Häftling stirbt bei Feuer in Berliner JVA
Bei einem Brand in der JVA Plötzensee in Berlin ist ein Häftling ums Leben gekommen. Das Feuer brach am Mittwochabend kurz nach 21 Uhr in einer Zelle der Justizvollzugsanstalt in Charlottenburg aus.
Nach bisherigen Angaben alarmierten Einsatzkräfte die Berliner Feuerwehr. Bedienstete der JVA versuchten demnach noch, den Haftraum zu erreichen. Flammen und dichter Rauch erschwerten jedoch den Zugang erheblich.
Feuerwehr löscht brennende Gegenstände in der Zelle
Die Feuerwehr rückte zur JVA Plötzensee aus und löschte die brennenden Einrichtungsgegenstände in der betroffenen Zelle. Für den Insassen kam jede Hilfe zu spät. Angaben zur Identität des verstorbenen Häftlings lagen zunächst nicht vor.
Mehrere Bedienstete der Justizvollzugsanstalt untersuchte ein Notarzt. Sie konnten ihren Dienst laut Bericht anschließend fortsetzen. Weitere Verletzte meldeten die Behörden zunächst nicht.
Starker Rauch: Gefangene werden verlegt
Der Brand in der JVA Plötzensee führte zu starker Rauchentwicklung. Deshalb verlegten Verantwortliche mehrere Gefangene in andere Haftanstalten. So konnten Einsatzkräfte und JVA-Mitarbeiter betroffene Gänge und Zellen lüften.
Auch die Polizei unterstützte den Einsatz. Die 15. Einsatzhundertschaft sicherte den Bereich mit zahlreichen Kräften ab. Der Feuerwehreinsatz dauerte nach bisherigen Informationen rund zwei Stunden.
Hintergrund zur JVA Plötzensee
Die Justizvollzugsanstalt Plötzensee liegt am Saatwinkler Damm in Berlin-Charlottenburg. Nach dem tödlichen Vorfall dürften nun die genauen Umstände des Feuers geprüft werden. Dazu zählen vor allem die Brandursache und der Ablauf im betroffenen Haftraum.
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