdelikt an einer Schule in Koblenz hat die Polizei einen Tatverdächtigen festgenommen. Das teilte die Polizei in Absprache mit der zuständigen Staatsanwaltschaft mit. Der Fall bezieht sich auf eine Pressemeldung vom 4. Mai 2026.

    Ein 20-jähriger Heranwachsender steht im Verdacht, an einem 11-jährigen Mädchen sexuelle Handlungen vorgenommen zu haben. Die Polizei führte den Beschuldigten am Dienstag, 5. Mai 2026, dem Haftrichter vor. Dieser erließ Haftbefehl. Der Tatverdächtige befindet sich nun in Untersuchungshaft.

    Ermittlungen nach Sexualdelikt an Schule in Koblenz dauern an

    Die näheren Umstände der Tat klärt derzeit die Kriminalpolizei. Die Ermittlungen dauern weiter an. Die Behörden machen zum Tatopfer und zum Beschuldigten keine weiteren Angaben. Damit schützen Polizei und Staatsanwaltschaft die Persönlichkeitsrechte der Betroffenen.

    Die Staatsanwaltschaft Koblenz hat dazu einen Auskunftsvorbehalt erklärt. Weitere Informationen veröffentlicht deshalb nur die zuständige Behörde. Bis zu einer möglichen rechtskräftigen Verurteilung gilt für den Beschuldigten die Unschuldsvermutung.

    Polizei warnt vor Gerüchten in sozialen Netzwerken

    Im Zusammenhang mit dem Sexualdelikt an einer Schule in Koblenz bittet die Polizei weiterhin darum, keine ungesicherten Meldungen zu verbreiten. Das gilt besonders für Angaben zu Täter, Opfer oder möglichen Örtlichkeiten in sozialen Netzwerken.

    Die Polizei weist ausdrücklich darauf hin, dass sich Personen strafbar machen können, wenn sie Bilder oder Namen real existierender Personen ohne deren Zustimmung veröffentlichen. Gerade bei sensiblen Ermittlungen können Spekulationen Betroffene zusätzlich belasten und laufende Verfahren beeinträchtigen.

    Keine Hinweise auf ähnliche Fälle am Gymnasium auf der Karthause

    Aus gegebenem Anlass stellte die Polizei außerdem klar, dass keine Hinweise auf ähnliche oder gleichgelagerte Fälle am Gymnasium auf der Karthause vorliegen. Diese Klarstellung soll Gerüchten entgegenwirken und die öffentliche Diskussion auf gesicherte Informationen begrenzen.

    Weitere regionale Polizeimeldungen finden Leserinnen und Leser in der Rubrik Deutschland sowie im Bereich Fahndungen. Informationen der Polizei Rheinland-Pfalz gibt es zudem auf der offiziellen Seite des Polizeipräsidiums Koblenz

  • Räuberischer Diebstahl am Dortmunder Hauptbahnhof: Täter greift Mitarbeiter an

    Räuberischer Diebstahl am Dortmunder Hauptbahnhof: Täter greift Mitarbeiter an

    Räuberischer Diebstahl in Dortmund: Täter verletzt zwei Mitarbeiter

    Ein räuberischer Diebstahl in Dortmund hat am Dienstag (31.03.) für einen Polizeieinsatz am Hauptbahnhof gesorgt. Ein Mann versuchte, Modeschmuck aus einem Drogeriemarkt zu stehlen und griff anschließend zwei Mitarbeiter an. Die Polizei nahm den Täter fest. Ein Haftrichter ordnete Untersuchungshaft an.

    Diebstahl im Geschäft am Hauptbahnhof beobachtet

    Gegen 12:10 Uhr bemerkte ein 36-jähriger Ladendetektiv aus Dortmund über die Überwachungskameras einen auffälligen Kunden. Der Mann hielt sich längere Zeit am Schmuckregal auf, nahm zwei Armbänder aus der Verpackung und legte sie direkt an. Zusätzlich steckte er sich eine Halskette um.

    Daraufhin verständigte der Detektiv die Polizei. Als der Mann das Geschäft verlassen wollte, sprach ihn der Mitarbeiter an und forderte ihn auf, in das Büro zu kommen und die Ware herauszugeben.

    Situation eskaliert im Büro

    Zunächst folgte der Tatverdächtige der Aufforderung. Doch im Büro eskalierte die Situation plötzlich. Der Mann beleidigte den Detektiv, hob die Fäuste und forderte ihn zum Kampf auf. Ohne Vorwarnung schlug er dem 36-Jährigen gegen den Hals.

    Der Mitarbeiter stürzte zu Boden und prallte mit dem Kopf gegen den Türrahmen. Anschließend setzte sich der Angreifer auf ihn und würgte ihn mit beiden Händen.

    Kollege greift ein – Bundespolizei nimmt Täter fest

    Ein 27-jähriger Mitarbeiter aus Lünen wurde zufällig auf die Situation aufmerksam und eilte seinem Kollegen zur Hilfe. Kurz darauf trafen Beamte der Bundespolizei ein und nahmen den Täter fest.

    Beide Mitarbeiter erlitten leichte Verletzungen durch den Angriff.

    Täter ohne festen Wohnsitz – Untersuchungshaft angeordnet

    Bei dem Tatverdächtigen handelt es sich um einen 25-jährigen Mann aus Marokko ohne festen Wohnsitz. Erste Ermittlungen ergaben, dass er unerlaubt in die Bundesrepublik Deutschland eingereist war.

    Die Beamten stellten den Modeschmuck im Wert von 25,97 Euro sicher. Gegen den Mann wurden Strafverfahren wegen räuberischen Diebstahls und gefährlicher Körperverletzung eingeleitet.

    Zusätzlich informierten die Einsatzkräfte die zuständige Ausländerbehörde. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Dortmund erließ ein Haftrichter Untersuchungshaft.

