Absturz eines Ultraleichtflugzeugs bei Fließem – Zwei Tote
In der Nacht auf Montag ereignete sich in der Nähe von Fließem ein tragisches Unglück.
Ein Ultraleichtflugzeug, das planmäßig gegen 20:30 Uhr auf dem Flugplatz Bitburg landen sollte, erreichte sein Ziel nicht. Die Polizeiinspektion Bitburg erhielt die Vermisstenmeldung und leitete sofort umfangreiche Suchmaßnahmen ein.
Kontakt zum Radar abgerissen
Nach bisherigen Ermittlungen riss der Kontakt zum Radar im Bereich Malbergweich ab.
Feuerwehr- und Polizeikräfte suchten daraufhin in der Region intensiv nach dem Flugzeug.
Rund 50 Einsatzkräfte der umliegenden Feuerwehren waren eingebunden, unterstützt durch die Wehrleitung Bitburger Land sowie mehrere Rettungskräfte.
Wrack bei Fließem gefunden
Gegen 02:45 Uhr entdeckten die Einsatzkräfte das abgestürzte Flugzeug auf einem Feld in der Nähe der Ortslage Fließem. Für die beiden Insassen kam jede Hilfe zu spät. Der hinzugezogene Notarzt konnte nur noch den Tod feststellen. Die Identität der Verunglückten ist bislang nicht offiziell bestätigt.
Ursache unklar – Ermittlungen laufen
Die genauen Umstände des Absturzes sind noch unklar. Experten untersuchen derzeit die Unfallstelle, um Hinweise auf die Ursache zu gewinnen. Angaben zum technischen Zustand des Ultraleichtflugzeugs oder zu möglichen Wetterfaktoren liegen aktuell nicht vor. Die Polizei betont, dass die Ermittlungen andauern.
Großaufgebot der Einsatzkräfte
Im Einsatz befanden sich neben der Polizeiinspektion Bitburg vier Streifenwagen, zwei Rettungswagen sowie ein Notarzt. Die Feuerwehr war mit rund 50 Kräften vor Ort. Auch die örtliche Feuerwehr und die Wehrleitung Bitburger Land koordinierten die Suchmaßnahmen.
Weitere Entwicklungen zu diesem tragischen Flugzeugabsturz in der Eifel veröffentlicht die Polizei, sobald neue Erkenntnisse vorliegen. Aktuelle Nachrichten aus der Region finden Sie auch auf unserer Seite BlaulichtMYK News oder im Bereich Deutschland.
