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Westerwaldkreis. Nach dem schweren Unwetter am Mittwochabend bleibt die Lage im Westerwaldkreis angespannt. Rund 580 Einsatzkräfte arbeiten am Donnerstag weiter an den zahlreichen Einsatzstellen. Neben erheblichen Schäden an Gebäuden sorgen vor allem Stromausfälle und mögliche Gefahren durch beschädigte Dächer, Fassaden und Bäume für Probleme. Außerdem fällt an vielen Schulen der Unterricht aus.
580 Einsatzkräfte nach Unwetter im Westerwaldkreis gefordert
Das Unwetter im Westerwaldkreis hatte am Mittwochabend zahlreiche Feuerwehren und weitere Hilfsorganisationen auf den Plan gerufen. Zunächst arbeiteten rund 550 Kräfte etwa 160 gemeldete Einsatzstellen ab. Inzwischen befinden sich rund 580 Einsatzkräfte im Einsatz.
Besonders betroffen sind die Verbandsgemeinden Höhr-Grenzhausen, Montabaur, Ransbach-Baumbach, Wallmerod und Wirges. Weil zahlreiche Meldungen nahezu gleichzeitig eingingen, setzen die Verantwortlichen klare Prioritäten. Die Einsatzkräfte kümmern sich deshalb zuerst um besonders dringende Gefahrenstellen.
Wie gefährlich die Arbeiten sein können, zeigte sich bereits während des Einsatzes. Ein Feuerwehrmann erlitt einen Stromschlag. Rettungskräfte brachten ihn anschließend zur medizinischen Versorgung in ein Krankenhaus.
Innenminister informiert sich über aktuelle Lage
Bei einer erneuten Lagebesprechung informierten sich Innenminister Achim Schwickert und René Schubert, Präsident des Landesamtes für Brand- und Katastrophenschutz, über die aktuelle Situation. Beide dankten den eingesetzten Kräften für ihr hohes Engagement und lobten den bisherigen Einsatzverlauf.
Die Technische Einsatzleitung des Westerwaldkreises koordiniert die Maßnahmen unter Leitung von Brand- und Katastrophenschutzinspekteur Tobias Haubrich. Zudem bewertet sie die Situation fortlaufend. Auch die Erste Kreisbeigeordnete Gabriele Wieland verschaffte sich vor Ort einen Überblick.
Darüber hinaus unterstützen Kräfte des Landesamtes für Brand- und Katastrophenschutz sowie die Landesfacheinheit Presse- und Medienarbeit die Arbeiten vor Ort. Aktuelle amtliche Informationen veröffentlicht der Westerwaldkreis auf seiner Internetseite.
Stromausfälle beschäftigen weiterhin die Einsatzkräfte
Das Unwetter im Westerwaldkreis verursachte in mehreren Bereichen Stromausfälle. Der Netzbetreiber ENM arbeitet deshalb auch im Verlauf des Donnerstags an der Wiederherstellung der Stromversorgung.
Von beschädigten Stromleitungen und elektrischen Anlagen können weiterhin erhebliche Gefahren ausgehen. Bürgerinnen und Bürger sollten beschädigte Leitungen keinesfalls berühren. Außerdem sollten sie entsprechende Gefahrenbereiche weiträumig meiden.
Beschädigte Dächer und Bäume bleiben eine Gefahr
An zahlreichen Gebäuden hinterließ das Unwetter Schäden. Betroffen sind unter anderem Dächer und Fassaden. Außerdem beschädigte der Sturm Bäume. Dadurch können weiterhin Teile herabfallen oder unkontrolliert auf Straßen und Gehwege gelangen.
Die Verantwortlichen raten der Bevölkerung deshalb dazu, unnötige Aufenthalte im Freien zu vermeiden. Wer sich in einem betroffenen Gebiet befindet, sollte möglichst in einem sicheren Gebäude bleiben.
Auch eigenständige Aufräum-, Sicherungs- oder Reparaturarbeiten bergen derzeit Risiken. Das gilt insbesondere für Arbeiten auf beschädigten Dächern. Sachverständige sollen die betroffenen Gebäude bewerten und mögliche Gefahren feststellen.
Schulen bleiben teilweise geschlossen
Die Folgen des Unwetters im Westerwaldkreis treffen am Donnerstag auch Schülerinnen und Schüler. Viele Schulen weisen darauf hin, dass der reguläre Unterricht ausfällt. Teilweise können die Einrichtungen lediglich eine Notbetreuung gewährleisten.
Darüber hinaus müssen Fahrgäste mit Einschränkungen im öffentlichen Nahverkehr rechnen. Das betrifft insbesondere die Schülerbeförderung.
Einsatzkräfte arbeiten weiter zahlreiche Stellen ab
Wann alle Schäden vollständig beseitigt sind, lässt sich derzeit noch nicht absehen. Die Einsatzkräfte arbeiten die betroffenen Bereiche weiterhin nach Dringlichkeit ab. Gleichzeitig laufen Arbeiten am Stromnetz und die Überprüfung beschädigter Gebäude.
Die Bevölkerung sollte Warnhinweise und Absperrungen unbedingt beachten. Außerdem empfiehlt es sich, aktuelle amtliche Informationen zur Lage zu verfolgen und gefährdete Bereiche zu meiden.
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erstellt mit Hilfe von KI