    Weitere Meldungen aus Dortmund und Deutschland

    Weitere aktuelle Polizeimeldungen findest Du auch in unseren Kategorien News, Deutschland und Fahndungen

  • Fahndung nach Juwelier-Räuber in Kiel

    Fahndung nach Juwelier-Räuber in Kiel

    Polizei sucht 32-jährigen Litauer nach Überfall in der Elisabethstraße

    Nach dem bewaffneten Raubüberfall auf ein Juweliergeschäft in der Elisabethstraße in Kiel hat die Polizei zwei Tatverdächtige ermittelt. Für beide Männer bestehen Untersuchungshaftbefehle. Ein Tatverdächtiger sitzt bereits in Haft. Nach dem zweiten Beschuldigten fahndet die Polizei weiterhin mit Hochdruck.

    Die Tat ereignete sich am 24. November 2025. Nach Angaben der Ermittlungsbehörden führten intensive Ermittlungen des Kommissariats 13 der Bezirkskriminalinspektion Kiel zu zwei litauischen Tatverdächtigen. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Kiel erließ das Amtsgericht Kiel gegen beide Männer Untersuchungshaftbefehle.

    19-Jähriger Tatverdächtiger in Köln festgenommen

    Am 3. März 2026 nahmen Polizeikräfte nach wochenlangen Ermittlungen einen 19 Jahre alten Tatverdächtigen mit litauischer Staatsangehörigkeit in Köln fest. Er befindet sich inzwischen in Haft.

    Die Ermittlerinnen und Ermittler konnten die beiden Männer anhand gesicherter Spuren identifizieren. Damit konzentriert sich die weitere Fahndung jetzt auf den zweiten Beschuldigten, dessen aktueller Aufenthaltsort bislang unbekannt ist.

    Polizei fahndet nach Marius Gegzna

    Dringend tatverdächtig ist nach Angaben der Polizei der 32-jährige litauische Staatsbürger Marius Gegzna. Das Foto des Mannes wurde auf Beschluss des Amtsgerichts Kiel veröffentlicht. Die Staatsanwaltschaft Kiel und die Bezirkskriminalinspektion Kiel hatten zuvor umfangreich ermittelt, konnten den Tatverdächtigen aber bislang nicht festnehmen.

    Gegen den 32-Jährigen besteht der dringende Tatverdacht des besonders schweren Raubes in Tateinheit mit gefährlicher Körperverletzung. Die Fahndung nach dem Juwelier-Räuber in Kiel läuft deshalb weiterhin auf Hochtouren. Die Fahndung richtet sich an die Öffentlichkeit, weil die bisherigen Maßnahmen nicht zur Festnahme geführt haben. Wer Hinweise geben kann, soll sich umgehend bei den Ermittlern melden. Die Fahndung nach dem Juwelier-Räuber in Kiel bleibt damit ein zentraler Schwerpunkt der Kieler Kriminalpolizei.

    Wer kann Hinweise geben?

    Hinweise zum Aufenthaltsort von Marius Gegzna nimmt die Kriminalpolizei Kiel unter der Rufnummer 0431-160 33 33 entgegen. Auch jede andere Polizeidienststelle nimmt entsprechende Hinweise auf.

    Weitere aktuelle Meldungen findest Du auch in den Bereichen Deutschland, Fahndungen und Schleswig-Holstein.

    Offizielle Informationen und Kontaktmöglichkeiten bietet zudem die Landespolizei Schleswig-Holstein. Informationen zur Staatsanwaltschaft Kiel sind ebenfalls online abrufbar.

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  • Sexuelle Belästigung im Nachtzug: Bundespolizei nimmt 46-Jährigen in Rosenheim fest

    Sexuelle Belästigung im Nachtzug: Bundespolizei nimmt 46-Jährigen in Rosenheim fest

    Sexuelle Belästigung im Nachtzug: Festnahme in Rosenheim

    Ein Vorfall im Nachtzug von München in Richtung Salzburg hat am Samstagabend (21. März) für einen Polizeieinsatz gesorgt. Die Bundespolizei nahm am Bahnhof Rosenheim einen 46-jährigen Mann fest, der im Verdacht steht, eine junge Frau sexuell belästigt zu haben. Zudem konnte der Tatverdächtige keinen gültigen Fahrschein vorweisen.

    Aufdringliches Verhalten im Abteil

    Nach Angaben der Bundespolizei fiel der Mann bereits während der Zugfahrt durch sein aufdringliches Verhalten gegenüber anderen Reisenden auf. Die Deutsche Bahn informierte daraufhin die Beamten über eine Person im Zug, die sowohl ohne Ticket unterwegs war als auch andere Fahrgäste belästigte.

    Besonders betroffen war eine 22-jährige Frau. Sie schilderte, dass sich der Mann ihr mehrfach unangenehm näherte und sie wiederholt unvermittelt an der Innenseite ihres Oberschenkels berührte. Die Situation sorgte im Abteil für erhebliche Verunsicherung.

    Festnahme am Bahnhof Rosenheim

    Beim Halt in Rosenheim griff die Bundespolizei ein. Die Beamten trafen auf den Tatverdächtigen, der sich mit einer spanischen Identitätskarte auswies, jedoch keinen Fahrschein vorlegen konnte. Aufgrund der Vorwürfe nahmen die Einsatzkräfte den 46-Jährigen wegen des Verdachts der sexuellen Belästigung sowie der Leistungserschleichung fest.

    Der Mann musste den Zug verlassen und wurde zur Dienststelle gebracht. Dort zeigte er sich zunehmend aggressiv und unkooperativ gegenüber den Beamten.

    Vorstrafen und Untersuchungshaft

    Die Überprüfung seiner Personalien ergab, dass der wohnsitzlose Beschuldigte bereits mehrfach in Deutschland polizeilich aufgefallen war. In der Vergangenheit stand er unter anderem wegen sexueller Belästigung, exhibitionistischer Handlungen, Betrugs und Diebstahls im Fokus der Behörden.

