In Stuttgart-Nord hat sich am Mittwochnachmittag, 19. August 2026, ein folgenschwerer Verkehrsunfall ereignet. Eine 63 Jahre alte Frau geriet an der Stadtbahnhaltestelle Löwentorbrücke in den Gleisbereich. Dort erfasste sie eine Stadtbahn der Linie U15. Die Frau erlitt bei dem Stadtbahn-Unfall in Stuttgart tödliche Verletzungen.
Stadtbahn-Unfall in Stuttgart an der Löwentorbrücke
Nach bisherigen Erkenntnissen querte die 63-Jährige gegen 16.45 Uhr die Gleise am Bahnübergang der Stadtbahnhaltestelle Löwentorbrücke. Dabei ging sie in Richtung Mia-Seeger-Straße.
Zur gleichen Zeit näherte sich eine Stadtbahn der Linie U15. Die Bahn fuhr stadtauswärts. Im Bereich des Bahnübergangs kam es anschließend zur Kollision zwischen der Stadtbahn und der Fußgängerin.
Die Frau zog sich dabei so schwere Verletzungen zu, dass sie an den Folgen des Unfalls starb. Weitere Einzelheiten zum genauen Ablauf des Zusammenstoßes lagen zunächst nicht vor.
Auch in anderen Städten beschäftigen schwere Unfälle mit öffentlichen Verkehrsmitteln regelmäßig die Einsatzkräfte. Erst kürzlich erfasste ein Auto eine 22-Jährige nach dem Ausstieg aus einem Linienbus. In einem anderen Fall erfasste ein Linienbus zwei Passanten in Bassenheim.
Sachverständiger soll Unfallursache klären
Die Ermittler wollen nun rekonstruieren, wie es zu dem Stadtbahn-Unfall in Stuttgart kommen konnte. Deshalb zogen sie einen Sachverständigen hinzu. Dieser unterstützt die Untersuchungen zum genauen Unfallhergang.
Die Polizei nahm den Unfall auf und untersuchte den Bereich an der Haltestelle. Die weiteren Ermittlungen sollen klären, welche Umstände unmittelbar zu der Kollision führten. Gesicherte Angaben zur Ursache lagen zunächst nicht vor.
Informationen zu aktuellen Einsätzen und Verkehrsthemen veröffentlicht auch das Polizeipräsidium Stuttgart.
Heilbronner Straße zeitweise komplett gesperrt
Während der Unfallaufnahme mussten Verkehrsteilnehmer mit erheblichen Einschränkungen rechnen. Die Einsatzkräfte sperrten die Heilbronner Straße zeitweise vollständig. Gleichzeitig richteten die Verantwortlichen eine örtliche Umleitung ein.
Solche Sperrungen sind nach schweren Unfällen notwendig, damit Polizei und Sachverständige den Unfallort untersuchen können. Auch bei einem tödlichen Verkehrsunfall auf der A2 führte die Unfallaufnahme zu umfangreichen Verkehrsmaßnahmen.
Ermittlungen zum Unfall dauern an
Im Mittelpunkt steht jetzt die Frage, wie die 63-Jährige und die stadtauswärts fahrende U15 im Bereich des Bahnübergangs aufeinandertrafen. Der hinzugezogene Sachverständige soll deshalb bei der Rekonstruktion des Geschehens helfen.
Der Vorfall zeigt zugleich, welche schweren Folgen Unfälle im Bereich von Gleisanlagen haben können. Auch Störungen und Sperrungen im Bahnverkehr können größere Auswirkungen verursachen. So führten beispielsweise Arbeiten auf der Pellenzstrecke zu Zugausfällen und einer Vollsperrung.
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