Verdacht auf vorsätzliche Tat: Sechs Abschussvorrichtungen bei Umspannwerk entdeckt
Nach einer Störung in einem Umspannwerk in Bergheim bei Köln gehen die Ermittler von einer vorsätzlichen Tat aus. In einem Feld fanden sie sechs Abschussvorrichtungen. Diese sollten nach Einschätzung der Ermittler offenbar mithilfe pyrotechnischer Gegenstände einen Draht über die Stromleitungen führen.
Kurzschluss im Umspannwerk in Bergheim
Die Polizei Rhein-Erft-Kreis erhielt am Dienstagabend, 1. September, gegen 20 Uhr einen Einsatzauftrag wegen einer technischen Störung in einem Umspannwerk in Bergheim. Nach einem Kurzschluss fielen dort mehrere Leitungen aus.
Zunächst stand damit eine technische Störung im Mittelpunkt des Einsatzes. Die weiteren Erkenntnisse führten die Ermittler jedoch zu einer anderen Einschätzung. Aktuell gehen sie davon aus, dass kein technischer Defekt den Vorfall ausgelöst hat.
Stattdessen nehmen die Ermittler eine vorsätzliche Tat an. Weitere Angaben zum genauen Ablauf oder zu möglichen Tatverdächtigen liegen in den vorliegenden Informationen nicht vor.
Sechs Abschussvorrichtungen in einem Feld gefunden
Im Zusammenhang mit der Störung entdeckten die Ermittler sechs Abschussvorrichtungen in einem Feld. Der Fund erfolgte nach dem Kurzschluss und dem Ausfall mehrerer Leitungen im Umspannwerk.
Der Leitende Kriminaldirektor Michael Esser erklärte, wie die Ermittler die Konstruktion der Vorrichtungen einschätzen. Demnach seien die Abschussvorrichtungen offenbar so gebaut worden, dass sie mit pyrotechnischen Gegenständen einen Draht in die Höhe führen konnten.
Draht sollte über die Stromleitungen gelangen
Nach Einschätzung der Ermittler sollte der Draht über die Stromleitungen geführt werden. Die sechs Abschussvorrichtungen am Umspannwerk Bergheim bilden damit einen zentralen Bestandteil der bisherigen Ermittlungen.
Die Polizei untersucht den Vorfall als vorsätzliche Tat. Die bislang bekannten Angaben nennen weder die Art der verwendeten pyrotechnischen Gegenstände noch weitere Einzelheiten zur Konstruktion der Vorrichtungen.
Ermittlungen nach dem Leitungsdefekt
Fest steht nach dem aktuellen Erkenntnisstand: Am Abend des 1. September kam es gegen 20 Uhr zu einem Kurzschluss im Umspannwerk. Mehrere Leitungen fielen aus. Anschließend fanden die Ermittler sechs Abschussvorrichtungen in einem Feld und schlossen einen technischen Defekt als Ursache nach derzeitigem Stand aus.
Die Ermittler gehen deshalb bei den Abschussvorrichtungen am Umspannwerk Bergheim von einem vorsätzlichen Vorgehen aus. Weitere gesicherte Informationen liegen derzeit nicht vor.
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Erstellt mit Hilfe von KI