    Auf Antrag der Staatsanwaltschaft ordnete das Amtsgericht Rosenheim Untersuchungshaft an. Der Mann wurde daraufhin in die Justizvollzugsanstalt Traunstein gebracht.

    Konsequenzen für den Tatverdächtigen

    Mit der Entscheidung des Gerichts sitzt der Beschuldigte nun in Haft und muss sich wegen der Vorwürfe verantworten. Die Ermittlungen dauern an.

    Weitere aktuelle Meldungen findest Du auch in unserem Bereich News sowie unter Deutschland und Fahndungen.

    Offizielle Informationen stellt auch die Bundespolizei sowie die bayerische Justiz bereit.

    Wichtige Polizeimeldungen aus der ganzen Welt findest Du hier.

  • Drogenlabor in Essen entdeckt: Zwei Tatverdächtige nach medizinischem Notfall festgenommen

    Drogenlabor in Essen entdeckt: Zwei Tatverdächtige nach medizinischem Notfall festgenommen

    Medizinischer Notfall führt Polizei direkt zu Drogenlabor

    Ein medizinischer Notfall in Essen hat am Dienstagabend, 17. März, zur Entdeckung eines mutmaßlichen Drogenlabors geführt. Einsatzkräfte stießen zunächst in einer Wohnung in Rüttenscheid auf chemische Substanzen und Materialien, die auf die Herstellung von Betäubungsmitteln hindeuteten. Im weiteren Verlauf fanden Ermittler dann in Frohnhausen ein Drogenlabor. Die Polizei nahm einen 35-jährigen Deutschen und einen 53-jährigen Deutschen fest. Beide Männer sitzen inzwischen in Untersuchungshaft.

    Nach bisherigen Erkenntnissen liefen die Ermittlungen wegen des Verdachts der Herstellung von Betäubungsmitteln bereits seit Dezember. Der Einsatz am Dienstag brachte den Fall dann entscheidend voran. Weitere aktuelle Meldungen findest Du auch in unserer Rubrik Deutschland.

    Medizinischer Notfall in Rüttenscheid löst Einsatz aus

    Gegen 15:10 Uhr alarmierte eine 22-jährige Frau den Rettungsdienst, nachdem ein 35-jähriger Bekannter in einer Wohnung in Rüttenscheid zusammengebrochen war. Nach dem derzeitigen Stand der Ermittlungen ließ der Mann kurz zuvor ein Gefäß mit einer bislang unbekannten Substanz fallen. Wenig später kollabierte er.

    Die 22-Jährige reagierte sofort und leitete Reanimationsmaßnahmen ein, noch bevor die Rettungskräfte eintrafen. Ein Notarzt versorgte den 35-Jährigen anschließend vor Ort. Rettungskräfte brachten ihn danach in ein Krankenhaus. Nach aktuellem Stand schwebt der Mann nicht in Lebensgefahr.

    Chemische Stoffe entdeckt: Polizei übernimmt sofort

    Während des Einsatzes bemerkten Rettungskräfte in der Wohnung chemische Substanzen sowie weitere Materialien, die auf die Herstellung von Betäubungsmitteln schließen ließen. Sie informierten umgehend die Polizei. Die eingesetzten Beamten bestätigten die Feststellungen vor Ort.

    Weil der 35-Jährige bereits Teil der laufenden Ermittlungen war, übernahm das zuständige Fachkommissariat sofort die weiteren Maßnahmen. Damit rückte der Verdacht um ein mögliches Drogenlabor in Essen noch stärker in den Fokus.

    Drogenlabor in Frohnhausen festgestellt

    Im Zuge der weiteren Ermittlungen suchten Einsatzkräfte die Wohnung eines 53-jährigen Tatverdächtigen in Frohnhausen auf. Dort stellten die Beamten ein Drogenlabor in Essen fest. Wegen der möglichen Gefahr durch die aufgefundenen Stoffe zog die Polizei eine spezialisierte Einheit des Landeskriminalamtes hinzu.

    Die Spezialisten überprüften und sicherten die Wohnung. Erst danach betraten Kriminaltechniker den Tatort und sicherten umfangreiche Spuren. Das gefundene Drogenlabor steht nun im Mittelpunkt der weiteren Ermittlungen.

    Haftbefehl gegen beide Tatverdächtige

    Die Polizei nahm beide Männer fest. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Essen führte sie die Tatverdächtigen einem Haftrichter am Amtsgericht Essen vor. Der Richter ordnete Untersuchungshaft an.

    Die Ermittlungen dauern weiter an. Dabei klären die Behörden jetzt vor allem, welche Betäubungsmittel hergestellt wurden und ob weitere Personen beteiligt waren. Mehr Blaulichtmeldungen findest Du auch in unserer Rubrik Fahndung.

    Weitere Informationen veröffentlicht die Polizei Essen. Auch die Staatsanwaltschaft Essen informiert über bedeutende Ermittlungsverfahren in der Region.

    Wichtige Polizeimeldungen aus der ganzen Welt findest Du hier.

  • Ludwigshafen: 29-Jähriger nach versuchter Vergewaltigung in U-Haft

    Ludwigshafen: 29-Jähriger nach versuchter Vergewaltigung in U-Haft

    Tatverdächtiger in Untersuchungshaft

    Am frühen Montagmorgen (16.03.2026, gegen 4:30 Uhr) kam es im Bereich der Henry Roos Passage am Rheinufer in Ludwigshafen zu einem schweren Angriff. Ein 29-jähriger Mann soll versucht haben, eine 26-jährige Frau zu sexuellen Handlungen zu zwingen.

    Tatverdächtiger verfolgt und attackiert Frau

    Nach bisherigen Erkenntnissen folgte der Mann der Frau zunächst, bevor er sie festhielt und versuchte, sie zu überwältigen. Die 26-Jährige setzte sich jedoch entschlossen zur Wehr und konnte sich aus der Situation befreien.

