München. Ein schwerer Oktoberfest Unfall überschattet die Wiesn in München. Ein 52 Jahre alter Security-Mitarbeiter ist am Montagabend an dem Fahrgeschäft „Hangover“ eingequetscht und dabei lebensgefährlich verletzt worden. Rettungskräfte mussten den Mann noch auf dem Festgelände reanimieren. Anschließend brachten sie ihn in ein Münchner Krankenhaus. Dort starb der Sicherheitsmitarbeiter später an seinen schweren Verletzungen.
Der Oktoberfest Unfall ereignete sich am Montagabend, 21. September 2026, gegen 21.50 Uhr auf der Münchner Theresienwiese. Polizei, Rettungsdienst und weitere Einsatzkräfte rückten deshalb mit einem größeren Aufgebot an. Außerdem sperrten die Einsatzkräfte den Bereich rund um das betroffene Fahrgeschäft weiträumig ab.
Security-Mitarbeiter an „Hangover“ schwer verletzt
Nach den bisher bekannten Informationen ereignete sich der tödliche Zwischenfall an der Attraktion „Hangover“. Dabei handelt es sich um einen rund 80 Meter hohen Free-Fall-Turm. Der Sicherheitsmitarbeiter hielt sich nach ersten Erkenntnissen der Polizei in einem Bereich des Fahrgeschäfts auf, in dem er sich nicht hätte befinden dürfen.
Dort erfasste ihn offenbar ein Teil der Attraktion. Dabei wurde der 52-Jährige so schwer eingequetscht, dass die Rettungskräfte unmittelbar mit Wiederbelebungsmaßnahmen beginnen mussten. Anschließend transportierten sie den Mann unter laufender medizinischer Versorgung in ein Krankenhaus. Trotz aller Bemühungen starb er dort später.
Weitere Einzelheiten zum ersten bekannten Ablauf des Einsatzes veröffentlichte unter anderem die Münchner tz. Auch andere Medien berichteten anschließend über den tödlichen Ausgang des Unfalls.
Kriminalpolizei untersucht Oktoberfest Unfall
Wie es genau zu dem Oktoberfest Unfall kommen konnte, müssen die Ermittlungen jetzt klären. Die Kriminalpolizei untersucht deshalb den Unfallhergang. Insbesondere dürfte dabei eine Rolle spielen, warum sich der Security-Mitarbeiter im betreffenden Bereich der Anlage aufhielt und wie es anschließend zu der Kollision beziehungsweise dem Einquetschen kam.
Während des Rettungseinsatzes blieb der Bereich rund um den „Hangover“ abgesperrt. Außerdem betreuten Einsatzkräfte Augenzeugen des schweren Unglücks. Für Besucher des Fahrgeschäfts bestand nach den bislang veröffentlichten Informationen keine Gefahr.
Bereits mehrere Zwischenfälle auf der Wiesn
Der tödliche Unfall ereignete sich nur wenige Tage nach dem Start des Oktoberfestes. Bereits am ersten Wiesn-Wochenende sorgte ein anderer Vorfall an einem Fahrgeschäft für einen größeren Einsatz. Dabei blieben mehrere Fahrgäste minutenlang kopfüber in einer Attraktion hängen. Einige Betroffene klagten anschließend über Schwindel und Kreislaufprobleme.
Außerdem sorgte kurz vor dem Wiesn-Start eine Recherche über Zehntausende mutmaßliche Upskirting-Videos vom Oktoberfest für Aufmerksamkeit.
Umfangreiches Sicherheitskonzept auf dem Oktoberfest
Die Stadt München hat für das Oktoberfest 2026 umfangreiche Sicherheitsmaßnahmen vorgesehen. Unter anderem wurden die Videoüberwachung sowie die Kommunikation zwischen den beteiligten Stellen verbessert. Zudem sind zahlreiche Kräfte von Polizei, Stadt, Feuerwehr und Rettungsdiensten auf und rund um das Festgelände im Einsatz. Einen Überblick über die aktuellen Maßnahmen veröffentlicht die Landeshauptstadt München. Weitere Informationen finden Besucher außerdem auf der offiziellen Oktoberfes