    Unmittelbar nach dem Angriff informierte sie die Polizei, die umgehend Fahndungsmaßnahmen einleitete.

    Schnelle Fahndung führt zur Festnahme

    Im Rahmen der sofort eingeleiteten Fahndung kontrollierten Einsatzkräfte den 29-jährigen Tatverdächtigen noch im Nahbereich. Die Polizei nahm den Mann vorläufig fest.

    Weitere Informationen zu aktuellen Polizeimeldungen findest Du auch unter https://blaulichtmyk.de/news/ sowie im Bereich Deutschland.

    Untersuchungshaft angeordnet

    Am 17.03.2026 führten die Behörden den Tatverdächtigen einem Haftrichter vor. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Frankenthal (Pfalz) erließ dieser einen Untersuchungshaftbefehl wegen des dringenden Tatverdachts der versuchten Vergewaltigung.

    Anschließend brachten die Einsatzkräfte den 29-Jährigen in eine Justizvollzugsanstalt.

    Ermittlungen dauern an

    Die weiteren Ermittlungen führen die zuständigen Behörden fort. Weitere Details zum Tathergang oder zu möglichen Hintergründen sind derzeit nicht bekannt.

    Weitere Informationen zur Arbeit der Polizei Rheinland-Pfalz findest Du auf der offiziellen Seite der Polizei Rheinland-Pfalz sowie bei der Staatsanwaltschaft Rheinland-Pfalz.

    Auch im Bereich Verkehr findest Du aktuelle Entwicklungen aus der Region.

    Wichtige Polizeimeldungen aus der ganzen Welt findest Du hier.

  • Ludwigshafen: 20-Jähriger nach mutmaßlich versuchter Vergewaltigung in U-Haft

    Ludwigshafen: 20-Jähriger nach mutmaßlich versuchter Vergewaltigung in U-Haft

    20-Jähriger nach Angriff auf 16-Jährige in Untersuchungshaft

    Nach einer mutmaßlichen Sexualstraftat am frühen Sonntagmorgen in der Lichtenbergerstraße sitzt ein 20-Jähriger in Untersuchungshaft. Nach bisherigen Erkenntnissen soll der Mann am 15.03.2026 gegen 6 Uhr auf einem Volleyballfeld versucht haben, eine 16-Jährige zu sexuellen Handlungen zu zwingen. Die Jugendliche setzte sich zur Wehr und machte durch laute Schreie Anwohner auf die Situation aufmerksam.

    Mehrere Anwohner reagierten sofort und alarmierten die Polizei. Einsatzkräfte trafen kurz darauf am Tatort ein und nahmen den 20-Jährigen vorläufig fest. Die Beamten nahmen den Mann widerstandslos in Gewahrsam, noch bevor er sich an der Jugendlichen vergehen konnte. Die 16-Jährige blieb nach dem Vorfall körperlich unverletzt.

    Jugendliche ruft laut um Hilfe

    Der Vorfall ereignete sich nach den vorliegenden Informationen auf einem Volleyballfeld in der Lichtenbergerstraße. Dort soll der 20-Jährige versucht haben, die 16-Jährige zu sexuellen Handlungen zu zwingen. Die Jugendliche reagierte geistesgegenwärtig und schrie laut um Hilfe. Genau diese Schreie hörten Anwohner in der Umgebung. Sie griffen zwar nicht selbst ein, verständigten aber umgehend die Polizei und sorgten so dafür, dass Einsatzkräfte schnell vor Ort erschienen.

    Die schnelle Reaktion der Zeugen spielte in diesem Fall eine entscheidende Rolle. Die Polizeikräfte konnten den Tatverdächtigen noch am Sonntagmorgen vorläufig festnehmen. Nach dem derzeit bekannten Stand blieb die Jugendliche körperlich unverletzt.

    Haftrichter erlässt Untersuchungshaftbefehl

    Die Ermittler führten den 20-Jährigen noch am 15.03.2026 einem Haftrichter vor. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Frankenthal (Pfalz) erließ der Richter einen Untersuchungshaftbefehl. Die Justiz wirft dem Tatverdächtigen nach aktuellem Stand eine versuchte Vergewaltigung vor. Nach der Vorführung brachten die Behörden den 20-Jährigen in eine Jugendstrafanstalt.

    Ermittlungen dauern an

    Mit dem Haftbefehl reagierten die zuständigen Behörden noch am Tag des Vorfalls auf den dringenden Tatverdacht. Die Staatsanwaltschaft Frankenthal (Pfalz) beantragte die Untersuchungshaft wegen des Verdachts der versuchten Vergewaltigung. Der Haftrichter folgte diesem Antrag. Damit blieb der Beschuldigte nicht auf freiem Fuß, sondern kam direkt im Anschluss an die richterliche Entscheidung in eine Jugendstrafanstalt.

    Weitere aktuelle Polizeimeldungen findest Du auch in unserer Kategorie News sowie im Bereich Deutschland. Offizielle Informationen stellt außerdem die Polizei Rheinland-Pfalz bereit.

  • Kaiserslautern: 36-Jähriger nach Angriff auf Großmutter festgenommen – U-Haft angeordnet

    Kaiserslautern: 36-Jähriger nach Angriff auf Großmutter festgenommen – U-Haft angeordnet

    Angriff auf Großmutter: 36-Jähriger festgenommen

    Nach dem Angriff auf eine Großmutter in Kaiserslautern hat die Polizei einen 36-jährigen Tatverdächtigen festgenommen. Der Mann soll bereits am Mittwoch, 25. Februar, im Stadtteil Hohenecken seine 73-jährige Großmutter im Verlauf eines Streits schwer verletzt haben. Die Ermittlungen der Polizei führten schließlich zur Festnahme des Verdächtigen.

    Streit in Hohenecken eskaliert

    Nach bisherigen Erkenntnissen kam es in dem Wohnumfeld der Familie zu einer Auseinandersetzung zwischen dem 36-Jährigen und seiner Großmutter. Während des Streits griff der Mann die Seniorin an und verletzte sie. Der Angriff auf die Großmutter in Kaiserslautern führte dazu, dass die 73-Jährige medizinische Hilfe benötigte.

    Der Rettungsdienst brachte die Frau in ein Krankenhaus. Dort kümmerten sich Ärzte um ihre Verletzungen. Über den aktuellen Gesundheitszustand der Seniorin machten die Behörden zunächst keine weiteren Angaben.

    Polizei ermittelt nach Angriff auf Großmutter in Kaiserslautern

    Unmittelbar nach der Tat nahm die Polizei die Ermittlungen auf und leitete ein Strafverfahren gegen den 36-jährigen Tatverdächtigen ein. Die Ermittler prüften die Umstände des Vorfalls und suchten nach dem Mann.

    Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Kaiserslautern ordnete das zuständige Amtsgericht wegen bestehender Fluchtgefahr Untersuchungshaft an. Damit lag ein Haftbefehl gegen den Beschuldigten vor.

    Festnahme durch Streifenbesatzung

    Am Dienstagabend konnten Polizeibeamte den 36-Jährigen schließlich festnehmen. Eine Streifenbesatzung traf den Mann an und nahm ihn in Gewahrsam.  

    Am Mittwochmorgen bestätigte ein Ermittlungsrichter die Festnahme. Anschließend brachten die Behörden den Mann in eine Justizvollzugsanstalt. Dort bleibt er nun in Untersuchungshaft.

    Weitere Ermittlungen laufen

    Die Polizei setzt ihre Ermittlungen zu den Hintergründen des Vorfalls fort. Ziel der Ermittler ist es, den Ablauf des Streits und die genauen Umstände des Angriffs vollständig aufzuklären.

    Weitere aktuelle Meldungen aus Rheinland-Pfalz findest Du auch in unserer Rubrik News sowie unter Deutschland.

    Wichtige Polizeimeldungen aus der ganzen Welt findest Du hier.

  • Messerattacke in Zweibrücken: 40-Jähriger schwer verletzt – Tatverdächtiger in U-Haft

    Messerattacke in Zweibrücken: 40-Jähriger schwer verletzt – Tatverdächtiger in U-Haft

    Ermittlungen wegen versuchtem Tötungsdelikt

    Nach einer Messerattacke in Zweibrücken ermittelt die Polizei wegen des Verdachts eines versuchten Tötungsdelikts. Ein 51-jähriger Mann soll am Sonntagnachmittag in der Poststraße einen 40-Jährigen mit einem Messer schwer verletzt haben. Die Staatsanwaltschaft stellte Haftantrag, das zuständige Gericht ordnete Untersuchungshaft an.

    Mehrere Schnittverletzungen im Hals- und Kopfbereich

    Nach aktuellen Erkenntnissen fügte der Tatverdächtige dem Opfer mehrere Schnittverletzungen im Hals- und Kopfbereich zu. Der 40-Jährige setzte sich zur Wehr und verletzte dabei den 51-Jährigen. Beide Männer mussten anschließend medizinisch versorgt werden.

    Rettungskräfte brachten die Beteiligten in umliegende Krankenhäuser. Der 40-Jährige befindet sich weiterhin in stationärer Behandlung. Zum genauen Gesundheitszustand machten die Behörden bislang keine weiteren Angaben.

    Richter ordnet Untersuchungshaft an

    Am Montagnachmittag führten Einsatzkräfte den 51-jährigen Tatverdächtigen in Zweibrücken einem Ermittlungsrichter vor. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft ordnete das Gericht Untersuchungshaft an. Der Beschuldigte machte von seinem Schweigerecht Gebrauch.

    Nach der Vorführung brachten Beamte den Mann in eine Justizvollzugsanstalt. Die Ermittlungen zur Messerattacke in Zweibrücken sowie zum möglichen Motiv dauern weiterhin an.

    Polizei bittet um Hinweise

    Die Polizei Rheinland-Pfalz führt die weiteren Ermittlungen. Hinweise zur Tat nehmen die zuständigen Dienststellen entgegen. Weitere Informationen veröffentlicht die Polizei unter polizei.rlp.de.

    Aktuelle Meldungen zu Polizeieinsätzen findest Du auch in unserer Rubrik News sowie unter Deutschland und Fahndungen

  • 22-Jähriger stirbt nach Messerangriff in Kaiserslautern

    22-Jähriger stirbt nach Messerangriff in Kaiserslautern

    22-Jähriger stirbt nach Messerangriff in der Fruchthallstraße

    Nach dem Messerangriff in der Fruchthallstraße am Samstagabend (28.02.2026) ist das 22-jährige Opfer am späten Montagnachmittag in einem Krankenhaus verstorben. Die Tat ereignete sich in der Fruchthallstraße und sorgte bereits am Wochenende für einen größeren Polizeieinsatz.

    Ermittlungen nun wegen Totschlags

    Nach dem Tod des 22-Jährigen führen die Ermittlungsbehörden das Verfahren wegen des Verdachts des Totschlags. Tatverdächtig ist ein 18-Jähriger, der sich derzeit in Untersuchungshaft befindet. Die Staatsanwaltschaft und die Polizei setzen ihre Ermittlungen zum Messerangriff in der Fruchthallstraße mit Hochdruck fort.

    Nach aktuellem Stand der Ermittlungen kam es zwischen dem 18-Jährigen und dem 22-Jährigen zu einem Streit. Im Verlauf dieser Auseinandersetzung soll der Tatverdächtige mit einem mitgeführten Messer zugestochen haben. Dabei verletzte er den 22-Jährigen mit einem Stich in den Rücken.

    Zweiter Mann schwer verletzt

    Im Zusammenhang mit dem Messerangriff verletzte der 18-Jährige zudem einen weiteren Mann schwer. Ein 20-Jähriger erlitt einen Messerstich in den Brustbereich. Sein Gesundheitszustand gilt weiterhin als kritisch.

    Rettungskräfte versorgten beide Verletzten vor Ort und brachten sie anschließend in ein Krankenhaus. Trotz intensiver medizinischer Behandlung erlag der 22-Jährige nun seinen Verletzungen.

    Polizei bittet um Hinweise

    Die Ermittlungen zu den genauen Hintergründen der Tat dauern weiterhin an. Die Polizei prüft alle Umstände, die zu der Auseinandersetzung führten. Weitere Details zum Ablauf des Messerangriff in der Fruchthallstraße stehen bislang noch aus.

    Aktuelle Meldungen zu weiteren Einsätzen und Entwicklungen finden Sie auch in unserem Bereich News, in der Rubrik Deutschland sowie unter Fahndungen.

    Weitere Informationen veröffentlicht die zuständige Polizei auf ihrer offiziellen Webseite unter polizei.rlp.de sowie die Staatsanwaltschaft über die jeweiligen Mitteilungen.

  • Würzburg: Tatverdächtiger nach Messerangriff am Hauptbahnhof tot in Haft aufgefunden

    Würzburg: Tatverdächtiger nach Messerangriff am Hauptbahnhof tot in Haft aufgefunden

    Messerangriff in Würzburg: Tatverdächtiger tot in U-Haft

    Nach dem Messerangriff in Würzburg am Hauptbahnhof ist der tatverdächtige Mann tot in seiner Zelle aufgefunden worden. Eine Polizeisprecherin erklärte, dass derzeit alles auf einen Suizid hindeutet.  

    Angriff auf Stand der Zeugen Jehovas

    Der 35-jährige Afghane griff am 23. Februar an einem Informationsstand der Zeugen Jehovas drei Männer im Alter von 51, 55 und 68 Jahren mit einem Messer an. Der Vorfall ereignete sich am Würzburger Hauptbahnhof. Die Opfer erlitten leichte Verletzungen.

    Passanten sowie ein zufällig anwesender Polizeibeamter griffen sofort ein und überwältigten den Angreifer. Anschließend nahm die Polizei den Mann fest. Die Ermittler führten ihn der Untersuchungshaft zu.

    Motiv weiterhin unklar

    Warum es zu dem Messerangriff in Würzburg kam, bleibt bislang ungeklärt. Der Tatverdächtige äußerte sich bis zu seinem Tod nicht zu den Hintergründen der Tat. Auch ob er gezielt Anhänger der Zeugen Jehovas attackieren wollte, steht weiterhin nicht fest.

    Keine Hinweise auf Drogenproblematik

    Die Staatsanwaltschaft Würzburg teilte im Verlauf der Ermittlungen mit, dass es keine Erkenntnisse über eine Drogenabhängigkeit oder eine drogeninduzierte Psychose gebe. Zudem war der 35-Jährige nicht vorbestraft. Allerdings lief gegen ihn ein Ermittlungsverfahren wegen Sachbeschädigung.

    Asylantrag abgelehnt – Duldung erteilt

    Laut Angaben der Staatsanwaltschaft lebt der Mann seit 2023 in Deutschland. Sein Asylantrag wurde abgelehnt. Dennoch verfügte er über eine sogenannte Duldung und hielt sich damit weiterhin legal im Bundesgebiet auf.

    Mit dem Tod des Beschuldigten endet nun auch das Strafverfahren im Zusammenhang mit dem Messerangriff in Würzburg. Die weiteren Ermittlungen konzentrieren sich auf die genauen Umstände seines Todes in der Justizvollzugsanstalt.

    Weitere aktuelle Meldungen aus Bayern finden Sie in unserer Rubrik Deutschland sowie unter News. Offizielle Informationen veröffentlicht unter anderem das Polizei Bayern Portal sowie die Staatsanwaltschaft Würzburg.

  • Leichenfund in Duisburg: 23-Jähriger nach Fund in Waldstück in Untersuchungshaft

    Leichenfund in Duisburg: 23-Jähriger nach Fund in Waldstück in Untersuchungshaft

     

    Leichenfund in Duisburg !

    Nach dem Leichenfund in Duisburg hat die Polizei einen 23-jährigen Tatverdächtigen festgenommen. Einsatzkräfte nahmen den Mann am Freitagnachmittag (27. Februar) in einem Wohnhaus im Stadtteil Marxloh widerstandslos fest. Er steht im Verdacht, für den Tod der Frau verantwortlich zu sein, deren Leiche am 24. Februar in einem Waldstück in Beeck entdeckt wurde.

    Festnahme nach Leichenfund in Duisburg

    Im Zuge der Ermittlungen zum Leichenfund in Duisburg durchsuchten die Beamten die Wohnung des 23-Jährigen. Dabei stellten sie unter anderem sein Mobiltelefon sicher. Die Polizei sicherte weitere Beweismittel, die nun intensiv ausgewertet werden.

    Am Samstag (28. Februar) führten die Ermittler den Tatverdächtigen auf Antrag der Staatsanwaltschaft Duisburg einem Richter am Amtsgericht Duisburg vor. Der Richter erließ Haftbefehl wegen des dringenden Verdachts des Totschlags. Der 23-Jährige befindet sich inzwischen in Untersuchungshaft.

    Identität der Toten geklärt

    Die rechtsmedizinische Untersuchung brachte inzwischen Gewissheit. Eine DNA-Analyse bestätigte die Identität der Toten. Es handelt sich um eine Frau, die bereits am 23. Januar als vermisst gemeldet wurde. Damit klärten die Ermittler eine zentrale Frage im Zusammenhang mit dem Leichenfund in Duisburg.

    Ermittlungen dauern weiter an

    Die Mordkommission arbeitet weiterhin mit Hochdruck an der Aufklärung der Hintergründe. Die Ermittler werten Spuren und sichergestellte Beweismittel aus. Außerdem prüfen sie mögliche Tatabläufe sowie das persönliche Umfeld des Beschuldigten.

    Die Polizei Duisburg veröffentlicht fortlaufend neue Informationen auf ihrem offiziellen Portal unter polizei.nrw. Sobald weitere gesicherte Erkenntnisse vorliegen, informieren die Behörden erneut.

    Der Leichenfund in Duisburg erschüttert die Region. Viele Fragen bleiben noch offen. Dennoch setzen Polizei und Staatsanwaltschaft ihre Arbeit konsequent fort, um die Tat vollständig aufzuklären.

    Wichtige Polizeimeldungen aus der ganzen Welt findest Du hier.

  • Erzieher aus Grebenhain in U-Haft – Haftbefehl wegen sexuellen Missbrauchs in sechs Fällen

    Erzieher aus Grebenhain in U-Haft – Haftbefehl wegen sexuellen Missbrauchs in sechs Fällen

    Erzieher in Untersuchungshaft – Haftbefehl wegen sexuellen Missbrauchs

    Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Gießen führte man am Dienstag (24.02.) einen 34-jährigen deutschen Staatsangehörigen dem zuständigen Ermittlungsrichter vor. Das Gericht erließ Haftbefehl wegen des dringenden Verdachts des sexuellen Missbrauchs von schutzbefohlenen Kindern in sechs Fällen sowie wegen des Herstellens kinderpornographischer Inhalte.

    Der bislang nicht vorbestrafte Beschuldigte machte von seinem Schweigerecht Gebrauch. Seitdem befindet sich der Mann in einer hessischen Justizvollzugsanstalt. Mit der Entscheidung des Gerichts steht der Erzieher aus Grebenhain nun im Zentrum umfangreicher Ermittlungen.

    Darknet-Ermittlungen führten zur Festnahme

    Den Maßnahmen gingen Ermittlungen auf einschlägigen Plattformen im Darknet voraus. Diese führten zunächst zur Einleitung eines Ermittlungsverfahrens wegen des Verdachts des Besitzes kinderpornographischer Inhalte gegen den aus dem Vogelsbergkreis stammenden Mann.

    Im weiteren Verlauf beantragte die Staatsanwaltschaft Gießen einen Durchsuchungsbeschluss. Die Kriminalpolizei Osthessen vollstreckte diesen am Montag (23.02.). Dabei stellten die Beamten zahlreiche Datenträger sowie weitere Beweismittel sicher.

    Sichtung der Datenträger bringt schwere Vorwürfe ans Licht

    Bei einer ersten Auswertung entdeckten die Ermittler diverses Bild- und Videomaterial. Nach aktuellem Stand soll der Beschuldigte, der bis zu seiner Festnahme als Erzieher in einer Kindertagesstätte in Grebenhain tätig war, insgesamt sechs Jungen im Alter von etwa vier Jahren während seiner Berufsausübung sexuell missbraucht haben. Dabei soll er entsprechendes Bildmaterial angefertigt haben.

    Die Identität der betroffenen Kinder klären die Behörden derzeit noch nicht abschließend.  

    Ermittlungen dauern an – weitere Taten nicht ausgeschlossen

    Polizei und Staatsanwaltschaft werten die sichergestellten Datenträger umfassend aus und führen zahlreiche Zeugenvernehmungen durch. Nach aktuellem Stand schließen die Ermittlungsbehörden weitere Übergriffe nicht aus.

    Aus ermittlungstaktischen Gründen und zum Schutz der Persönlichkeitsrechte der Beteiligten geben die Behörden derzeit keine weiteren Details bekannt. Die Polizei steht im engen Austausch mit den Betroffenen und gewährleistet in Zusammenarbeit mit zuständigen Fachstellen eine umfassende Betreuung und Unterstützung.

    Weitere aktuelle Meldungen aus Hessen und ganz Deutschland finden Sie in unserer Rubrik News sowie unter Deutschland.

  • Die offizielle Mitteilung der Staatsanwaltschaft zum Mörder von Amy Lopez

    Die offizielle Mitteilung der Staatsanwaltschaft zum Mörder von Amy Lopez

    Mordfall Amy Lopez: 81-Jähriger nach Jahrzehnten in U-Haft

    Im Mordfall Amy Lopez hat die Staatsanwaltschaft Koblenz einen entscheidenden Ermittlungserfolg erzielt. Ein 81-jähriger deutscher Staatsangehöriger befindet sich inzwischen wegen des dringenden Tatverdachts des heimtückischen und zur Befriedigung des Geschlechtstriebs begangenen Mordes in Untersuchungshaft in einer Justizvollzugsanstalt in Rheinland-Pfalz.

    Tat im September 1994 in Koblenz

    Dem Beschuldigten wird vorgeworfen, am 26.09.1994 die 24-jährige amerikanische Touristin Amy Lopez unterhalb der Festung Ehrenbreitstein in Koblenz vorsätzlich getötet zu haben. Die junge Frau befand sich damals auf einer Europareise und wollte am Morgen des Tattages die Festung besichtigen. Sie fuhr mit dem Stadtbus auf die rechte Rheinseite und plante, über den Fußweg im Steilhang zur Anlage zu gelangen.

    Zwischen 9 und 10 Uhr traf sie vermutlich zufällig auf den späteren Täter. Der Tatort lag im sogenannten General-von-Aster-Zimmer, einem damals frei zugänglichen Gemäuer unterhalb der oberen Festungsanlage.

    Sexuelle Motivation und massive Gewalt

    Nach dem aktuellen Ermittlungsstand handelte der Täter aus sexueller Motivation. Das Opfer war im unteren Körperbereich vollständig entkleidet und wurde nach den damaligen pathologisch-forensischen Untersuchungen sexuell missbraucht. Die Ermittler stellten fest, dass der Täter Amy Lopez strangulierte, mit einem Stein gegen den Kopf schlug und ihr mehrere Messerstiche zufügte. Diese Verletzungen führten letztlich zum Tod.

    Cold Case und neuer Ermittlungsdurchbruch

    Eine bei der Kriminaldirektion Koblenz eingerichtete Sonderkommission überprüfte in den Jahren nach der Tat mehrere hundert Spuren sowie zahlreiche Personen. Dennoch identifizierten die Ermittler lange keinen Tatverdächtigen. Zuletzt präsentierte die Sendung „Aktenzeichen XY“ den Mordfall Amy Lopez am 17.09.2025 als sogenannten Cold Case.

    Den Durchbruch brachten erneute, aufwändige Untersuchungen sichergestellter Beweismittel. Experten des Hessischen Landeskriminalamts unterstützten die Kriminaldirektion Koblenz im Rahmen der Amtshilfe. Sie präparierten rund 1.600 Proben aus der Kleidung des Opfers sowie aus Klebefolien, die 1994 zur Spurensicherung dienten. Mithilfe moderner Analysetechniken sicherten sie DNA-Spuren aus Hautschuppenfragmenten.

    Eindeutiger DNA-Abgleich

    Nach der Sicherung der neuen DNA-Spur überprüfte das zuständige Fachkommissariat des Polizeipräsidiums Koblenz erneut mehr als 200 damalige Spurenakten. Im Januar 2026 entnahmen die Ermittler dem Beschuldigten auf freiwilliger Basis eine Speichelprobe. Der anschließende Abgleich ergab bei einer Spur eine eindeutige Übereinstimmung.

    Der Beschuldigte war bereits 1999 wegen einer einschlägigen Sexualstraftat durch das Landgericht Koblenz verurteilt worden und geriet damals in den Fokus der Ermittler. Mangels geeigneter DNA-Spuren ließ sich jedoch kein Zusammenhang zum Mordfall Amy Lopez herstellen.

    Staatsanwaltschaft betont langen Atem

    Leitender Oberstaatsanwalt Mannweiler erklärte, die unermüdliche Ermittlungsarbeit der Koblenzer Polizei habe einen wesentlichen Schritt zur Tataufklärung ermöglicht. Der Fall zeige, dass Strafverfolgungsbehörden schwere Verbrechen auch nach Jahrzehnten nicht aus den Augen verlieren.

    Der Beschuldigte machte bei seiner Vorführung vor der Haftrichterin von seinem Schweigerecht Gebrauch. Ihm wurde ein Verteidiger beigeordnet. Die Ermittlungen im Mordfall Amy Lopez dauern weiterhin an.

    Weitere aktuelle Meldungen aus Rheinland-Pfalz finden Sie auch unter News sowie im Bereich Deutschland. Offizielle Informationen veröffentlicht unter anderem die Staatsanwaltschaft Rheinland-Pfalz sowie das Polizeipräsidium Rheinland-Pfalz.

  • 14-Jähriger nach Serie von Diebstählen und Brandstiftung in U-Haft

    14-Jähriger nach Serie von Diebstählen und Brandstiftung in U-Haft

    14-Jähriger auf Diebestour – Auto geklaut und angezündet!

    Nach umfangreichen Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Frankenthal (Pfalz) und der Polizei Frankenthal steht ein 14-Jähriger im Verdacht, zwischen Dezember 2025 und Februar 2026 mehrere Eigentumsdelikte in Frankenthal begangen zu haben. Die Ermittlungsbehörden führen ihm unter anderem versuchten und vollendeten Diebstahl sowie Brandstiftung zur Last.

    Mehrere Taten seit Dezember 2025

    Bereits am 17. Dezember 2025 soll der Jugendliche in der Schraderstraße versucht haben, ein geparktes Fahrzeug aufzubrechen. Der Versuch blieb jedoch erfolglos. Am 6. Januar 2026 soll er nach bisherigen Erkenntnissen den Türrahmen eines Ladengeschäfts in der Bahnhofstraße aufgehebelt haben, flüchtete jedoch ohne Beute.

    Am 14. Januar 2026 kam es laut Ermittlungen zu weiteren Vorfällen. In der Lorscher Straße soll der Beschuldigte erneut versucht haben, ein abgestelltes Fahrzeug zu öffnen, gab den Versuch jedoch auf. In der Heinrich-Lanz-Straße entwendete er nach derzeitigem Stand einen E-Scooter. Zudem soll er in der Richard-Wagner-Straße aus einem geparkten Pkw einen Geldbeutel gestohlen haben.

    Gestohlenes Auto verunfallt und ausgebrannt

    In der Nacht vom 11. auf den 12. Februar 2026 soll der 14-Jährige das Gelände einer Kfz-Werkstatt im Neumayerring betreten haben. Dort fuhr er mit einem unverschlossenen Fahrzeug, in dem der Schlüssel steckte, vom Gelände.

    Am darauffolgenden Tag verursachte er auf einem Feldweg zwischen Frankenthal-Mörsch und Bobenheim-Roxheim einen Unfall mit einem Metallpfeiler. Anschließend setzte er nach bisherigen Erkenntnissen den Innenraum des Fahrzeugs in Brand. Das Fahrzeug brannte vollständig aus.

    Untersuchungshaft wegen Wiederholungsgefahr

    Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Frankenthal erließ das zuständige Gericht einen Untersuchungshaftbefehl wegen des dringenden Verdachts des besonders schweren Falls des Diebstahls in mehreren Fällen sowie wegen Brandstiftung. Als Haftgrund nahmen die Ermittlungsbehörden Wiederholungsgefahr an.

    Die Einsatzkräfte nahmen den 14-Jährigen am 20. Februar 2026 aufgrund des bestehenden Haftbefehls fest. Noch am selben Tag führten sie ihn dem Haftrichter vor. Dieser setzte den Haftbefehl in Vollzug. Anschließend brachten die Behörden den Jugendlichen in eine Jugendstrafanstalt.

    Weitere Nachrichten zu aktuellen Ermittlungen und Polizeieinsätzen findest Du auch in unserem Bereich News sowie unter Deutschland und Fahndungen.